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Kundenrezensionen

3,6 von 5 Sternen
36
3,6 von 5 Sternen
Größe: Öffnung: 114mm, parallaktisch montiert|Ändern
Preis:227,38 €+ Kostenfreie Lieferung mit Amazon Prime


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am 16. November 2016
Die Lieferung des Teleskops erfolgte mit dem Amazon Evening-Express und kam wie per SMS angekündigt recht pünktlich gegen frühen Abend.
Der AstroMaster war sicher verpackt. Die Einzelteile finde ich sehr wertig hergestellt und nichts fühlt sich "billig" an.
Anleitung, Garantieschein und ein Buch "Erste Schritte mit dem Teleskop" lagen bei. Recht professionell und Kunden orientiert.

Während des Aufbaus (gemäß der Anleitung) war ich gerade dabei die letzten Komponenten anzubringen, als plötzlich die Montierung mit den Gewichtstücken abbrach und zu Boden fiel.
An der Bruchstelle konnte ich Mängel in der Güte feststellen (Lufteinschlüsse und ungleichmäßiges Gefüge des Materials).
Somit konnte die Halterung die Montierung nicht halten und gab der Schwerkraft nach.

Ich habe im Rahmen der Vertragsstörung nun einen Ersatz angefordert und hoffe, dass es sich nur um einen Produktions- oder Materialfehler handelt und nicht um schlechte Qualität.

Sollte der Ersatz einwandfrei sein, bekommt das Produkt von mir mehr Sterne.

Ersatzlieferung ist einwandfrei, und es macht richtig Spaß mit dem AstroMaster.
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am 9. Juli 2012
Wenn ich die Rezensionen hier so lese, könnte ich glauben vor zwei Jahren ein anderes Teleskop erworben zu haben. Dem ist aber nicht so.
Alle Teile waren mehr oder weniger einzeln verpackt. Tubus mit Spiegel, Okularauszug etc. waren natürlich vormontiert - ebenso das Stativ.
Ich erinnere mich noch als wär's gestern - ich habe das Auspacken regelrecht zelebriert, denn ich hab' mir mit dem Teleskop einen kleinen, fast vergessenen Kindheitstraum erfüllt.

Aber ich komme jetzt mal lieber zur Beschreibung des Astromaster 130/650 EQ zurück.

Für den Preis kann man kein Profiteleskop erwarten - natürlich ist das Stativ mit der EQ3 Montierung nicht super stabil und auf festem Untergrund wie Beton oder Stein ein wenig anfällig. Aber ich habe nie das Gefühl gehabt, dass mir das Teleskop gleich kippt. Wenn man es auf Sand- oder Erdboden entsprechend aufbaut, kann man seine Freude damit haben.

Die mitgelieferten Okulare (10 und 20mm) sind für den Anfang in Ordnung. Es empfiehlt sich jedoch weitere und etwas qualitativere Okulare dazu zu erwerben - ein Zoom-Okular ist meine persönliche Empfehlung.

Einsteiger, die ein in der Klasse preiswertes Teleskop suchen, sind mit diesem Gerät gut beraten und mit ein wenig Zubehör kann man an schönen Abenden oder in klaren Nächten wunderbar die Sterne oder den Mond als Amateur beobachten. Aber es sei auch gesagt, daß ein wenig tieferes Interesse für die Bedienung eines Teleskops hilfreich ist.
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am 14. November 2013
Hallo dieses Teleskop ist sehr gut, für das was ich vorhabe ist es das beste, ich freue mich dieses gefunden zu haben, mit dem und eine kleine Kamera kann man super Bilder machen, und es ist nicht zu groß für eine kleine Wohnung.

dieses Teleskop benutze ich zusammen mit diesem Zoom Okular

Skywatcher 8-24mm Zoom Okular (1,25 Zoll) schwarz

Diese Kamera Canon PowerShot A2300 Digitalkamera (16 Megapixel, 5-fach opt. Zoom, 6,9 cm (2,7 Zoll) Display, bildstabilisiert) blau

und so eine Halterung die ist halt von Dörr
Bresser 4914900 Digitalkamera Adapter digital

ich bin mit dem Teleskop sehr zu Frieden, und wenn ich mal nicht Fotografieren will,dann erfreut man sich über einen schönen Sternen Himmel oder Natur Beobachtungen.

Wenn man kein Auto hat, dann kann man das auch so tragen, oder man steckt es in einem Großen Rucksack Kampfrucksack Rucksack 65 Liter Bundeswehr flecktarn
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55 Kommentare| 15 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 24. September 2010
Celestron Astromaster 130/650 EQ

Als Einstimmung zu diesem und anderen Teleskop-Testberichten möchte ich erläutern, wie ich zu dem jeweiligen Fernrohr gelangt bin. Wie Sie sicher bald merken werden, oder bereits bemerkt haben, bin ich ziemlicher Laie auf dem Gebiet des Teleskopie. Ich finde das aber nicht weiter tragisch, gibt es doch reichlich von uns.
Und genauso wie ich, werden sich sicher viele Fragen, was soll ich mir bloß für ein Gerät anschaffen? Die sehen ja irgendwie alle gleich aus, kosten nur unterschiedlich. Nun, diese Frage kann ich nicht abnehmen, heißt es doch: Es gibt für jedes Fernrohr einen Himmel. Aber erläutern, wofür ich mich entschieden habe kann ich und vor allem wogegen und warum.

Einleitung
Es begann damit, dass ich auf dem Dachboden ein altes Fernglas fand. Zuvor hatte ich mich kaum mit dem Sternenhimmel beschäftigt. Es wusste, dass es einen gab und das reichte mir. Aber an einem sommerlichen Abend auf dem Balkon mit einem Weizen im bequemen Stuhl sitzend, fand ich die Sternlandschaft doch interessant, und dachte, dass ein 'echtes' Teleskop vielleicht keine schlechte Idee wäre.
Gesagt getan, über Ebay habe ich mir das erstbeste (oder erstschlechteste) Tchibo-Lidl-Aldi Refraktorteleskop gebraucht zugelegt. Nett formuliert war es ein Fehlkauf und ich ziemlich enttäuscht von diesem Haufen sinnfreien Plastikschrott.
Abgesehen davon, dass ich den Mond nicht viel größer sah, als mit dem Fernglas zuvor, war es nahezu unmöglich ein zitterfreies Bild zu erzeugen. Schon Ausatmen reichte, um den Tubus zum stetigen Zittern zu bewegen. Ich habe das Ding in den Müll (also zurück nach Ebay) verfrachtet und war wie man sich denken kann reichlich angefressen von der ganzen Aktion. Angeblich sollte das Teleskop bis zum 225-fach vergrößern können (4mm Okular X 1,5 Barlow). Rechnerisch geht das auch, aber auch nur da. Denn schon bei dem 20mm Okular und 30-facher Vergrößerung, war kaum ein Fokus möglich und wenn nur für Sekunden.
Neben der Wut erwachte allmählich auch mein Jagdinstinkt. Jetzt sollte es erst recht ein Teleskop werden und ein vernünftiges dazu. Nun kommt Amazon ins Spiel. Zuerst habe ich mich über die einschlägigen Seiten tagelang informiert, mich mit Fachausdrücken vollgesogen, dann zugeschlagen.
Mein erster ernst gemeinter Versuch war ein Celestron Astromaster 130/650 mit einer EQ-Halterung. Das Gerät ging wieder zurück (siehe Testbericht). Dann kam von Skywatcher der Heritage 130/650. Auch der musste wieder zurück zum Händler (siehe auch hier Testbericht). Schließlich bin ich beim Orion Starblast-6 150/750 gelandet. Zwischendurch gesellte sich noch das Celestron FirstScope76 für meine Tochter dazu. Vielleicht das Beste von allen Geräten.

Für folgende Teleskope habe ich Testberichte erstellt:
Celsestron Astromaster 130/650 EQ,
Skywatcher Heritage 130/650 Dobson
Orion Starblast-6 150/750 Dobson
Celestron Firstscope76 76/300 Dobson

Ps. Einen Bericht über das Tchibo-Lidl-Aldi-Refraktor habe ich mir jetzt mal geschenkt.

So, und nun zum Gerät ...

Technische Daten des Celestron Astromaster 130/650:
Bauart: Reflektor - bedeutet, dass es sich um ein Spiegelteleskop handelt. Wird auch Newton genannt, nach seinem Erfinder Sir Isaac Newton. Die andere große Variante auf dem Markt nennt sich Refraktor. Das sind die langen Stangendinger, die nicht mit Spiegeln, sondern mit Linsen (aus Glas, nicht die aus dem Eintopf) arbeiten. Ich meine die ersten Refraktoren gehen zurück auf Galileo Galilei und sind von der Bauart her älter als die Newtons.
Öffnung: 130mm - bezeichnet die Spiegelgröße des Hauptspiegels. Also dem Gefäß, das das eingehende Sternlicht bündelt. Ein alter Spruch aus der Motorradfahrerecke nach dem es heißt, dass Hubraum (Öffnung) nur durch Hubraum zu ersetzen ist, ist hier übernommen worden. Die Größe der Öffnung bestimmt auch die maximal sinnvolle Vergrößerung. Man rechnet da: Öffnung x 2. Bei diesem Teleskop ist die maximal sinnvolle Vergrößerung 260-fach.
Art des Spiegels: Sphärisch - Es gibt bei Reflektor-Teleskopen zwei Arten von Hauptspiegeln. Zum einen sind das die sphärischen Spiegel, die, wenn sie rund wären, einer Kugel gleich kämen. Zum anderen gibt es die parabolischen Spiegel. Ihre Form ist konkav, nach innen gewandt, die die Form einer Satelliten-Schüssel. Allgemein heißt es, dass die parabolischen Spiegel besser sind, weil sie weniger Verzerrungen produzieren. Allerdings sind sie auch teuerer.
Brennweite: 650mm - Je mehr Brennweite (Länge) der Tubus aufweist, um mehr kann vergrößert werden. Rechenweg für Vergrößerung: Tubuslänge : Größe Okular. Bei einem 20mm Okular beträgt die Vergrößerung dann 32,5-fach (650 : 20).
Montierung: CG-3 - Es heißt: Je schwerer, desto besser. Ich kann dem aber nicht allzu viel abgewinnen und finde Dobsons praktikabler.
Montierungstyp: Parallaktisch - bedeutet; dass dem stetigen Verlauf der Sterne durch drehen an einer Welle gefolgt werden kann . Natürlich nur, wenn man sich nicht so unbedarft, wie ich dabei anstellt.
Zubehör: Okular 20mm (vergrößert auf 32,5-fach) und 10mm (Vergrößerung beträgt 65-fach). Ich meine das waren Plössl Okulare. Die sind schon etwas besser als die H (Huygens) Okulare. Empfehlenswert ist der baldige Zukauf von anderen Okularen zum Beispiel Super-Plössls in 5-6mm für Planeten und 25-30mm für den allgemeinen Überblick. Die Kosten bei Amazon so irgendwas mit 30,- Euro und sind ihr Geld wert.

Subjektiver Eindruck:
Ich habe den schweren Karton in die Wohnung gewuchtet und nach vielleicht einer Stunde schweißtreibender Arbeit aufgebaut. Die Montierung empfinde ich als schwer und durch den sehr hohen Schwerpunkt sehr unhandlich. Ich kann mir nicht vorstellen mit diesem Brocken lange und vor allem oft durch die Pampa zu marschieren. Und das müsste ich, da ich in der Großstadt wohne und mit Lichtverschmutzung durch den angrenzenden Flughafen gesegnet bin.
Die Qualitätsanmutung des Astromasters ist ordentlich. Alles macht einen soliden, wertigen Eindruck. Der Okulareinzug schmatzt bei der Fokussierung obszön. Das war bei (fast) allen der getesteten Okularauszügen so und ist wohl als Zeichen ausreichender Schmierung zu verstehen. Wenn das Teleskop durch Anstöße wackelt, dann nur sehr kurz. Ich denke jedes Fernrohr wird etwas in Bewegung geraten, man dagegen kommt.
Zur Abbildungsleistung kann ich nicht viel sagen. Jupiter war gut zu erkennen und der Mond auch und das scharf. Mich hat aber die Montierung genervt, (Boing. Peng, jedes Mal wenn ich mit dem Gestänge gegen den Türrahmen gebollert bin, um das Gerät von einem in den nächsten Raum zu bugsieren. Oder dass mir beim Einstellen der Beinlänge des Stativs das Gerät mehrmals fast umgefallen wäre weil der Schwerpunkt sehr hoch liegt). Hinzu kommt, dass ich mit parallaktischen Montierung als Anfänger überfordert bin. Die Knöpfe für die entsprechenden Richtungen (Höhe und Azimut (Azimut = waagerechte Bewegung) ließen sich einwandfrei drehen, nur die Richtungen in die sie liefen, waren nicht die, die ich mir vorstellte (und leider zu unbedarft, das richtig zu justieren).
Ich will es mal so ausdrücken, es gibt sicher viele Leute, die kommen damit klar, ich aber nicht. Nach einem sehr langen und ebenso erfolglosen Probeabend habe ich alles wieder zusammengepackt und noch am nächsten Morgen zurückgeschickt.

Fazit: Wer sich an der komplexen wie unhandlichen Montierung nicht stört, für den ist der Astromaster 130/650 EQ eine echte Kaufempfehlung, dafür dann 3,5 Punkte (aufgerundet 4). Für mich nicht, ich hatte von einer Dobson-Montierung gelesen und mich in diese Richtung weiter orientiert. Mehr dazu, siehe Testbericht Celestron Firstscope76 und Skywatcher Heritage 130/650.

***
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am 26. Oktober 2010
Ich habe diese Kombination aus 3,5 Zoll Refraktor und azimutaler Montierung für den 12jährigen Sohn eines Freundes bestellt. Gestern ein erster Test an Jupiter und Mond. Die max. sinnvolle Vergrößerung von 166fach habe ich mit einem 6mm Plössl Okular aus meinem eigenen Fundus erreicht. Trotz leichter Luftunruhe ein toller Blick auf Jupiter mit einigen dunklen Wolkenbändern sowie vier seiner Monde. Der Erdmond war schon wieder abnehmend und somit konnte ich den kontrastreichen Bereich an der Schattengrenze schön beobachten mit einer Fülle von Details.

Hier mal ein allgemeiner Hinweis:
Bezüglich der Vergrößerung von Teleskopen nicht von unseriösen Werbungen blenden lassen! Maximal sinnvoll, einfach physikalisch bedingt, ist bei optimalen Verhältnissen das Doppelte des Teleskopdurchmessers. Hier bei 90mm also 180 fach. Darüberhinaus gibt es nur noch "Matschbilder" mit "leerer" Vergrößerung ohne weitere Details.
Also, wenn ein 70mm Refraktor mit 450 facher Vergrößerung beworben wird - allergrößter Unsinn und Kundenfang!
Grundsätzlich sollte man sich sowieso heute in Internetforen und bei seriösen Händlern VOR einem Kauf informieren.

Zurück zum Gerät: Es ist alles dabei, was man für den Anfang braucht, Ein ausreichend gutes Stativ mit azimutaler Montierung und Schwalbenschwanzklemmung. Hier kann man durch die Normung auch schnell ein anderes Gerät aufschnallen. Ein geschickt montierter Leuchtpungtsucher (mir persönlich sind die optischen allerdings lieber), zwei Okulare, Prisma, Abdeckplatte vervollständigen das Set.

Für unseren Mond und Planeten eine sehr schöne Einsteigerkombination. Für die Beobachtung von Nebeln und Galaxien doch etwas zu wenig Öffnung (Optikdurchmesser). Da kann man aber später immer noch parallel aufrüsten, z.B. mit einem 6 oder 8 Zoll Dobson-Teleskop, wenn einem das Hobby gefällt.
Fazit: Empfehlenswert, gutes Preis-/Leistungsverhältnis.
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am 10. März 2013
Seit vielen Jahren interessiere ich mich sehr für Astronomie. Da nun der bald Komet Pan-STARRS sichtbar sein wird, dachte ich mir, dass ich mir ein Teleskop zulegen könnte. Es solte nicht mehr als 250 Euro kosten und so schien mir das Astromaster 90 EQ eine vernünftige Wahl. Celestron ist eine bekannte Marke und während ich keine Wunderdinge für diesen Preis erwartete, so dachte ich, dass es eine angemessene Qualität bieten würde. Leider tut es das nicht.

Die Bestellung und Lieferung durch Amazon war schnell und einfach. Für dieses Einkaufserlebnis möchte ich mich ein Mal mehr bei Amazon bedanken. Das ist der Grund, warum ich so gerne hier etwas bestelle.

Die Lieferung besteht aus folgenden Teilen:

- Tubus Astromaster 90 mit den Linsen

- Aluminium-Stativ

- Parallaktische Montierung EQ-3

- 2 Okulare (10 mm (100-fache Vergrößerung) und 20 mm (50-fache Vergrößerung)

- Amici-Prisma

- Batterie für Sucher

- Software Redshift 7 (Celestron Edition)

- Handbuch und Aufbauanleitung in Papierform und auf CD

Die Montierung EQ-3 wird aus vielen Einzelteilen zusammengebaut. Die Aufbauanleitung, die dankenswerterweise in Papierform mitgeliefert wird, enthält viele Bilder, die einem den Aufbau erleichtern. Teilweise fehlen Abbildungen, die zumindest ich benötigt hätte, aber im Großen und Ganzen ist die Anleitung gut. Ich hatte das Gerät innerhalb einer halben Stunde montiert.

Das Stativ ist aus Aluminium, die Montierung aus Stahl und Blei. Die ist auch das Schwerste an dem Gerät. Der Tubus scheint mir vollständig aus Kunststoff hergestellt zu sein, ebenso der Okularauszug.

Das Beine des Stativs werden mit Flügelschrauben festgestellt. Das ist ziemlich mühsam und hätte einfacher gelöst werden können.

Die Verstellung der Breiteneinstellschraube ist sehr schwergängig. Man muss die zwar nicht oft umstellen, aber ich hätte mir da etwas leichter verstellbares gewünscht. Beim Verstellen saß die Schraube irgendwann fest und als ich sie zurückdrehen wollte, ging der Kopf der Schraube ab, denn der ist nur mit Heißkleber an der Schraube befestigt.

Der Tubus wird mit einer Schiene auf die Montierung gesetzt und dann mit zwei Schrauben festgeklemmt. Das hält recht gut und ist leicht zu bewerkstelligen.

Zunächst benutzte ich das 20mm-Okular. Es hat eine gute Schärfe, aber sehr starke Farbsäume und einen sehr deutlichen Blaustich über das ganze Bild. Ich richtete das Teleskop auf Jupiter und war freudig überrascht sehr schön seine roten Bänder und die 4 großen Monde zu sehen, aber leider ebenso sehr deutliche rote und blaue Farbsäume auf jeweils einer Seite. Das verschlecherte die Bildqualität doch drastisch.

Das 10mm-Okular war eine einzige Enttäuschung: Flaue Bilder, die überhaupt nicht richtig scharf zu stellen waren und in dem Jupiter deutlich weniger Einzelheiten zeigte, als mit dem 20mm-Okular. Das ist sehr erstaunlich, denn die 100-fache Vergrößerung ist noch weit entfernt von der maximal sinnvollen Vergrößerung von 180.

Wann immer am Okularauszug etwas bewegt wird, zittert der Tubus sehr stark und benötigt ca. 8 Sekunden bis er wieder still steht. Sobald Wind aufkommt, wackelt das Teleskop ziemlich kräftig.

Zusammenfassend kann ich sagen, dass die Montierung zwar durchaus einen wertigen Eindruck macht, aber nicht so gut hält, wie ich erwartet hatte. Das meiste am Telekop selbst ist aus Kunststoff und deswegen sehr wackelig. Das starke Zittern hat mich doch sehr überrascht. Die Okulare waren für mich das größte Manko. Ich hatte zwar Farbsäume erwartet, aber das sie so stark sind, dann doch nicht. Das 10mm-Okular fand ich einfach unbrauchbar.

So habe ich das Teleskop schweren Herzens wieder zurückgeschickt. Schade, ich hatte mich so darauf gefreut.
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am 23. März 2015
in folgendem zustand habe ich mein "neues" teleskop bekommen:

- originalverpackung beschädigt
- sämtliche schachteln und kartons im inneren der verpackung wurden schon einmal geöffnet (durchtrennter klebestreifen)
- schleissig wiederverpackt (manche schachteln leer, nicht genügend füllmaterial, bei einem okular keine schutzabdeckung)
- deutliche schäden bzw abnutzungsspuren am stativ und dem EQ mount (gewindeschäden, lack abgerieben)
- schäden am starpointer finderscope (batterieabdeckung wurde mehrmals entfernt)
- viele teile einfach nur lose in der kartonverpackung
- an jedem einzelteil abnutzungsspuren

retourniert.
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am 31. August 2016
Gutes Einsteigerteleskop - zumindest meiner Meinung nach!
Wertige Verarbeitung!
Okkulare sollte man ggf. gegen höherwertige tauschen, wenn man beim Hobby bleiben will.
Für gelegentliches Mond und Planetengucken eine feine Sache!
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am 9. Januar 2013
Kann mich den negativen Rezensionen in keinem einzigen Punkt anschliessen. Die Verarbeitung des Teleskopes ist fuer die Preisklasse gut. Es loesen sich hoechstens die Schrauben der Feineinstellungskabel. Diese lassen sich aber in zwei Sekunden per Hand festziehen.

Der Aufbau erfolgt komplett ohne Werkzeug und das Teleskop ist in wenigen Minuten aufgebaut. Auch das Ausbalancieren sowie die Polarausrichtung sind im Handbuch gut erklaert und sollten so auch fuer Anfaenger leicht zu erledigen sein.

Zum Zubehoer: Das Teleskop wird mit einem 10mm und einem 20mm Okkular geliefert. Beide sind fuer die ersten Wochen absolut ausreichend, wie bei jedem Teleskop, wird man danach aber mehr wollen. Die Astromaster oder Omegon Zubehoer kits sind hierfuer bestens geeignet.
Das beigelegte Planetariumsprogramm, kann dem (kostenlosen) Konkurrenten Stellarium allerdings nicht das Wasser reichen, erfuellt aber trotzdem seinen Zweck. Planeten, Sterne und Sternbilder sowie Galaxien und Nebulae lassen sich mit Hilfe des Programms leicht finden.

Das Stativ ist wie bei so vielen Teleskopen eines der groessten Probleme. Es ist fuer die Preisklasse durchaus stabil, besonders bei losem Boden wie Sand oder Schotter. Auf festem Boden und hoeheren Vergroesserungen ist das staendige Wackeln nach Beruehrungen schon nervig, aber kein Einzelfall(selbst bei weit teureren Teleskopen).
Das einzig wahre Problem und Negativaspekt bei diesem Teleskop ist der Starfinder. Kurz gesagt: er funktioniert nicht. Lange Antwort: Er funktioniert ist aber fuer Anfaenger oder Leute die noch nie ein Zielfernrohr oder aehnliches eingestellt haben nicht zu verwenden. Selbst bei korrekter Einstellung findet man fast nie einen Stern genau, sondern naehert sich ihm nur grob, das koennen andere Hersteller (und auch Celestron selbst) um einiges besser. Zum Glueck sind Findescopes guenstig und leicht erhaeltlich.

Fazit: Ein super Teleskop fuer Anfaenger und Wiedereinsteiger mit kleiner Geldboerse. Mit einigen Investitionen wie Finderscope und zusaetzlichen Okkularen wird dieses Teleskop Sie jahrelang gluecklich machen.
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am 27. November 2016
Top verpackt ABER Aufbau und Bedienungsanleitung komplett in englisch und nicht Produkt bezogen!
Aufbau ist komplett intuitiv!
Bedienteile aus billigsten Plastik die fast schon beim bloßen anfassen abbrechen.
Dank YouTube konnte ich das DING dann doch recht schnell zusammensetzen.
Optik dann doch sehr ansprechend aber die gleichen Bilder kann man dann doch für viel weniger Geld und Aufwand bekommen.
Wenigsten sieht es sehr hochwertig aus und man kann bei dem ein oder anderen Damebesuch Eindruck schinden 😉 aber generell für Einsteiger absolut ungeeignet und nicht zu empfehlen!
11 Kommentar| 2 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden

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