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Kundenrezensionen

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am 24. Dezember 2014
Ton- und Bildqualität sind aus 1984 und dafür sind sie gut. Das Bühnenbild und die Kostüme sind traditionelles 18. Jahrhundert. Die Beleuchtung ist immer angemessen. In den Nachtszenen ist es dunkel. Und gleich am Anfang mit dem Auftritt Leporellos spürte ich: das kann auch schauspielerisch gut werden .. und ich bin nicht enttäuscht worden. Alle Darsteller spielen ihre Rollen glaubwürdig und die Personenführung ' auch beim Chor ' ist die goldene Mitte: lebhaft, aber nicht hektisch oder überdreht.
Leporello und Don Giovanni und Zerlina sind für mich die Highlights beim Gesang, Donna Anna und Donna Elvira singen kräftig, leidenschaftlich, aber ich hätte mir etwas mehr 'Klarheit' gewünscht und weniger Vibrato. In der historischen Aufnahme von 1954 mit dem Dirigenten Furtwängler gefallen mir Elisabeth Grümmer und Lisa della Casa in den weiblichen Hauptrollen deutlich besser. Die Tonqualität des Gesangs ist dort auch ziemlich gut, der Orchesterklang allerdings nicht.
Don Ottavio singt die Arie 'Dalla sua pace' teils zart schmelzend und mit einem schönen piano, aber zwischendurch ( bei '...morte mi da' z.B.) bringt Karajan immer wieder sehr starke crescendi mit dem Orchester, so dass Gösta Winbergh dann auch sehr laut wird. Diese Interpretation dieser Arie ist nicht nach meinem Geschmack.
Die vielen Ensembles in dieser Oper werden dynamisch und verständlich dargebracht, aber bei dem Terzett der drei Masken (bevor sie ins Haus Don Giovannis gehen) ist mir wieder zu viel Vibrato dabei.

Und dann das Finale des zweiten Akts!
Selten bin ich so enttäuscht worden. Die Stimme des Komturs ist zu schwach. Und die ganze Darstellung der Szene ist dilettantisch: Der Sänger versteckt sich hinter einer weißen Gipsstatue, nur der Kopf guckt hervor. Diese Statue wird auf die Bühne gefahren, obwohl der erschreckte Leporello vorher dem Don Giovanni berichtet hat, wie die Statue 'ta,ta,ta,ta' macht und das schwere Auftreten der Füße nachmacht. Diese steife Statue kann natürlich auch nicht die Hand ausstrecken bei den Worten: '"Dammi la mano in pegno"' und so ergreift Don Giovanni die am Körper des Komturs anliegende leblose Gipshand und hält sie fest bis zum Ende der Szene. Während der Untergangsmusik wird die Statue zusammen mit Don Giovanni langsam in den Hintergrund gezogen und wird auf der DVD fließend ausgeblendet bis die beiden sich in Luft aufgelöst haben. Wie das auf der Bühne in echt gemacht wurde sieht man nicht.
Es gibt auch kein Feuer, auch kein rotes Licht eines verborgenen Feuers, obwohl im Libretto steht '"Fuoco da diverse parti'". Stattdessen ist der Hintergrund ein kalt wirkendes großes Bild des Weltalls. Warum wird ausgerechnet hier von der bis dahin so traditionell werkgetreuen Aufführung in so frappanter Weise abgewichen?
Und das Dirigat empfinde ich auch als schwach. Die Luft ist raus. Es hat den Anschein, dass die Energie und Konzentration Karajans oder des Orchesters ab dieser Szene nicht mehr voll auf der Höhe waren. Die Musik klingt lau, die Akkorde sind undramatisch. Beim Terzett mit Chor ist die Aufnahmequalität auch schlechter als vorher: Leporellos Einwürfe klingen mal zu leise, mal zu laut, teils wirkt sein Gesang (oder seine Ausrufe) wie ein Fremdkörper. Der Orchesterklang ist auch wenig differenziert zum Schluss: hier macht sich die beschränkte Technik gegenüber modernen Aufnahmen deutlich bemerkbar.
Diese Antiklimax-Szene allein kostet der Aufnahme einen ganzen Stern Abzug.

Noch eine Anmerkung: es gibt keine italienischen Untertitel.
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am 4. Februar 2012
Ich habe bereits einige Aufnahmen Don Giovannis gesehen, und als glühender Karajan Bewunderer musste ich mir natürlich auch die Inszenierung unter seiner musikalischen Leitung besorgen. Es hat sich gelohnt!

Trotz seines hohen Alters hat Karajan das Orchester völlig unter Kontrolle: Orchester und Sänger harmonieren wunderbar, die Inszenierung samt Bühnenbild ist sehr zufriedenstellend (historische Aufführung, keine Neu-Interpretation!). Die Sänger sind ebenso wie das Orchester grandios: Vom Komtur bis zu Leporello.

Auch das große Finale, die Commendatore Szene, ist nur positiv herauszustreichen. Ich habe bereits viele Versionen dieser Szene gesehen, mit vielen verschiedenen Tempis und Sängern: Diese hier ist eindeutig die beste! Das Tempo ist nicht zu schnell um drohend zu klingen, aber auch nicht zu langsam, um ermüdend zu klingen: Der Horror, den Leporello und Don Giovanni erleben, kommt wunderbar rüber. Die Stimmen sind mehr als solide, Bild und Ton sind für damalige Zeiten völlig in Ordnung.

Daher kann ich mit gutem Gewissen 5 Sterne geben, und jedem Don Giovanni oder Karajan Liebhaber, aber auch Neueinsteigern, diese DVD ans Herz legen!
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am 15. Dezember 2011
"Hören Sie einfach... Und vergleichen Sie dann ". Ich kenne jetzt viele Versionen von dieser Oper. Diese ist ein Schatz. Glauben Sie mir nicht : Sie haben gerade zu vergleichen ! Z.B. sind die sehr berühmten Furtwängler's Deutungen von 1950, 1953 und von 1954, selbstverständlich großartig. Aber nicht geistlich und musikalisch so leistungsfähig. Sichtlich sind die Bilder möglicherweise auch dunkel. Das ist recht. Aber was ist die Angelegenheit? Ist das so wichtig? Musik ist wichtig. Karajan, wie immer, liefert Nuance und beherrscht seine Deutung.
Die Sänger sind bemerkenswert. Anna Tomowa-Sintow ist rührend, mit diesem einzelnen Riß in ihrer Stimme, der passt sehr gut mit ihrer Rolle... Ferruccio Furlanetto ist der beste Leporello, der ich gehört habe. Alle anderen Sänger sind in ihrem korrekten Platz.
Diese DVD ist auch eine technische Verbesserung, die von den deutschen Ingenieuren vom Studio B-Sharp zur Verfügung gestellt wird. Schätzen Sie sie!
Historisch bildet Karajan, (geboren in Salzburg), seinem berühmten Landsmann Mozart einen feinen Tribut und diese Version wurde notiert 1987, das heißt, genau 200 Jahre nach ihrer Premiere unter dem Baton des Komponisten... (1787)! ...

Ich wünsche Ihnen ein großartiges Hören...
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am 12. Juni 2014
Mozarts Opus Maximum der Don Giovanni, mit Sicherheit seine beste von vielen guten Opern des Slazburger meisters, richtig zu interpretieren ist eine schwierge Sache, die vielen unterschiedlichen Sichtweisen auf die Hauptfigur, der böse schwarze Humor und die verschieden artigen Stimmungen des Werkes richtig zu deuten ist schon eine Herkulesaufgabe. 1987 hatte Herbert von Karajan den Don Giovanni in der Mozartstadt Salzburg inzeniertb und interpretiert, als Orchester wählter er die Wiener Philharmoniker (das Verhältnis zu seinen Berlinern hatte sich merklich abgekühlt) und bestzte die Rollen mit Stars der damaligen Zeit (80er Jahe) Ählich wie die Met im Jahre 2001, Beide Herbert von Karajan und Franco Zeffirelli standen viel Geld zu Verfügung Kompromisslösungen zweck Geldes brauchte es nicht. Ein Don Giovanni steigt und fällt mit der Hauptperson viele Baritone und Bässe haben ihn gesungen und lieferten ganz unterschiedliche Rollenportraits ab. Mozart sieht seinen Helden als Osio (als Wüstling)es ist also falsch den Don Giovanni mit einem lyrischen Bariton typ Hampson typ Wächter typ Fischer Dieskau zu besetzen, die Herren können in der Komzurszene nie und nimmer ein Widerpart dem Komtur sein. Mozart wollte einen Basso Catate auch Bassbariton für diese Rolle Zeffirelli bestzte ihn mit Bryn Terfel, der den Wüstling als Sadisten ohne Rücksicht auf die Gefühle der Mitmenschen spielt und singt. Dämonischer und sadistischer und somit rollendeckender hat keiner den Don gesungen als Bryn Terfel, sein rauher raumgreifender Bassbariton ist wie geschaffen für den Don.Der Don ist neben der three Devils und dem Scarpia einer der fünf großen Bassbaritonbösewichtsrollen der Opern vor Wagner Karajan wählt Samuel Ramey Samuel Ramey ist ein mitteltiefer Bass, der mit der für einen Bassbariton relativ hohen Tessitura kämpfen muss, er betont durch seine eher älter wirkende Stimme die Tragik dieser Figur eine Sichtweise, die in den Achtzigern anzutreffen war, er hat durchaus die Tiefe dem Komtur ein Widerpart zu sein, aber seine Stimme hat nicht die kraft eines Terfels oder die Majestät eines Ghiauriovs (für mich die beiden besten Dons). Kein schlechter Don aber auch keine Idealbestzung, Ramey hat eher die Stärken in Vaterrollen, der Oper, ich kann mir keinen besseren Timur in Turandot vorstellen. Der Leporello wird in beiden Produktionen von Ferrucio Furlanetto gesungen, der beste Leporello, den es gibt, mit schlanken Bassbariton zeichnet Furlanetto einen mittelmäßigen hasenfüßigen zu Geschwätzigkeit neigenden Diener, den er pefekt trifft wobei er bei Zeffirelli noch eine Spur besser ist, die Damen die verführten Frauen werden hüben wie drüben mit exellenten Sängerinnen wiedergegeben die jeweilgen Zerlinas Frau Battle (die Mozartsourbette schlechthin) und Frau Hong sind die Stars der Damenriege. Die männlichen Nebenrollen sind solide bei Karajan gibt es einen schlechten Komtur Buruchladze ist laut und tief aber Lautstärke ist nicht unbedingt gleichzusetzen mit Majestät und Präzens Gottlob "Lobl" Frick wird immer der Komtur sein (unterscheidet zwischen Lebendem und Toten) Die Inzenierung von Karajan ist ordentlich bist gut sie ist gottlob kein Regietheater und man kann der Handlung gut folgen Karajan betreibt durch aus Personenführung, lediglich die Komturszene mit den Planeten im Weltraum ist für mich zu frei assoziert, das steht so nicht im Textbuche trotzdem Zeffirelli atmet einfach den Geist Mozart und des, eine Höllenfahrt wirlich nach den Itentionen Mozarts, mit Franco dem großen kann Gelegenheits Regisseur Karajan nur schwerlich konkurrieren
Zum Dirigat: James Levine dirigiert deutlich klangschöner subtiler feingliedriger und symphonisch süffiger als Herbert von karajan, der vor allem auf Präzision dramatische Stringenz (ohne allerdings Klemperers Intensität, die Modernitat Mozarts herausarbeitendes Dirigat zu erreichen) und Orchesterpräzision der hier herausragend musizierenden Wiener Philharmoniker setzt.
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am 2. Februar 2011
Eine unter der künstlerischen Gesamtleitung von Herbert von Karajan zeitlos klassisch inszenierte Aufführung, die vielen gefallen wird, die das sogenannte moderne Regietheater ambivalent sehen. Sängerisch sind alle Partien hervorragend besetzt. Ferruccio Furlanetto singt und spielt einen beeindruckenden Leporello, Gösta Winbergh überzeugt als Don Ottavio. Die Donna Elvira von Julia Varady ist herausragend interpretiert. Sie war für Jahrzehnte eine prägende Sängerpersönlichkeit. Die Donna Anna von Anna Tomova-Sintow kann mich nicht ganz überzeugen. Hingegen leistet Samuel Ramey als Don Giovanni stimmlich und von der schauspielerischen Präsenz eine involvierende Rollengestaltung. Karajan dirigiert mit perfektionistisch verbissenem Anspruch.
Zur Tonqualität, die hier schon bemängelt wurde,ist zu sagen, daß hier gewisse Abstriche zu machen sind, wenn man nicht über hervorragende Lautprecher hört. Diese Problematik einer gewissen "Sumpfigkeit" des Klangbildes kann aber hier nicht erörtert werden.
Insgesamt empfehlenswert, unter den genannten tonalen Aspekten.
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am 6. Juli 2009
Das ist eine wunderschöne Inszenierung. Ich hatte zunächst Bedenken, ob Samuel Ramey für diese Rolle nicht eine zu tiefe Stimme hat (immerhin ist er ein Bass und der Giovanni ist eine Bariton-Rolle), aber er meistert die Partie mit Bravour. Und ganz besonders toll: Ferruccio Furlanetto als Leporello! Ich habe noch nie einen so glaubwürdigen und sowohl wunderbar gesungenen und gespielten Leporello erlebt. Die Inszenierung wunderschön, absolut werktreu (wie immer bei Karajan), man kann sie sich wirklich öfters ansehen. Wunderbar gelungen ist auch die Commentatore-Szene und Rameys Schmerzensschreie gehen unter die Haut. Ich kann diese DVD nur empfehlen.
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am 24. März 2010
Ich muss meiner Vorschreiberin recht eben, was die Akteure (Gesangspartien, Musizierenden und Dirigenten) betrifft. Karajans Leitung ist meiner Meinung nach nicht zu toppen- Auch die dafür auf CD gespielte Fassung ist wahrlich ein Traum!
Doch von Werktreue kann keine Rede sein- Was ist Werktreue?? Werktreue kann es nicht geben- Werktreue ist höchstens das gelbe Reclam Heftchen. Es handelt sich hier um eine gut gelungene "klassisch" aufgeführte Opernfassung Karajans aus dem Festspieljahr 1987. Ich möchte diese DVD jeden ans Herz legen- die sich mit den allerbesten Aufnahmen erfreuen und nicht mit durchschnittlichen, seichten Sequenzen erfreuen wollen! Ohne dieser Aufnahme, wären wir um einen großartigen Don Giovanni ärmer!
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Ich bin von dieser Aufnahme - ein Live-Mitschnitt von den Salzburger Festspielen - zutiefst enttäuscht. Der gesundheitlich bereits sehr angeschlagene Karajan sitzt mit grantigem Gesichtsausdruck vor seinem Pult und dirigiert pompös aber verbissen, blutleer und ohne Feuer. (Und das bei einem der temperamentvollsten Opernwerke um Irrwege der Erotik !) Mit seinem Leib-Orchester - den Berliner Philharmonikern - hatte Karajan sich zu diesem Zeitpunkt bereits hoffnungslos zerstritten und die Wiener Philharmoniker engagiert. Der Orchesterpart geht noch halbwegs - die Stimmen hingegen treten von der Aufnahmetechnik her viel zu sehr in den Hintergrund. Hier hat die Klangregie versagt. Die SängerInnen reißen nicht mit und scheinen von der schlechten Laune des Dirigenten angesteckt. Insgesamt wirkt für mich die Aufnahme langweilig und oberflächlich - aus der Zeit, als die Salzburger Festspiele zu einem gesellschaftlichen Spektakel mit musikalischem Aufputz ohne künstlerischem Anspruch abgestiegen waren. Es ist wohl auch schwierig, vor einem Publikum zu spielen, das zu einem Großteil nicht wegen der Musik kommt - sondern zu einem gesellschaftlichen (und wirtschaftlichen !) Event.

Für mich ist dies eine der schlechtesten Aufnahmen des "Don Giovanni".

PS.: Für mich sind die beiden überschwenglichen Rezensionen der "Vorredner" nicht nachvollziehbar und ich bin etwas sauer, dass ich mich dadurch zu diesem Fehlkauf verleiten habe lassen.
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