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Kundenrezensionen

4,5 von 5 Sternen
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am 23. Mai 2008
Endlich ist das langersehnte neue Studioalbum da und das Warten hat sich voll gelohnt. !

Der Titelsong ist weitestgehend instrumental mit wenigen Gesangseinlagen
( uuuhs aaahs und "Wake the Sleeper" Chören) und Mick's markantem Gitarrenspiel Das Solo darin erinnert ein wenig an Magician's Birthday . Double Bassdrum (bzw Double Bass Footmachine) ist ein Novum bei Heep und kündigt damit sehr deutlich den neuen Drummer an.

WTS ist mit Sicherheit das beste Album der Shaw Aera bisher, hat keinerlei Durchhänger aber Highlights wie zB "Overload", "Book of lies", "Ghost of the ocean" und "War Child" (Bolder / Gallagher ).

"What kind of god" ist die absolute Hymne des Albums !!!!!.

Einige Songs brauchen länger bis sie "hängen bleiben " , aber ich bin sicher das werden alle letzendlich.

Lediglich eine Heep- typische Rock - Ballade fehlt auf dem Album ! !

WTS ist für meine Begriffe das homogenste und typischste Heep-Album seit langer , langer Zeit. - Wake the sleeper ist ein Meisterwerk !

Mick Box' Gitarre steht immer deutlich im Vordergrund, wird aber bestens ergänzt durch Phil Lanzon's Hammond. Ein mittlerweile hervorragendes Songwriter - Musiker Gespann.

Aber das ist nicht alles: Der neue Drummer Russell Gilbrrok fügt sich hervorragend in die Band ein und gibt der Musik der Band einen kräftigen Schub nach vorne.
In Bestform - wie immer - auch Sänger Bernie Shaw und Bassist Trevor Bolder.

Das fette, 20-seitige Booklet enthält alle Texte, Fotos und Infos rund ums Album.

Bei WTS haben alle sehr gut zusammengearbeitet:
Die Band, Produzent Mike Paxman und auch die Plattenfirma !

Das Album ist ein muß für jeden Fan von sehr gutem "Classic Rock ".

Jede Menge geballte Energie !

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Für die , die nicht so sehr in der "Heep - Materie " stecken:
drummer Lee Kerslake musste die Band im Januar 2007 schweren Herzens nach ca. 35 Jahren aus gesundheitlichen Gründen verlassen !
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am 30. Mai 2008
Respekt und pure Begeisterung !!!

Ich habe mit vielem gerechnet, aber nicht mit einer durchgängig guten bis überragenden CD.
11 Tracks ohne wirkliche Schwächen, dafür aber jede Menge Highlight's.
Das schnelle, feurige, agressive und dennoch melodische Titelstück "Wake The Sleeper" enthält gleich alle Heep Zutaten .
"Overload" schließt sich dem mit starken Gitarren - Riffs, Tempowechsel und schönen Vocal Harmonien an.
"Tears Of The World" trägt eine Menge Heep Zitate in sich - unter anderem Easy Livin' - und auch hier glänzt Mick Box an der Gitarre.
Nach den gelungenen UpTempo Nummern "Light Of A Thousand Stars" und "Heavens Rain" folgt das nächste Highlight "Book Of Lies" - geprägt von einem starken Rhythmus und absolut ins Ohr gehendem Refrain.
"What Kind Of God" läßt die Herzen aller Uriah Heep Freunde höher schlagen - Gänsehaut - herrliche Vocals von Bernie, Marsch - Rhythmus von Russell, das Stück wird immer intensiver - und im Schlussteil wieder Mick' s unnachahmliche Gitarre (die mich hier vom Sound an "Pilgrim" erninnert) - "Ober Highlight" !!!
Da hat es der "Ghost Of The Ocean" natürlich schwer und überzeugt trotzdem als starke Rocknummer.
Was folgt ist Trevor Bolder's "Angels Walk With You" - vermutlich ein Stück was man 2 bis 3 mal hören muss - aber dann wirkt es - und wie - Klasse Refrain - abartig starke tiefe Gitarre - Hammond Organ Solo als Sahnehaube obendrauf - Bolder's Groovin' Heep !!
Wenn es ein Stück in die Hitparaden schafft kann es nur "Shadow" sein. Die Alleinkomposition von Phil Lanzon hat alles.
Der Refrain haftet sofort im Ohr, der Rhythmus ist einfach, aber eben auch eingängig und er ist Heep Like - (das Solo erinnert mich an "Very Eavy ... Very Umble").
Den Schlusspunkt setzt "War Child" - eine Bolder/Gallagher Komposition, die einem Geniestreich gleichkommt.
Hier laufen noch einmal alle zur Bestform auf - herausheben möchte ich hier Bernie und Russell. Das Stück ist wiederum geprägt von erstklassigen Rhythmen, superben Gesang und alles begleitet und/oder getragen von einem Mick Box und Phil Lanzon in Höchstform.
Fazit: Uriah Heep ist tatsächlich ein großer Wurf gelungen. Die Produktion ist sehr transparent (jedes Instrument ist gut zu hören) und auch druckvoll wo es nötig ist. Russell Gilbrook gibt einen mehr als überzeugenden Einstand, Mick Box ist mit seinen 6o Jahren (bald 61) in der Form seines Lebens, Bernie ist es wieder gelungen mit seiner Stimme Stücke zu veredeln, Phil hat sich endlich für eine Hammond entschieden !!!!, und Trevor überzeugt wie schon seit über 30 Jahren mit seinem excellenten Bassspiel.
Klasse !!!! Respekt !!!!! Congratulations !!!!
11 Kommentar| 53 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 17. Oktober 2009
Ich werde nicht so detalliert wie andere auf diese CD eingehen. Ich habe die Heep-Entwicklung von Anfang an mitbekommen und war Fan der alten Heep-Formation, stand sogar einmal dank WDR für ein Stück mit der neuen Formation in Köln auf der Bühne. Wie bei so vielen Bands bestimmten auch bei Heep zwei Köpfe die Band, Hensley und Byron, anderswo Gilmour und Waters und wie sie alle heißen. Ging einer, war die Ganzheit der Band zerstört und nicht mehr das, was sie einmal war, und Solo konnte man die Künstler meistens vergessen, denn es funktionierte eben nur zusammen. Als Byron ging, hatte Heep mit Firefly noch einmal ein Comeback, aber die Scheiben ab diesem Zeitpunkt waren nur noch ein Schatten der einstigen Formation, uninspirierte Popsongs im Les-Humphries-Stil, von Rock war hier keine Rede mehr, kommerzieller Mist. Das muss in den Achtzigern gewesen sein, danach habe ich das Kapitel Heep zugemacht und sie nur noch einmal in der neuen Formation, wie gesagt dank eines WDR-Wettbewerbs (ich durfte bei Lady in Black im Hintergrund mitsingen, meine Frau betätigte aber nicht den Rcord-Knopf des Camcorders)life erlebt. Das fand ich ehrlich gesagt, nicht sonderlich prickelnd, von der Aura eines Hensley und Byron war nichts mehr zu spüren.

Gestern stieß ich auf die Kritiken der von 2008 stammenden CD, die mich neugierig machte. Ich spielte einige Stücke an, wurde dann noch neugierig und lud mir die Songs mit gemischten Gefühlen runter. Das Ergebnis, nein meine Einschätzung: 4,5 Sterne, Kompliment an diese Formation. Zwei Dinge haben mir bei dieser CD imponiert: Zum einen, dass es sich um eine Vollblutrockscheibe handelt, die inspiriert und frisch klingt, und 95 % der alten und mittlerweile müden Rockbands mühelos an die Wand spielt, und trotzdem noch die alten Hepp-Elemente (chor, Orgel) integriert sind. Zum anderen war ich über Mick Box erstaunt, der wohl im hohen Alter die Kunst des Gitarrenspiels entdeckt hat, früher war ich immer der Meinung, er kann überhaupt nicht spielen. Hier wächst er über sich hinaus, bringt Soli, die man früher nie von ihm hörte. Erstaunlich ist vor allem sein Stilwechsel, ich kann immer noch nicht rechtglauben, dass er diese Gitarre spielen soll. Für mich klingt der Stil fast nach Michael Schenker, treibender Rhytmus, gefühlvolle Soli, klasse! ein wirklich gute Scheibe, ich bin begeistert. Die Orgel, ich weiß gar nicht, wer die spielt, klingt klasse, voller dynamik, erinnert mich ein wenig an John Lord in seinen besten Tagen, frenetischer Sound, der unverwechselbar ist.

Misse ich die alten Helden? Ein wenig schon, ja, aber wenn man sich die letzten Alben von Hensley anhört oder frühere Soloprojekte von Byron, dann muss man einfach sagen, dass diese Formation in der form einfach besser ist. Hensley ist meines Erachtens ausgebrannt und kann von mir aus weiter als Wanderprediger seine mittlerweile dürftigen Songs an Mann und Frau (tschuldigung - Frau und Mann) bringen. Ich kann es auch nicht mehr hören bzw. lesen, "klingt nach Look at yourself oder dergleichen", lasst die Jungs doch ihren eigenen Stil machen ohne immer diese Vergleiche zu ziehen. David Byron ist tot, Ken Hensley, so glaube ich, muss man hier nicht mehr missen, es lebe diese Band!!!
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am 25. September 2008
Die aktuelle Cd der Rock Dinos ist wieder ein echter Erfolg geworden. Die Männer um Mick Box gibt es mittlerweile seit fast 4 Jahrzehnten und wenn man diese Cd so hört wünscht man sich dass sie hoffentlich nie aufhören werden.

Vom Stil her klingt das Album rel. ähnlich wie "Sea of Light" von 1995. Heißt die Songs sind wieder handwerklich 1A aufgebaut & eingespielt. Die Mucke klingt rockig & gefühlvoll zugleich, auch das Heep typische Keyboard ist wieder mit am Start. Bernie Shaw singt immer noch ausdrucksstark & gefühlvoll als wäre er grade mitte 30. Manchmal fragt man sich wirklich ob an den Jungs Zeit einfach spurlos vorbei geht. Bei Uriah Heep ist es im Prinzip wohl so wie mit einem guten Tropfen: Je älter, desto besser.

Fazit: Die aktuelle Cd gefällt mir richtig gut. Der Sound und die Mucke klingt so herrlich "altmodisch & angestaubt", für Old School Fans ist sowas echter Leckerbissen. In Zeiten von Bands wie Trivium oder Bullet for my Valentine & Co. ist es mehr als schön dass es solche Bands noch gibt. Meine Wenigkeit jedenfalls verneigt sich vor der Leistung der Jungs & spendiert voller Annerkennung Beifall. Hoffentlich gibt's noch ein paar Alben dieser Klasse von denen...
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am 13. Juli 2008
Uriah Heep ist zurück!
Wake the slepper", ein agressiv, druckvoll aber melodisches Album.
Es ist ein typisches Heep - Album daß man oft vermißt hat.
Mike Box überzeugt mit starken Gitarren - Riffs.
Bernie Shaws Gesang erinnert mich ein bisschen an David Byron.
Erfreulich dürfte für jeden Heep - Fan sein, daß wieder die Hammond - Orgel,
ein Merkmal von UH, in den Stücken öfters zuhören ist.
Besonders hervorheben will ich Overload", "Tears of the world", What kind of god", Ghost of the ocean"
Ein muss für jeden Heep - Fan!
Ich gebe 5 Sterne für ein gelungenes Album!
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am 1. Juni 2008
Zehn Jahre haben sich UH für diese Scheibe Zeit gelassen. Herausgekommen ist DAS Heep-Werk der Neuzeit. Von der Instrumentierung her ist man wieder mitten in den 70ern (B3-Hammond-Orgel vom Feinsten und wundervolle Chor-Arrangements, wie sie eben doch nur Heep hinbekommen). Die Platte ist von der Grundtendenz eher recht heavy, aber jeder einzelne Song (wenn man von dem weitestgehend instrumentalen Titel-Track einmal absieht) hat einen wunderbaren, griffigen Refrain, der direkt ins Ohr geht. Trotz aller künstlerischen, kompositorischen Klasse, ist WTS also sogar in gewisser Weise eine recht kommerziell klingende Scheibe geworden. Also eben das, was Heep immer ausgezeichnet hat: einerseits sehr heavy/experimentierfreudig, andererseits aber stets auch sehr eingängig zu sein. Song Nr. 7 "What Kind of God" bespielsweise wird bereits beim ersten Hören zu einem echten Hörgenuss mit absoluten Klassiker-Qualitäten.

Hier gehen hervorragende Kompositionen beinahe nahtlos ineinander über. Wer eine 1-zu-1-Kopie von Frühwerken wie Salisbury oder Demons and Wizards erwartet, wird sicherlich etwas "Einarbeitungszeit" in WTS brauchen. UH sind eine Band, die sich nicht ständig kopiert. Heep erfinden sich immer wieder neu, ohne dabei ihre Grundzutaten zu vergessen. Anspieltips zu geben, fällt hier schwer, da kein einziger Song gegenüber den anderen wirklich abfällt. Schön, dass es noch solche gute, handgemachte Rockmusik mit einer eigenen Identität und dennoch echten Hit-Qualitäten gibt.
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am 1. Juni 2008
Das ist für mich das Comeback des Jahres. Kraftvoll, frisch, ein wenig angelehnt an das alte Sweet Freedom-Album von 1973, monumental und endlich wieder: Hammond-Sound pur. In Kombination mit Mick Box an den Gitarren und einem exzellenten neuen Drummer (Russel Gilbrook) klingen Heep heute bei manchen Songs mehr nach Purple als die selbst. Aber kein Plagiat, alles ist heepy, alle sind happy. Highest respect to Mick Box and the rest of the band. You made my day!!
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am 4. Juni 2008
Nun ist sie da, die - immerhin nach 10 (zehn!!) Jahren - neue Studio-CD von URIAH HEEP - WAKE THE SLEEPER.
Im Jahre 1995 erschien SEA OF LIGHT, ein Meilenstein und enormer Lichtblick der Formation MICK BOX, LEE KERSLAKE, TREVOR BOLDER, PHIL LANZON und BERNIE SHAW nach der enttäuschenden vorher veröffentlichten DIFFERENT WORLD!
1998 dann wurde SONIC ORIGAMI veröffentlicht, für mich eine herbe Enttäuschung, da ich eine Steigerung zu SEA OF LIGHT erhofft hatte.
Ich empfand SONIC ORIGAMI eher als einen Nachfolger von DIFFERENT WORLD.
Während SEA OF LIGHT eine ordentliche Portion Power und Druckvolle Musik darbot, empfand ich SONIC ORIGAMI eher als zu leicht und zu soft - also ohne den kraftvollen Druck!
Wie nun ist die jetzt veröffentliche CD WAKE THE SLEEPER, mit dem neuen Drummer RUSSELL GILBROOK zu bewerten?
Also zunächst einmal, es handelt sich um die druckvollste Musik seit 1970. Das heisst, noch nie wurde die Musik von URIAH HEEP dermassen druckvoll eingespielt!
Ausser diesem enormen Druck lässt jeder Titel hochinteressante Melodie-Strukturen erkennen und Breitwand Chöre sind ebenfalls ausreichend - wie von URIAH HEEP erwartet - vorhanden.
Nun zu den einzelnen der 11 dargebotenen Titeln:
Wake The Sleeper
Der Opener besteht im Grunde nur aus kraftvoller, druckvoller Power-Musik und dazwischen der weltberühmte URIAH HEEP Breitwandchor-Schrei. Nur eine einzige Textzeile wird im Chor dazwischen gesungen: WAKE THE SLEEPER. Mit diesem ersten Stück wird sogleich mit Druck deutlich gemacht, was den Neu- oder den Altfan (wie mich) auf der neuen Scheibe erwartet! Ich jedenfalls bin hochzufrieden ob dieser Power!
Overload
MICK BOX treibt mit seiner WahWah Gitarre dieses Stück mit Macht zu BERNIE SHAW'S gesanglicher Hochleistung an. Hier beweist BERNIE einmal mehr, dass er mit seiner Stimme auch wundervolle Linien herauf und herab singen kann. Das Stück variiert zwischen schnell gespielter Power und auch langsameren Versatzstücken, wo auch die Orgel von PHIL LANZON wunderbar zum Einsatz kommt. Natürlich wird auch wieder URIAH HEEP Typisch mehrstimmig im Chor gesungen. Ein toller Titel, an welchem es nichts zu bemängeln gibt! Im Gegenteil!!
Tears Of The World
Auch dieses Stück beginnt Powerfull, dieses Mal von PHIL LANZON'S Orgel getrieben. Bernie singt den Titel wieder phantastisch eingebettet in die druckvolle Musik. Breitwandchöre unterstützen ihn in bester Manier! Wie bereits erwähnt, durchzieht jedes Stück die verschiedensten Melodien-Strukturen. Zu keiner Zeit kommt Langeweile auf, man wird praktisch immer mitgerissen! PHIL LANZON'S ORGEL und ein Trommelwirbel von RUSSELL GILBROOK lassen diesen Titel ausklingen.
Light Of A Thousand Stars
Dieser Titel fängt etwas langsamer an, jedoch keinesfalls seichter! Wie kraftvoll MICK'S Gitarre, PHIL'S Orgel, TREVOR'S Bass, RUSSELL'S Drums auch hier wieder BERNIE'S tolle Interpretation einbetten, nicht zu vergessen die enormen Breitwand-Chor Passagen. In der Mitte MICK'S Gitarrensolo - alles passt und ist auf das Feinste abgestimmt.
Heaven's Rain
Fängt langsam getragen kraftvoll an, BERNIE singt es wunderbar einfühlsam. Es handelt sich um die erste Ballade auf dieser Scheibe, druckvoll dargebracht. Im Mittelteil wieder MICK'S WahWah Gitarre mit einem kurzen Solo. PHIL'S Orgel webt einen wunderbaren Klangteppich zu BERNIE'S herrlich einfühlsamer Interpretation.
Book Of Lies
Dies ist ein Titel, welcher am Anfang an einige der früheren Stücke dieser Formation erinnert. Aber auch nur ganz am Anfang. Dann fängt das Stück wieder an, einen in seinen Bann zu ziehen, durch unglaublich eindrucksvolle Komposition mit hochinteressanten Melodien-Bögen. Und vor allem durch BERNIE'S tollen Gesang. Das Stück klingt am Schluss dann wieder wie in früheren Tagen aus, so wie es begann.
What Kind Of God
Mein absoluter Lieblingstitel auf dieser Scheibe. Nicht nur, weil es mit 6.39 Minuten das längste Stück ist, sondern weil es das Melodischste ist. PHIL'S Orgel beginnt sanft mit BERNIE'S wundervollem Gesang. Nach der ersten Passage wird es, bei gleich bleibend langsamer Geschwindigkeit etwas kräftiger, teilweise Mehrstimmig. Vor allem bei diesem Titel gilt, wie die verschiedensten Melodien-Strukturen erkennbar und zu hören sind. Wer erinnert sich noch an das Outro von dem Titel CIRCLES OF HANDS auf der Platte DEMONS AND WIZARDS aus dem Jahre 1972? Auch hier bietet die Instrumentierung ein ähnliches Outro, aber bei WHAT KIND OF GOD ist es deutlich kraft- und druckvoller. Leider sehr leise und nur bei aufmerksamen zuhören erkennbar, BERNIE'S hochstimmige Schreie, welche bei dieser positiv kraftvollen Musik fast untergehen.
Ghost Of The Ocean
Bricht brachial mit MICK'S Gitarre los um gleich wieder in ein gut komponiertes und toll arrangiertes Superstück weiterzuleiten. Jedes - also auch dieses Stück dringt sogleich bis in die Speicherzellen ein um dort positiv zu lagern. Mehrstimmiger Gesang, druckvolle Instrumentierung zeichnen diesen Titel aus, um mit einem gekonnten Trommelwirbel von RUSSEL GILBROOK auszuklingen.
Angels Walk With You
Fängt Balladesk an, einfühlsam von BERNIE gesungen und von Akustikgitarren-Klängen untermalt, um aber nach Kurzem wieder in ein kraftvolles Midtempo-Stück überzugehen. Dann wieder Balladesk. Dann ein Solo von PHIL auf seiner Orgel, absolut virtuos. Und weiter kraft- und druckvoll treibt die Musik mit BERNIE'S Gesang weiter, bis sie interessant ausklingt.
Shadow
MICK'S Gitarre und PHIL'S Keyboard beginnen kraftvoll und sogleich setzt BERNIE'S toller Gesang ein und kurz danach setzen wieder die ach so wunderbaren Breitwand-Chöre ein, um den SHADOW-Refrain mit zu singen. Und wieder ist es ein Stück, welches einen sogleich gefangen nimmt. Alles harmonisch aufeinander abgestimmt, kraft- und powerfull!!
War Child
Der Schlusstitel besteht von Anfang an aus einer Klangwand aus der gesamten Instrumentierung und der Drums- und Bass-Sektion. Bei den Breitwand-Chor Passagen hat man das Gefühl, hier spielen einige arabische Einflüsse aus 1001 Nacht eine kleine Rolle. MICK bastelt mit seiner WahWah Gitarre ein interessantes Solo im Mittelteil. Ein würdiger Abschluss dieser aussergewöhnlich gut gelungenen CD!!
Nun, gibt es denn gar nichts zu bemängeln oder zu kritisieren?? Ganz klar: NEIN!!
So sind URIAH HEEP heute und Gott sei Dank sind meine doch eher schwächeren Erwartungen voll und ganz positiv überrascht worden! Eine so gut gelungene CD habe ich wahrlich nicht zu hoffen gewagt.
Vielleicht spielt der frische Einfluss von RUSSEL GILBROOK mit einer entscheidenden Rolle dafür, dass soviel Power, Kraft und Druck in der neuen Musik vorherrscht!
MICK'S WahWah Gitarre ist auf der gesamten CD sehr dominant vertreten; aber das ist durchaus positiv zu empfinden, weil es eben alles aufeinander abgestimmt ist, weil es insgesamt, mit der gesamten Instrumentierung harmonisiert, weil die Kompositionen allesamt mehr als gelungen sind und es nicht als störend empfunden wird, wie noch zu unseligen ABOMINOG Zeiten.
Jürgen Scholz aus Gelsenkirchen.
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am 9. Juli 2008
Nach 10 Jahren sind sie wieder zurück mit einem powervollen, temporeichen und gewohnt melodiösen Album, das keine Wünsche offen läßt.
Schon der schnelle und fetzige Titelsong "Wake the Sleeper" geht sofort ins Ohr und macht Lust auf mehr.
"Overload" und "Tears of the World" schließen sich mit harten Gitarrenriffs und starken Rhythmen an. Es folgen "Light of a Thousand Stars", "Heaven's Rain" und "Book of Lies", drei nicht ganz so temporeiche, sehr melodische Songs, und das fast schon sanfte und wunderschöne "What Kind of God", eines meiner absoluten Favoriten.
Danach wird es wieder fetziger und kraftvoller mit der starken Rocknummer "Ghost of the Ocean", gefolgt von dem etwas weniger eingängigen "Angels walk with you" (an das man sich jedoch nach mehrfachem Hören gewöhnen kann...). "Shadows" bietet dann wieder alles, was zu einem guten alten Rocksong gehört: toller Rhythmus, eingängiger Refrain, der zum Mitsingen anregt, starke Gitarreneinlagen....
Den Abschluss macht das düstere, kraftvolle "War Child", nach dessen Ausklingen man beinahe enttäuscht ist, dass die CD nun zu Ende ist. Da hilft nur eines: Replay drücken ;-)))
Für mich ist kein einziger "Aussetzer" erkennbar; einfach eine von A bis Z durchhörbare CD mit vielen Highlights. Eindeutige Kaufempfehlung!
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am 31. Mai 2008
seit der letzten Scheibe sind mittlerweile fast 10 Jahre ins Land gegangen also kann man hier durchaus von einem Comeback zumindest im Studio sprechen.
Und das Lange Warten hat sich gelohnt. Der neue Drummer scheint für die Band wie eine Frischzellenkur zu wirken. Die Songs haben durchweg Klasse und sind genau das, was man von einer Band wie Uriah Heep erwartet. Klassischer Hardrock mit viel Gitarre, Schlagzeug und endlich wieder verstärkter Einsatz der Hammond Orgel. Wer nach Innovation sucht wird hier allerdings nicht fündig. Im Falle Uriah Heep ist das aber auch gut so. Einzelne Songs hervorzuheben fällt schwer, aber mir hat es speziell "Overload" sehr angetan.
Weniger kommerziell als noch auf der letzten Platte, machen Uriah Heep wieder richtig Spaß. Darüber hinaus ist außerdem der Sound wirklich sehr gelungen.
Mit so einer überzeugenden Aufnahme hab ich nicht mehr gerechnet. Freue mich sehr auf die Tour im Oktober.
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