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Kundenrezensionen

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am 9. Juni 2008
Irgendwie waren im wir Jahr 2008 noch nicht so gesegnet mit außergewöhnlich guten Metal-Veröffentlichungen. Aber dem schafft Warrel Dane nun Abhilfe. "Praises To The War Machine" ist die erste Veröffentlichung heuer, die mich so richtig geflasht hat (außer vielleicht der neuen, etwas umstrittenen Whitesnake).

Der Gesang von Warrel Dane ist unverkennbar - auch wenn er mich von Stimme und Gesangsstil her immer etws an Gesangsgott Geoff Tate von Queensryche erinnert; aber nach wenigen Takten weiß man, wer hier das Mikro in der Hand hat. Allerdings unterscheidet sich "Praises..." stilistisch deutlich von Warrel Danes Hauptband Nevermore. Wesentlich straighter und eingängiger, etwas ruhiger und kaum Double Bass. Wie sagt meine Frau treffend: "gediegen, aber weniger anstrengend". Also eine eingängige Metal CD.

Das Songwriting ist superb. Die knackig-kurzen Songs (im Schnitt 4 Minuten) haben den richtige Schuss an Aggressivität gepaart mit extrem melodiösen, erhabenen Refrains (a la 'Heart Collector' oder 'Voyager'). Es fällt schwer, einen Song hervorzuheben. Alles in allem eine exzellente CD für alle Heavy Metal Liebhaber oder Nevermore Fans, die die "ruhigeren" Stücke von Nevermore mögen.
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am 24. Januar 2014
Wer wie ich die Stimme und Ausdruckskraft – sowohl textlich als auch musikalisch – Warrel Danes liebt und dabei den letzten Nevermore-Opus The Obsidian Conspiracy vorliegen hat, dem sei hier ein kritischer Hinweis gegeben. Diese erste Zusammenarbeit mit Soilwork-Gitarrist/Schreiber und Produzent Peter Wichers zeigt Kinderkrankheiten, verwundert durch musikalische Nachlässigkeiten an zu vielen Ecken und Enden. Dieses Album lässt mich nun den immensen Sprung zu The Obsidian Conspiracy, der zweiten Arbeit mit Wichers, einsehen. Ich ziehe einen Vergleich:
1. Beim Nevermore-Album hat Danes Stimme unheimlich viel Raum und kann auch in den tieferen Lagen glänzen und schimmern, was eine produktionstechnisch smarte Idee war, denn Dane klingt nirgendwo anders so perfekt wie auf The Obsidian Conspiracy. Das liegt auch 2. an der strengen Auskomposition der Gesangsstimmen, deren melodische Linien auf absolute Effektivität gefeilt wirken und 3. in einen meisterhaften (das muss man so sagen) und geschmackvollen Refrain nach dem anderen sich ergießen können.
Drei Punkte die bei Praises to the War Machine überraschend mau ausfallen. Ich verweise dabei auf den damals vorab gehörten Song Messenger, ein Cut welchem davon, was Danes Musik genussvoll macht noch viel innewohnt: ein ausdrucksstarker Gesang mit überzeugender Linie sowie Refrain und zudem dramatisch plausibler, runder Physiognomie. Doch schon bei Obey – eigentlich ein interessanter Song, der mit Räumlichkeit und orientalischem Vibe spielt – bis hinein in die schwache Mitte des Albums zeigen sich Nachlässigkeiten in Danes Gesang. Dieser wirkt zuweilen ziellos, in der Intervallik flach und improvisiert, sprich kompositorisch ungefeilt. Bei Lucretia My Reflection präsentiert sich dieser dermaßen geduckt, fast nicht hörbar und hilflos undefiniert im Refrain. Auch dieser Song wirkt vom instrumentalen Background eigentlich solide: besonders der robuste Drumgroove unter straighter Achtelgitarrenwand erzeugt eine Sympathie schwedischer Art à la Katatonia‘s Brave Murder Day. Auch der Opener When We Pray leiht sich einen Katatonia-Groove (hier winkt der Song Evidence vom gerühmten Viva Emptiness) und überzeugt nebenbei als songstrukturell rundester Happen vom Album: kompakter A/B/A Aufbau, gewieftes Solo, Refrain, Aus. Viele andere Songs sind ideenlos hinten abgehackt, darunter leider Obey. Ich weiß nicht ob man hier Pop-Song-Kompaktheit erzwingen wollte oder so etwas wie Authentizität?
Letztere Frage auch beim Gesang, der wie angedeutet streckenweise improvisiert und gemurmelt auftritt – als hätte Wichers ein Mikro hingehalten als Dane auf der Couch lag und an einem Lied rumprobierte. Doch was ist mit der Komposition der Stimme los (?!), jene die Songs veredeln soll, was man auch erwarten darf bei einem Ausnahmesänger wie Dane. Es scheint er hatte einen langen schlechten Tag bei den Aufnahmen. Oder ein falsches Mikrofon? Man ist verwundert. Wie Kinderliedmotive, die aus dem Bauch rezitiert werden – ein Eindruck, unterstützt von Aneinanderreihungen von Taschenradioeffekten im Mix, und dies noch akkumulierendes, unhörbares Gesäusel bei gleich zwei Folgetracks: Let You Down und August. Auch hier ist es nicht Wichers an den Instrumenten, der nicht überzeugt: August ist gut geschrieben und belohnt mit druckvollen Riffhieben. Es fehlt jedoch beinahe jedem Song der ‚Wow-Effekt‘, ein richtiger C-Teil, ein Tonartwechsel, ein neues kontrastierendes Riff oder zumindest eine abhebende Bridge!?
Natürlich kann man hier auch die Frage nach der Zielgruppe eines solchen Albums stellen. Ich persönlich bevorzuge einen Twist oder interessanten Kontrast im Song, auch wenn ich hin und wieder einen stark geschriebenen, rund-vollmundigen Popsong wertschätze. Doch wer hört dieses Album nun voller Wonne? Mal ganz polemisch: für Pophörer ist’s zu heavy, für Rockhörer noch zu frickelig? Für Metaller zu C-Teil-arm, und dann für Nevermore-Hörer zu Warrel Dane-arm!? Für Kuschelrockhörer? Vielleicht. Doch auch dafür haben wir nicht die Perfektion einer Weichspülproduktion: Man nehme nur mal das balladeske Your Chosen Misery: wie kann man bei einer spezifisch eingesetzten, wahrscheinlich sanft-klingen-sollenden Akustikgitarre einen solchen Eröffnungstake in den Master gehen lassen, wo man mehr Plektrumgeräusche hört als Töne; hätte man nicht etwas Liebe in diesen Akustiksound stecken können, und in das Spiel?! So hat selbst dieser wiederum eigentlich vielversprechende Song einen amateurhaften Beigeschmack, und mal ehrlich, man höre bitte The Blue Marble and the New Soul von The Obsidian Conspiracy, ich denke das ist ein fairer Vergleich und zeigt die Entwicklung und den feinen Soundunterschied zwischen diesen beiden, der zweiten, und dieser ersten Kollaboration mit Wichers.
Einmal aus der fragwürdigen Albummitte raus hat Praises to the War Machine neben dem emotional geladenen, elegischen Brother noch eine positive Überraschung aufzuweisen: This Old Man. Hier klappt der Clean-Sound, weiß eine verregnete Atmosphäre zu weben und baut sich zu einem starken Song à la Killswitch Engage at its best auf. Man suggeriert hier, wen jene Band nach dem Ausstieg von Howard Jones ins Bot holen hätte können: Warrel Dane. Doch Spaß beiseite, die Gesangslinie ist ausdrucksvoll wie bei Messenger und Brother und Dane steht die Metalcore-angeliehene Soundumgebung erfrischend gut. Diese drei Songs bleiben allerdings die einzigen, wo man sich nicht bessere Performances zu wünschen gezwungen sieht und diesem Ausnahmesänger einfach genussvoll zuhören kann.
Ich werde das nicht strapazieren, aber fehlt uns hier ein Jeff Loomis, hatte jener den Finger drauf, wenn Dane Gesangslinien brachte, und rückte diesen charismatischen Sänger ins Licht? Eine naheliegende Theorie, wenn man um Loomis‘ akademisches Handwerkszeug sowie herausragendes musikalisches Ohr weiß und sich nun mit Praises to the War Machine beschäftigt; wo man bei Nevermore einiges nicht so ungenau hätte stehen lassen. Alles in allem ein unnötig schwächelnder Dane, so wie er sich hier auf Polycarbonat verewigt hat.
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am 27. April 2008
Gibt's etwas schöneres als ein Soloalbum vom aktuell vielleicht besten Sänger der Metal-Szene? Ich persönlich hab mich wahnsinnig darauf gefreut, obwohl mich die Mitarbeit von Ex-Soilwork-Mann Peter Wichers nicht unbedingt nur positiv gestimmt hat. Letztendlich erinnert "Praises to the War Machine" aber musikalisch - gesanglich sowieso nicht - nur selten an die Mucke der Schweden.

Bereits beim ersten Anhören fällt einmal auf, dass dieses Album eine sehr ausgewogene Mischung aus harten Krachern (Obey, Equilibrium) und (zumindest passagenweise) ruhigen (Halb-)Balladen wie "Your Chosen Misery" oder "This Old Man" aufweist. Beide Extreme gehen absolut in die Vollen, sind durchgehend zeitlos und klischeefrei, mit absolut sensationellen Gesangslinien (no na) ausgestattet und auch die Instrumentalisten sind über jeden Zweifel erhaben. Die absolut stärksten Momente von "Praises to the War Machine" sind aber jene Songs die irgendwo dazwischen stehen, d.h. gekonnt mit einer Laut-Leise Dynamik spielen und somit - trotz der relativ kurzen Songs, der längste Track geht bei etwa viereinhalb Minuten durchs Ziel - extrem abwechslungsreich sind. Und allen Beteiligten sehr viel Freiraum geben, denn da gibts von Seiten Warrel Dane's teilweise in wenig mehr als drei Minuten die volle Ladung von relativ tiefen Stimmlagen, emotionalem Shouting und seiner unnachahmlichen "Normalstimme" ("When We Pray").

Die Lyrics sind eigentlich typisch Warrel (also beißend-sarkastisch an Religionen und Politik gerichtet), teilweise aber auch sehr intim ("Brother") oder einfach nur clever-witzig ("Let You Down"; "Your Chosen Misery").

Bemängeln muss man leider die Produktion, die ein bisschen dumpf ausfällt. Da die Scheibe aber jetzt musikalisch nicht über die Maßen vertrackt und mit Details vollgepackt ist, geht letztendlich der Flair des Albums trotzdem nicht verloren. Ich denke Warrel wollte einfach ein Album machen das fetzt, ohne irgendwelche großartigen Spielereien (die gibts eh bei Nevermore zur Genüge) und dafür ist die Produktion dann auch wieder gut genug. Nichtsdestotrotz muss man Producer Peter Wichers sagen: Andy Sneap hätt's besser gekonnt :-).

Anspieltipps zu geben ist hier schwierig, weil wirklich jeder Song hörenswert ist. Meine persönlichen Favoriten sind jedoch der "Superhit" "Messenger" mit absolut endgeilem Refrain, das episch-düstere "August" und das fast schon zu persönliche, aber unglaublich inbrünstig gesungene "Brother". Dazu muss man noch sagen, dass Warrel ein absoluter Spezialist für Cover-Versionen sein dürfte. Nach Nevermore's grenzgenialer Adaption von "Sound of Silence" gibts auch hier tolle Versionen von "Lucretia" (Sisters of Mercy) und "Patterns" (auch von Paul Simon).

Ein absoluter Pflichtkauf.
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am 1. Oktober 2008
Ich bin nach Monaten des Hörens immer noch hellauf begeistert. Diese Metal / Rock Scheibe ist mit so viel Liebe Produziert worden. Einfach unglaublich welch perfekten Sound Peter Wichers gezaubert hat.

Tolle Songs, super Gesang, tolle Grooves und mega tighte Gitarren!!!

Habt ihr schonmal solch ein perfekt klingendes China Becken gehört, wie auf dieser Platte?

Herrlich:)
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am 16. Februar 2012
Eine absolut geile Scheibe. Gehört eh schon seit einiger Zeit zu meinen ToP 10 Alben.

Warte auf mehr von dem alten Kasperkopp! :)
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am 15. April 2008
Warrel Dane ist und bleibt ein Unikat in der Metalszene !!!!!
Facettenreich,Psychedelic, Heavyness, ordentlich Power immer mit Melodie zum richtigen Augenblick und dann noch diese Atmosphäre die durch seine Vocals entsteht !!!
Patterns ....ein Cover von Simon and Garfunkel in Mr. Dane's Art und Weise wie Nevermore Fan's es schon bei "Sound of Silence" erlebt haben..........einzigartig eben !!!!!!

Ich finde hier öffnet er sich endlich einem breiterem Publikum ( Your Chosen Misery, This Old Man, August )

Die Lyric's sind anspruchsvoll bzw. zum nachdenken,
Sanctuary und Nevermore Fan's werden das Album LIEBEN.
Alle die Seattle's Finest Voice EVER noch nicht kennen und schätzen gelernt haben...............reinhören mit Ruhe und geniessen.
Die Stimme wird jeden bei der Seele PACKEN........Musik von und für die SEELE
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