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Kundenrezensionen

4,5 von 5 Sternen
116
4,5 von 5 Sternen
Relapse
Format: Audio CD|Ändern
Preis:7,29 €+ Kostenfreie Lieferung mit Amazon Prime


VINE-PRODUKTTESTERam 12. August 2012
5 Jahre sind vergangen, seit Eminem das letzte Solo-Album veröffentlicht hat. Mit Encore haben viele seine Karriere für abgeschlossen gehalten, viele haben nicht mit einer Rückkehr gerechnet - doch das war wohl zu früh gedacht! Ja, Eminem hat verschiedene Hinweise gegeben, dass seine Karriere ein Ende gefunden haben könnte. "Encore" war z.B. solch einer. Allein der Titel als "Zugabe" ließ viele darauf schließen, dass Eminem sich verabschieden will. Auf dem selben Album ließ dann auch direkt das Outro darauf schließen, dass er seiner Karriere evtl. ein Ende setzen könnte, als man hört, wie er das Publikum und am Ende sich selbst erschießt. Danach dann das Best-Of-Album, was viele als letzte Hingabe sahen...und dann die lange Pause. Es gab das ein oder andere Feature von Eminem zu hören, vielleicht auch die ein oder andere Beatproduktion, aber auf ein Album und Hinweise darauf konnte man lange warten - was viele Gründe hatte. Proof, Eminem's bester Freund wurde erschossen, was Eminem in eine tiefe Krise stürzte. Dazu noch seine Drogensucht, seine Entziehungskuren und seine Rückfälle. Alles ließ darauf schließen, dass Eminem evtl. nie wieder mit einem Solorelease glänzen würde. Doch als seine Biografie "The Way I Am" erschien, hatten viele Fans wieder die Hoffnung, immerhin hat Eminem nie offiziell sein Ende verkündet. Und 2009 war es soweit: Relapse, das erste große Release nach rund 5 Jahren, schlug ein.
Die Spannungen auf das Album waren groß, ebenso die Erwartungen: Wird Eminem wieder in alter Form erscheinen? Wird er sein Album "Encore", welches viele eher durchwachsene Kritiken bekam, toppen? Hat es Eminem noch immer so drauf, dass man ihm seine lange Pause verzeihen kann?
Die Antworten darauf lauten überall: JA!
Direkt der erste Track, der releast wurde, schlug ein wie eine Bombe und setzte für kurze Zeit Rekorde bei dem Downloadzahlen auf den Schirm. "Crack a Bottle" mit 50 Cent und Dr. Dre ließen aufzeigen, dass es dieser weiße Rapper tatsächlich noch drauf hat. Und die Art und Weise, wie Eminem den Track einführt, zeigt, dass er es ernst meint. Seine Single "We Made You" zeigte, dass er seinen alten Humor nicht verloren hat, diesen sogar wieder aufleben ließ, und mit "3 a.m." ließ Eminem tatsächlich den längst totgeglaubten Slim Shady Charakter wieder auferstehen. Und nicht nur das: Das Musikvideo dazu zeigt gleich auf, in welche Richtung dieses Album gehen würde: Horrorcore! Und dieser Stil prägt das Album zum größten Teil. Der folgende Release der Single "Beautiful" schlägt zwar andere Töne ein, aber allein durch die Message und das Musikvideo zeigt er auf, dass er noch immer etwas zu sagen hat.
Dieses Album kann man, wie eigentlich auch seine Vorgänger, als Konzeptalbum sehen. Das Hauptthema hier ist die Erfahrung mit Drogen, den Entzug, Rückfälle, persönliche Rückschläge und vieles weiteres. Eminem lässt erneut eine Seite von sich hervorscheinen, die wieder unter die Haut geht. Ehrlichkeit merkt man sofort an, ebenso, dass Eminem sich ums brechen nicht verstellt. Er bleibt sich treu, macht das, was er will, und er zeigt, dass man damit auch Erfolg haben kann.
Für viele ein Kritikpunkt ist zwar, dass bis auf eine Ausnahme Dr. Dre alle Beats produziert und somit für viele alles ziemlich gleich klingt. Ja, das erste Durchhören war auch für mich eher...eintönig. ABER: Wer versucht, nur die Beats ins Ohr gehen zu lassen, der wird merken, dass die Beats teilweise so krass sind, dass einem die Worte fehlen. Teilweise hat sich Dre hier selbst übertroffen, und die Atmosphäre, die hier geschaffen wurde, lässt den Hörer schnell in seinen Bann ziehen. Ein anderer Kritikpunkt ist, dass Eminem hier mit Akzent rappt. Dies ist jedoch etwas, das ich an diesem Album echt gut finde, denn das lässt aufzeigen, dass Eminem wirklich macht, was er will, und es macht einfach Laune, ihm dabei zuzuhören. Was die Features angeht, hat er verdammt die perfekte Wahl getroffen! Gerade mal 2 große Featuregäste, und das ist genau richtig! Besonders fasziniert bin ich von den Skits. Das Intro ist das wohl beste, welches ich seit langer Zeit gehört habe und schafft eine Atmosphäre, die einfach grandios ist. Genau so fügen sich auch die restlichen Skits perfekt in das Album ein.

Ganz ehrlich: Dies ist einfach eines meiner 3 Lieblingsalben von Eminem!
Warum Eminem das Album selbst nicht mag, verstehe ich selbst nicht ganz. Besonders wichtig ist: nach so einer langen Pause solch ein Meisterwerk abzuliefern ist mehr als grandios, und das Album hat die 5 Sterne mehr als verdient!

EMINEM IS BACK!
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am 18. Mai 2009
Nicht wenige Leute halten Marshall Bruce Mathers III schlichtweg für einen der größten Rapper aller Zeiten. Und tatsächlich hat er seit seinem Independent-Debut "Infinite" bewiesen, dass er lyrisch in der obersten Liga spielt. Als er sich nach dem eher mittelmäßigem Werk "Encore" für 5 lange Jahre aus dem Rapgeschäft zurückzog und eine Menge persönlicher Probleme überwinden musste, kehrt er nun zurück um etwas frische Luft ins Rapgeschäft zu bringen. Und dies mit dem meisterwarteten Rap-Album 2009: "Relapse".
Wie erwartet hat sein Freund und Mentor Dr. Dre fast die komplette Produktion übernommen. Ebenso typisch sind die Skits, von denen es insgesamt 5 gibt. Doch nun zur Musik.
Gleich der erste Track nach dem herrlichen Intro sorgt für Gänsehaut: "3 AM". Eine Tür öffnet sich quietschend und ein typischer Dre-Beat erschlägt den Hörer buchstäblich. Slim Shady lässt uns an einem Drogentrip teilhaben und erzählt auf dieser 2. Single eine verstörende Geschichte über ihn als Serienmörder [Bridge nach 2. Refrain: "She puts the lotion in the bucket, it puts the lotion on the skin, or else she gets the hose again..." (Das Schweigen der Lämmer)] Hier fällt allerdings auch gleich auf, dass er einen seltsamen Akzent benutzt. Man ist zwar von ihm verschiedene Stimmlagen gewohnt, von kindisch ("my name is") bis wütend ("the way i am"), doch die Sache mit dem Akzent kann man hier getrost als nervig bezeichnen. Dennoch insgesamt ein herrlich düsterer Song und ein guter Einstieg ins Album!
Auf dem folgenden "My Mom" greift Slim Shady wieder mal das Verhältnis zu seiner Mutter auf. Tiefe Bläser bieten im Hintergrund den passenden Rahmen für Em's Rhymes ("My mom love Valium and lots of drugs, That why I am like I am cause I'm like her"). Neben einer 5-Sekunden-Autotune-Peformance baut er noch einen Dialog mit seiner Mutter ein. Grandioser Song, sowohl vom Beat als auch von Em's Lyrics.
"Insane" ist dann wieder eine typisch abgedrehte Gewaltfantasie von Slim Shady, mit einem schnellen mit Streichern á la Hitchcocks Psycho unterlegtem Beat. ("If you could count the skeletons in my closet, under my bed and up under my faucet, then you would know I completely lost it, is he nuts? No, he's insane!") Nervt allerdings schnell.
Im orientalisch angehauchten "Bagpipes from Baghdad" müssen sich Mariah Carey und Nick Cannon wiedermal einiges anhören.
Anschließend stellt sich Alter-Ego Slim Shady in Hello nochmal kurz vor und treibt auf dem harten Beat wieder mal eine Menge Schabernack.
Auf den "Tonya"-Vergewaltigungs-Skit folgt anschließend mit "Same Song and Dance" ein Track der heiter und brutal zur gleichen Zeit wirkt. Er lässt sich schwer einordnen und muss mehrmals gehört werden, entfaltet dann aber seine Wirkung. Tatsächlich ein genialer Song, vor allem wenn man die Lyrics mal genau unter die Lupe nimmt.
"We made you" ist dann die typische 1. Fun-Single: Im Stil von Without Me oder Just Lose it veralbert Slim Shady wieder alles und jeden, allen voran natürlich Prominente. Am Anfang wirkt der Song sehr gewöhnungsbedürftig, doch nach mehrmaligem Hören kann man sich etwas anfreunden damit. Vielleicht hätte er den Chorus selber gestalten sollen, denn der Gesang wirkt bestenfalls sehr eigentümlich.
"Medicine Ball" ist vom Tempo her "Hello" sehr ähnlich und wird klar vom folgenden Track überschattet: "Stay Wide Awake" lässt die Bombe platzen: Der Beat beginnt recht seicht, doch wenn Shadys Hook beginnt, verwandelt sich das ganze in pures Feuer: Die Zeilen "Soon as my flow starts, i compose art like the ghost of mozart" beschreiben exakt die hypnotische Kraft des Songs. Man kann einfach nicht mehr aufhören, ihn zu hören. Durch den interessanten Tempowechsel, der laufend im Lied stattfindet, gerät der Track zu einem der besten des Albums.
"Old Times Sake" lässt dann einen typischen Dre-Beat ertönen, den man vom Stil her getrost an die West Coast einordnen kann. Und wie der Name schon sagt, huldigen Em und Dre bei einem Joint gemeinsam den guten alten Zeiten. Kein schlechter Track, aber auch nix besonderes.
"Must Be The Ganja" ist wiedermal ein gepflegter Drogentrip, bleibt allerdings einer der schwächeren Tracks des Albums, ebenso wie "Déja Vu".
Nun zu "Beautiful", einem Song den man getrost als Highlight des Albums bezeichnen kann. Und um es noch deutlicher zu machen: Es ist der wohl Em's bester Song seit "Lose Yourself". Das ist auch der einzige Song vom Album der von ihm selber produziert wurde. Es handelt sich um eine wunderbare Ballade, die "Reaching Out" von Queen & Paul Rodgers sampelt. Mit einem angenehmen Flow erzählt über seine Drogenzeit. In einem Interview bestätigte Eminem, dass er die ersten Verse tatsächlich während seines Entzuges schrieb, den Rest danach. Erinnert auch ein wenig an "Sing For The Moment" von "The Eminem Show".
Anschließend gibt's mit "Crack A Bottle" einen Track auf die Ohren, der schon mehrere Monate vor Release des Albums im Netz kursierte und einen ersten Vorgeschmack auf das Album gab. Es ist sozusagen die Rückkehr des "3-Headed-Monster" (Em, Dre, 50). Insgesamt ein eher durchschnittlicher Song, umso erstaunlicher ist es, dass er einen neuen digitalen Verkaufs-Rekord im Februar aufstellte. Das zeigt vor allem, wie heiß erwartet Eminems Rückkehr war.
Nach dem Steve Berman Skit folgt dann "Underground" das abschließende Lied des Albums. Und eine Hook die einem gleich am Anfang erschlägt! Wuchtige Drums, eindringliche Streicher und ein Chor lassen das ganze fast wie ein dramatisches Bühnenstück wirken. Am Ende folgt noch ein lustiger Monolog mit Marshall in einer Selbsthilfegruppe. Dieses Stück hinterlässt auf jeden Fall einen bleibenden Eindruck beim Hörer, hier macht Em unmissverständlich klar, dass er zurück ist.

An Relapse scheiden sich die Geister, die Einen verdammen es als Album was lieber nie veröffentlich worden wäre, die Fans wiederrum haben den Status Klassiker schon vorher vergeben. Im Endeffekt sind es hier die selben Zutaten die Mr. Mathers schon auf vorhergehenden Alben zum größten Rap-Star des Planeten gemacht haben: Mord und Totschlag ("3 AM" oder "Insane"), Promi-Verarschende Popsingles ("We Made You"), die Paul Rosenberg/Steve Berman Skits sowie die Abrechnung mit seiner Mutter (z.b. "My Mom"), nun ergänzt durch die Drogensache. Doch gerade da könnte das Problem sein. Seit "The Eminem Show" sind sieben Jahre vergangen und es scheint, als hätte uns Marshall das Meiste schon erzählt, als hätte er nichts Neues mehr zu sagen. Setzt man das jedoch wieder ins Verhältnis zu den Inhalten, welche sonst im Mainstream-Rap eine Rolle spielen, so erscheint das Ganze wieder fast schon brillant durchdacht.
Abgesehen davon und dem merkwürdigen Akzent den er hier benutzt, ist er nach wie vor einer der besten Rapper im Game. Auch nach diesem Album besteht darüber kein Zweifel. Die Art zu rappen, wie er neue Wörter erschafft, oder seinen Flow zu variieren weiß sind schlichtweg außergewöhnlich. Die Qualität der Produktion ist insgesamt hervorragend, doch vielleicht hätte der eine oder andere Produzent von außerhalb der Shady/Aftermath-Clique in Sachen Abwechslung der Scheibe gutgetan. Dre's Produktionen sind teilweise genial, doch an anderer Stelle hat man doch den Eindruck, den Beat ähnlich schon mal gehört zu haben.
Allen Unkenrufen zum Trotz fällt das Fazit zu Relapse überwiegend positiv aus. Einige Tracks (My Mom, Same Song & Dance, Stay Wide Awake, Beautiful z. B.) auf dem Album übertreffen meine Erwartungen bei weitem und machen das weniger gute "Encore" fast vergessen. Fans haben die CD sowieso schon, doch auch alle anderen können hier getrost mal reinhören.
Und es tut einfach gut nach so langer Zeit wieder ein Eminem-Album in den Händen zu halten. Relapse kreiert tatsächlich so etwas wie "a breath of fresh air in the hiphop game".

Y'all better watch out!
1515 Kommentare| 53 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich? Missbrauch melden
am 24. Mai 2009
Also ich muss sagen, als ich das erste mal"Relapse" angehört habe war ich ein wenig enttäuscht. Kein potentieller Hit in meinen Augen. Recht ungewöhnliche Beats(Must be the ganja)... Aber nach mehrmaligem Anhören muss ich sagen, dass es mir immer mehr gefällt. Bis auf Must be the ganja, dass in meinen Augen der schlechteste Song des Albums ist, ist jeder Song hörbar. Highlights für mich sind: Hello, We made you, Crack a bottle und Underground aber auch andere Lieder können gefallen. Dennoch kann das Album nicht ganz mit der Eminem Show mithalten, die für mich klar seinen Karrierehöhepunkt darstellt, sowohl in Witz und Thematik, als auch in Sachen Beats. Dennoch Em is back und wie ich gehört habe und er es auch in Underground zum Schluss sagt soll es ja ein zweites Album geben. Ich jedenfalls freu mich drauf und bin schon gespannt drauf wie es wird.
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am 18. Mai 2009
Hab mir jetzt das komplette Album angehört und muss sagen das ich mehr als positiv überrascht bin. Ich dachte das SlimShady himself nie wieder auf das Niveau von M&M LP,SlimShady LP oder The Eminem Show herrankommt da ich von Encore mehr oder weniger entäuscht war. Deswegen hatte ich nach der 5 jährigen Pause sehr hohe Erwartungen an das kommende Album und ich kann sagen Eminem hatt sie übertroffen. Es gibt derzeit keinen im Rap Buisness der im Lyrisch das Wasser reichen kann. Eminem ist einer der weniger Künstler der sich treu bleibt und gute Musik abliefert.
Ich kann jedem nur empfehlen bei diesem Album zuzuschlagen *5Sterne*
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am 15. Juni 2009
Eminem is back! Ich hatte mich total auf das Album gefreut und war etwas enttäuscht, als ich das erste Mal reingehört hab.. Manche Lieder haben sich angehört wie die Lieder vom ENCORE Album.. Jetzt habe ich mich aber "reingehört" und finde fast alle Lieder richtig cool, besonders die, wo Dr. Dre und 50 Cent wieder mitgewirkt haben.
Alles in allem ist das Album gut!! Nur zu empfehlen ;))
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am 22. Mai 2009
es ist schon klar Eminem hat sich verändert is auch logisch na 5Jahren und das was er noch so erlebt hat, aber hallo klar klingt "Relapse" nich so wie "the Eminem Show" wäre auch ein bissel blöd aber trotzdem muss ich sagen sehr gutes Album kann zwar nicht an den anderen anknüpfen aber er kann es noch immer und is einfach der KING OF HIP HOP
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am 20. März 2010
Als langjähriger Fan habe ich lange auf das neue Werk gewartet und bin froh, dass es auch dazu gekommen ist. Zwar variiert Eminem hier mit verschiedenen Stilen, allerdings bleibt er seiner eigenen Linie treu und fügt neue sehr gute Elemente hinzu.
Alles in Allem kann ich das Album jedem der gerne guten Rap und Hip Hop hört empfehlen.
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am 12. Mai 2009
hi alle zusammen!

also mal kurz gesagt das album is der knaller! jeder track eine bombe und von den beats her absolut perfekt! aba kein wunder wenn dre an jedem track bis auf beautiful hand anlegt. dieses album ist ein pflichtkauf für alle rap fans! cd rein und genießen ....

bester track: medicine ball!

gruß
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am 13. Mai 2009
Mahlzeit alle zusammen.
Da ich alle möglichen Eminem und D12 Alben besitze und auch schon seit ca. 2000 intensiv seine Musik verfolge, kann ich mir ein Urteil erlauben.

Als ich mir das Album das erste mal anhörte, war ich sofort gefangen. Meistens bedarf es ja mehrmaligem Hören aber vor allem der Albumbeginn ist meiner Meinung nach extrem stark.

Hier mal die einzelnen Songs in der Einzelbewertung

1. Intro (sonst würde ich soetwas nicht bewerten aber hier einfach nur klasse, stimmt auf das folgende Album ein)
2. 3AM (düsterer Beat, guter Text, gelungener Einstieg)
3. My Mom (der Beat erinnert mich ein wenig an "What's the difference" vom Dr.Dre Album, gefällt mir sehr gut, witzige Lyrics und extremer Ohrwurm)
4. Insane (Beat etwas gewöhnungsbedürftig, klasse Chorus)
5. Bagpipes from Baghdad (genialer Beat, dieser Song haut richtig rein und sorgt automatisch für Bewegung :) )
6. Hello (erneut starker Beat, ebenfalls ein starker Ohrwurm)
8. Same Song & Dance (für mich persönlich das absolute Highlight, habe noch nie einen besseren Rhythmus gehört, worauf der Rap so perfekt passt)
9. We made you (klassische erste Single, kontrovers, viele bekommen ihr Fett weg)
10. Medicine Ball (was für ein Beat, der haut einen absolut vom Hocker, aggressiv, teilweise unglaubliche Lyrics)
12. Stay Wide Awake (langsamer Beat, sehr düster)
13.Old Time's Snake (erinnert an Rain Man von Encore, klasse "Duett" mit Dr.Dre)
14. Must Be the Ganja (cooler Beat, etwas langsamer)
16. Deja Vu (sehr geiler Song, gute Lyrics, klasse Rhythmus)
17. Beautiful (erinnert an Sing for the Moment, sehr angenehm zu hören, mit super Text und starkem Chorus)
18. Crack a bottle (gut gelungen mit Dr. Dre und 50 Cent)
20. Underground (etwas gewöhnungsbedürftiger Chorus aber sonst starker Beat)

Insgesamt hat dieses Album in meinen Augen eine richtig große Dichte an super Songs. Mir ist bisher nach mehrmaligem Hören noch kein einziger wirklich schwacher aufgefallen, eher welche, die nicht ganz so genial sind. Ich habe zwar nie daran gezweifelt, dass Eminem sich stark zurückmeldet, jedoch mit so einer Platte hätte ich nicht unbedingt gerechnet.
Also, ab in den Player, Bass aufdrehen und genießen !!!
22 Kommentare| 27 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich? Missbrauch melden
am 12. Mai 2009
Mal ganz ehrlich, bei 2-3 Rezensionen, die hier bereits abgegeben wurden, hab ich sehr starke Zweifel, ob die Verfasser tatsächlich Eminems neuestes Album "Relapse" bewerten!? Ich kann mir nicht im geringsten erklären, wie man diesem Album nur 2 Sterne geben kann!!! Gut, es kommt nicht an die Meisterwerke "SSLP" und "MMLP" ran, aber es übertrifft z.B. "Encore" am Längen! Ich würde es sogar fast mit "The Eminem Show" auf eine Stufe stellen. Es wurde auch behauptet, das Album sei nicht abwechlungsreich ... habt ihr euch nur ein Lied angehört oder was!? Nunja, ich behaupte das Gegenteil, es ist von allem was dabei! Es hätten vielleicht 2-3 ernstere, aggressivere Songs (vielleicht ja dann auf "Relapse 2") drauf sein können, deshalb auch nur vier Sterne. Aber ansonsten kann ich nur sagen: das Album hat meine Erwartungen ganz klar übertroffen und ich feiere es !!!

Beste Tracks:
My Mom
Insane
Stay Wide Awake
Old Time's Sake
Beautiful
Underground
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