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Kundenrezensionen

5,0 von 5 Sternen
4
5,0 von 5 Sternen
Bags Groove (Rudy Van Gelder Remaster)
Format: Audio CD|Ändern
Preis:7,99 €+ Kostenfreie Lieferung mit Amazon Prime

am 5. August 2010
Was den Titel betrifft, so hält die CD, was sie verspricht. Wie bei vielen Aufnahmen hat Miles Davis eine illustre Gruppe von Musikern um sich geschart.
Die CD enthält 2 Sessions: Die eine vom 24 Dezember 1954 mit folgenden Musikern:
MILES DAVIS,Trompete; MILT JACKSON, Vibrafon; THELONIOUS MONK, Piano; PERCY HEATH, Bass; KENNY CLARKE, Schlagzeug.
Diese Session umfasst Milt Jacksons zum Jazz-Evergreen avancierte Komposition "Bags Groove" (in 2 Versionen).
Fast könnte man sagen, dass sich hier Miles Davis und das Modern Jazz-Quartet treffen (sieht man vom Piano mal ab, das mit Thelonius Monk hervorragend besetzt ist). Ich höre diese beiden Versionen immer wieder gerne, weil sie vom Stil her zwischen Nach-Bebop und Cool Jazz stehen. Faszinierend sind Monks rhythmische Figuren, die er in seinen Solis anklingen lässt, sozusagen als Trotzreaktion. War er doch sauer darüber, dass er Miles Davis während seines Solos nicht begleiten durfte.

Gleiches gilt auch für die 2. Session vom 29. Juni 1954 mit Horace Silver am Piano und Sonny Rollins am Tenorsaxophon. Airegin bezieht sich auf das gleichnamige Land Nigeria
(rückwärts gelesen), dies klingt wieder mehr bebopmäßig. Miles Davis hat dieses Stück später noch einmal mit John Coltrane aufgenommen. Als 3. Lieblingsstück dieser "Jazz-Riesen" muss ich hier "Doxy" nennen, welches als Thema unisono von Trompete und Tenorsaxophon richtig funky grooviemäßig rüberkommt, und einen mitswingen lässt. Diese CD gehört für jeden Fan von Miles Davis, sowie auch von den anderen "Jazz-Riesen" in den CD-Ständer.
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am 25. April 2017
"Bags’ Groove" ist eine Kompilation aus Stücken, die am 29. Juni und am 24. Dezember 1954 für Prestige Records aufgenommen aber erst 1957 veröffentlicht wurden.
Miles Davis setzte hier zum ersten Mal seinen Harmon-Dämpfer auf Platte ein, was einen völlig neuen Sound gab. Sein Solo z. B. auf der Sonny Rollins-Kompositionen „Oleo“ bekam dadurch einen ganz besonderen Touch.
Bei den Aufnahmesessions am Heiligabend `54 wurde der exzellent spielende Horace Silver durch Milt Jackson (vibes) und Thelonious Monk (piano) ersetzt, was bei den beiden Takes „Bags’ Groove“ zu hören ist. Ebenfalls exquisite Aufnahmen.
"Bags’ Groove" gehört für mich zu den Eckpfeilern des Modern Jazz der 1950er Jahre.
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am 4. September 2012
Eine wunderbar entspannte Miles Davis-Scheibe - mit zwei superlangen Versionen des Titelsongs, das Thema ist so schön rund, nervt nicht, auch nicht nach der xten Wiederholung und wird virtuos von dem Musikern variiert. Entspannte Soli, kein nerviges Skalengehämmer, einfach nur schöner smoother Jazz. Und ein Klassiker, klar.
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am 2. Juli 2014
Ich kenne die Aufnahmen seit vielen Jahren und immer wieder stehen mir die Ohren ab, wenn Miles Davis loslegt!
Sehr zu empfehlen, aber wer hat die CD noch nicht?
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