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Kundenrezensionen

4,3 von 5 Sternen
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am 31. Mai 2008
Ein Konzeptalbum! Musik für Musiker! Würde man nicht besser wissen (und in den letzten Interviews, die Paul Weller mal gern, mal eher mürrisch gegeben hat, herausgehört haben), dass es durchaus schwierig war, 22 DREAMS abzumischen und das Tracklisting hinzubiegen, könnte man hier durchaus davon ausgehen, es mit verkünsteltem Konzeptkalkül und Muckertum zu tun zu haben. Aber natürlich gelten für das nunmehr neunte Studio-Soloalbum des Modfathers andere Gesetze. Wie schon seit langem und jetzt erst recht:' denn unlängst feierte Weller seinen 50. Geburtstag und nun ruht der Meister nach eigenen Angaben sogar mittlerweile größtenteils in sich selbst. Was auf die Wellersche Rastlosigkeit indes keinen Einfluss hat; lediglich vielleicht auf die Urteilsbetrachtung hinsichtlich der versammelten Musikpresse. »Ich habe mir das Recht erarbeitet, keine Kompromisse mehr einzugehen. Ich kann machen, was ich will.« wurde Paul Weller vor wenigen Wochen zitiert. Wenn man 22 DREAMS zum ersten Mal hört, bekommt man tatsächlich den Eindruck, dass der Mann seinen Worten auch Konsequenzen folgen lässt.

Für jemanden, der es während seiner gesamten Karriere gewohnt war, mit Stilen zu brechen, Kurven und Kehrtwenden einzulegen oder gar Haken zu schlagen, mag das vorliegende Doppelalbum die normalste Sache der Welt sein. Für aufmerksame Musikliebhaber, und Weller-Fans erst recht, ist 22 DREAMS ein ganzes Stück Arbeit. Vor allem weil diese 21 Songs (sic!), zumindest was das Studiowerk von Paul Weller anbelangt, direkt auf das absolut grandiose und stellenweise ziemlich breitbeinige AS IS NOW von 2005 folgen. Hatte man damals und in den folgenden Jahren vor Publikum noch gedacht, Weller hätte es sich komplett in der alterslosen Rock'n'Roll-Ledergarnitur, der Oasis-Kumpanei und inmitten seiner klassischen Vier-Personen-Band kuschelig gemacht, wird 22 DREAMS nun recht verspielt "'unterbrochen"' von allerlei instrumentalem Spleen und musikalischen Vignetten. Ob man das braucht oder nicht, mag jeder für sich selbst befinden. Die tatsächlichen Songs auf 22 DREAMS hingegen, sind zum größten Teil schlichtweg wunderbar.

Hat man den etwas überdrehten Einstieg erstmal geschafft, ist man geradezu erstarrt von der klaren, schlichten Schönheit, die ALL I WANNA DO IS TO BE WITH YOU oder HAVE YOU MADE UP YOUR MIND ausstrahlen. Das harmonieselige EMPTY RING hält vermutlich noch in ein paar Monaten ein paar neue, bislang unentdeckte Melodien bereit, während INVISIBLE so viel Resignation in sich trägt, dass Menschen, die sich gerade in einer vergleichbaren Beziehungssituation befinden, dem Gedanken mal eben ins Wasser zu gehen, eine Menge abgewinnen können. Das fantastische COLD MOMENTS zitiert luftig die Sixties und ist allein durch den Sha-la-la-Part zum Mitsingen schon jetzt ein Weller-Klassiker. Und auch wenn Paul Weller die Beatles bevorzugt, ist der Beginn von PUSH IT ALONG ebenso kunstfertig wie herrlich bei der ehemaligen Konkurrenz von "Under my thumb" geklaut. Aber trotzdem toll, selbstredend. Das Oasis-Derivat ECHOES ROUND THE SUN, mit Wellers Lieblingstrinkkumpanen Noel Gallagher geschrieben, ist so eloquent wie grandios, hingegen doch schnell als Kooperation enttarnt -' als lupenreiner, alleiniger Paul Weller Song wäre das dann doch zu eindimensional. Direkt auf diesen ultracoolen, bitteschön mit Pete-Doherty-Hütchen und Fred-Perry-Shirt vorgetragenen London-Chartbreaker einen Tango wie ONE BRIGHT STAR folgen zu lassen, kann man sich wohl tatsächlich bloß erlauben, wenn man wie Weller keine nervenden Plattenbosse im Nacken hat. Nach der Pleite des Hauslabels V2 fand Weller den Weg zurück zu Universal und dort ist man dem Anschein nach so froh über das unverhoffte Glück, wieder ein English Icon in den eigenen Reihen begrüßen zu können, dass man dem verlorenen Sohn so Einiges durchgehen ließ. Das versponnene GOD, die überfrachtete und gänzlich überflüssige Session 111 oder das verkünstelte NIGHT LIGHTS beispielsweise.

Es ist unmöglich, einen Mann wie Paul Weller auf einen Stil oder gar eine oder zwei Platten zu reduzieren, weshalb 22 DREAMS wohl auch nichts für Einsteiger in das Gesamtwerk des Künstlers sein wird. Eingeweihte werden die Einflüsse von Traffic oder den Small Faces zu schätzen wissen, aus denen Weller selbst auch nie einen Hehl gemacht hat. So ist diese Platte ein Doppelalbum im klassischen Sinn. Als Stand-alone mit mindestens 10 außergewöhnlichen Songs ein im Vergleich zu AS IS NOW zwar ruhigeres, aber durchaus musikalisch wertvolleres Meisterwerk. Als Doppelalbum muss sich 22 DREAMS mit ein paar naturgemäßen, aber daher verzeihbaren Lückenbüßern herumprügeln. Paul Weller hat sich selbst einen musikalischen Geburtstagskuchen gebacken. Der muss nicht jedem schmecken. Aber das eine oder andere Stück ist immer noch weitaus leckerer als vom besten Bäcker der Stadt.
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TOP 500 REZENSENTam 2. Juni 2008
Kein anderer namhafter britischer Musiker hat es dzt. so leicht eine neue Platte zu veröffentlichen wie Paul Weller, denn: Paul Weller ist eine Kutlfigur. Und weil er das weiß, und eben gänzlich ohne Druck an das Produzieren einer neuen Veröffentlichung herangehen kann werden seine Platten eben auch immer besser. Weller präsentiert mit 22 Dreams eine Tolle Mischung aller Inkarnationen die er in seinem mehr als dreißigjährigen musikalischen Schaffen durchlebt hat (einzig die Referenzen an die Soul-JazzPop Abenteuer des Style Councils kommen hier etwas zu kurz) und schafft es trotzdem beim Hörer einen homogenen Eindruck über Albumlänge hinweg zu hinterlassen.
Nicht alles ist großartig und gelungen und hätte Weller nicht den Status, die Narrenfreiheit das zu machen was er will, hätte sein Label das Album wahrscheinlich auf 14-15 Songs zurechtgekürzt; es ist aber gut so, daß das nicht passiert ist, weil man dadurch ein Hörerlebnis bekommt wie bei den ausufernden Rock/Progrock/Folkrock Alben der späten 60er und frühen 70er und dadurch beim zigsten mal Anhören immer noch Neues entdecken kann. Die Folkeinflüsse (mit starkem psychedelic Anteil) werden wieder stärker bei Weller, der Britpop ist immer noch da und natürlich auch Beat. Wirklich ergreifend wird es dann, wenn Weller sich ganz intim gibt, nur mit Klavier begleitet (das großartige Invisible!). Auch potentielle Hits findet man auf dem Album - All I Wanna Do (Is Be With You), Empty Rings oder Cold Moments und instrumentals, bei denen Weller einfach zeigt wie souverän er alle Stile (auch Jazz) die er je ausprobiert hat mittlerweile in seine Musik einarbeiten kann.
Weller hat sich über die Jahre seinen eigenen musikalischen Kontext geschaffen, der so breit und weitläufig ist, daß er eben alles machen kann und er enttäuscht damit so gut wie nie. Und wenn doch, dann scheitert er großartig.
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Toll. Schon nach zweimaligem Hören schleichen sich Ohrwürmer ins Limbische System meines Gehirns und beschließen dort ihre Eier zu legen. Ich bin überrascht, wie sehr mich dieses Album bei aller Lebendigkeit in den Spiel- und Tonarten fesselt, berührt und begeistert und da stören - mich - auch die weniger eingängigen Momente überhaupt nicht. Weller zeigt sich in bester Spiellaune und er war selten so kreativ und bewegend wie auf diesem Album.
Ich fühle mich stark erinnert an das "white Album" der Beatles, das sich nicht gleich der ganzen Fangemeinde erschloß aber dennoch zu den zweifellos besten Alben der Fab-four gehört.
Und diesen Status hat "22 dreams" auch verdient. Toll. Einfach toll
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am 4. Juni 2008
...und zwar im wahrsten Sinne des Wortes: interessant aufgrund sehr abwechslungsreicher Songs und vor allem Sounds. Von typischen
Weller-Rockern (22 Dreams, Push it along)
über angejazzte Tunes (Empty Ring, Cold Moments, Black River),
Soul (All I wanna do, Have you made up your mind)
bis hin zu Folk (Light nights, Why walk when you can run)
und wunderschönen Balladen (Invisible, Where'er ye go)
ist wahrlich eine große Bandbreite an musikalischen Stilistiken vertreten, von denen keine unprofessionell oder peinlich klingt. Der Mann bewegt sich also in vielen Genres auf enorm hohem Niveau! Auch schafft er es, die Songs so klingen zu lassen, dass man nicht das Gefühl hat, diese Harmonien oder Melodien vorher schon einmal (oder 100 mal) gehört zu haben: unvorhersehbare Akkordsprünge, Tempiwechsel und innovative Arrangements sorgen für abwechslungsreiche Unterhaltung. Nun stellt sich vielleicht die Frage: "warum dann nur 4 Punkte?".
Den Punktabzug gibt es für ein CD-Inlay, das auf den ersten 4 (!) Seiten einen absurden Text aufweist, der den "verschollenen" 22sten Traum erklärt. Dafür sind im Weiteren keine Texte der Songs enthalten - hier wäre also ein Vorzug der Lyrics klar besser gewesen. Auch bei den abgedruckten Bildern hätte etwas mehr Abwechslung und Auswahl nicht geschadet - in Zeiten des Downloads ist nunmal ein qualitativ hochwertiges und informatives Booklet der Unterschied, der den CD-Kauf rechtfertigt. Ein weiterer kleiner Minus-Aspekt sind die allzu vielen kurz-instrumental-Frequenzen mit unter 1 Minute Spielzeit, die zwar die Titelanzahl (21!) nach oben schrauben, ebenso jedoch den Skip-Forward-Anteil beim wiederholten Hören.
Fazit: ein starkes Album, das Innovation, starke Melodien und Musikalität vereint, ohne in künstlerische Eitelkeiten abzudriften und so den Wunsch nach wiederholtem Hören ungemein fördert.

Anspieltipps: Light nights, Have you made up your mind, Cold moments, Why walk when you can run
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am 4. Juli 2008
Die Mischung aus Orchestration, Pop, Soul, Balladen und Elektonika ist wünderschön!
Ein tolles Album!!
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VINE-PRODUKTTESTERam 26. Februar 2014
...finde ich Wellers 22 Dreams. Eher durchwachsen. Sicher, schlecht kann er kaum, aber richtig gut ist er auch nicht immer. Sein Wagemut zeichnet ihn aus - und hier ist die Lust am Experimentieren halt nach hinten losgegangen. Für meinen Geschmack. Zu viel Hick und Hack, zu unrund läuft das Ganze, zerfasert wirkt das auf mich und große Melodien, für die ich ihn so schätze, suche ich hier vergeblich. Euch kann das freilich ganz anders gehen. Es gibt für fast jeden einen Weller, dieser hier ist dieses Mal nix für mich.
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am 24. Januar 2013
Ein klassischer Spät-Weller! Darf bei keinem Fan fehlen. "Invisible" ist überhaupt eine der besten Weller-Titel ever. Viel Spaß beim Hören.
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am 6. Juli 2013
22 Dreams mein erstes Vinyl Album seit vielen Jahren bin begeistert klasse Scheibe ! Invisible Paul Weller pur das geht unter die Haut......
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am 19. Juni 2008
Also Leute - die Scheibe läuft gerade im Player. War etwas skeptisch zu Anfang. Mittlerweile der 3. Durchgang. Wirklich ein Meilenstein zum äh 50. Besser hätte es nicht laufen können. PW in absoluter Bestform!! Allerdings sei kurz bemerkt - minus 5 Songs hätten es auch getan, allerdings die Gesamtheit bringts dann doch auf 5 Sterne. Klasse gemacht das ganze. Zumindest im 1. Halbjahr 2008 eines der, wie ich persönlich finde, besten CDs. Denke hier kommt der Slow Burner Effekt zum tragen, bei jedem Hören wächst das ganze. Anspieltipp: Light Nights und Cold moments. Kaufempfehlung für JUNI 2008!!!!!!!!!!!! Es wird noch max. 2 Durchgänge geben und dann gibts Fussball :-))))) Und der Player pausiert.
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