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Kundenrezensionen

4,1 von 5 Sternen
222
4,1 von 5 Sternen
Die Welle
Format: DVD|Ändern
Preis:4,99 €+ Kostenfreie Lieferung mit Amazon Prime


am 2. April 2017
Dieser Film ist auf jeden Fall ab Jugendalter sehr zu empfehlen, jeder kann damit sehen wie schnell Menschen besonders Jugendliche manipuliert werden können.
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am 7. Juli 2017
Die Neuauflage des Klassikers sollte jeder einmal gesehen haben, damit die Dynamik bei Menschengruppen erlebbar werden. Nicht immer ist der Schutz in einer Gruppe auch "richtig", manchmal muss man auch in der Lage sein, einen Fehler und Unrecht zu erkennen.
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am 29. Juli 2017
Ich finde diesen Film einfach super ich kannte ihn schon vorher aber habe mir ihn nochmal ausgeliehen um ihn einer Freundin zu zeigen sie war ebenfalls begeistert. Jürgen Vogel und Frederik Lau sind die ideale Besetzung für die Rollen und die Handlung ist so dramatisch und realistisch...kann man nur weiterempfehlen!!
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am 5. September 2017
Fehlermeldung, z.B. „VLC kann den DVD-Titel nicht setzen. Möglicherweise kann die gesamte Disk nicht gelesen werden.“

Auf dem TV-Gerät mit integriertem DVD-Player funktioniert die DVD.
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am 11. April 2017
Der Film ist einfach unglaublich gut. Er kommt für mich auch sehr gut an das Buch heran. Die Änderung von Ort und Zeit ist sehr gut gelungen und Jürgen Vogel einfach ein großartiger Schauspieler. Das Thema ist heutzutage um nicht weniger brisant geworden.
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am 22. März 2017
Also ich fand den Film richtig klasse! Spannend von Anfang bis Ende und mit tiefgründigem Hintergrund! Wirklich sehr sehenswert und interessant!
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am 1. Juni 2017
Guter Film. Allerdings fehlt an vielen Stellen die emotionale Tiefe, wodurch Teile der Handlung nicht nachvollziehbar sind. Meine Klasse (8.) fand ihn gut.
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am 25. Oktober 2017
Die DVD funktioniert nur mit einem DVD Player! Sie ist nicht über einen Laptop abspielbar. Beim Laptop kommt eine Fehlermeldung. Ärgerlich
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am 16. Juni 2017
Super Film der einen zum Nachdenken bringen sollte. Schauspielerisch ist er dafür, dass er in Deutschland gemacht wurde auch akzeptabel.
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TOP 1000 REZENSENTam 7. September 2016
Das Jugendbuch Die Welle" von Morton Rhue bot in seinem Publikationsjahr 1981 Zündstoff für zahlreiche Diskussionen in den Vereinigten Staaten, da sich die Kurzgeschichte auf einen Tatsachenbericht stützte. Basis für den Stoff bildet ein Sozialexperiment zu Diktatur und Nationalsozialismus des ehemaligen Geschichtslehrers Ron Jones aus dem Jahr 1967 an der Cubberley High School in Palo Alto. Ein Schüler befragte den Lehrer Jones zum begeisterten Verhalten der Deutschen gegenüber dem Naziregime und nach den Gründen für die Behauptung der Deutschen, dass sie angeblich nichts von den Verbrechen gegen die Juden gewusst hätten. Der Lehrer blieb den Schülern damals die Antwort schuldig. Stattdessen führte er ein Experiment durch: Er lehrte ihnen Disziplin und Gehorsam, formierte sie zu einer Gemeinschaft und schränkte ihre Persönlichkeit ein. Das Experiment führte zu erschreckenden Erkenntnissen. Jones war aber am meisten über sich selbst erstaunt. "Ich denke, es war die Tatsache, dass ich die ganze Bewegung selbst genossen habe. Ich genoss die Macht, die Kontrolle, die Verehrung. Es war berauschend, dieses fiebrige Gefühl, diese Spannung, und dafür war ich verantwortlich."

Das Jugendbuch, welches auch mittlerweile beliebter Lesestoff in deutschen Schulen geworden ist, wurde bereits im Jahr 1981 für das US Fernsehen von Alexander Grasshoff verfilmt. Bei dem hier besprochenen Film mit Jürgen Vogel in der Hauptrolle handelt sich es um eine völlig neuartige Verfilmung des altbekannten Stoffes. Die Handlung wird nun aus den USA der 60er Jahre in das moderne Deutschland und seiner Jugendkultur verlegt. Ausgangspunkt ist eine Projektwoche zum Thema Autokratie," die nach Dewings Leitsatz Learning by doing" praktiziert wird. Der Sprachgebrauch der Jugendlichen und auch ihre Mittel (das Logo der Welle auf Hauswände, etc. sprayen) lassen den Film erfrischend modern wirken. Während das reale Experiment damals friedfertig beendet werden konnte, bedient sich dieser Film einer zusätzlichen Dramatik mit blutigem Ausgang. Im Gegensatz zu Jones verfällt in diesem Film der Lehrer Wenger, gespielt von Jürgen Vogel, teilweise selbst seinen Ideen. Auch die Außenseiterproblematik wird hier erweitert. Die Außenseiterrolle von Robert Billings aus der Vorlage bleibt in der Person des Tim bis zuletzt bestehen. Die Außeneiterproblematik wird sogar noch um einige Personen erweitert. Dazu zählen der Ausländer Sinan, der aggressive Kevin, die schüchterne und übergewichtige Lisa und der aus zerrütteten Familienverhältnissen stammende Marco. Auch das Footballspiel aus der Vorlage wird hier in Form eines Wasserballmatches mittels Gewalttätigkeiten überzogen dramatisiert.

Der Film bietet eine recht interessante Darstellung des altbekannten Stoffs, sozusagen Unterhaltungskino mit pädagogischer Note, der mit Sicherheit den zukünftigen Medienkanon des einen oder anderen Sozialkundeunterrichts an deutschen Schulen bereichern wird. Er ist jedenfalls eine Empfehlung wert!

Der Film sensibilisiert für politisches Mitläufertum und Verblendung, aber auch für die Verführbarkeit des Menschen. Ron Jones ist sich jedenfalls sicher: "Das Experiment funktioniert heute immer noch, an jeder Schule! Es funktioniert, weil die meisten von uns einsam sind."

Trotzdem: Die Handlung wirkt unter Betrachtung der dramatischen Zuspitzung für unsere Zeit nicht authentisch. Der Film berücksichtigt nicht unsere gesellschaftlichen Veränderungen der letzten Jahre. Der Film verhält sich unkritisch gegenüber der heutigen Realität, die von einem teilweise recht egozentrischen Individualismus, liberaler und antiautoritärer Erziehung, der Marktwirtschaft und Leistungsdenken geprägt ist. Neonazigruppen oder autoritär geführte Sekten finden ihre Mitglieder doch vorwiegend unter Menschen, die sozial abgesondert sind oder sich gerade in einem sozialen Loch befinden. Diese Menschen erfahren dort in der Gemeinschaft eine Stärkung ihres Selbstwertgefühls, welches für jeden Menschen dieser Erde wichtig ist.

Jürgen Vogel äußerte sich selbst kritisch in einem Interview: "Man muss immer berücksichtigen, in welcher sozialen Struktur man gerade lebt und wie desillusionierend die Zukunft ist, die vor einem steht. Wenn ich kurz nach der Wende in Hoyerswerda gelebt hätte, als dort ringsherum alles zusammengebrochen ist, ich weiß nicht, ob ich da als Jugendlicher nicht auch 'ne Glatze geworden wäre."

Für Interessierte an "Der Welle" könnte auch das Filmmaterial zu den Experimenten des amerikanischen Psychologen Stanley Milgram (1933 -1984) zur Thematik "Gehorsamkeit gegenüber Autorität" spannend sein. Die Bildstellen der deutschen Schulen müssten zumindest über die filmisch dokumentierten Experimente Milgrams in Deutschland verfügen. In den Milgram Experimenten wird dargelegt, dass sich ganz normale Menschen unter autoritären Druck dazu zwingen lassen, andere Menschen systematisch zu misshandeln. Die Probanden wussten dabei nichts von dem Experiment und waren teilweise über sich selbst und die Situation so erschrocken, dass sie sich später in psychologische Behandlung begeben mussten. Vielleicht wurde aus diesen Gründen nie wieder eine Wiederholung dieser Forschungen angestrebt. Aber auch Milgram räumte ein, dass bestimmte Voraussetzungen gegeben sein müssten, damit sein Experiment funktioniert (Autoritäre Erziehung durch die Eltern oder in der Ausbildung, Belohnungsmechanismen für Gehorsamkeit, beruflicher Erfolg durch Gehorsamkeit, usw.). Die Milgram Experimente fallen in etwa in die gleiche Zeit wie der Unterrichtsversuch von Ron Jones. - Christoph Erlemeier -
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