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am 31. Dezember 2014
Ein Kommentator hat Petzold einen "Meister" des Minimalismus" genannt , mit nur wenigen (und hervorragenden) Mimen fesselt er seine Zuschauer . Häufig wird kritisiert , daß die Handlungen und Motive der Akteure unklar und viele Fragen unbeantwortet bleiben .
Wer so etwas sehen will , möge sich bitte Filme aus der Reihe "Herzkino "im Fernsehen anschauen , das soll aber kein genereller Verriß sein . Auch da gibt es gute Filme mit guten Schauspielern .

Schauspieler(innen) wie Nina Hoss und Sandra Hüller oder auch Ina Weisse wirken oft unterkühlt und unergründlich , das ist für mich kein Makel , sondern macht insofern Sinn , daß der Zuschauer keine 08/15-Lösungen serviert bekommt , sondern nachdenklich bleibt , solche Filme wirken auf mich viel länger nach.

Abgesehen davon , der Schluß des Filmes ist überraschend und war so nicht vorauszusehen .
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am 5. Dezember 2013
Eine Story, die man sich in der Realität durchaus vorstellen kann.
Dazu zeigen die Schauspieler ihr Bestes
und es bleibt bis zum Schluss spannend.
Leider zieht sich der Film etwas in die Länge.
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am 19. April 2014
Wieder einmal ein Film v. Chr. Petzold, der absolut sehenswert ist! Der Film glänt durch seine natürliche, ungekünstelte Art, die von starken Schauspielern getragen wird. Keine Melodramatik, keine künstlich erzeugten Höhen und Tiefen, das besonders ist Petzold's Handschrift.... Die Geschichte wird so erzählt, wie sie sich durchaus zutragen kann und dem Zuschauer geht dieser Film durch seine Glaubhaftigkeit noch näher.... Und genau das macht den Film so sehenswert.
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am 29. August 2017
Ich habe schon einige Filme von Christian Petzold gesehen, auch dieser hier schlägt einen in den Bann. Packendes Drama. Sehenswert.
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am 26. November 2008
Der Autoverkäufer Philip Gerber steckt in einer Beziehungskrise. Als seine Lebensgefährtin ihm telefonisch mitteilt, dass sie ihn verlassen will, geschieht das Unglück. Gerber fährt ein Kind auf dem Fahrrad an und begeht anschließend Fahrerflucht. Zwar gelingt es Philip die brüchige Beziehung wieder zu kitten, aber fortan quält ihn der Gedanke um das angefahrene Kind.

Er beginnt zu ermitteln und nähert sich dem Krankenhaus, in dem der Junge liegt. Zufällig kommt er auch in Kontakt mit der allein erziehenden Mutter des Unfallopfers. Als der Junge stirbt, spitzen sich die Ereignisse zu. Ein Selbstmordversuch der Mutter wird durch Gerbers Eingreifen verhindert. Die sich daraus entwickelnde Zuneigung steht auf tönernen Füssen. Am Ende steht Philp vor den Ruinen seines Lebens.

Die tragische Geschichte wird in düsteren Farben erzählt. Sorge und später Trauer überschattet die Protagonisten und beeinflusst ihr Handeln. Wie in einer griechischen Tragödie wirkt das Handeln zwanghaft und unausweichlich. Die Regie und die Schauspieler leisten hervorragende Arbeit.
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am 2. November 2012
Ein kleiner Moment der Unaufmerksamkeit am Steuer hat furchtbare Folgen: der Autohändler Phillip überfährt einen Jungen, begeht Fahrerflucht und verliebt sich in die alleinerziehende Mutter seines Opfers. Wie in einer griechischen Tragödie spitzen sich die düsteren Handlungsstränge unausweichlich bis zur Katastrophe zu, und die wenigen lichten Momente, in denen die Möglichkeit von Glück aufscheint, verstärken die Tragik der Handelnden nur. Die Hauptdarsteller sind hervorragend besetzt mit dem zurückgenommen intensiv spielenden Benno Führmann und der ebenbürtigen Nina Hoss.

Wolfsburg ist kein Film für gemütliche Sofa-Fernsehabende, wenn man nur entspannen möchte. Wolfsburg ist ein Film, der bittere und oft verdrängte Grundthemen unserer Existenz thematisiert: Schuld, Schmerz, Verantwortung und Verlust - und - trotz allem - die ewige Suche nach ein wenig Glück. Wer sich nicht scheut, sich auf solch "schwere Kost" einzulassen, wird mit einem intensiven, lange nachwirkenden Film-Erlebnis belohnt.
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am 11. Juni 2015
Ein Mann und eine Frau. Beide in einer kühlen Beziehung. Mann überfährt Kind, welches stirbt. Er sucht die Nähe zur Mutter um zu beichten und ihr finanziell zu helfen.
So lahm wie diese Aufzählung ist auch dieser Film. Gehaltlos, mittelprächtig, laukalt, farblos. Wie eine stehengelassene Fertig-Pizza. Die Schauspieler ebenso mittelmäßig.

Als Extras gibt es Kommentare vom Regisseur, genauso unmotiviert und lieblos wie der Film.
Den zweiten Stern nur deshalb, weil es noch schlechtere Filme gibt. Sehenswert ist auch ein hässlicher, damals innovativer, heute seltener NSU Ro80.
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am 9. November 2008
Wer Kältezonen so intensiv zu zeigen vermag wie Petzold, dem kann man nicht ernstlich Manierismus vorwerfen. "Wolfsburg" ist für mich noch gelungener als "Gespenster" oder "Yella", die beide in ihrem Gehalt tiefer gehen, diskussionsgeeigneter sind, aber die Geschichte über den Mann, der ein Kind totfährt und dann halb zufällig, halb gewollt mit der Mutter anbandelt, bleibt nicht nur wegen der vereisten Stimmung (und den dann doch vorhandenen, wenn auch fragilen emotionalen Wärmepunkten) für Jahre im Kopf, sondern weil die Geschichte auf einen Höhepunkt zufährt, den man vielleicht hätte ahnen können, aber so ist das manchmal im Kino: Ein Film ist dann großartig, wenn ich ihn nicht voraus denke, die Möglichkeiten der weiten Handlung prospektiv abfahre und mir später mitteile, dass die Entwicklung doch auf der Hand lag. Wer dazu gezwungen ist, sich in der Mitte des Films das Ende auszumalen, ist mit Genremustern, Blaupausen, Drehbuchseminareinfällen konfrontiert. Bei Petzold ist das nie der Fall. Petzold findet Bilder, die sich einbrennen, Stilleben der verfehlten Kommunikation. Falsche kleine Lieben, vorgetäuschte Freundschaften, Schuld, die nie zu tilgen ist. Ja, das mag manchem "gewollt", "gekünstelt" erscheinen. Aber warum eigentlich? So kann die Welt sich anfühlen. Genau so.
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am 21. August 2008
"Wolfsburg" ist ein sehr, sehr "bleiener" Film. Es ist in der Tat harter Tobak und nachdem ich den Abspann gesehen habe, fühlte ich mich nicht sehr wohl. Wenn das passiert bedeutet das eigentlich nur eines: Die Schauspieler waren gut. Das war auch hier so. Benno Fürmann ist wirklich ein guter Schauspieler. Ich sehe ihn gerne, obwohl ich ihm durch die RTL-Serie "und Tschüss..." das nicht zugetraut habe.
Der Film ist sehr, sehr unterkühlt und wenn man das überfahrene Kind mal weglassen würde, wäre es ein Film, der Deutschland wirklich gerecht werden würde: Der Regisseur fängt auf, was man jeden Tag sieht: Triste, unzufriedene Menschen und schlechte Laune (wie es oft für unser Land üblich ist). Eigentlich hasse ich genau diesen Umstand, aber die Bilder fangen die Realität gut auf.
Egal wie: Der "Täter" tut mir am Schluss sehr leid, weil man im Film sieht, dass er sich doch zum Guten bemühen möchte.
Eine ganz traurige Geschichte, aber anspruchsvoll.
Fazit: Der Film ist gut, aber ein Stück zu sehr "gewollt", eben manchmal doch sehr klischeehaft übertrieben.
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