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am 7. August 2012
Du schaust auf eine Gruppe von Menschen und Du siehst...einer ist immer anders.

Micah P. Hinson ist anders. Nicht, dass er nicht in einer bestimmten Tradition stünde, das tut er - einer Tradition von Außenseitern halt. Erstaunen tut nur, welche unterschiedlichen Wahrnehmungen er bei den Betrachtern, den Zuhörern weckt: die einen sehen in ihm den Nachfolger Leonard Cohens, die andern verfrachten ihn in eine Countrytradition. Beides ist, unter musikalischen Aspekten betrachtet, falsch. Er stammt aus Texas, das alleine spräche für Letzteres, sonst nichts, schon gar nicht seine Musik. Schaut man sich hingegen seiner Cover-Art an...da, und in der Zielrichtung seiner Songs, lässt wirklich Cohen unterschwellig grüßen.

Eigentlich ist es ziemlich simpler Folk der Singer-Songwriter-Machart mit reichlich klassischen kammermusikliachen Elementen und ein wenig Rock, einmal sogar mit einem Texmex-Hauch, und vielen, vielen repetitiven Momenten, aber - im Gegensatz zu den meisten anderen seines Genres - in gut auskomponierter Song-Form. Das war's auch schon - so musikalisch gesehen. Country - Lichtjahre entfernt. Cohen - ja, Cohen! Cohen ist tasächlich präsent, doch anders als die meisten es beschreiben, weniger in der Musik - die Motive sind's. Frauen, oder genauer, die Liebe zu Ihnen, diesem wundervollen unereichbaren Geschlecht. Hinson ist voller Hingabe daran. Er huldigt ihnen. Huldigt den Wesen in High Heels und schmal geschnittenen schwarzen Etui-Kleidern, mit den übereinandergeschlagenen schlanken Beinen. Irgendwie leidvoll - voll von Leiden-Schaft. Das ist selbstverständlich Cohen pur. Aber dass sind eben so einige Außenseiter. (Neeiiin, nein, längst nicht alle!)

Und da, in seiner Leidenschaft und Hingabe, da bindet es ihn tatsächlich an einen "Bruder", und das nicht nur im Geiste - hier auch in der Art des Songwritings und vor allem der Stimmgleicheit, die ist nämlich wirklich frappierend: Bill Callahan, aka Smog. Speziell den späten, den der inzwischen das Komponieren gelernt hat - und das Beziehungsleben. Auch Callahan ist so ein anderer, einer der anders ist.
Anders als Callahan, stellt Hinson aber seine Liebe klar in den Vordergrund, geht darin auf - und tut dies, im Gegensatz zu Callahan, tatsächlich in Form einer fast popmusikaffinen Eingängigkeit. Näherst Du Dich dem Ohr der Angebeteten, solltest Du nicht nur tunlichst Deine Stimme absenken, sondern auch samten und ihr "wohlgefällig" schmeicheln. Das versuchen Sie mal mit einem Smog Song. Mit einem Hinson Song klappt das.
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am 28. Februar 2009
Micah P. Hinson ist für mich der größte neue Countrykünstler überhaupt. Mit seiner sonoren Bassstimme schaffte er es sofort mich zu begeistern. Ein klein wenig Waits hört man da vielleicht ab und zu heraus, das Songwriting (Anspieltipp "When we embraced") und die Texte sind ebenfalls über alle Zweifel erhaben.

Ich könnte hier noch so viel schreiben, möchte aber niemandem die Spannung nehmen und eigentlich nur eine Empfehlung an alle Alt-Country geneigten aussprechen. Ein wirklich großes Album!
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VINE-PRODUKTTESTERam 27. Juni 2011
Dieses Album von micah P.Hinson halte ich für sein Bestes bisher. Deutliche einflüsse von John Cale, das fand ich lustig, ich habe damit gar nicht gerechnet. Und ähnlich wie bei Simon Joyner wird man ab und an an Leonard Cohen erinnert (allerdings die On the Beach-Anleihen finden hier nicht statt). Stattdessen gibts Country, Gitarre, Fiddle und eine verhaltene, dunkle Grundstimmung, die alleine schon durch seine Stimme kommt. Ein Vor-Rezendent schreibt etwas von Alt-Country..Ups, das wäre für mich vergleichbar mit Johnny Cash in den 60igern oder vielleicht Waylon Jennings, ich glaub da ist diese CD meilenweit von weg. Und Tom Waits hör ich auch nicht. Hier gibt es keine Experimente, hier gibt es eine relativ kurze Spielzeit, die mit wunderschön düsteren Songs ausgefüllt ist, die man bedenkenlos auf Repeat stellen kann und die ganzen Tage durchhören sollte.
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