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am 5. Februar 2009
50mm Festbrennweiten waren schon seit der Zeit analoger SLR gefragte Objektive. Seit Anbruch des digitalen Spiegelreflexzeitalters mit APS-C Sensoren bieten die 50mm Objektive aufgrund des Verlängerungsfaktors fast eine klassische Portraitbrennweite - und genau das war für mich auch der Grund, nach einem 50mm Objektiv mit einer Anfangsblende von 1:1,4 zu suchen.

Schnell wird man bei Canon fündig - stehen dort doch drei Objektive zur Auswahl. Die preiswerteste Alternative war für mich aufgrund der Verarbeitungsqualität zu keiner Zeit ein Thema (EF 50mm 1:1,8). Das 50mm 1:1,2L wäre mein Traumobjektiv - wenn da nicht eine astronomisch hohe Summe von mehr als 1100 Euro für aufgerufen würde.

Ok - bleibt noch das EF 50mm 1:1,4 ... und das hätte ich beinahe gekauft, wenn mir dieses völlig neu entwickelte Sigma Objektiv nicht in die Hände geraten wäre.

Also hab ich beide Objektive kurzerhand selbst getestet und mich dann guten Gewissens für das Sigma entschieden. Auch wenn das Sigma ca. 60-80 Euro teurer ist als das Canon EF 50mm 1:1,4 so ist es deutlich besser vearbeitet (RING USM - HSM bei Sigma genannt), asphärische Elemente (das Canon hat keins) und ein neues Linsendesign (das Canon-Design des EF 50 1:1,4 stammt aus dem Jahr 1972).

Die wirklich Entscheidung zugunsten des Sigmas aber war der Vergleich der Randschärfe bei Offenblende bis F4. Das Canon fällt gnadenlos hinter dem neuen Sigma zurück und das ist unter absolut identischen Vergleichsbedingungen fast erschreckend. Mehrere 100%-Crops aus den Bildecken zeigen bei dem Canon harsche Randunschärfen - die sind für das Sigma einfach in dieser ausgeprägten Form kein Thema.

Alles gut - aber ...

Auch das Sigma ist nicht frei von Problemen: zuerst ist da ein Durchmesser für den Frontfilter von sage und schreibe 77mm angegeben. Das ist gigantös und für entsprechende Filter ist entsprechend viel Geld hinzulegen.

Des weiteren ist das Sigma aufgrund der Bauform schwer - deutlich schwerer als das federleicht wirkende Canon.

Doch selbst wenn man das Gewicht und den satten Frontdurchmesser negativ bewertet - das Sigma liefert eine unglaubliche Qualität und Auflösung schon bei Offenblende. Abgeblendet auf F4 bis 5.6 bis 8 ziehen die Ränder in der Auflösung wie bei dem Canon deutlich an und bieten rasierklingen Schärfe.

Die knapp 80 mehr für das Sigma ist diese Neuentwicklung sowohl aufgrund der optischen Qualität als auch aufgrund der wirklich erstklassigen Verarbeitung allemal wert.

Bevor Sie sich entscheiden - testen Sie wenn möglich beide Objektive und es sollten dann wirklich keine Fragen mehr offenbleiben.
1010 Kommentare| 174 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 7. Januar 2009
Auf dem Amazon.com - Blog von Ryan Brenizer las ich die erste Rezension dieses Objekives. Nach diesem Test bestellte ich das Glas hier und setzte es seit ca. einem Monat an meiner D700 ein.

Im Vergleich zu dem (alten) Nikkor 50 mm f/1.4 ist dieses Glas zwar größer, aber leiser und es bewegt sich außen nichts, so daß ich das Objektiv endlich mit der linken Hand halten / abstützen kann.

Ich schieße praktisch nur ganz offen (also bei f/1.4) und mag den Schärfeverlauf und das Bokeh sehr.

Für mich ist dieses Objektiv sein Geld wert und es inspiriert zu außergewöhnlichen Bildgestatungen. Ob es besser oder schlechter als das neue Nikkor 50 mm f/1.4 AF-S ist, kann ich nicht beurteilen.

Der sehr hohe Konstruktionsaufwand bei diesem Sigma deutet darauf hin, das dieses Sigma Objektiv dem neuen Nikon ebenbürtig oder überlegen sein kann. Ein Vergleichstest im Internet steht nch aus und wird für Unentschiedene hoffentlich hilfreich sein.

Ich würde dieses Objektiv jederzeit wieder kaufen.
11 Kommentar| 66 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 12. Januar 2010
Nach langem hin und her zwischen dem älteren Canon 50 1,4 und dem Sigma 50 1.4 habe ich mich damals letztendlich für das Sigma entschieden. Gründe dafür ist die nachgewiesene bessere Abbildungsleistung sowie die bessere Verarbeitung. Nach längerer Zeit kann ich nun gut sagen das ich mit dem Objektiv voll und ganz zufrieden bin. Wie auch viele andere musste auch ich das Objektiv auch zur Justierung schicken, damit ich von der Bildqualität vollkommen überzeugt wurde.

Und nun eine kleine Geschichte: Ich habe das Objektiv erst nach knapp einem Jahr justieren lassen - Weshalb? Weil ich auch erst dann richtig bemerkt habe, dass das Objektiv einen Fehlfokus hatte. An dieser stelle möchte ich bemerken das ich nicht zu den Leuten gehören die sich ständig mit Testcharts verrückt machen, im Gegengenteil - ich habe bisher noch nie einen Testchart abfotografiert. Ich war mit der Qualität bei 1.4 vollkommen zufrieden, für mich war es in Ordnung und irgendwie auch normal dass das Objektiv bei einer so starken Offenblende ein ganz klein wenig kontrastarmer abbildet - dazu kommt das es mein erstes Objektiv mit so einer hohen Lichtstärke war und ich keinen Vergleich hatte. Jedenfalls war ich bis dahin schon von dem Objektiv überzeugt. Irgendwann habe ich mir die 5D MKII zugelegt und irgendwann habe ich mal aus Langeweile mit der Feinjustierung gespielt, und plötzlich habe ich gemerkt das sich die Bildqualität besonders bei 1.4. ein Stück verbessert hat. Liveview und 10-Fache Vergrößerung machen so einiges Sichtbar was man durch manuelles Scharfstellen raus finden konnte. Von da ab war mir klar dass das Objektiv eingeschickt werden muss, was ich auch sofort getan habe. Und siehe da, das Objektiv bildet nun noch besser ab, obwohl ich vorher schon recht zufrieden war. Natürlich war wohl diese Fehljustierung minimal, aber es war es auf jeden Fall wert das Objektiv ein zuschicken, besonders wenn es beim ersten mal sowieso kostenlos ist. Also wer sich das Objektiv kauft, und möglicherweise mehr Erwartet und das nicht bekommt... es könnte sich da wohl um eine Fehljustierung handeln. Falls das vorkommt, sollte dies aber auch kein Grund für eine schlechte Rezension hier sein! Wenn das Objektiv korrekt justiert ist, bildet es wirklich hervorragend ab.

Das Objektiv ist hervorragend verarbeitet, was ein weiterer Grund war, weshalb ich es dem Canon vorgezogen habe. Der Fokusring lässt sich angenehm und gleichmäßig aber nicht zu leicht drehen. Die Streulichtblende schnappt perfekt ein und lässt sich schnell und einfach auf- und abmontieren. Was ich ebenfalls sehr zu schätzen weiß ist, das sich bei diesem Objektiv die Baulänge nicht ändert. Es fokussiert dank HSM schnell und leise und besitzt FTM (Full Time Manual) womit man bei eingeschaltetem AF jederzeit manuell in die Fokussierung eingreifen kann. Zudem besitzt das Sigma 9 Blendenlamellen (Canon 8) was vermutlich ein Grund für das cremigere Bokeh ist.

Ich war schon oftmals Dankbar wenn ich das Objektiv auf schlecht beleuchteten Konzerten dabei hatte, da bin ich teilweise schon mit F1.4 und ISO3200 an die zeitlichen Grenzen gekommen. In solche Situationen habe ich schon sehr oft fast nur mit 1.4 fotografiert und bin mit der Leistung des Objektives wirklich zufrieden. Besonders am Vollformat finde ich das eine sehr interessante Brennweite was mich hin und wieder auch dazu bewegt, nur mit diesem einem Objektiv auf meiner 5D MKII aus dem Haus zu gehen. Und dabei erwische ich mich öfters wie ich mit 1.4 die wunderbare Freistellung entfache :-)

Kurzgesagt: Mir war es der Aufpreis zum Canon allemal Wert, auch das höhere Gewicht akzeptiere ich da gerne.
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am 8. Dezember 2014
Ich habe mich anfangs ein bisschen am Gebrauchtmarkt umgesehen, da mich diese Linse mit den Daten sehr interessiert hat. Ich habe es hier auf Amazon gekauft, da ich immer wieder über AF Probleme gelesen habe. Das Risiko eines gebrauchten Sigmas war mir einfach zu groß und da es in Wien und Umgebung sowieso kein attraktives Angebot gegeben hat viel mir das dann schließlich noch leichter. Ich habe bis jetzt ein altes 50mm 1.8d benutzt, da ich nie die Notwendigkeit gesehen habe auf die neue G Version oder gar auf Nikons 1.4G umzusteigen.

Erfahrungsgemäß gibt es ja wirklich wenige Linsen, welche schon richtig scharf bei der größten Blendenöffnung abbilden, meist muss man 1-2 Blenden runter gehen damit alles gut arbeitet. Schwammige Bilder mag ja schließlich niemand haben.. Ich habe mir allerdings bis jetzt recht viele Prime's angeschafft für meine D800, eigentlich fast nur - ich arbeite im Fashion, Beauty und Produkt Bereich und eine Zoomlinse ist da für meinen Geschmack wirklich nicht notwendig auch wenn gleich die Fototasche etwas schwerer ist. Abbildungsleistung ist mir einfach wirklich wirklich wichtig und die ist bei den Prime's eigentlich immer einen Ticken besser als bei Zooms. Schließlich ist mein Objektivpark jetzt recht ordentlich gestaltet und nachdem ich meist mit 50mm und 85mm fotografiere habe ich mich eben ungeschaut, ob man da noch mehr rausholen kann mit den diversen Modellen... Und auch wenn ich etwas skeptisch war bei dem Kauf des Sigmas - für mich gibt es derzeit kein besseres in diesem Preissegment! Ich habe es ausgepackt und war einfach begeistert.

Kein AF Problem und das habe ich sehr ausgiebig getestet wenngleich ich auch kein Pixelzähler bin. Die Linse liegt gut in der Hand, hat ein solides Gewicht und in meinem Fall einen recht treffsicheren AF. Das Design und die Verarbeitung des Gehäuses kann vielleicht nicht mit dem ART Modell mithalten aber das braucht es meiner Meinung auch garnicht, da wir da in einer komplett anderen Preisklasse unterwegs sind. Ich rede jedoch nur von der Verarbeitung, denn ob der AF schneller oder langsamer, lauter oder leiser ist spielt für mich und meinen Anwedungsbereich überhaupt keine Rolle! Für mich zählt das Ergebnis und das ist bei der Linse ab 1.4 schon super scharf und bei spätestens 1.8 perfekt.

Ich kann mich auch ehrlich gesagt nicht über das Geräusch des AF beschweren.. Ich empfinde ihn eigentlich als sehr dezent bis kaum wahrnehmbar.

Und die AF Probleme, welche die Linse an manch einer Kamera hat besonders bei den Canon Modellen würde ich nicht nur dem Sigma in die Schuhe schieben. Habe mittlerweile schon sehr oft auch von Fachkräften gehört, dass Canon nicht so gerne Einblick in die Messtechniken und Protokolle ihrer AF-Systeme gibt und auch gerne mal Kleinigkeiten umstellt mit Firmware Erneuerungen. Wie auch immer da begebe ich mich jetzt auf ein Spekulationen. Aussagekräftig ist für mich ausschließliche was die Linse abliefert an meiner Nikon D800 und das überzeugt mich schwer.

Wer gerne mit einer 50mm Brennweite Arbeit und wertlegt auf tolle und scharfe Abbildungsleistung sollte dieses Teil auf jeden Fall mal testen. Wenn man sich ansieht was es derzeit von Nikon selbst gibt in diesem Bereich, dann kann man auch ruhigen Gewissens die ca. 400,- auf den Tisch legen.
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am 14. März 2011
Aktualisierter Text (März 2012):
Das Sigma 50 mm 1.4 zum 2. Mal gekauft, angeschraubt an die Nikon D3s und ... ich bin jetzt noch begeistert. Mag die Kamera mit diesem Objektiv nicht mehr vom Auge nehmen. Was ist geschehen? Vor ca. 1 Jahr hatte ich bereits einmal so ein Objektiv getestet (siehe den Teil "ursprünglicher Text" weiter unten). Hatte - wie ich aus heutiger Sicht weiß - wohl ein Exemplar mit eigenen Eigenschaften bzgl. der Schärfe ab Blende 2.0. Aber viel Unschärfe bei 1.4 bis 1.8. Irgendwie hat es mich jetzt im beginnenden Frühling 2012 gereizt abermals einen Versuch mit diesem Objektiv zu starten. Denn ich bin begeistert von dem Sigma 85mm 1.4 am Vollformat und gehe in meiner persönlichen Fotoentwicklung immer mehr dazu über mich auf wenige wesentliche Aspekte der Motivgestaltung zu konzentrieren: Licht, Hintergrund, Bildwirkung, Nähe = Dabeisein. Und das Bokeh hat sich als eines der mir persönlich hoch wichtigen Stilmittel herauskristallisiert. Gegenüber dem Sigma 85mm 1.4 bietet das 50er 1.4 einen breiteren Bildwinkel, einen deutlich engeren Nahbereich, eine geringfügig höhere Vergrößerung, die - mit dem 500er Achromat von Canon - herrliche Makros ermöglicht. Der Einsatz des 50ers mit Offenblende kann also ein weiteres Spektrum an fotografischen Möglichkeiten eröffnen. Der Wunsch wurde stärker es abermals mit diesem Objektiv zu versuchen, denn liest man all die vielen Foren in Ruhe durch, fällt schnell auf, dass das Sigma 50 mm 1.4 am Vollformat als ausgesprochen cremig gilt. Ansonsten sind die Aussagen vieler Nutzer widersprüchlich, was ich in meinem ursprünglichen Text persönlich bestätigen konnte. Der jetzige 2. Versuch mit diesem Objektiv, einem anderen Exemplar als vor einem Jahr, lässt mich schier sagen, dass ich meine persönliche Traumlinse gefunden habe. Ich gebe es nicht mehr her. Dieses Exemplar des Sigma 50mm ist bereits bei Blende 1.4 knackscharf und das Bokeh ist sowas von Weich, dass man prompt den weichen Schaum eines wohlschmeckenden und ebenso riechenden Espressos vor sich sieht, spürt, schmeckt, riecht. Eine Traumlinse, wenn man genau sowas sucht: die Bildwirkung, die von wenigen Elementen lebt, ein cremiges Bokeh, welches vom Hauptmotiv weggeblendet wurde und damit fast selbst zum Hauptmotiv geworden ist. Ein Eindruck wie ich ihn nicht mehr missen möchte. Ein Objektiv welches mir neue Möglichkeiten eröffnet. Und ein Objektiv, welches zeigt, nicht beim ersten Mal aufzugeben, sondern einen neuen Versuch mit einem neuen Exemplar zu wagen und sich positiv überraschen lassen. Übrigens, ich habe Null-Komma-Null irgendeine Bindung, Koperation oder sowas zu oder mit Sigma oder sonstwem. Bin da ganz frei von irgendwelchen Zwängen, Bindungen, Partnerschaften. Stehe an sich eher auf Originalobjektive und das wären bei der D3s auch Nikonobjektive. Wer jedoch seine fotografischen Möglichkeiten durch spezielle Bildgestaltung mittels Hintergrund und Bokeh entwickeln möchte, sollte sich ruhig mal die Zeit nehmen ein oder zwei Sigma 50 mm 1.4 oder 85 mm 1.4 in die Wahl der Betrachtung zu nehmen. Es ist ein Gewinn. Vergaß ich was? AF Fokussierung, das auf den Punkt bringen... alles Stärken dieses Objektivs. Was? Es soll zu schwer sein und klobig? Niemals, wenn man sieht was man damit an freien Gestaltungsmöglichkeiten hat. Und ehrlich: wer wie ich eine D3s immer dabei hat, quasi damit verheiratet ist und sie selbst nur schweren Herzens abends neben (und nicht in) das Bett legt, knabert doch nicht an ein paar Gramm Objektivgewicht herum. Hammerlinse (!!!), die jeden, wirklich jeden Eurocents mehr als doppelt wert ist.

Ursprünglicher Text:
Fünf Tage konnte ich das Sigma 50mm, 1.4 an Nikon D3s, D700 und D7000 testen. Hätte es gerne behalten, habe mich dann doch entschieden es zurückzugeben.
Es war geplant dieses lichtstarke Objektiv an einer ebenso ISO-starken Kamera gerade im av. L-Bereich einzusetzen. Die Erwartung, dass die Offenblende wirklich auch zu guten Bildresultaten führt, wurde nicht bestätigt. An allen 3 Kameras waren die Bildeindrücke mit Blende 1.4 und 1.6 sehr weich, eher unscharf. Blende 1.8 ist recht scharf, ab 2.0 knackscharf. Gerade aber die Offenblenden 1.4 und 1.6 sind für meine Art der av.-L.-Fotographie (fotographiere viel Tiere, Natur im Dämmerungsbereich) wesentlich. Leider ist das mir vorliegende Exemplar des Sigma 1.4 50mm - wegen der Schwächen im Bereich 1.4 und 1.6 - nicht brauchbar (im Gegensatz zum 85er 1.4 von Sigma, welches bereits bei 1.4 knackscharfe Resultate produziert). Natürlich hat es seinen Einsatz ab 1.8, nur ist es dann mit dem 1.8 50mm D von Nikon vergleichbar; denn dieses Nikon-Objektiv ist (anders als man in verschiedenen Foren liest) bei meinem Ex. mindestens genauso scharf wie das vorliegende Sigma bei gleicher Blende. Das Nikon hat nur ein deutlich besseres Preis-Leistungs-Verhältnis mit einem Marktpreis von knapp über 100 Euro.
Die Handhabung (Gefühl des Objektivs in der Hand plus Umgang damit) des 50er von Sigma ist ausgezeichnet, das Bokeh überragend (bei 1.8 und 2.0 jedoch nicht sehbar besser als bei dem Nikon 1.8 D), nur bei 1.4 und 1.6 scheint das ganze Bild vom Motiv softig in das Bokeh überzugehen. AF ist treffsicher (zumindest an den von mir berücksichtigten Kameras) auch in Lichtgrenzsituationen, Front-, Backfokus wurden nicht festgestellt.

Sollte ich irgendwann noch mal die Gelegenheit haben ein Sigma 50mm, 1.4 zu testen und es würde bereits scharf zeichnen bei 1.4, wäre es eines meiner Wunschobjektive. Dann würde auch die Bewertung zu einer maximalen Punktzahl führen, zwangsläufig.

Übrigens kurze Anmerkung zu einem Vergleich zum Nikon 50mm, 1.4 AF-S G. Dieses Objektiv hatte ich bereits 2010 getestet. Es zeigte keine Vorteile (in Bezug auf die Bildqualität) gegenüber dem Nikon 50mm 1.8 D, sodass es ebenfalls relativ schnell wieder verkauft wurde.

Letztendlich habe ich noch in dieser Brennweite kein besseres Objektiv gefunden und eingesetzt als das 50mm 1.8 D, welches schlichtweg das beste Preis-Leistungs- und Handhabungs-Gewichts-Verhältnis aufweist.

Das war der ursprüngliche Text, den ich als solchen auch belasse, da man so am besten die Entwicklung sehen kann. Und warum soll man an etwas geschriebenem herumschrauben.

Die Schlussfolgerung ist: ruhig mehrere Male probieren. Es lohnt sich. Die Bildresultate sind über alle Zweifel erhaben. Es macht riesen Spaß mit dem Sigma 50 mm 1.4.
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am 20. Februar 2013
Genau das was ich gesucht habe, habe ich hier gefunden, wirklich ein Traum von Linse .
Der Focus sitzt selbst bei f 1.4 auf den Punkt genau, die Schärfe ist gut und ab f 2 spitze,
sprich der schlechte Ruf in Sachen Autofocus den Sigma im Forum schon mal hat,
kann ich hier definitiv nicht bestätigen , Focus ist schnell und sitzt.
Bildeindruck, Farbe und Bokeh..................sind ein Traum.

Verarbeitung, Optik und Anfass-Gefühl sind auf höchstem Niveau,
kann ich nur noch sagen danke Sigma, danke an Amazon für den schnellen Service
und eine klare Kaufempfehlung aussprechen.

Nachtrag

Nach 2 Wochen Dauereinsatz, immernoch top !
Autofocus ist treffsicher und sehr flott !
F 1.4 beeindrucken mich immer wieder.

Würde ich jederzeit wieder kaufen.
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am 13. August 2008
... nach einigem hin und her hab ich mir für eine Festbrennweite entschieden und muss sagen es war die beste die ich je gemacht habe. Ich hatte zwar ein wenig bedenken wegen Back oder Front-Fokus bei der Linse jedoch habe ich mein Objektiv einem Test unterzogen und muss sagen das es super fokussiert.

Pro:
-die Baulänge ändert sich nicht wie beim Canon-Objektiv mit 50mm und Blende f1.4
-das Objektiv fokussiert leise und schnell
-schöne Schärfe auch bei offen Blende f1.4

Kontras:
-eigentlich gibt es keine Kontras :-)
-nur durch geringe Tiefenschärfe bei Blende f1.4 schnell unscharfe Bilder bei unsicherem Stand (bedarf also ein wenig Übung)

Fazit:
...für mich neben meinem 18-50 und 50-150 ein echt super Objektiv, könnte fast mein Lieblingsobjektiv werden... weil bei geringem Licht noch schöne Bilder ohne Blitz möglich sind. Ich würde es mir immer wieder kaufen. Es steht sogar die Überlegung an das 30mm f1.4 noch in meine Sammlung aufzunehmen, jedoch nicht in all zu naher Zukunft.
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am 20. Juni 2014
Wollte immer eine Festbrennweite haben für Portraits und bin erst auf dem zweiten Blick auf das Sigma aufmerksam geworden. Ich kann nur sagen. ein super Teil. Ich war anfänglich irritiert von all den Rezessionen von der Canon Variante in Verbindung mit der EOS 70D und auch bei der Sigma Variante gab es die ein oder andere nicht so gute Rezession.
Ich habs riskiert und bin nicht enttäuscht worden. Das Ding liefert knackscharfe Bilder auf meiner 70D und ist besser verarbeitet als das 1.4 von Canon. Ich würde es wieder kaufen. Klarer Daumen nach Oben. Leute lasst Euch nicht zu sehr einschüchtern von anderen Usern. Wenn man weiss wie man sein Werkzeug benutzen muss, dann funktioniert es auch.
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am 16. Dezember 2011
Ich arbeite mit einer Canon EOS 5D Mark II,und kann nach zweimaligem zurücksenden des "Canon EF 50 1,4USM" (beide linksseitige Dezentrierung!)am VF nur dieses SIGMA 1,4EX DG HSM empfehlen.Man muss eben ein bisschen herumexperimentieren,bis man seine Einstellung am Body gefunden hat!
Ich habe die 5D2 im C.Fn III "Autofokus/Transport" bei "2:Abstimmung pro Objektiv" auf +7 eingestellt.
Somit ergibt sich bei allen Motiven ab ca. 3m ein absolut treffsicherer AF!
Die Fotos sind dermaßen hoch aufgelöst,dass selbst mein EF 24-105L nicht mehr mithalten kann!
Auch Haptisch passt das SIGMA 50mm mitsamt der mitgelieferten GeLi für mich absolut auf den Body! Eine klare Empfehlung gibt es von mir - man muss sich nur damit auseinandersetzen in den ersten paar Stunden! Ich hatte in einem Geschäft mal das EF 50 1,2L drauf gepackt.... für den etwa DREIFACHEN Preis keinen Deut besser! Gerade auch im Nahbereich an der Naheinstellgrenze war es nur weich...! Da bekam ich trotz 1/300 beim Canon kein einzig befriedigendes Foto hin!
Wie man den Body am besten im Nahbereich einstellt kann ich nicht sagen - auch nicht was man machen kann, wenn man an einer 30D zB. einen Frontfokus hat, da man an diesen Bodys kein AF-Adjust hat.
Allerdings mit justierbaren Bodys kann ich diese Optik nur empfehlen - die Auflösung liegt auf jedem Fall auf "L-Ebene" was Canon betrifft (eher besser!!)
Ich hoffe, ich konnte einige ermutigen, ansonsten kann man ja ohnehin zurückgeben.
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am 17. Juli 2010
Eine kleine Kurzrezension, um zu zeigen, was mich an diesem Objektiv so sehr begeistert:

Positiv:
=> in fast allen Lagen ein absolutes Hammerbokeh, sowas lernt man (als Anfänger, wie ich) erst schätzen, wenn man es ein paar mal "am eigenen Leib" erfahren hat
=> verbunden damit bei Gegenlicht ein wunderschöner Überstahleffekt, der sich bildgestaltend einsetzen lässt, Manche werden das als Nachteil sehen
=> extrem scharf im Nahbereich & Portraitreichweite
=> fast unhörbar
=> sehr schneller AF (deutlich schneller als bei meinem Nikon D90-Kitobjektiv 18-105mm)
=> liegt bei meiner Nikon D90 sehr gut in der Hand

Negativ:
=> AF könnte bei schlechterem Licht besser sein
=> Objektivdeckel ist m.E. fummliger anzubringen, als der meines Kitobjektives
=> das matt-raue Oberflächenfinish schaut zuerst gut aus und fühlt sich auch gut an, neigt aber leider zu vorzeitigem Abrieb an den Kanten

Folgende negative Punkte betreffen nur Aufnahmen, die mit Fokus auf Objekte größerer Entfernung (Landschaftsbilder) MIT Gegenlicht oder sehr hellem Himmel gemacht werden:
=> Zumindest meins ist insgesamt nicht richtig scharf unter f=8
=> starke hässliche lila CAs an Blättern und Bäumen im Kontrast zum Himmel
=> Flareanfälligkeit, wobei ich dazu sagen muss, das Flare der Sigmalinse ist deutlich weicher, unaufdringlicher und schöner, als das aller anderen Linsen, die ich kenne

Fazit:

Insgesamt habe ich gerade bei den negativen Punkten wirklich JEDEN Fitzelgrund aufgezählt, der mir aufgefallen ist.
Schließlich handelt es sich bei der Linse um eine Portraitlinse und diesen Job macht sich unfassbar gut!
Die positiven Punkte überwiegen allerdings so stark, dass die Linse dennoch volle Punktzahl verdient.

Ich habe seit einem halben Jahr eigentlich nurnoch die Sigma auf meiner D90 und würde sie jederzeit wieder kaufen und der Nikkor - Linse 100% vorziehen.
Ich fand die Linse von Anfang an gut, aber: Man muss sich erst an diese wahnsinnig gute Linse "gewöhnen"... dann erkennt man intuitiv ihren "Charakter" und kann ihn bei der Bildgestaltung mit einbeziehen. Jetzt finde ich die Linse noch besser... und bin absolut froh darüber, dass ich mir damals weder die Billiglinsen von Nikkor noch die teuren Linsen gekauft habe!
Das wäre m.E. zur Sigma absolute Geldverschwendung gewesen, da ich ohnehin am Ende bei der genialen Sigma-Linse gelandet wäre.

Wenn ich mir jetzt meine eigenen Bilder betrachte und mit User-Nikkor-50mm-Bilder auf Foren vergleiche:
Die Sigma ist eine komplett andere Welt mit einem eigenen Bildercharakter (Bokeh, Kontrast, Farben), den vermutlich jeder aus fast jedem Sigma-Bild mit etwas Übung spontan heraussieht... nichts anderes würde ich mehr wollen und sage daher frech:
Vergesst die 50mm-Nikkorlinsen!!! vergesst alle anderen 50mm-Linsen...
Wenn ihr mir nicht glaubt, dann probiert die Sigma aus -und ihr werdet...
;)))
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