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am 6. April 2009
Die bekannten Stücke, die Lipatti eingespielt hat, in immer neuen Zusammenstellungen, aber letztlich alle seit Jahrzehnten bekannt.

Eigentlich ist nur spannend, in welchem tonlichen Zustand die Aufnahmen sind. Sie sind teilweise in den dreissiger Jahren,überwiegend aber nach 1945 entstanden. In der knappen Zeit bis 1950. Das letzte Konzert war im September 1950.

Lipatti hatte ein kleines Repertoire, das er einspielte. Die Chopinwalzer, wenig Bach, kein Beethoven, wenig Mozart, wenig Schubert.

Das bewegste Stück fehlt auch auf dieser Kompilation. Als er bei seine letzten Konzert die Wiedergabe der Chopinwalzer abbrechen musste, weil die Kräfte versagten, raffte er sich nochmals auf und spielte die Bearbeitung von Jesus bleibet meine Freude, von Dame Myra Hess.

Die Studio-Aufnahme von 1947 zeigt uns bereits Erfüllung.

Seine Frau Madeleine berichtete über sein letztes Konzert. Bei diesem Stück gab es wohl keinem im Saal, dem nicht die Tränen in den Augen standen. Drei Monate später war Lipatti tot.

Die technische Überarbeitung ist nicht wirklich gut gelungen. Ein Grundrauschen ist überall vorhanden, teilweise sind die Aufnahme gut anhörbar, wie etwa das letzte Konzert von Besancon, teilweise kaum anhörbar, wie etwa die Wiedergabe des Liszt-Konzertes.

Lipattis Erbe bleibt vorhanden. Immer werden seine Interpretationen uns berühren können, auch wenn sie technisch nicht gut anhörbar sind.

Seine Aufnahme bleiben dennoch im Olymp.
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am 10. Mai 2009
Das Leben von Dinu Lipatti (1917-1950) war durch die beiden Weltkriege geprägt. Es ist fast, als habe die Geschichte ihm keine Chance geben wollen. Als die Kriege endlich vorbei waren, kam die Krankheit. Was er sich erkämpft hat, auf welche Weise er bis zum letzten Atemzug der Musik gelebt hat, das kann auch heute noch niemanden kalt lassen.

Lipatti hat wunderbare Aufnahmen hinterlassen, vor allem als Solopianist. An den besten Stellen ist sein Ton, als ob er direkt aus dem Himmel käme: einfach, klar und leuchtend. Es gibt aber auch Aufnahmen mit ihm, die man heute nicht mehr hören muss, vor allem die Klavierkonzerte unter der Leitung von H. von Karajan. Das hörte die Nachkriegszeit gern. Für heutige Ohren ist es musikalisch überholt und aufnahmetechnisch unzumutbar.

Die vorliegende Sammlung bietet wenn nicht die gesamten, so doch annähernd die gesamten Aufnahmen, die Lipatti hinterlassen hat. Sie ist sehr günstig im Preis. Technisch und musikalisch ist sie ein wenig uneinheitlich. Ich persönlich finde am besten die erste CD mit Solomusik von J.S. Bach, D. Scarlatti, W.A. Mozart und F. Chopin. Hier kommt Lipattis unvergleichlicher Ton am besten zur Geltung. Diese CD ist in einer ganz leicht abweichenden Zusammenstellung von Titeln auch einzeln erhältlich. Wunderbar ist auch die siebte CD mit dem bekannten letzten Konzert aus Besançon, dessen Schlussstück leider nicht mitaufgenommen wurde und deshalb auch hier fehlt.

Für Chopin-Freunde empfiehlt sich CD 2 mit den 14 Walzern, der Mazurka op. 50 Nr. 3 und der bekannten Barcarolle in Fis-Dur, op. 60, die Lipatti für meinen Geschmack eindrucksvoller gespielt hat als Rubinstein. Auch diese CD ist in fast identischer Zusammenstellung einzeln erhältlich.

CD 3 enthält Klavierstücke zu zwei und vier Händen von Chopin, Liszt, Ravel, Brahms und Enescu. Sie ist ebenfalls sehr hörenswert, fällt aber durch die etwas planlos wirkende Zusammenstellung für mich gegenüber der ersten, zweiten und siebten CD ein wenig ab. Die CDs 4, 5 und 6 enthalten Aufnahmen von Klavierkonzerten, auf die ich persönlich gut verzichten kann. Jedes dieser Konzerte ist von anderen Pianisten besser gespielt und vor allem von anderen Dirigenten besser dirigiert worden.

Fazit: Die Sammlung ist eine gute Anschaffung. Man muss aber nicht alle enthaltenen Aufnahmen unbedingt gehört haben. Eine sehr brauchbare Alternative besteht meiner Meinung nach darin, sich die Soloaufnahmen, die auf den CDs 1, 2 (evtl. 3) und 7 enthalten sind, einzeln zu kaufen und auf die Konzerte mit Orchester zu verzichten.
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