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Kundenrezensionen

3,6 von 5 Sternen
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am 23. April 2001
Zwei Frauen, unterschiedlicher, wie sie kaum sein können, treffen in der Kälte Alaskas in einer Bibliothek aufeinander. k.d.lang spielt ein Eskimo?-Findelkind, der frau/man nicht gleich ansieht, das sich in dem Pelz überhaupt eine Frau verbirgt, auf der Suche nach ihrer Herkunft begegnet sie der etwas seltsamen Bibliothekarin Roswitha (eindrucksvoll gespielt von Rosel Zech) die sie seit ihrer ersten Begegnung gedanklich nicht mehr los lässt. Auf der Spurensuche nach beider Vergangenheit, Roswitha geflüchtet aus Ost-Berlin kommen sie sich in einer höchst angespannten Situation körperlich näher. Ein Film in warmen Bildern, wie frau/man es von Percy Adlons Filmen gewohnt ist
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am 29. April 2012
Es schwingt immer noch in mir.

Wir befinden uns weit ab vom weltlichen Trubel, in Alaska in dem kleinen Ort Kotzebue, unweit von Bleiminen. Das Leben ist hart und unerbittlich. Wenige Freuden können genossen werden. Bingo ist der Höhepunkt.

Und es gibt eine Bibliothek. Eine Mitarbeiterin, Roswitha 46 jährig, stammt aus einem fernen Land, welches damals DDR genannt wurde. 1969 versucht sie 24 jährig mit ihrem Mann durch einen Tunnel nach Westberlin zu fliehen. Sie werden verraten und ihr Mann verblutet vor ihren Augen. Kein Halten gibt es mehr in Deutschland, sie will fort, so weit wie möglich . Die Jahre gehen ins Land, gedanklich kann sie ihre Geschichte jedoch nicht verarbeiten, sie ist noch wie am ersten Tag verletzt. Sie erbaut um sich ein Schutzwall, richtet ihr Leben in Einsamkeit voll im Gedenken ihres Mannes ein, der noch in ihrem Herzen lebt. Um diese Illusion auf recht erhalten zu können, weckt sie jedes Jahr Beeren ein, denn sie und ihr Mann haben leidenschaftlich gern Beeren gesammelt. Ihr Schlafzimmer besteht aus einem Bett und die Wände und Fenster zieren Einweckgläser voll mit roten Beeren. Somit entsteht eine besondere Lichtatmosphäre, hüllt sie ein und lässt ihr Leben erträglicher werden.

Eines Tages steht eine Person in der Bibliothek, sehr still, ihr mit dem Rücken zu gewandt und verlangt ein Buch über Kotzebue. Wie sich heraus stellt ist es eine junge Frau. Auch eine einsame Seele, jedoch bedürftig ihre Herkunft und Geschichte zu erfahren, denn sie ist ein Findelkind. In einer Pappkiste aufgefunden, zusammen mit einer Kette und ein auf Pappe geschriebener Name 'Kotzebue'.

Wir sind dabei, wie sich langsam zwischen den beiden verletzten Seelen eine tiefe emotionale Beziehung entwickelt. Es ist für beide wie eine Naturgewalt, der sie sich nicht entziehen können und erkennen, dass sie nicht mehr allein sind. Sie geben einander einen anderen Namen, mit dem sie jeweils der Anderen ihre Liebe und Respekt zeigen. Die junge Kotzebue erwünscht sich körperlich mehr. Doch Roswitha kann ihr diese Nähe zu diesem Zeitpunkt nicht schenken. Schon allein wegen dieser Szene, die unheimlich sensibel gedreht wurde, ist der Film absolut sehenswert.

Ein Film der mich sehr beeindruckte und sich tief in meinen Sinnen festgesetzt hat.
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am 11. Januar 2004
Beeindruckender Film. Seltsam. Bizarr. Ich finde nicht die richtigen Worte. Ein stiller Film. Manche Szenen nur geprägt von der eisigen Landschaft Alaskas. Stille. Manchal rieselt "Barefoot" auf einen herab. Oder andere schöne musikalische Untermalung. Sicher kein Film für die breite Masse. Keine triviale Unterhaltung. Aber genial. genial.
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am 9. April 2009
Eine Liebesgeschichte der besonderen Art, langsames Annähern, Verstehen und doch man selbst zu bleiben. Rosel Zech in größter Spiellaune und eine unglaubliche k.d.lang. Eine aus der DDR geflohene Frau die in einer winzigen Stadt im ewigen Eis eine Heimat gefunden hat und eine Frau die keine Heimat hat treffen in diesem wunderschön "gemalten" Film aufeinander. Eine Reise in die Vergangenheit. Konfrontation mit dem verräterischen Bruder, der nie aufhörte die Schwester zu lieben und doch nicht anders konnte als den Fluchtversuch aus dem Osten den Behörden mitzuteilen. Das Grab des verschollenen Gatten. Die Suche und das finden der Wurzeln einer jungen Eskimofrau. Eine reine Liebe die entsteht und ein Soundtrack, der das unterstreicht und für sich schon ein Meisterwerk ist.

Das ist der einzige Film der die Wende so beschreibt wie sie war, weil er aus der Distanz des ewigen Eises und der Persönlichkeit zweier Frauen beschrieben wird.
Äußerst empfehlenswert.
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am 21. Januar 2003
Dieser Film ist ein echter Klassiker. Mit betörend-deprimierenden Aufnahmen des Eises und dem traurig dahersäuselnden "Barefoot" (der Track der hier im Film etwa den Stellenwert einnimmt den "My Heart will go on" in Titanic hat) setzt Percy Adlon hier einen Film jenseits des Mainstream in Szene, der sicher nicht jedermanns Sache ist, aber dafür eine echte Perle unter Lesbenfilmen darstellt. Mit einigen surrealistischen Elementen innerhalb der Erzählung bekommt der Film etwas ungemein kauziges, was aber aufgrund der grandiosen Darstellerkünste der beiden Hauptdarstellerinnen überhaupt nicht ins Gewicht fällt. Dieser Film ist sicher nichts für laue Popcornabende sondern verlangt einem als Zuschauerin schon etwas ab. Es lohnt sich aber auf jeden Fall!
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am 10. März 2013
Traumhaft schöne Landschaftsaufnahmen und eine ebenso traumhaft schöne Titelmusik, die ich mir gleich runter geladen habe. Der Film war am Anfang etwas seltsam und hat auch zwischendurch experimentelle Szenen, aber das Durchhaltn wird belohnt. Die Rolle der Kotzebue ist mit K.D. Lang hervorragend besetzt. Sie spielt die wortkarge Eskimo-Frau äußerst einfühlsam und autentisch. Genause glaubwürdig spielt Rosel Zech die Ostberlinerin Roswitha. Besonders gut gelungen ist hier die Entwicklung von der "strengen Lehrerin" zur gefühlvollen Frau.

Empfehlendswert ist auch das lange Intervieuw mit K.D. Lang, das fast noch besser als der Film ist. Und natürlich auch das Video zur Titelmusik!

Ich habe mir den Film am nächsten Tag gleich noch mal angeschaut, denn wie Butch zu Beginn des Films schon sagte: Ein gutes Buch wird immer besser, je öfter man es liest. Und das trifft auch auf diesen Film zu.

Ursprünglich wollte ich einen Stern für den etwas seltsamen Anfang abziehen, aber nachdem ich das Interview gesehen und mir den Film noch ein zweites Mal angesehen habe, würde ich dafür max. einen halben Stern abziehen, was aber nicht geht.

Ich kann den Film nur weiterempfehlen!
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am 16. April 2010
OK, der Beschreibung nach habe ich mir etwas anderes unter diesem Film vorgestellt. Und gerade deshalb hat mich die Geschichte so gefesselt. Eine lebendig gezeichnete Beziehung zweier Frauen, die nicht unterschiedlicher sein könnten. Roswita, die in der Abgeschiedenheit Alaskas den Verlust Ihrer Heimat und Ihres Mannes zu verarbeiten sucht und Kotzebou die versucht Ihre Idnetität zu finden.
Ein wundervoller Film, der nicht die Sexualität in den Vordergrund stellt, sondern die Komplexität der Personen und Ihrer Geschichten.
Ein wundervoller Film, der zum Nachdenken anregt und unerwartete Wendungen nimmt. Zudem ein wundervoller Soundtrack über den ich für mich die Künstlerin k.d. lang entdeckt habe.
Wer hier jedoch eine durchschaubare Liebesgeschichte erwartet wird bei diesem Film enttäuscht. Die Kurzbeschreibung auf dem Cover entspricht nicht ganz dem Inhalt. Wer jedoch einen künstlerisch reifen Film konsumieren möchte sollte sich die Zeit nehmen und genießen.
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am 17. April 2016
Film ist sehr gut gelungen, dank auch der beiden Hauptdarstellerinnen. Landschaftsaufnahmen vermitteln ein Stück noch fast unberührter Natur, aber auch vom harten Alltag in Alaska. Das Special (Interview mit k.d. lang) lohnt sich allemal anzusehen.
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am 18. Juni 2010
KD Lang hat nicht nur eine wunderbare, einzigartige Stimme und faszinierende Ausstrahlung - sie hat auch bewiesen, dass sie eine tolle Schauspielerin ist.
Ein Film für Menschen mit viel Feeling.
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am 14. Dezember 2010
In einer Bibliothek irgendwo in Alaska wirft ein Findelkind Bücher in die Luft und verliebt sich dabei in die blonde Ostberliner Bibliothekarin Elisabeth (Rosel Zech). Zum Beweis ihrer Liebe fährt Kotzebue, die Herzensbrecherin (k.d. lang), mit dem Schneemobil zum Eisfischen ins Freie. Bald steht sie mit ihrem Liebespfand, einen frisch gefangenen, fetten Lachs, vor Elisabeths Tür und begehrt Einlass. Percy Adlon schrieb das Drehbuch zu dieser Liebeskomödie, die auch ein Abschied vom Schießbefehl an der deutsch- deutschen Grenze ist, wenige Monate nach dem Zusammenbruch der Deutschen Demokratischen Republik. Auf eine schüchtern- knabenhafte Art findet Kotzebue heraus, dass Elisabeth vor langer Zeit aus Ost- Berlin in den Westen geflüchtet ist. Sie musste ihren Mann Karl im Fluchttunnel erschossen liegen lassen, ein traumatisches Erlebnis, das sie noch nicht bewältigt hat. Kotzebue-k.d.lang organisiert nicht ohne Hintergedanken (sie ist lesbisch) zwei Rückflug- Karten nach Berlin und spielt mit Elisabeth Spellbound. Die Reise geht zu Karls Bruder Albert, ein früherer Ulbricht- Scherge, der inzwischen taub geworden ist und ein herzerschütterndes Geständnis ablegt, bis zur Grabplatte auf dem Prenzlauer Berg, wo Elisabeths Mann begraben liegt. Das Kapitel Liebe erreicht danach in einem Berliner Hotel seinen einstweiligen Höhepunkt. Rosel Zech zieht in dieser Szene alle Register ihres schauspielerischen Könnens als charakterfeste, aber heterosexuelle Frau, die nur halb so lesbisch ist wie Kotzebue es braucht. Diese Komödie von 1991 ist vielleicht schon etwas angestaubt. Am Schönsten ist die Beleuchtung. Der Humor ist etwas derb. Mir gefallen aber die witzigen Einfälle und Wendungen und die Idee zu diesem Film.
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