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VINE-PRODUKTTESTERam 30. August 2009
"Original Album Classics" ist eine Serie, in der jeweils fünf Alben eines Künstlers zu einem Box-Set zusammengestellt sind. Die Aufmachung ist einheitlich: Jede CD befindet sich in einer verkleinerten Kopie der originalen LP-Hülle - eine Lupe sollte man schon im Haus haben -, die Klangqualität ist durchweg ordentlich und häufig enthalten die CDs auch noch Bonus-Tracks.

Jeff Beck ist als Gitarrist von Beginn seiner Karriere an dafür bekannt, neue Klänge aus der Gitarre herauszuholen. Seine Arbeit mit den Yardbirds und der ersten Jeff Beck Group, unter anderem mit Rod Stewart und Ron Wood, hatte großen Einfluß auf die Entwicklung des Hard Rock.

"Rough & Ready [Remastered]" (1971) ist das erste Album der zweiten Jeff Beck Group mit Bob Tench (Gesang), Max Middleton (Keyboards), Cozy Powell (Schlagzeug) und Clive Chaman (Bass) und wohl das Werk, auf dem die meisten von Jeff Beck selbst geschriebenen Stücke enthalten sind. Neben "Situation" und "Got The Feeling" ist besonders das besinnliche "Max's Tune" hörenswert.

"Jeff Beck Group" (1972) wurde in der gleichen Besetzung eingespielt wie "Rough & Ready". Musikalisch ist hier etwas weniger Jazz und mehr R&B gegenüber dem Vorgängeralbum zu finden. Anspieltips: "Goin Down", "Glad all Over" und - natürlich - "Definitely Maybe".

"Blow By Blow" (1974) war das erste Solo-Album von Jeff Beck und ist wohl bis heute sein erfolgreichstes. Von George Martin produziert, spielen hier Jeff Beck (Gitarren), Max Middleton (Keyboards), Phil Chann (Bass) und Richard Bailey (Schlagzeug und Perkussion). Die neun Stücke bewegen sich zwischen Rock, Reggae, Funk und Fusion-Jazz. Zwei Titel stammen aus der Feder von Steve Wonder, "Cause We've Ended As Lovers", heute noch Bestandteil jedes Konzertes von Jeff Beck, und "Thelonius", eine Hommage an Thelonius Monk. Auf "She's A Woman" (Lennon/McCartney) wird fleißig mit Sounds experimentiert. Weitere Anspieltips: "You Know What I mean", "Scatterbrain" und "Freeway Jam". Entgegen der Angabe auf dem Papp-Schuber enthält diese CD keine Bonus-Tracks.

Mit "Wired" (1976) begann die Zusammenarbeit zwischen Jeff Beck und Jan Hammer (ex-Mahavishnu Orchestra). Ebenfalls vom Mahavishnu Orchestra kam Schlagzeuger Narada Michael Walden, der vier der acht Stücke beiträgt. Besonders hervorzuheben ist auf dieser CD die Interpretation des Charles Mingus-Klassikers "Goodbye Pork Pie Hat". Ein Jazz-Fusion-Album erster Güte, bei dem Jeff Beck den rau-erdigen Part gegenüber dem perfekt-glatten Jan Hammers abgibt.

"Live With Jan Hammer Group" (1977) ist ein von den ersten 'Hupen'-Tönen an spannendes Live-Album, welches neben Titeln der beiden vorausgegangenen Alben drei weitere Kompositionen von Jan Hammer enthält (eine davon in Zusammenarbeit mit Jerry Goodman geschrieben), - Fusion-Jazz mit Synthesizer und Gitarre im Wechselspiel.

Diese Box gibt einen fast vollständigen Überblick über das Schaffen Jeff Becks in den siebziger Jahren des vorigen Jahrhunderts. Es fehlen die Aufnahmen mit Bogert und Appice.
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VINE-PRODUKTTESTERam 14. Februar 2010
Zu den einzelnen CDs oder Tunes hier noch etwas zu schreiben, ist vermutlich überflüssig, da an gleicher Stelle schon genug darauf eingegangen ist.
Die Frage ist eher, wie gut die Box als Zusammenstellung gelungen ist und welche musikalische Qualität einem geboten wird. Der Focus liegt hier auf die LPs, die der Ausnahmegitarrist Jeff Beck unter eigenem Namen in den 70er Jahren eingespielt hat. Hinter dem Verzicht auf frühere oder spätere Aufnahmen, bzw. auf seine Musik in anderen Zusammenhängen scheint also gezielt. Und er lässt sich auch gut begründen. Während seine Musikerkollegen Clapton Blackmore oder Page in den ersten Jahren der 70er ihr Spiel bereits weitgehend ausformuliert hatten, entwickelt sich Beck seit seiner Zeit mit den Yardbirds bis zum heutigen Tag stets weiter. Das hier fokussierte Schaffensjahrzehnt ist geprägt durch mehrere wichtige musikalische Schritte, die sein Spiel bis heute prägen. Die Auseinandersetzung mit Fusion/Jazzrock führt zu eintscheidenden Veränderungen. Sind die beiden ersten LPs der Album Classics noch ambitionierte, aber klare Rockscheiben, macht Beck mit "Blow by Blow" den wichtigen Schritt zur Instrumentalmusik. Das fehlen eines Sängers muss natürlich kompensiert werden. Man kann deutlich hören, wie seine Gitarrenarrangements jetzt komplexer werden und er die Segnungen der Mehrspurtechnik brilliant nutzt um Mehrstimmigkeit darstellen zu können. Wärhend der zweiten Hälfte der 70er verfeinert er vor allem auch sein Spiel mit den Unterschiedlichen Klangfarben, die die Gitarre ermöglicht. Unter diesem Hintergrund ist sicherlich auch zu verstehen, dass er von seiner Gibson Oxblood Les Paul immer mehr zur klanglich flexibleren 7ender Stratocaster wechselt. Der Gitarrenton wird damit klarer, schneidender und definierter. Ständig wechselt Jeff Beck die Einstellungen an Volumen und Tonreglern seiner Gitarre, was den Sound mal fetter, mal weicher, heller, verzerrter oder cleander macht. Jedes Thema wird durch die Anwahl des passenden Tonabnehmers aufs beste präsentiert. Vielleicht liest sich das hier wie etwas, das nur interessant ist, wenn man selbst Gitarre spielt. Doch ist dieses viele Hantieren nie technisch, immer musikalisch motiviert. Kein anderer Gitarrist seiner Generation variiert so flexibel und so musikalisch mit der Klangpalette seines Instruments das eigene Spiel. Und das ist vielleicht das Geheimnis, warum es niemals langweilig wird im zuzuhören. Als bestes Beispiel dient hier sicherlich die Scheibe "Wired", in der er erstmals mehr auf der Strat als auf der Paula spielt. Dennoch verwendet er - anders als heute - immer noch beide Gitarrentypen. Die abschliessende Liveplatte dient vielleicht tatsächlich primär der Dokumentation wie gut es ihm gelingt seinen neuentwickelten Sound auch im Konzert lebending umzusetzen. Was dann mit hörenswerten Scheiben wie "There and Beck" folgt und hier nicht mehr dokumentiert ist integriert den analytischen Sound der 80er. Und immer weiter... Als kleiner Tipp für alle, die mit dieser Box immer noch nicht genug haben - einfach mal sein Zusammenspiel mit McLaughlin auf der Nummer "Django" (dessen CD - the Promise) oder "Cause we have ended as Lovers" (das auch auf "Blow by Blow" zu hören ist) in der Duo - Liveaufnahme mit Eric Clapton beim "The Secret Policemans Concert" anhören. So viele Farben hat eine Gitarre...
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am 15. September 2014
Jeff Beck ist ohne Zweifel einer der Großen, und das spiegelt sich auch in diesem CD-Set, das genial zwischen Rock und Jazzrock changiert. Leider ist die Klangqualität bei 3 der 5 CDs grauslig, man kommt sich vor, als höre man Originalaufnahmen aus den 40er Jahren. Etwas Remastering hätte dem Set gut getan.
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am 27. Dezember 2009
Listening to Jeff Beck is an experience, and this 5 CD box set is just the right thing to buy to discover the man. go for it!
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am 28. Juli 2009
Entweder ist Jeff ein schräger Vogel oder seine Plattenfirma oder beide.
Seit der völlig verkorksten "Live mit Jan Hammer" haben wir nach über dreißig Jahren erst anno 2009 mal wieder ein offizielles Live - Album von dem Herren in der Hand, wo überwiegend die Titel drauf sind, die der Herr seit Jahren als Setlist spielt.
Aber wenn man sich bei Youtube umschaut, entdeckt man eine Kostbarkeit nach der anderen, Jeff hat mit so vielen verschiedenen Musikern die interessantesten und virtuosesten Stücke eingespielt und was bekommt der gutwillige Fan geboten:
immer mal wieder die alten Platten zum reduzierten Preis oder hier als Box.
Schnarch, darauf hat die Welt wirklich gewartet.
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