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am 4. November 2005
Opeth haben durchweg fantastische Alben veröffentlicht, doch an die zwingenden Melodien dieses Werkes reicht meiner Meinung nach keines der späteren Outputs mehr heran. Ich spreche hier nicht vom handwerklichen Teil. Natürlich befindet man sich hier vom reinen "Können" noch nicht auf dem atemberaubend hohen Niveau der Nachfolgealben, insbesondere zwischen den damaligen und heutigen Growls des Masterminds Akerfeldt liegen Welten. Und auch die Produktion ist nicht mehr auf dem neuesten Stand. Doch das alles macht das Album keineswegs weniger spannend.
Opeth leben von dem Kontast zwischen Extremen. Einerseits zitieren sie von der musikalischen Bandbreite her den Death Metal und gesanglich die Grenze zwischen Black und Death, auf der anderen Seite verstehen sie es blendend, die Übergangspassagen mit abgehobenen Melodien zu füllen, die sich nach einigen Durchläufen zu jazzig-psychedelischen Kleinkunstwerken entwickeln. Doch das faszinierende an der Band sind nicht die Passagen selbst, sondern deren Zusammenwirken. Durch die krassen Gegensätze steigt die Intensität der einzelnen Parts ins Unermessliche. Brachiale Passagen erscheinen umso brachialer, Melodien brennen sich ungleich tiefer in das Ohr des hypnotisierten Hörers.
Es entfaltet sich beim Hören ein kaum beschreibliches Zusammenwirken, die Titel wachsen über ihre Grenzen. Das Hirn wird von einer Unzahl an Emotionen geflutet. Und schließlich lässt das Album den Hörer noch einige Minuten zutiefst fasziniert vor der Anlage sitzen, bevor der Finger unausweichlich auf die Repeattaste wandert.
Die nach Musik suchen, werden bitter enttäuscht sein. Diese CD enthält keine Musik. Sie enthält pure Magie.
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am 8. März 2004
Opeth sind die wahren Meister des progressiven Metals, im extremen Sinne. Ein vielschichtiger Hybrid aus Black,Death-Metal mit wunderschönen Akustikpassagen. Diese Vielschichtigkeit zeigt sich vor allem in der variablen Sangesstimme von Mikael Akerfeldt. Dieser grunzt,kreischt und schmeichelt sogar des öfteren mit zarter Phrasierung des Hörers Ohren. Dank der eher feinen differenzierten Unisound-Produktion von Metal-Gott Dan Swanö(Edge of Sanity),der zu dieser Zeit auch Meilensteine solcher Grössen wie Katatonia und Novembre produzierte, gehen all die wichtigen Details dieser 66min,verteilt auf 5Songs!,nicht verloren. 5 Songs in 66min sagt viel über die Epik dieses Album aus,das wirklich zu keiner Sekunde monoton oder langweilig wirkt. Man hat eher das Gefühl,das Akerfeldt die vielen Ideen nicht mehr unterbekommt. Natürlich brauchte diese CD viele Anlaüfe, aber wenn der Funke überspringt,ist es die pure Magie. Solche Bands kommen wohl zwangsläufig immer aus Skandinavien,die Genialität ist in die Wiege gelegt. Zu einer Zeit,wo ach so viele böööse Black-Metal Bands an den Start gingen, ihr böses Image so oft wichtiger als der musikalische Output schien, wirkten Opeth mit ihrer Ästhetik(Cover,Texte) und dem Image,kein wirkliches Image zu haben, wie der Gegenpol auf all diese Möchtegern-Satanisten. Die mächtige Grunz-Kreischstimme kam um vieles düsterer als bei o.g. Pseudos. Schon damals traute sich Akerfeldt, seine normale warme Stimme zu traumhaft schönen 70er mässigen Artrock-Akustik-Parts einzusetzen,was zu dieser Zeit nicht wirklich selbstverständlich war und es Opeth am Anfang auch in kommerzieller Sicht um einiges schwieriger war, durchzustarten... aber was wirklich gut ist, setzt sich zum Glück manchmal durch..siehe 8 Jahre und 5 Platten später.Fazit: Ein Klassiker im Grenzbereich des extremen Metals.
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am 22. März 2003
Nachdem ich mich durch die späteren Werke von der genialen Death-Metal Band OPETH gehört habe, bin ich nun bei "Morningrise" angekommen und bin total begeistert. Mit 5 Titeln + Bonustrack bekommt man satte 79 Minuten geballten abwechlungsreichen Death-Metal à la OPETH um die Ohren gehauen. Kein einziger Titel ist unter 10 Minuten, wobei das 20- minütige "Black Rose Immortal" das zentrale Hammerteil ist und mit "To bid you farewell", einer melancholischen Akustik-Ballade, einen würdevollen Abschluß bildet. Das gesamte Album kommt härter, melodiöser und auch etwas eingängiger als die Nachfolger daher, aber mit allen OPETH-typischen Trademarks, wie den Akerfeldt-typischen Growlgesang, der hier etwas höher angelegt ist, und vielen akustischen Zwischenbreaks mit cleanem melancholischem Gesang. Dieses geniale Frühwerk ist meiner Meinung nach nur von "Blackwater Park" getoppt worden. Einziger Wermutstropfen ist der auf dem Re-Release enthaltene Bonustrack, der durch seine miese Aufnahme den Eindruck etwas trübt und nur für Sammler interessant ist. Weniger ist manchmal mehr und auch ohne Bonustrack ist dieses Meisterwerk sein Geld wert. Mit "Morningrise" belegen OPETH einmal mehr Ihre Ausnahmestellung im Death-Metal-Bereich. Hat man sich an den Growl-Gesang gewöhnt, ist "Morningrise auch allen Progs und melancholisch gestimmten Fans sehr zu empfehlen, was natürlich auch für die Nachfolgewerke von OPETH zutrifft.
Bleibt nur zum Schluß - 5 Punkte!!! Weniger geht nicht!!
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am 7. April 2004
Als spätberufener Fan habe ich das Feld sozusagen von vorne aufgerollt und "still life" war mein erstes Album,bevor ich mit "blackwater park" endgültig abhängig geworden bin.Mittlerweile besitze ich (ein herzliches Dankeschön an den Franchise-Dämon) nebst T-Shirt und DVD auch sämtliche Studio-CD`s."Morningrise" ist allerdings mein persönlicher Favorit.Das Album hat,in seiner Einfachheit und Schnörkellosigkeit eine schaurig-schön,zerstörerische Wirkung.Das musikgewordene Leiden findet in "the Night end the silent water" einen vorläufigen Höhepunkt,bevor "Nectar" einem den letzten Funken Leben aus den Eiern saugt.Mit "Black rose immortal" ist man bereits auf der anderen Seite angekommen,bevor uns "to bid you farewell" in einen ewigen schwarzen Schlaf flüstert.Im Vergleich zu "Orchid" ein absoluter Quantensprung und hinsichtlich Kreativität und Homogenität ein absoluter Knaller.Noch nie sind Schönheit und das absolute Dunkel so perfekt zusammengebracht worden.
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am 17. Juni 2003
"Morningrise" war mein erstes Opeth-Album, auf das ich zufällig durch eine Rezension im EMP-Katalog stiess...
Meiner Meinung nach ist es (mit dem Nachfolger "My arms, your hearse") das beste Album der Ausnahme-Nordlichter, da es eine düstere, melancholische, auf weiten Strecken sogar depressive Mischung aus Black- und Deathmetal ist. Wer jetzt nicht mehr weiterlesen möchte, weil sie/er nur Geholze befürchtet, irrt:
wahnsinnig gekonnte Acoustic-Parts, mit reinem Gesang und midtempo-Passagen bilden auf dieser Scheibe eine Mischung, die seines Gleichen sucht! Sie wirkt nicht kitschig, unterstreicht aber, dass es selbst in der "harten Szene" Künstler gibt, die ihre Instrumente auf klassische Weise beherrschen und dennoch Kraft, Wucht und düstere Emotionen in Akkorde zwingen. Lyrisch.
Mein Tip: Track 2 "The Night and the silent Water", treibt mir immer wieder vor Verzückung (und Weltschmerz) Tränen in die Augen.
Das allseits favorisierte "Black Rose immortal", mit nahezu 20 min. Laufzeit, entwickelt sich stetig, besticht durch verschiedene Stile und Teile, ist aber nicht mein Lieblingstrack, weil zu langatmig, fast anstrengend.
Anstelle eines Mega-Krachers und Knüppel-Songs haben die Nordmannen mit "To bid you farewell" eine Ballade von epischer Schönheit, als Konterpunkt, eingebaut. Super!
Bleibt anzumerken, dass Dan Swanö (bek. als "Edge of Sanity"-Mastermind) hier Produzent war; merkt man auch :-) !!
...kaufen, kaufen, kaufen!
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am 21. Januar 2000
ein wirkliches Meisterwerk! Obwohl ich mit Death- oder Blackmetal normalerweise recht wenig am Hut habe, hat mich dieses Werk absolut überzeugt. Opeth verstehen es durch gekonnte Übergänge zwischen brutalen Sequenzen und wunderbar zerbrechlich wirkenden Parts mit grossartig gespielten Akustikgitarren zu wechseln. Ein Dauergast in meinem CD-player...
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am 26. Mai 2008
Als Nicht - Metal Fan bin ich erst über Umwege auf OPETH gestoßen und als ich zum ersten Mal "Blackwater Park" hörte war dies einer dieser "life changing moments". Ich wußte vom ersten Moment das ich eine neue Lieblingsband hatte und besorgte mir sofort die restlichen Opeth Alben. Anfangs fragte ich mich warum gerade OPETH diese unglaubliche Wirkung bei mir hatten, bei meinen ca. 1500 LPs und 200 CDs (von der Carter Family über T.Rex bis zu Devendra Banhart)gibt es vielleicht zwei Handvoll Künstler die diese Wirkung bei mir erzielten, bis mir klar wurde: OPETH sprechen mich auf einer ganz persönlichen Ebene ab, die Musik und die Texte gemeinsam ergeben zusammen eine gewaltige Einheit und Tiefe, die ich am ehesten mit Townes van Zandt oder Nick Drake (evtl. noch Mark Lanegan) vergleichen möchte.
Hier meine OPETH Hitliste, wobei selbstverständlich ALLE OPETH Alben glatte 5 Sterne ALben sind:
1. Morningrise
2. Still life
3. Ghost reverise
4. Blackwater park
5. Watershed
6. Orchid
7. Deliverance
8. My arms your hearse
9. Damnation
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am 31. Oktober 2000
Vom Anspruch her gibt es nur wenige Bands, die im Metalgenre das Ideal erfüllen. Mit dieser CD beweist Opeth schon 1996, dass sie es können! Und das Gute: Mit jeder weiteren CD von ihnen bekommt man immer noch mehr multiple Hörorgasmen!
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am 24. April 2002
also besser hätten es opeth nicht machen können. auf dieser cd ist einfach alles vertreten: von agressionsgeladenen passagen bis zu melancholischen acoustic-melodien. einfach grandios.
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am 28. November 1999
Mit diesem Album haben Opeth ihr Masterpiece abgegeben. Eigentlich hätte die Band sich danach auflösen sollen. Es wird nicht mehr besser kommen. Es ist etwa so wie mit Verdis Opern. Bei jedem weiteren Hören werden sie besser. Die weitverzweigten und komplexen Strukturen kommen besser zum Vorschein und man gelangt schließlich zur Erkenntnis hier ein Meisterwerk zu hören. Und diese Erkenntnis ist endgültig....
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