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am 26. Oktober 2015
Auch wenn nach "Driving With The Top Down" Djawadi - typisch für ihn, was nicht negativ gemeint ist - etwas schwächelt, so hämmert dieser Track doch um so geiler rein. Natürlich ist auch der Rest des Soundtracks stimmig. Aber wie auch z.B. bei Pacific Rim scheint Ramin Djawadi in einen Track immer seine gesamte Energie hineinzustecken.

Der Sound der Vinyl ist wunderbar abgestimmt und für audiophile Fans von Djawadi wie Honig um die Ohren.
Was übrigens nicht bei amazon mitgeteilt wird, ist die Tatsache, dass es sich um verschiedene Pressungen, teilweise in der Stückzahl limitiert, handelt. So stammte mein Exemplar aus der auf 500 Stück limitierten Zweitpressung, welche wiederum nach der auf 500 Stück limitierten Erstpressung in rotem Vinyl hergestellt wurde.
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am 20. Mai 2012
Zu jedem guten Film muss selbstverständlich auch ein guter Score erscheinen. Dieser nicht gerade leichten Aufgabe nahm sich für den Marvel-Blockbuster "Iron Man" mit Robert Downey Jr. der Komponist Ramin Djawadi an. Seine resultierende Filmmusik "Iron Man [Original Motion Picture Soundtrack]" wurde von zahlreichen Fans gelobt, jedoch sind einige Schwächen nicht von der Hand zu weisen.

Zuerst sind die sehr wohl vorhandenen positiven Gesichtspunkte des Scores aufzuführen. Djawadi findet einen größtenteils hörenswerten Weg die Action des Films und die Handlung des Eisernen Helden zu vertonen. Die rockigen, metallernen Sounds passen stilistisch gut zu der coolen und harten Art Iron Mans.
Grandios gelungen ist Track 1 mit dem mitreißenden Titel "Driving With The Top Down". Die Melodie ist ein wahrer Ohrwurm und bietet ein akustisches Wiedererkennungzeichen des Marvel-Superhelden. Hier zeigt Djawadi wie perfekte Filmmusik zu klingen hat und lässt gleich zu Beginn des Scores ein imposantes Higlight erklingen.
Doch genau dieses Highlight ist in gewisser Weise auch mit das größte Problem des Soundtracks. Nach "Driving With The Top Dorn" erreicht es kein darauffolgender Track diesen auch nur annähernd zu überbieten. Dies bedeutet natürlich nicht, dass der restliche Soundtrack schlecht ist, aber er steht schlicht und einfach zu sehr im Schatten von Track 1. Trotzdem hörenswert sind Track 2 "Iron Man (2008 Version)", Track 5 "Mark I", Track 6 "Fireman", Track 10 "Mark II", Track 12 "Iron Man", Track 13 "Gulmira", Track 16 "Iron Monger" und Track 17 "Arc Reaktor". Besonders gefiel mir jedoch zum Ende der spaßige Track 19 "Iron Man" im Retro-Stil, ganz im Gegensatz zum grausigen Track 18 "Institutionalized".

Fazit: Eine gute, wenn auch nicht perfekte, Filmmusik zu Iron Man's Leinwand-Einstand. Djawadi hätte schlichtweg mehr als nur einen genialen Track zu Anfang und zu Ende des Scores komponieren müssen, um aus der restlichen Hollywood-Musik herauszustechen.

Vielen Dank für das Lesen meiner Rezension.
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am 23. November 2013
Iron Man, ein großer Kino Erfolg und Start einer sehr langen Reihe von Filmen und Komponisten. Der junge und talentierte Ramin Djawadi durfte mit diesem Projekt seinen ersten großen Kinofilm vertonen. Djawadi ein Mitglied von Hans Zimmers Remote Control Firma steht für den modernen Blockbuster Sound und man erkennt sofort die Verbundenheit in der Musik. Der komponist schafft hier einen Score der zwar absolut kein Feingefühl oder irgendeinen musikalischen Anspruch an den Höhrer stellt, aber genau dort seine Stärken hat. Einfach kann manchmal so effektiv sein.

Man könnte das Album im Laden auch in die Sparte des Rock packen, es würde nicht negativ auffallen. Statt ein großes Orchester zu nutzen und einen farbenfrohen klassischen Score zu kreieren nimmt Djawadi sich den Charakter zum Vorbild und schafft rockige coole Sounds. Dieser harte metallische Klang ist eine sehr gute Komponente und passt perfekt zum Iron Man. Hier zeigt Djawadi, dass man nicht immer den konventionellen Weg gehen muss um etwas gutes zu machen. In machen Stücken schleicht sich dann doch die eher konservative Herangehensweise. " Vacations Over " ist ein wunderschönes Stück voller Wärme und in " Extra Dry and extra Olives " schleicht sich sogar ein zartes liebes Thema! Diese Momente brauch der Soundtrack auch, denn ansonsten wird aus allen Rohren gefeuert und der Rocksound schlägt einem entgegen.

" Driving with the Top Dawm " ist nicht der das mit Abstand beste Stück vom Album, nein es steht auch Pate für den Sound und wird in mehreren anderen Stücken wieder aufgegriffen. Ein echter Rocker der extrem ins Ohr geht und sich dort festsetzt. Als Thema dient er in seiner Funktion auch als Leitfaden durch die Musik und wenn man dieses Stück mag, wird man auch das Album mögen. Leider erreicht die Musik nicht wieder diese Qualität, neben den Rockelementen stehen Synteziser und Elektronik im Vordergrund. Das klingt alles gut und macht seinen spaß, ist aber leider auch total austauschbar.

Schlagzeug und Gitarren bestimmen das Klangbild, dass von viel Action dominiert wird und gerade zu lächerlich grob ist. Man kann es lieben oder es auch total hassen und verfluchen, beide Ansätze kann ich nachvollziehen. Mir gefällt diese Art von Musik auch wenn ich ihre schwächen durchaus sehen kann. Dieser Score ist nicht für jeden etwas und sehr austauschbar.

Fazit: Ein Kracher, mehrere tolle Stücke und insgesamt ein sehr passender Klang stehen der völligen vorhersehbarket gegenüber. Djawadi liefert was man erwartet und überzeugt sicherlich nicht jeden. Ich finde den Sound besonders passend zum Film und kann das Album durchhaus Empfehlen, auch wenn es nicht die große Offenbarung ist.
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am 9. Dezember 2009
Komponist und Hans Zimmer-Protege Ramin Djawadi hat in den letzten Jahren vermehrt mit Solo-Arbeiten von sich reden gemacht. So komponierte er für Filme wie Mr. Brooks und Deception sowie für die TV-Serie Prison Break und die TV-Produktion Beat the Drum (zusammen mit Klaus Badelt).
Iron Man ist Ramin Djawadis erster grosser Blockbuster-Vertonungsauftrag. Diese Arbeit wird seiner Karriere sicherlich einen weiteren Schub verleihen und Fans des Films und harter, rockiger Filmmusikklänge gefallen.
Wie es sich für eine Comic-Film-Vertonung gehört, haut Djawadi ordentlich in die Tasten und liefert einen mehrheitlich elektronischen Score ab. Ruhige Momente oder selbstironische Zitate, wie sie der Film ein paar Mal liefert, fehlen schmerzlich. Einzig im Stück "Vacation's Over" wird ein Thema präsentiert, das hörenswert ist und durchaus hätte ausgebaut werden können.

Fazit: Solider Score mit Rockeinschlag.
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am 12. Juli 2015
Hier handelt es sich endlich mal wieder um einen "echten" Score, bei dem die im Film verwendeten - hauptsächlich - Instumental-Stücke gebracht werden und keine Mogelpackung, wo einem unter dem Label des Films irgendwelche Tracks untergejubelt werden. Die beiden etwas artfremden Stücke 2 "Iron Man 2008 version" und 19 "Iron Man 60s Theme" - naja, die restlichen 17 sind auf jeden Fall top mit den herrlich martialischen "Mark 1", "Fireman" und den schwungvollen "Mark 2" und "Driving with the top down" - absolut gelungener Score!!
Encoded mit mp3 variabler Bitrate bei ca. 250 kbps
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am 30. Januar 2010
Dieser Soundtrack rockt! Ramin Djawadi, ein Neuling in der Komponistenszene und ein Schüler von Hans Zimmer, bietet hier ein grandioses Scoredebüt. Jahrelang arbeitete er an Meisterscores, wie "Pirates Of The Caribbean" oder auch "The Time Machine" mit und mit "Iron Man" konnte der gebürtige Deutsche nun zeigen, was er drauf hat. Und er hat eine Menge drauf! Zwar dürfte jeder Filmmusikfan seinen Stil als "typischen Media Ventures- sound" abstempeln, wer aber genau auf diese Musik steht, der dürfte einen der fetzigsten Scores der letzten jahre hier vor sich haben...

Djawadi benutzt keine komplizierte Komposition, das ist klar, er verlässt sich auf die Stärke seiner Themen und vor Allem die tolle Atmosphäre! An Themen benutzt er nicht viel, aber was er benutzt, hats in sich: Das simple, aber kräftige Hauptthema wird gleich im ersten Track eingeführt und kommt mit einem Schwung daher... Sehr dramatisch und zugleich cool. Dazu noch ein kleines, brachiales Actionmotiv. Und so läuft es mit dem ganzen Score: Djawadi findet mit seiner Musik den perfekten Weg, den Film zu untermalen. Einerseits charakterisiert der Score genau die Figur von Tony Stark, mit seiner Lässigkeit und Coolness. Dabei verliert der Soundtrack nie seinen Schwung und bietet jede Menge geballte Action. Dazu benutzt Djawadi sehr viele Rockelemente, die er mit dem Orchester und dem Synthesizer verbindet. Ein großartiges Hörerlebnis, mit jeder Menge Power!
Wie gesagt, der erste Titel "Driving With The Top Down" geht gleich voll zur Sache. Die CD ist voll von diesen fetzigen Stücken, aber es gibt auch etwas besinnlichere Tracks, wie das zarte "Extra Dry, Extra Olives". Dann gibt es das dramatische "Vacations Over", dass das Hauptthema in einer sehr tragischen Form präsentiert.
Sehr cool, finde ich "Iron Man (2008)" (das Intro der alten Serie zu "Iron Man" in einer aufgetunten Version) und "Damnkid", weil sie sehr elegant und jazzig daherkommen und damit einen perfekten Gegenpol zum düsteren Actiongewitter schaffen.
Zudem sind diese Tracks einfach purer Hörgenuss!
Meine persönlichen Highlights sind aber auf jeden Fall das dunkle und rasante "Iron Monger" und besonders "Arc Reactor", in dem das Hauptthema zu einem großartigen Höhepunkt ausläuft!
Der Titel "Institutionalized" ist meiner Meinung nach sehr nervig und passt überhaupt nicht auf die CD, auch wenn er im Film vorkam. Ich habe einen sehr breiten Musikgeschmack, aber selbst ich konnte mir das Gebrabbel nicht anhören... Dafür ist der letzte Track das Original Intro zur alten Serie von "Iron Man", sehr witzig.

Was diesen Soundtrack so toll macht, ist dass er nicht nur im Film perfekt funktioniert, auf dieser CD hat er auch einen tollen Hörfluss. Zwar sind die Titel nicht sehr chronologisch, aber das brauchts auch nicht, denn hier entwickelt sich eine eigene Geschichte des Films. Selbst für die, die den Film nicht kennen oder mögen, lohnt sich der Soundtrack, da er mit 50 Minuten einen gelungenen Querschnitt bietet.
Fazit: Eine klare Empfehlung für alle, die Fans von Zimmer & Co sind und auf jeden Fall für die, die sich auch beim Gucken des Films gewundert haben: "Was ist das für eine coole Musik?" "Iron Man" rockt!
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am 30. Mai 2008
passt dieser Score zum Film. Ochestrale Töne, gemischt mit elektrischen Tönen und viel Rock (Mit einer Prise Metal). Klingt merkwürdig? Einfach mal reinhören oder am besten gleich den Film gucken.
Am Anfang der Cd gibt es etwas schnellere Lieder, dann kommen ein paar ruhigere und am Ende geht wieder die Post ab. Wer Trevor Rabin mag wird hiervon begeistert werden, denn dieser Soundtrack klingt einfach noch besser.
Das zweite Lied ist, vermute ich jetzt einfach mal, eine moderne Swingversion des Iron Man Titelsongs der Animeserie, welcher ganz am Ende folgt.
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TOP 500 REZENSENTam 21. August 2013
Viel zu lange haben wir wenig über Musik zur Unter­ma­lung bei Rol­len­spiel­aben­den berich­tet. Dem Auf­wind des Mar­vel Cine­ma­tic Uni­verse fol­gend, wol­len wir uns monat­lich mit Scores der ent­spre­chen­den Filme auseinandersetzen.

Den Beginn macht der Score zu Iron Man. Unter der Regie von Regie Jon Fav­reau und mit von Robert Dow­ney Jr. in begna­de­ter Weise aus­ge­füll­ten Haupt­rolle, avan­cierte der Film in 2008 zu einem abso­lu­ten Kassenschlager.

Die Geschichte um den skru­pel­lo­sen Waf­fen­händ­ler, Mil­li­ar­där und Play­boy Tony Stark, der sein wah­res Schick­sal fin­det und zum stäh­ler­nen Rächer wird, war furios und span­nend. Die rockige musi­ka­li­sche Unter­ma­lung gab ihr Übri­ges, den Film zu einem ech­ten Ver­gnü­gen zu machen.

Erschei­nungs­bild Cover/Verpackung

Da die MP3 Ver­sion bespro­chen wurde, ent­fällt eine Bewer­tung der Ver­pa­ckung. Die MP3 sind mit einer varia­blen Bitrate kodiert und sor­gen auch bei guten Ohren für ange­neh­men Hör­ge­nuss. Ledig­lich sehr tiefe Bässe, davon gibt es wenige, schei­nen etwas unter­steu­ert zu sein. Der nor­male Hörer ohne Highend-Anlage wird davon aber wenig mitbekommen.

Tracks

Ein­zeln gehe ich nun auf die Tracks ein und ver­su­che ein­zu­schät­zen, in wel­chen Sze­nen sie benutzt wer­den können.

01 – Dri­ving with the Top down

Der Track gibt uns ein gutes Gefühl, was uns erwar­ten wird. Rasante, coole aktio­nis­ti­sche Ele­mente ver­men­gen sich mit nicht auf­dring­li­chen elek­tro­ni­schen Klän­gen. Strei­cher und Blä­ser unter­le­gen die eupho­ri­sche Grund­stim­mung. Die ver­zerr­ten Gitar­ren geben ein Ele­ment der Cool­ness in die­sen gelun­ge­nen Mix. Dadurch, dass Pau­sen in den Tempi herr­schen, wird die trei­bende Rhyth­mik etwas ent­zerrt. Ich kann mir das Stück gut als Ein­füh­rung eines Cha­rak­ters oder NSCs vor­stel­len, aber auch zum Auf­takt einer Kam­pa­gne, bei der eine eupho­ri­sche Grund­stim­mung erzeugt wer­den soll.

02 — Iron Man (2008 Version)

Swin­gige Klänge rei­ßen uns in eine läs­sige Atmo­sphäre, viel­leicht zu einer Pool­party oder auch dem Emp­fang der obe­ren Zehn­tau­send in einem noblen Hotel. Die ideale Unter­ma­lung für einen Dandy auf Raubzug.

03 –Mer­chant of Death

Die­ser Track beginnt, dem Titel fol­gend, mit einer deut­lich düs­te­re­ren Note, der sich bald aggres­sive Metal­klänge bei­men­gen. Durch die bedroh­li­che Grund­stim­mung kann ich mir die­ses Stück gut vor­stel­len, wenn es darum geht, einen Ant­ago­nis­ten auf­tre­ten zu lassen.

04 – Trin­kets to kill a Prince

Die bedroh­li­che Stim­mung wird auf­recht­er­hal­ten, es gesel­len sich aber Ele­mente hinzu, die auf eine drän­gende Zeit­kom­po­nente hin­wei­sen. Das sanfte Strei­cherstak­kato im Hin­ter­grund kann eine auf­bau­ende Wir­kung auf die Span­nung haben. Der Track baut sich lang­sam auf, gewinnt an Ein­dring­lich­keit und auch Laut­stärke. Ich setze die­ses Stück sehr gerne ein, wenn die SC etwas pla­nen oder aushecken.

05 – Mark I

Ohne den Film zu ken­nen, würde ich von einer deut­lich mar­tia­li­sche­ren Szene aus­ge­hen. Hier über­ra­schen die lei­sen Klänge einer Sitar, die lang­sam und lockend an das Ohr vor­drin­gen. Damit ist es jedoch nach weni­gen Sekun­den vor­bei. Schon bran­den Blä­ser und Per­cus­sion an uns heran, bis das Stück deut­lich an Geschwin­dig­keit gewinnt. Ich könnte es mir gut in einem High Fan­tasy Set­ting vor­stel­len, als Unter­ma­lung zu einer Szene, bei der etwas Gro­ßes, Hel­fen­des beschwo­ren wird. Ein Golem viel­leicht, den sich dann unter wüten­dem Brül­len den Fein­den ent­ge­gen wirft.

06 – Fireman

Oh ja, das ist bre­chende Actionmu­sik! Harte Gitar­ren­riffs, krei­schende Strei­che­r­ein­la­gen, Per­cus­sions mit einem trei­ben­den, aber leicht ver­setz­ten Rhyth­mus. Bevor­zugt gern von mir ein­ge­setzt in Steampunk-Actionszenen, taugt das Stück aber genauso gut für jede aktio­nis­ti­sche Szene in moder­nen und post­mo­der­nen Welten.

07 – Vacations‘s over

Nach den hek­ti­schen und bedroh­li­chen Klän­gen der vor­he­ri­gen Stü­cke wird es nun deut­lich sanf­ter. Aber auch hier fehlt eine gewisse Power in den melan­cho­li­schen Klän­gen nicht. Ein Kampf wurde gewon­nen, aber ein Freund liegt am Boden? Es ist Zeit, Dinge anzu­pa­cken, nach vorn zu sehen, aber nicht die eige­nen Wur­zeln zu ver­ges­sen? Dann ist die­ses Stück sehr anzuraten.

08 – Gol­den Egg

Leicht dis­har­mo­ni­sche Klang­bö­gen erfül­len den Raum, das Tempo ist sehr gemä­ßigt. Ange­spann­tes War­ten erfüllt den Raum. Etwas Bedroh­li­ches ist allen Anwe­sen­den bewusst. Diese Bedro­hung kommt in der zwei­ten Hälfte des Stücks (mög­li­cher­weise auch nur als Gedan­ken) immer ein­dring­li­cher auf die Ver­sam­mel­ten zu. Das Stück passt gut in viele Horror-Settings, eben durch die­sen siche­ren Ein­druck, dass etwas Schreck­li­ches da ist.

09 – Damn Kid

Nun wird es wie­der rich­tig chil­lig – eine Fahrt im Cabrio? Ein Flirtabend an der Hotel­bar? Im schi­cken Bikini am Strand lie­gen und gut aus­se­hen­den Ker­len beim Vol­ley­ball zuschauen? Hier sind wir dafür richtig.

10 — Mark II

Durch die geschwun­ge­nen und nicht zu hek­ti­schen Rhyth­men, aber auch der füh­ren­den E-Gitarre, passt das Stück gut in mei­ner Vor­stel­lung zu Sze­nen, in denen Vor­be­rei­tun­gen getrof­fen wer­den. Die Sich­tung des Ziel­or­tes? Die Prü­fung einer Tech­no­lo­gie? Das Kon­stru­ie­ren einer Maschine? Sol­ches und ähn­li­ches wird hier gut bedient.

11– Extra Dry, Extra Olives

Dem Titel nach hätte ich einen wei­te­ren Aus­flug in die Welt des Swing und Easy Lis­ten­ing erwar­tet. Easy – ja, das trifft es. Lei­der ist das Stück das ein­zige, wel­ches mich auf dem Score ent­täuscht. Viel mehr als ruhi­ges Vor­sich­her­ge­du­del ist es nicht und eine Szene, zu der das Stück pas­sen mag, will mir nicht einfallen.

12 – Iron Man

Das Stück soll offen­bar mehr die Ent­schei­dung ver­deut­li­chen, ab nun der Eiserne zu sein. Es ist in Summe als ruhig zu betrach­ten, setzt aber anfangs gekonnt auf dis­so­nante Ele­mente, die Zwei­fel und Frust ver­deut­li­chen kön­nen. Lei­der haben wir hier einen kras­sen Wech­sel mit­ten im Track, der offen­bar auf die Szene kom­po­niert wurde. Am Ende legt plötz­lich fast das gesamte Orches­ter los. Das Stück ist toll, aber lei­der nicht durch­gän­gig in einer Atmo­sphäre, daher lei­der nur sel­ten verwendbar.

13 – Gulmira

Die iko­ni­sche Szene, in der Iron Man die Ter­ro­ris­ten atta­ckiert, hat sicher einem star­ken patrio­ti­schen Touch für die Ame­ri­ka­ner. Nichts­des­to­trotz erweckt das Stück durch die inne­woh­nende Wuch­tig­keit gera­dezu das Ver­lan­gen, es in einer Szene zu benut­zen, in der etwas wirk­lich Gro­ßes bekämpft wird. Ich könnte mir auch vor­stel­len, dass die Anwen­dung in einem Kata­stro­phen­sze­na­rio funk­tio­niert, mit bei­spiels­weise zusam­men­bre­chen­den Hoch­häu­sern. Ruhi­gere Momente zur Mitte kön­nen benutzt wer­den, um ein Aus­har­ren oder gegen­sei­ti­ges Umkrei­sen zu untermalen.

14 – Are those Bulletholes?

Der Track hat vor allem das Ober­thema „Besinn­lich­keit“. Ruhige Strei­cher und sanfte Melo­dien, die einer gewis­sen Tra­gik nicht ent­beh­ren, beglei­ten einen Moment der Stille. Die Hel­den sind ver­wun­det und auf der Flucht, müs­sen eine Nacht vol­ler Ruhe haben? Jemand gerät in Zwei­fel? Dann ist das Eure Untermalung.

15 – Sec­tion 16

Leise, unheim­li­che Klang­kom­po­si­tio­nen erfül­len den Raum. Kurze Momente auf­bran­den­der Span­nung gesel­len sich hinzu. Sec­tion 16 kann sicher mit einem moder­nen Gewölbe ver­gli­chen wer­den. So kommt es auch, dass ich die­ses Stück gerne nutze, um ver­las­sene Labore, lange unbe­rührte Dun­ge­ons und Ähn­li­ches zu untermalen.

16 – Iron Monger

Die Ver­su­chung liegt nahe, das Stück für einen End­kampf zu nut­zen. Ich gestehe, dass es mir dafür zu wenig Drive hat. Es hat seine bedroh­li­che Grund­note, es hat seine Geschwin­dig­keit, es hat die rhyth­mi­schen Per­cus­sions, die dafür nötig sind. Trotz­dem nutze ich es nicht dafür. Wo es bei mir bis­lang bril­liert hat, waren Ver­fol­gungs­jag­den über unsi­che­res Ter­rain. Es hat zu viele Wech­sel der Tempi, zu viele kurze Pau­sen, um wirk­lich als ech­tes Actions­tück her­zu­hal­ten. Lasse ich meine Gedan­ken wei­ter schwei­fen, will mir nicht viel ande­res ein­fal­len, wo es anzu­wen­den wäre.

17 – Arc Reaktor

Das Grund­thema des vor­he­ri­gen Stü­ckes wird hier wei­ter auf­ge­grif­fen. Nun bleibt anfangs das Tempo beste­hen und wird durch furiose, hero­isch anmu­tende, Ein­la­gen der Strei­cher ange­rei­chert. Der hel­den­hafte End­kampf fin­det sich hier deut­lich wie­der – auch hier wie­der Tem­pi­wech­sel zur Mitte, jedoch erträg­lich knapp, um im Erzähl­fluss unter­zu­tau­chen. Mir ist die Szene noch gut im Kopf, mit ihren kur­zen Pau­sen durch Gesprä­che, durch Ver­ste­cken hin­ter Deckung. Dazu passt sie gut. Aber so eine struk­tu­rierte Szene mit Mikro­schnit­ten fin­det sich lei­der nicht im rea­len Leben des Tischrollenspiels.

Nicht betrach­tet sind die bei­den letz­ten Stü­cke Insti­tu­tio­na­li­zed von Sui­ci­dal Ten­den­cies und das ori­gi­nale Iron Man Theme aus den 60ern.

Emo­tio­na­li­tät

Viele der Stü­cke errei­chen mich gut emo­tio­nal, sind aber nicht kon­se­quent bis ins Letzte aus­staf­fiert. Viel­leicht wollte der Kom­po­nist das auch nicht. Viel­leicht hatte er im Sinn, eine unauf­dring­li­che, aber den­noch spür­bare Unter­ma­lung zu erzeu­gen. Ich habe einige wenige Stü­cke des Scores im eige­nen Evergreen-Repertoire, vor allem die Stü­cke 3,4,10 und 17.

Ver­wend­bar­keit

Der Score hat das durch­ge­hende Thema der Bedro­hung tech­no­lo­gi­scher Über­le­gen­heit, mal auf eige­ner Seite, mal auf des Geg­ners Seite. Extra­po­liere ich diese erste offen­sicht­li­che Inter­pre­ta­tion, komme ich auf eine gelun­gene Kom­po­si­tion mit meh­re­ren sti­lis­ti­schen Ele­mente, die stark beim Auf­bau von Span­nungs­ele­men­ten punk­tet. Geschwin­dig­keit kommt nicht zu knapp in so man­chen Tracks, daher spricht nichts gegen eine Ver­wen­dung für gemä­ßigte Action­sze­nen. Erfri­schend sind die weni­gen Stü­cke, die eher an einen Agen­ten­film erinnern.

Stö­rend wir­ken sich die Tem­pi­wech­seln in man­chen Stü­cken aus. Sie dür­fen daher nicht als Füh­rungs­me­lo­die genutzt werden.

Preis-/Leistungsverhältnis

Ich habe wenig an dem Preis aus­zu­set­zen, gehöre aber zu denen, die ihre MP3s in der Cloud lagern und keine ver­stau­ben­den CD-Hüllen mehr zuhause haben wol­len. Inter­es­sant ist an der Stelle zu wis­sen, dass Ama­zon mitt­ler­weile den soge­nann­ten Auto­Rip anbie­tet. Kauft man eine CD bei Ama­zon, erhält man die MP3 kos­ten­los dazu.

Fazit

Der Score zum ers­ten Iron Man Film hat mich als Unter­ma­lung zum Film sehr begeis­tert. Viele Tracks sind auf die genaue Sekunde der Szene kom­po­niert und wir­ken daher gut. Am Spiel­tisch jedoch wir­ken sich sowohl die stel­len­weise kurze Spiel­dauer als auch die Tem­pi­wech­sel stö­rend aus.

Unan­ge­foch­te­nes High­light des Scores ist der Opener „Dri­ving with the Top down“. Kein ande­res Stück erreicht diese Klasse. Für den Ein­satz am Spiel­tisch braucht es aber keine Bre­cher wie die­sen. Hier wer­den Stü­cke von ein­heit­li­cher Atmo­sphäre und Tempo benö­tigt. Einige brin­gen die­ses mit, andere glän­zen durch wun­der­bare Stim­mungs­wech­sel, die aber ein­ge­plant wer­den wollen.

Vier Tracks gehö­ren zu mei­nem ste­ti­gen Reper­toire zur Unter­ma­lung, andere setze ich eher sel­ten ein. Im Gro­ßen und Gan­zen ist das Album ein Schmaus für die Ohren.

Ich spre­che daher eine Emp­feh­lung mit Vor­be­halt aus.
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HALL OF FAMEam 4. Mai 2008
Nach dem Flop von Spider-Man 3 (mir hat dieser nicht gefallen, daher Flop) war ich nicht sehr begeistert,
dass nun auch Iron Man in die Kinos kommt. Dennoch habe ich mir diesen angeschaut und war begeistert. Der
Darsteller hat die Rolle super gespielt, super Komik und gigantische Musik. Zuerst dachte ich mir, dass es
irgendwelche Rocksongs sind ab es war zum Glück der Score und ich kann es nur wieder sagen, selten zu einem
Actionfilm einen so rockigen und schnellen Score gehört. Die meisten Stücke bestehen aus harten Gitarren
sowie viel Schlagzeug. Ab und zu geht es auch etwas ruhiger zur Sache, aber das ist eher etwas selten.
Das 2. Stück "Iron Man" ist eine schöne Schwingnummer und etwas anderes zwichen den Tracks. Der vorletzte
Track von Suicidal Tendencies ist Gesungen und gefällt mir persönlich nicht sehr gut. Der Sprechgesang
sagt mir nicht wirklich zu. Der letzte Song ist nochmals ein Song für Iron Man, dass wohl der original Song ist.
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am 29. September 2009
Ich denke die Überschrift sagt schon alles aus was ich sagen will^^

Denn das ist mit einer der besten Soundtracks die ich habe. Guter Film und noch bessere Musik :) Die Musik ist ja bekanntlich mit ausschlaggebend für einen guten Film. Und dieser Film hat nicht nur wegen der Story und den Effekten 5 Sterne von mir bekommen - sondern eben auch weil die Musik einfach nur der Hammer ist. Als Beispiel hör ich sie momentan jeden Tag =D Im Auto, Daheim, beim Joggen usw =D

FAZIT: Wer den Film schon mag, der wird diesen Soundtrack lieben!
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