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Kundenrezensionen

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am 16. Mai 2008
Neun Jahre sind schon eine verdammt lange Zeit. Und speziell in der doch recht kurzlebigen Musikbranche, kann eine neunjährige Funkstille schnell das Ende einer Band bedeuten. Insofern ist es eigentlich als kleines Wunder anzusehen, dass die Thrash Metal-Institution TESTAMENT - nach überstandener Krebserkrankung ihres Frontmanns Chuck Billy - überhaupt noch unter den Lebenden weilt. Einer der größten und wegweisendsten Bands der 80er Jahre, die - zumindest wenn man den doch reichlich überambitionierten Death Metal-Gehversuch "Demonic" mal ausklammert - nur Klassiker am Fließband produziert hat. Die Spannung war jedenfalls groß, ob TESTAMENT an alte Glanztaten wie "The Legacy" , "Practice what you preach" oder "Low" (mein spezieller Liebling!) würden anknüpfen können. Und was soll man sagen ? Die 11 Songs von "The formation of damnation" haben glücklicherweise nichts mit Metalcore, Emo, Nu Metal oder sonstigen Trendanbiedereien zu tun. TESTAMENT bieten auf ihrem neuen Langeisen einfach nur das, was man von ihnen gewohnt ist. Thrash with class...und zwar mit Schmackes !!!
Nachdem dem Hörer beim einleitenden Intrumental "For the glory of" schonmal die ersten Brutalo-Riffs um die Ohren gehauen werden, folgt dann mit dem anschließenden "More than meets the eye" der perfekte Einstieg. Eine galoppierende Granate in bester TESTAMENT-Tradition, die von einem umbarmherzig knüppelnden Drummer Paul Bostaph (Ex-SLAYER) nach vorne geputscht wird. Und spätestens wenn Sänger Chuck Billy das erste mal seine unverwechselbare Stimme erklingen lässt, kann man sich absolut sicher sein, dass TESTAMENT entgültig wieder zurück sind. Der Frontmann spuckt Gift und Galle wie eh und je...lässt die Boxen durch seine abgrundtief bösen Growls erzittern...und überzeugt dabei jedoch immer wieder durch feine Melody-Lines, die es im Bereich Thrash Metal heutzutage leider fast kaum noch zu hören gibt. So wie man es kennt, so wie man es liebt !!! Hochkarätige Speed-Banger wie "Afterlife" , "Henchmen ride" , "F.E.A.R" , "Killing season" , der unkaputtbare Nackenbrecher "The formation of damnation" sowie den beiden Album-Highlights "The persecuted won't forget" und "The evil has landed" klingen wahrhaftig so, als wäre die Zeit im Jahre 1999 stehengeblieben. Als wären die vergangenen neun Jahre wie im Fluge vergangen. Die beiden Gitarristen Alex Skolnick und Eric Peterson harmonieren an ihren Instrumenten nahezu perfekt, und müssen Vergleiche zu den göttlichen Altmeistern Hammet/Hetfield zu keiner Sekunde scheuen. Im Gegenteil, hier haben wir es mit einem der herausragendsten und begnadetsten Gitarren-Duos des gesamten Metal-Business zu tun. Neben messerscharfem Riffing und feinen Gitarrensoli sind es vor allem die geilen, kurz aufblitzenden Melodien, die jeden einzelnen Song zu einem Hörerlebnis machen. Denn genau diese musikalische Vielseitigkeit ist es, die TESTAMENT auch heutzutage noch vom Gros der Thrash-Masse abhebt, und gegen die "ach so tolle" Nachwuchsbands wie CATARACT oder DEW-SCENTED wie seelenlose, stumpfsinnige Krawallbrüder aussehen.
EXODUS und DEATH ANGEL haben es mit ihren ebenfalls bärenstarken Scheiben vorgemacht. Und TESTAMENT bringen es auf "The formation of damnation" zur Vollendung. "The formation of damnation" ist genau die Scheibe, auf die alle beinharten Fans gewartet haben. Die sooo lang herbeigesehnte Wiedergeburt einer Legende. Welcome back...welcome to the pit !!!
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am 13. Mai 2008
Ich mach's kurz: Wer TESTAMENT von THE LEGACY bis hin zum leider völlig unterbewerteten THE RITUAL Album mochte, der wird dieses Machwerk lieben. Stilistisch orientieren sich TESTAMENT aber weitestgehend an den beiden Erstlingswerken LEGACY und dem unschlagbaren THE NEW ORDER Album. Toller Sound einfach nur druckvoll, auch wenn das Sologedudel manchmal wenig zeitgemäss rüberkommt. Einen ganz klaren Punkt Abzug gibts für die gnadenlos schlechte Bonus-DVD, die in mieser Qualität, teilweise overgedoubte Studioeinspielungen in wahllos aneinandergefügter Reihenfolge präsentiert. Schädelsprengende Langeweile und pure Fanverarsche. Deshalb: Standardversion der CD kaufen und eines der besten Alben der letzten Jahre in Händen halten!
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am 18. April 2008
...der Knaller. Noch bevor die Platte in meinem Briefkasten landet, steht sie auf myspace zum Stream bereit. Nach 9 langen Jahren des Wartens seit der Überplatte The Gathering sowie des Hoffens und Bangens (sic), ob Herr Billy die Kurve kriegt oder den Weg des anderen Chuck (Schuldiner, RIP) geht, kommt The Formation Of The Damned endlich an meine Lauscher. Werden sie das Niveau halten können? Vielleicht (man wagt es nicht zu hoffen) sogar noch eine Schippe drauf legen können? Hält die Platte, was More Than Meets The Eye versprochen hat?

Und guess what? Ich stehe kurz davor, das Büro in alle Einzelteile zu zerlegen, die Fensterscheiben rauszukicken und einen unglaublich lauten TESTAMENT Brüller über die Stadt zu jagen. Das Intro führt zum bereits bekannten More Than Meets The Eye und ab da ist alles nur noch ein Wirbel aus Riffs, wie sie nur Peterson und Skolnick bzw. bei The Gathering Murphy schreiben können, ein Bostaph'sches Sperrfeuer, das wieder einmal eindrucksvoll belegt, warum er schon bei Slayer Lombardo gleichwertig ersetzen konnte und zu den göttlichsten Trommlern der Bay Area gehört und Chuck Billy in absoluter Bestform. F*ck. Jeder verdammte Song brezelt einem in einem Tempo, mit einer Macht und doch so unglaublich melodisch durch die verfilzten Gehörgänge, dass einem Angst und Bange werden könnte, wenn es nicht so fantastisch genial wäre.

Was für ein würdiger Nachfolger, Geknüppel der absoluten Extraklasse, gewürzt mit unglaublich stampfenden und nackenbrechenden Midtempo und nach der ähnlich göttlichen Exodusplatte der eindurcksvolle Beweis, dass die Bay Area immer noch das Maß aller Dinge im Thrashbereich ist.

Ich bin beglückt. Herrlich.
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Satte 9 (!) Jahre nach ihrem letzten Output und in nahezu Originalbesetzung, servierten uns "Testament" 2008 ihr 9. Studioalbum "The Formation of Damnation". Und was für eins - Freunde, das Ding ist ein richtiges Brett! Schon mit dem ersten Song haben mich die "Bay Area"- Thrasher direkt abgeholt, ich fühlte mich an die sensationellen Alben bis zu "The Ritual" erinnert und habe mir vor Freude fast ins Höschen gepullert! Nach eher durchwachsenen Alben in den 90zigern, mit dem absoluten Tiefpunkt "Demonic", hatte ich mit diesem Brett nun wirklich nicht gerechnet. Die 11 Songs knallen mit unglaublicher Wucht aus den Boxen, eingängige Melodien und knallharte Riffs in bester "Testament"- Manier, einfach nur genial. Dank der Rückkehr von "Alex Skolnick" besticht dieses Album wieder durch herausragende Gitarrenarbeit, die ich eigentlich seit "The Ritual" schmerzlich vermisst habe. Das Duo "Skolnick/Petersen" beweist sehr eindrucksvoll das es mit zum Besten gehört was dieses Genre zu bieten hat. Die beiden fahren wirklich ganz schwere Geschütze auf - einfach WELTKLASSE! Auch "Chuck Billy" ist nach seiner überstandenen Tumor Erkrankung so gut wie schon seit Jahren nicht mehr. Ur-Mitglied "Greg Christian" Bass und Ex-"Slayer" "Peter Bostaph" an den Drums, sorgen dafür, dass "The Formation of Damnation" ein musikalisches Highlight geworden ist.
Dieses Album ist ein richtiger Killer, insofern ist es vollkommen überflüssig hier einzelne Songs herauszuheben, Lückenfüller oder Schwächlinge werdet ihr auf diesem Album keine finden. Für den richtigen Sound hat wieder einmal "Andy Sneap" gesorgt, der schon den knallharten Sound von "The Gathering" zu verantworten hatte.

Mein Fazit: Wer die Alben bis zu "The Ritual" genauso geliebt hat wie ich, der sollte hier unbedingt zuschlagen. Ob es alleine die Rückkehr von "Alex Skolnick" ist weiß ich nicht, geschadet hat es definitiv nicht. Allerdings beweist das Duo "Skolnick/Petersen" das sie Ausnahmegitarristen sind, da kann es keine zwei Meinungen geben.
Mit "The Formation of Damnation" knüpfen "Testament" an ihre alte Klasse an - sensationelles Teil! Wer die Anfangsjahre der "Bay Area"- Thrasher erlebt hat, sollte hier voll auf seine Kosten kommen.
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am 27. Mai 2008
What a slap in the face...die alten Recken haben es noch drauf - die Platte ist genial.Ich konnte mir nicht vorstellen, das man Songs wie "D.N.R." oder "3 Days in Darkness" noch mal in ähnlicher Klasse schreiben kann, aber die Herren Billy und Peterson schaffen es. Hört nur mal "The Evil Has Landed " (ein genialer Song mit einen superben Text zum 11.9) oder "Henchman Ride" "Killing Season" oder das ultrageile "F.E.A.R." ein Ohrenschmaus. Und die weiteren Songs können alle das hohe Niveau halten. Einziger Wehrmutstropfen der aber eigentlich nicht zur Platte gehört, war der ultra schlechte Live Auftritt dieses Pfingsten auf dem Rock Hard Festival (Alex Skolnick fehlte, der Sound (untypisch fürs ROCK HARD) grottig und Chuck Billy konnte die alten Lyrics nicht und bei den schnellen Songs das Tempo nicht halten.
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am 25. März 2008
die bay area kings sind zurück mit dem besten thrashmetalalbum seit exodus'"tempo of the damned" und stellen somit (für mich) das erste wirklich highlight des jahres dar!die alten legacy/the new order-zeiten sind zwar vorbei, doch "the formation of damnation" ist eine absolut erstklassige scheiblette geworden, die nahezu alle phasen der bandkarriere abdeckt! midtemposongs wie "afterlife" oder "more than meets the eye" erinnern eher an das (unterbewertete) 92er "ritual"-album, sind aber eine ganze ecke druckvoller! dagegen stehen(insgesamt vier) uptempokracher wie das famose "henchman ride" oder den titeltrack, wo richtig vom leder gezogen wird! so oder so, mid- oder uptempo, jeder song ist ein kracher und zeugt dabei von absoluter musikalität und komplexität! dies durfte man nach rückkehr von alex skolnick auch erwarten! natürlich ist der sound von produzentenass
andy sneap wieder einmal mehr gelungen: transparent, modern ohne aufgesetzt zu wirken und druckvoll!genau wie es sich im 21. jahrhundert gehört!kein steriler pro-tool-sound! jetzt fehlt nur noch eine flächendeckende europatour! klarer kaufbefehl!
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am 26. April 2008
...eigentlich freute ich mich auf 2008 wg. dem neuen Album von Metallica und war mir nicht ganz so sicher, ob sonst noch was Gutes auf dem Markt erscheinen würde. Nach über 10 Jahren Testament-Abstinenz und viel zu wenig guten Thrash-Alben in den letzten paar Jahren, griff ich zur "The Formation of Damnation"-CD....um die Thrash-Sucht etwas zu befriedigen...ohne allzu große Erwartungen. CD eingelegt...BBBAAAAMMMMM!!! Leck!!...holy moly!! Fand ja die 80er Scheiben von Testament schon total cool, aber "The Formation..." ist für mich die mit Abstand beste Scheibe von Testament überhaupt!! Richtig geile Gitarrenriffs, fette Drums, die richtige Portion Aggresivität und Schnelligkeit und genialer Gesang!! Wow!!...ich fühl mich fast zurückgesetzt in die Zeit, wo ich als Jugendlicher vor meiner Heimanlage "moshte". Absolute Hammer-CD!!! ....ich glaub die Lust auf das Warten des neuen Metallica Albums ist mir vergangen...besser wie die hier kann sie nicht sein!!!
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am 1. Mai 2008
Testament haben es wirklich geschafft nach neun Jahren nahezu nahtlos an den grandiosen Nackenbrecher `The Gathering` anzuknüpfen - Respekt!
Vor allem, wenn man bedenkt, dass in dieser Zeit Chuck sein Krebs-Leiden erfolgreich bekämpft und Testament in den letzten Jahren zwar live oft zu sehen waren, es aber keine neuen Songs (auf `Ton-Konserve`) gab.
Von den genialen Songs an sich mal abgesehen, ist es gerade Chuck, der mich mit seinem aggressiven aber dennoch (wieder) melodischen Gesang in seinen Bann gezogen hat!
U.a. deswegen mag ich Testament seit über 20 Jahren!
Anspiel-Tipps: `More Than Meets The Eye`, `Henchmen Ride` & `F.E.A.R.`
Sechs Sterne !!! :-)
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am 1. April 2008
Nachdem ich die "The Gathering" Platte schon heiß liebte muss ich sagen daß TESTAMENT mit dem neuen Album komplett alles in den Schatten stellen, was in den letzten 10 Jahren an THRASH erschienen ist!
Die Platte knallt ohne Ende, hat supergeniale Mitgröhl-Refrains und bietet eine Gesangs- und Gitarrenarbeit die seinesgleichen sucht!

Kann das noch jemand in 2008 toppen? Ich fürchte NEIN!
Absolute Empfehlung!
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am 31. August 2009
Diese Scheibe in die animalische Inbrunst und Urgewalt des Metal, wie sie anno 2008, nicht deutlicher und besser hätte ausfallen können !!! Wer will da noch Pseudometal von Erfolgsverwöhnten, gelangweilten Mainstream Millionären wie METALLICA hören ???
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