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am 17. April 2014
Ich muss gestehen, dass ich mich lange Zeit gegen die Anschaffung dieser Version meines (ich gestehe es freimütig ein!) Lieblingsstoffes von Jane Austen gewehrt habe - erschien mir die Verfilmung von Ang Lee/Emma Thompson von 1995 kaum zu toppen. Wie sehr ich mich getäuscht habe....
Seitdem ich die Serie im Fernsehen auf Servus TV gesehen habe, bin ich restlos begeistert und der Einkauf derselben dauerte, Amazon sei dank, nur zwei Tage. Genauso habe ich mir die Situation um die Schwestern Dashwood beim Lesen des Romans immer vorgestellt. Besonders positiv empfinde ich in dieser Verfilmung, dass den Problemen und Verführungen der jungen Mädchen in der viktorianischen Ära mehr Raum eingeräumt, bzw. diese deutlich herausgestellt werden. Jane Austen hat diese Tatsachen ja durchaus angesprochen und kritisiert (wenn auch eher zurückhaltend und durch die Blume), hier werden sie deutlich gemacht. Das Schicksal des Colonel Brandon und dessen ehemaliger Angebeteter sowie deren unehelichem Kind wird direkt dem "Turteln" von Marianne mit Willoughby gegenübergestellt - wie schnell scheint es in damaliger Zeit geschehen zu können, von einer angesehenen Partie (aufgrund ihrer Schönheit, nicht ihres Vermögens) zu einem gefallenen Flittchen (Verzeihung für die Ausdrucksweise!) zu werden.
Und Elinor? Hattie Morahan verleiht ihr genau die Stärke und zugleich Verletzlichkeit, mit der man Elinor in Verbindung bringen würde. Sie ist ja geradezu gezwungen, als Einzige die Vernünftige sein zu müssen und somit Stärke zu zeigen, selbst wenn es in ihr brodelt. Ihr Angebeteter Edward Ferrars ist ebenfalls gut besetzt, muss er sich doch gegen einen herrlich linkischen Hugh Grant aus der anderen Verfilmung von 1995 behaupten. Ich finde, es gelingt ihm sehr gut, auch wenn mich sein Spiel manchmal durchaus auch an Hugh Grant erinnert. Dennoch in der Verfilmung von 1995 kann ich mich des Eindrucks nicht erwehren, dass das einzige Rückgrat, zu welchem Edward hier fähig ist, die Aufrechterhaltung der Verbindung zu Lucy Steele ist - ansonsten erscheint er mir wenig attraktiv. Etwas anders stellt sich die Situation in dieser Verfilmung dar - auch hier kann Edward natürlich nicht aus seiner Rolle, dennoch vermag Dan Stevens (bekannt aus Downton Abbey!) ihm mehr Tiefgang zu geben (dass er vom Aussehen ein wenig an Hugh Grant erinnert, da kann er ja nix dafür :-)).
Hervorragend besetzt finde ich auch David Morrissey als Colonel Brandon - absolut nichts gegen Alan Rickman aus der Verfilmung von 1995, aber wenn ich mich recht erinnere ist Brandon im Roman 35 Jahre alt, da passt Rickman nicht ganz hinein und auch zu Kate Winslet als Marianne kann ich ihn mir mehr schlecht als recht denken. Da fällt mir David Morrissey leichter in der Vorstellung zumal dieser eher gefühlsbetont agiert und somit - wider Erwarten- hervorragend zu Marianne Dashwood passt. Marianne wird natürlich zuckersüß gespielt von Charity Wakefield - absolut stimmig und dieses Mal auch etwas weniger extrovertiert in ihren Emotionen, als in der Verfilmung mit Kate Winslet. Ihr Angebeteter Willoughby wird dargestellt von Dominik Cooper (bekannt aus der Verfilmung von Mamma Mia mit Meryl Streep und Amanda Seyfried) - ganz ausgezeichnet dargestellt wie ich finde. In keiner Szene kann der Zuseher die "Gefahr" vergessen, in der Marianne bei ihm schwebt; er wirkt falsch, verführerisch, gefährlich und doch ist er nicht komplett unsympathisch!
Besonders hervorheben möchte ich die wunderschöne Musik, die die Emotionen zu tragen vermag, wenn die Protagonisten gezwungen sind, diese unter Verschluss zu halten und zudem die Handlung weitertreibt und unterstützt - großartig!
Fazit: sagenhaft schöne Verfilmung, die ich mir immer wieder ansehen kann! Bravo!
10 Personen fanden diese Informationen hilfreich
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am 9. Februar 2015
Bei dieser Verfilmung handelt es sich nicht um die - durchaus auch schöne - mit der Filmgöttin Emma Thompson, sondern um die mit den zwei zauberhaften Damen auf dem Cover, die von der BBC ausgewählt wurden, die Rollen von Elinor und Marianne Dashwood zu verkörpern. Das tun diese beiden und die anderen Darsteller auf glaubwürdige Weise und sind so eine echte Konkurrenz zu der bekannten, anfangs angesprochenen Verfilmung. Diese Verfilmung hier lässt sich deutlich mehr Zeit für ihre Figuren. Sie ist auch nicht so farbig wie die Hollywood-Verfilmung; das macht sie jane-austen-hafter. :-)

Ich denke, Jane-Austen-Fans werden sie lieben, die anderen werden jane-Austen-Fans werden.
4 Personen fanden diese Informationen hilfreich
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am 1. Oktober 2015
Ja, den Hollywood-Film mit Emma Thompson und Hugh Grant kennen alle - aber für mich ist diese BBC-Verfilmung die beste Adaption des Buchs. Durch die Mehrteiligkeit hat man genügend Zeit, sich den Entwicklungen und auch den Randfiguren zu widmen. Herrlich romantisch!!!
4 Personen fanden diese Informationen hilfreich
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am 18. Dezember 2013
Mir gefällt diese Version von "Sinn und Sinnlichkeit". Ein Vergleich zum Roman kann ich nicht herstellen, da ich diesen nicht gelesen habe.
Diese BBC Produktion aus dem Jahr 2007 finde ich aber absolut sehenswert. Eine interessante und spannende Geschichte der Dashwood Schwestern die gefühlvoll wiedergegeben wird. Die historische Geschichte steckt voller Dramatik, ist aber auch mit vielen liebevollen und romantischen Szenen gespickt.

Hübsche Schauspieler, tolle Kostüme und landschaftlich reizvolle Bilder. Alles in allem ist diese DVD sehr unterhaltsam und nicht langweilig anzusehen. Ich gebe eine gute Empfehlung mit 4+ Sternen.

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3 Personen fanden diese Informationen hilfreich
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am 8. April 2015
Haben uns die DVD gekauft um den Film auch im Originalton zu genießen.
Die Schauspieler sprechen sehr deutlich, ihr Englisch ist deshalb gut zu verstehen.
Die Einschätzung, dass der Film bis dahin die beste Umsetzung des Romans ist,
kann ich nur bestätigen. Man hält sich im Wesentlichen an die Vorlage, baut aber
einige Szenen ein, die die Handlung mit etwas mehr Romantik, ohne ins Kitschige
abzugleiten, aufpeppen. Die wahre Jane Austen lässt sich m. M. nach sowieso nicht
richtig verfilmen, also was solls.
Eine Person fand diese Informationen hilfreich
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am 3. August 2017
Ich vergleiche den Film jetzt mal mit dem Kino-Foilm mit Emma Thomson und Hugh Grant. Vielleicht nicht so spektakulär umgesetzt, aber insgesamt gefällt mir dieser Film besser. Am besten man hat alle beide!
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am 6. August 2017
Wunderschöne Verfilmung. Die Landschaft und Hauptdarsteller sind sehr gut ausgewählt, das Buch ist gut umgesetzt. Eine langsamere und getragener Version als die Amerikanische.
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am 17. April 2014
Eine Verfilmung auf Basis des Romans von Jane Austen, welchen ich nicht gelesen habe. Daher kann ich keinen Vergleich zwischen Roman und Literaturverfilmung ziehen. Der Film jedoch transportiert den Stoff, den man aus den anderen BBC-Verfilmungen bzw. Romanen von Jane Austen kennt, überzeugend. Schöne Kulisse und gute Schauspieler erbringen 175 Minuten lang eine historische Atmosphäre der bürgerlichen englischen Gesellschaft. Insgesamt eine mitreißende Liebesgeschichte, die man sich häufiger anschauen kann.
Die Nominierung für einen Emmy ist gerechtfertigt.
Die Extras mit Interviews, Audiokommentar, etc. sind zwar nett, waren aber für mich nicht wichtig.
Eine Person fand diese Informationen hilfreich
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am 1. September 2017
Irrungen und Verwirrungen. Ein sehr schöner Film, mit liebenswerten Schauspielern. Immer wieder sehenswert. Romantik und Naivität, für einen Kuschel Abend sehr geeignet.
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am 31. Oktober 2017
Eine hervorragende Verfilmung der Buchvorlage, die sich mit der Kinoverfilmung mit Emma Thompson messen kann. Es ist ein Genuss, diesen Film zu schauen.
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