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Kundenrezensionen

4,4 von 5 Sternen
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am 24. Juli 2008
das einzige, was mir an diesem album wirklich missfällt, ist die tatsache, dass jetzt auch nikki sixx glaubt, seine lieder von bewährten songdoktoren wie marti frederiksen pimpen lassen zu müssen. möglicherweise ist es ihm selber ein bisschen peinlich - auffälligerweise sind die songcredits im booklet so klein gedruckt, dass man sie selbst mit brille kaum lesen kann.

ansonsten: wirklich erstaunlich, dass sich das noch einmal so gut ausgeht, wenn man da etwa an das fürchterliche "generation swine"-album denkt.

das ist ein keineswegs zur hysterie anlass gebendes (außer man vermisst die achtziger jahre so schmerzhaft, dass man kaum noch denken kann), aber wirklich hoch anständiges album. gleich das gesprochene intro zeigt, wohin die reise geht - shout at the devil! das kunststück dieses albums ist, dass es geradezu unfassbar genau den klang des 80er-hair- und sleeze-rocks ins ohr zurückholt, aber dennoch sehr zeitgemäß und modern tönt. denn: SO haben die 80er natürlich nicht geklungen - aber so klingen sie heute in unseren köpfen, aus heutiger sicht. SOLA ist - wenn man auf die produktion, die arrangements (vor allem die gitarren - großartig, herr mars!), aber auch die kompositionen hört, eindeutig ein album, dass den klassischen LA-hardrock mit heutigen mitteln deutet.

die songs sind sehr gut ("down at the whisky", "face down in the dirt","goin' out swingin'"), wirklich ganz große klasse hat nur der titeltrack, aber, ganz ehrlich, bei mötley crüe war das nie viel anders, da ging es immer mehr um sound und lebensgefühl als um die komposition an sich. einziger ausfall ist "this ain't a love song", was nicht nur kein liebeslied ist, sondern genau genommen gar kein song, sondern ein haufen unfertiger ideen.

das textkonzept - eine auseinandersetzung mit der eigenen biografie und den diversen licht- und schattenseiten von LA aus der sicht von veteranen und survivors - ist gut, weil sehr ironisch.

ein wirklich feines album, das ungeheuer viel spaß macht. es hat vielleicht nicht den tiefgang von "mötley crüe" mit john corabi - aber das war genau genommen eine andere band, die für den großen erfolg zu gut war. es ist vermutlich das letzte große 80er-metal-album, per zeitmaschine in die gegenwart geholt und hier neu zusammengesetzt.
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am 28. Juni 2008
Eines direkt vorweg: Saints of Los Angeles ist das beste Mötley Crüe Album seit Dr. Feelgood!!!! Der "Rotz" ist zurück! Vince Neils Gesang ist immer noch Geschmacksache, Nikki Sixx schreibt immer noch die coolsten Rocksongs, Mick Mars schüttelt immer noch lässige Soli aus dem Ärmel, die wie eine zweite Gesangsstimme wirken und Tommy Lee gehört unbestritten zu den besten Drummern der Welt. Natürlich waren The Crüe für Deutschland immer zu sehr "Sleaze" und zu Melodisch, aber wer das hier liest, steht eh schon seit mindestens 20 Jahren auf die Musik der Jungs und daher kann ich alle beruhigen bzw. die Euphorie neu entfachen: SOLA ist ein straightes Rock Album, dass (zumindest in den USA) das Comeback von Mötley Crüe einleiten sollte. Einzelne Songs heraus zu picken ist völlig überflüssig: All Killer, No Filler! Um an dieser Stelle ein Rock`n`Roll Zitat zu bemühen. Textlich geht es wie eh und je um Frauen, Parties und Drogen. Hier und da blitzt ein wenig Wehmut bezüglich alter Zeiten durch, aber die Platte beweist eindrucksvoll das The Crüe noch Sprit im Tank haben und sicherlich noch die ein oder andere Party gefeiert werden muss.
Es ist das perfekte Album für eine lange Autofahrt oder die Einstimmung auf`s Wochenende. Sie macht einfach nur Spass und mehr will sie auch gar nicht. Wer, wie ich, bezeichnender Weise "The Dirt" (also ein Buch) als das beste Output der Band in den letzten 15 Jahren angesehen und sich nichts sehnlicher gewünscht hat, als mal wieder richtig zu neuen Songs abzurocken, der kann hier bedenkenlos und voller Vorfreude zugreifen. Natürlich richtet sich das Album in erster Linie an die "alten" Fans und wird kaum die 15, 16 Jährigen begeistern, aber das ist doch eigentlich ganz gut so. Keine zwanghaften Modernisierungsversuche mehr. Danach fragt bei Motörhead, Maiden oder den Stones schließlich auch keiner. The Crüe haben ihren ganz eigenen Sound und den zelebrieren sie so fett und satt produziert, wie schon ewig nicht mehr. Wie singt Vince doch so schön in "White Trash Circus": We`re the White Trash Circus coming to town, We steal your girl whenever we can, We`re the drunken gods of the living dead - We`re the voice... We`re the voice... We`re the voice in your head! Dem ist nichts hinzu zu fügen. MÖTLEY CRÜE SIND ROCK`N`ROLL!!! MÖTLEY CRÜE SIND BACK ON TRACK!!! Five Points!!!
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am 24. Oktober 2008
Ich habe bewußt 3-4 Monate gewartet vor Abgabe einer Bewertung. Warum? Mötley Crüe sind für mich das, was man so als "seine Band" bezeichnet. Das ist mittlerweile schon seit fast 20 Jahren so und deshalb wollte ich nicht durch die anfängliche Euphorie über das neue Album per se 5 Sterne geben. Nach mehrmaligem Hören am Anfang und einer Pause von 2-3 Wochen habe ich das Album gestern nochmals in einem Zug durchgehört und mir dabei folgende Frage gestellt: Wenn die Jungs (was ich hoffe) in 10 Jahren wie ihre Vorbilder Aerosmith immer noch auf der Bühne stehen, welche Songs von S.O.L.A. spielen sie? Die ehrliche Antwort: Außer "Saints of L.A." wohl keinen, im Gegensatz zu Aerosmith, die von "Get a grip" auch auf den Konzerten 2007 nicht nur die ruhigeren Songs, sondern auch 3 echte Rocker nach wie vor auf der Setliste hatten. Dass S.O.L.A. trotzdem ein gutes, grundsolides Album ist - keine Frage. Ich erwarte auch kein zweites "Shout at the Devil" oder "Dr. Feelgood" und freue mich, dass nach 8 Jahren endlich wieder ein neues und wirklich gutes Album herausgekommen ist, mit dem die Crüe hoffentlich auch zu uns kommen. Aber bis auf den genannten Song fehlen die Überflieger. Deshalb von mir "nur" 4 Punkte.
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am 14. Juli 2008
Totgeglaubte leben bekanntlich länger. Und wer schon so tot war wie Mötley Crüe, dem reicht es für die Unsterblichkeit. Und so präsentieren sich die wildesten Jungs von L.A. auf ihrem neuen Album...
JA!! NEUEN Album!!!
"Saints of L.A." ist Programm: The Crüe at its best!
Die Querelen unter den Mitgliedern schien bereinigt, der Drogenkonsum abgeschaltet oder auf Minimum reduziert. Aufs Maximum hingegen hochgedreht sind die Pegel und ebenso pumpen Licks und Riffs, das es nur so eine Art hat.
"Saints of L.A." verpasst knapp die Heiligsprechung, aber fürs Präsikat "Comeback des Jahres" reichts allemal!
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am 26. Juli 2008
Tommy Lee und seine Kumpanen sind wieder mit einem neuen Album am Start und sorgen für Furore. Nachdem es in den letzten Jahren relativ still um die Rock-Gruppe aus Los Angeles wurde, stellt "Saints of Los Angeles" ein furioses Comeback dar. Als ob sie nie weg und mehr mit privaten Skandalen beschäftigt gewesen wären, knüpfen die Ami-Jungs nahtlos an ihre mittlerweile schon in die Jahre gekommenen Hit-Alben an und zeigen mit dieser Scheibe, dass der Sleaze-Rock noch lange nicht ausgedient hat.

Gut, das Intro "L.A.F.M." ist mehr unnötig als brauchbar, doch damit kann man durchaus leben, denn danach geht es los wie Hölle. "Face down in the sand" ist ein Brecher vor dem Herrn und kann mit der gewohnt rotzig, krächzenden Stimme des Fronters Vince Neil total überzeugen. Guter Refrain, super Gitarrenriffs. Was will man mehr?

Und in dieser Tonart geht es weiter: Songs, wie "Down at the whisky", "The animal in me" oder der wahrscheinlich beste Song der Platte, der Titeltrack "Saints of Los Angeles" können in jeder Form überzeugen und zeigen, dass Tommy Lee und Co. es noch immer drauf haben. Klar, hat sich der ein oder andere schwächere Song auf die Platte geschlichen, doch alles in allem hätte ich nicht mehr im Geringsten mit solch einer genialen Scheibe der Motley Crue gerechnet!

Sleaze/Glam/Hard-Rock vom Feinsten, die super produziert rüber kommen und meines Erachtens großartige 4 Sterne verdienen. Den einen Stern ziehe ich wegen den oben erwähnten ein, zwei schwächeren Stücken ab (zB "Mf of the year", meiner Meinung nach zumindest). Ansonsten gibt es nichts Gröberes an "Saints of Los Angeles" auszusetzen und mir bleibt eigentlich nichts mehr zu schreiben, außer dass es sich wieder bewiesen hat, dass man mit den alten Helden immer wieder rechnen muss!

Up the Motleys...
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am 17. Juli 2008
...daran gibt es mit Sicherheit keinen Zweifel. Daher auch 5 Sterne. Ist eine super Platte und wer mehr über die Musik erfahren möchte, der sollte sich die Rezensionen der dt. Version durchlesen. Diese Rezension ist eher eine kleine Warnung für diejenigen, die spontan genauso wenig mit dem Begriff "clean" anfangen konnten wie ich. Es bedeutet schlicht, dass auf der Scheibe jedes einzelne Schimpfwort herunter geregelt wurde. Anstatt eines *Piep* hört man zwar einfach GAR NICHTS, aber bei einer Band die durchaus mal das ein oder andere Schimpfwort in ihren Texten hat (ein Song auf der Platte heisst ja sogar "MF of the Year"), macht die Sache direkt nur halb soviel Spass. Also, Finger weg von der US Version! Damit tut ihr euch keinen Gefallen. Es gibt nur einen riesigen Nachteil und keine Vorteile (zusätzliche Songs oder so was).
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am 2. Juli 2008
Was für ein gewaltiges Monster hat die Crüe da bloß erschaffen? Das gibt's doch gar nicht, eine Scheibe ohne einen einzigen Ausfall geschweige denn eines durchschnittlichen Songs! Dieses Monster überrollt einfach alles auf diesem Sektor und meinem Vorredner dem Psychobimbo muss ich leider wiedersprechen wenn er meint das die Crue die Messlatte für andere Bands höher gelegt haben, nein ich gehe soweit und behaupte sie haben sie unüberwindbar hoch gelegt! Sie kann sozusagen nur noch von der Crue selbst übersprungen werden. Es stimmt tatsächlich dass es sich um die beste Crue Scheibe seit der Seeligen Dr. Feelgood handelt und sie hat mindestens genauso viele Hits an Bord wie der damalige No.1 Hit der Crue! Man hört sich nur den Titelsong, MF of the year, the animal in me....... usw. an. Ich könnte die Liste unendlich lang machen, ihr müsst die Scheibe einfach lieben, es geht gar nicht anders, glaubt mir! Vince singt wie ein junger Gott, Mick haut mit die härtesten Soli seiner Karriere heraus, Tommy spielt so variabel und mit solch einem Bumms wie nie zuvor und der gute alte Nikki hat wieder mal das beste Gespür für tolle Melodien die nie wieder aus deinem Gehirn verschwinden werden! Dazu noch das tolle Booklett mit einem Wahnsinnsbild der Jungs! Die Jungs sind nicht nur als irgendeine Band anzusehen sondern als Gesamtkunstwerk! Sie haben sich auf ihre alten Tage nochmals unsterblich gemacht und mit S.O.L.A. ein Vermächtnis für die Ewigkeit hinterlassen! Fast hätte ich noch die erstklassige Produktion vergessen, sorry und Amen!
Ach so, noch ne Kleinigkeit an Amazon: Führt endlich für solche Klassiker ein höheres Punktesystem ein, da die 5 Punkte eindeutig 5 Punkte zuwenig sind!
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am 3. Juli 2008
hatte ich nicht so ein Album erwartet. der textliche Inhalt war vorauszusehen und dass es im ganzen gut werden würde war zu erhoffen. Eben Crüe: catchy, sleazy und ich würde es mal lustig/böse bezeichnen.
DAS ALBUM hier hat allerdings all das und mehr:
Ausser dem Intro (erinnert mich stark an das von Shout) sind wirklich nur Ohrwürmer vertreten (wobei "psycho" am wenigsten wurmt).
Die Produktion ist so dermasen wuchtig, fett und im gegensatz zu vielen anderen modern dass einem die Ohren schlackern.
Vince hat glaub ich auf noch keinem Album so gut geklungen (ob Produktions- oder Eigenverdienst weiss ich nicht)
Tommy drummt wie gewohnt richtig geil (obwohls mir teilweise schon fast zuviel stakkato is) und peitscht rein was das Zeug hält.
Mick wird in meinen Augen im Gegensatz zu Slash immer besser. Denn das was er hier macht ist noch genauso verspielt und einfach nur geil wie Früher aber eben frischer.
Und zu Sixx braucht man eh nix mehr sagen. Und wenn doch, dann würd ich einfach nur "at the wisky" anhörn. Er ist eben einfach der Man der coolen Worte.
Obwohl die Band mit Vince wohl nie ein Album machen wird was auch nur annähernd an das mit Corabi aus 94 ran kommt muss ich sagen, dass das hier mit abstand die beste und echte Crüe seit und von 89 is
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am 1. Februar 2009
Leute, kauft dieses Album, endlich wieder eine Rockband aus den Achzigern, die sich auf das besinnt was sie können, ROCKEN!!!.
Das Album ist vom 1. bis zum letzten Song durchweg genial(war bei Mötley Crüe eigentlich noch nie der Fall). Bin selber ein Fan der ersten Stunde aber dieses Teil hier knallt einfach nur, schade ist nur das man auf so ein Album fast 20 Jahre warten musste.
Highlights sind in jedem Fall "Down at the Whisky", "Saints of Los Angeles", "Motherf****r of the year", usw..., weil das Album zu keiner Zeit
irgendwo abfällt muss ich ganz einfach sagen : zugreifen und hoffen das Mötley dieses Jahr endlich wieder mal in Deutschland zusehen seien wird.
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am 20. September 2011
Besitze eigentlich nur die Anthologie, die Doppel Dvd "Carnival of Souls" und hörte von einem neuen Album, dass erscheinen sollte. Kaufte mir die Platte und war durchweg begeistert. Die Band präsentiert sich von ihrer "allerbesten" Seite. Das Album kann man ohne Probleme komplett durchhören, kein Hänger. Hier sind einige Songs, die zum Besten gehören, was die Jungs bis dato gemacht haben. Der Titeltrack ist super, weitere Favoriten sind "White trash circus", "Down at the whiskey" und "Goin out swingin". Eine echte Rockbombe, die beweisst, dass diese Band nichts von ihrem Können verlernt hat.
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