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Kundenrezensionen

4,4 von 5 Sternen
232
4,4 von 5 Sternen
Format: DVD|Ändern
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am 9. September 2017
Super, dass der tolle Edelwestern überarbeitet wurde. Alles schön im Kino-
Breitwand Feeling, die Handlung ist
perfekt und die Darsteller weltspitze...
Muss man in der DVD Sammlung haben!!
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am 7. Oktober 2005
Leider muss ich an dieser Stelle einiges Wasser in den Wein der Vorgänger-Rezensenten gießen. Die Box ist zweifellos liebevoll aufgemacht: das reicht von der Holzbox selbst bis zum Inhalt: die Taschenuhr und die Filmschnipsel sind nette Ideen und auch die beiden Doppel DVD's bieten etwas Neues, nämlich exzellente Bildqualität und eine Fülle von bislang unveröffentlichtem Material. In sofern ein "sehr gut" was die Ausstattung und das Bild angeht. ABER: als ich die deutsche Tonspur hörte, war ich ziemlich enttäuscht. Die Übersetzung bzw. Synchronisation lässt von dem ursprünglichen Wortwitz der Orginal-Version kaum etwas übrig. Nur eines von vielen Beispielen: als Clilnti am Anfang von Teil 1 am Leichenbestatter vorbeigeht sagt er in der Urfassung: "Mach mal ein paar von deinen Kommoden einstiegsbereit", in dieser Fassung heißt es dagegen nur: "Mach drei Särge fertig". Einfallsloser geht es kaum. Schade und deshalb (wg. deutlich weniger Kult-Faktor) nur vier von fünf Sternen!
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am 23. Februar 2013
Mit den ersten beiden Dollar-Filmen von Sergio Leone hat es in Deutschland ungewöhnlich lange gedauert. War der dritte Teil, "Zwei glorreiche Halunken", von MGM quasi zur Anfangszeit der BluRay-Ära auf den Markt gekommen (und litt entsprechend an den Kinderkrankheiten wie DNR und falsche Tonhöhe), so wurden die beiden anderen Dollar-Filme in anderen Ländern schon längst veröffentlicht, ohne dass es zu einer VÖ in Deutschland kam.

Das Warten hat sich dennoch gelohnt. Denn für die BluRay-Version konnte TOBIS auf die Restauration aus Italien zugreifen, die MGM verwehrt wurde - und das bewiesenermaßen das qualitativ beste Bild weltweit hatte. Die Italo-BluRay hatte sogar englischen Ton mit an Bord - aber nur italienisches Bonusmaterial. Die deutsche BluRay hat dagegen Englisch in DTS-HDMA 5.1 und restauriertem Mono.

Auch wurde der deutschen DVD-Auflage von TLE Films (Paramount/Tobis) seinerzeit vorgeworfen, nur die ursprüngliche Kinosynchro von Constantin verwendet zu haben (da diese ungekürzt war, im Gegensatz zur Wiederveröffentlichungssynchro von Rainer Brandt). Viele Fans der jüngeren Generation kannten den Film allerdings nur aus dem TV, wo er mit der Brandt-Synchro lief - und so wollten sie auf das Maultier "Alfons" nicht verzichten, das zugegebenermaßen nur ein Phantasiegebilde von Rainer Brandt darstellt. Dieser Wunsch wurde mit der BluRay nun erfüllt: die BluRay enthält beide deutsche Synchros (die dann an den gekürzten Stellen mit Erstsynchro bzw. OV aufgefüllt wurde).

Auch das Bonusmaterial kann sich sehen lassen und ist das umfangreichste weltweit. Zu den von MGM bekannten Bonusfeatures (wo nur die Restauration entfallen ist, da hier auf eine andere Restaurierung zurückgegriffen wurde) gesellen sich italienische Featurettes, die vorher nur auf Italo-Releases verfügbar waren. Zu einem ausführlichen Restaurationsdemo kommt ein Interview mit Ennio Morricone sowie Featurettes über die spanischen Locations hinzu - diese sind in italienisch mit dt. Untertiteln. Von MGM her bekannt sind die Interviews mit den Darstellern, ein Audiokommentar sowie der berühmte Prolog, der fürs US-TV gedreht wurde.

Es gibt aber auch richtige Perlen, wie die alten deutschen Trailer zum Film. Der erste davon ist zum Brüllen: da wird ein "lebensnaher deutscher Western" zelebriert und fast ausschließlich die deutschen Darsteller hervorgehoben (und nicht deutsche Darsteller, wie etwa Gian-Maria Volontè oder Jose Calvo, werden kurnzerhand zu "Johannes Siedel" oder "Josef Calvo"). Unfreiwillig komisch, und eine richtige Rarität.

Es gibt ein kleines Manko: die Credits-Sequenz ist lediglich auf Deutsch vorhanden, so dass sich auch beim Schauen auf Englisch man mit deutschen Credits vorlieb nehmen muss. Allerdings kann man dies nachvollziehen, da im italienischen Bildmaster, der hier als Quelle diente, die Regie von einem "Bob Robertson" stammt und nicht von Sergio Leone...
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am 8. Mai 2017
Dieser Film unter der Regie von Sergio Leone (1929-1989) begründete das Genre des Italo-Westerns und machte Clint Eastwood zum Star.

Der abgelegene Wüstenort San Miguel in New Mexico wird von zwei rivalisierenden Schmuggler-Familienclans beherrscht, den Baxters und den Rojos. Die Einheimischen fürchten sich vor den Clans und unternehmen nichts. Doch dann taucht ein einsamer Reiter auf, der seine eigenen Pläne mit den Familienclans hat.

Dieser als "Western der Western" titulierte Film ist wahres Meisterwerk von Sergio Leone.
Die Musik, die fesselnde Handlung, der Hauptdarsteller Clint Eastwood und die weiteren Top-Darsteller machen diesen Film zu einer Freude für Western-Fans.

Es ist einfach herrlich einen derartigen Western-Klassiker zu sehen.
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am 17. Januar 2006
...hab mir die Holzbox vor kurzem zugelegt und was soll man sagen ? Die Filme sahen meiner Meinung nach nie besser aus. Es stimmt einfach alles : Bildqualität ist super und die Tonspur ebenfalls. Absolute Kaufempfehlung.
Noch ein paar Worte zur Synchro:
Ich finde es ok, dass Paramount sich für die Original-Synchronisation der Filme entschieden hat und nicht für die "Kasper-Synchro", die später erstellt wurde. Diese hat den Film zwar lustiger gemacht, doch man sollte nicht vergessen, dass dies ein Western und keine Komödie ist. Deshalb verstehe ich auch nicht, warum einige "Vorredner" der Box deshalb blos zwei Punkte gaben. Wenn sie sich einen Spasswestern ansehen wollen, empfehle ich die späteren "Bud Spencer und Terence Hill" Western. Damit sind diese Leute sicherlich besser bedient...
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am 30. August 2013
So, bevor es wieder viele Missverständnisse gibt, ich bewerte hier die bluray Fassung von für ein paar Dollar mehr. Amazon schafft es hier sogar den ersten und zweiten Teil durcheinander zu werfen. Über den film selsbt muss man eigentlich nichts mehr schreiben. Einzig und allein die Bildqualität möchte ich hier zum Thema machen und naja, auf den ersten Blick ist diese auch wirklich gut. Keine digital produzierten Fehler, echte hd neuabtastung, was man unter anderem daran erkennt, das man wudnerbar das Filmkorn erkennen kann. Mir persönlich erscheint das Bild körniger als zum Beispiel bei britischen Filmen. Aber so ist es halt, daran sollte man auch nichts ändern. Nur im vergleich zu einer Handvoll Dollar wird deutlich, dass das Bild wesentlich mehr kratzer und Verschmutzungen aufweist. dabei wurde der Film sogar restauriert, sonst wäre er nicht in solch gutem Zustand. Selbst das original negativ soll im Spiel gewesen sein. Dennoch kennt man zum Beispiel vom Paten die Praxis, Kratzer nachträglich am Computer zu retuschieren und das ist hier wohl nicht geschehen. So sieht das ganze wie die neu Abtastung einer sehr guten Kinoversion aus, aber eben nicht wirklich restauriert. Wers nicht glaubt, soll nach 20 Minuten sich im 20 Minuten Takt die Bilder anschauen. Immer an stellen also, wo früher bei den alten Projektoren eine Rolle zu Ende war und entsprechend rumgefummelt wurde, wimmelt es fast schon vor Kratzern. Ich muss ganz ehrlich sagen, mir macht das nichts aus. Ich habe gern etwas Kinoflair. Leute die aber wollen, dass der Film wie gestern erst gedreht aussieht, werden aber etwas enttäuscht sein. Deshalb hier die Warnung. Dennoch empfehle ich die bluray, denn etwas besseres gibt es in Moment nicht.

Nachtrag: In der Debatte um die Bildqualität von Italowestern werden Transfers oftmals zu Unrecht schlecht bewertet, weil die Bildqualität von Vorzeigerestaurationen wie Ben Hur nicht erreicht werden kann. Schon lange habe ich aber vermutet, dass dies auch am Ausgangsmaterial liegen könnte, woran genau, das wusste ich damals noch nicht, deshalb möchte ich es hier kurz nachträglich erklären. Ich bin kein Experte für Filmtechnik, deshalb bitte ich kleinere Fehler zu entschuldigen. Also, fast alle Italowestern wurden mit dem techniscope Verfahren aufgenommen, wodurch sich die geringere Auflösung erklären lässt. Aber was ist das genau? Die gängigse Methode zu jener Zeit Breitwandfilme aufzunehmen war das Cinemascope Verfahren. Dabei wurde bei der Aufnahme das Bild durch eine Linse in der breite gestaucht und bei der Projektion durch eine anamorphe Linse wieder zur ursprünglichen Breit gestreckt. Dies war nötig, da der verwendete 35 mm Film eigentlich auf 4:3 und eben nicht auf Breitwandfilme ausgelegt war. Beim techniscope Verfahren wurde nun eine Bildeinheit in zwei Bildeinheiten geteilt, die dadurch ohne jede Streckung oder Stauchung die gewünschte Bildbreite hatten. Dies hatte den Vorteil, das bei den Dreharbeiten nur die halb so viel Filmmaterial verbraucht wurde als bei der Standarttechnik. Zur Veröffentlichung wurde der Film nur in der Höhe gestreckt auf 35 mm kopiert und bei der Vorführung wie ein Cinemascope Film nun auch in der breite gestreckt, wodurch das Bild nun wieder entzerrt war und das gewünschte Format hatte. Da bei diesem Verfahren pro Bild aber nur halb so viel Film wie normal und somit auch nur die Hälfte an Bildinformation zur Verfügung stand, sahen das ganze wesentlich körniger aus als bei 35 Cinemascope Filmen. Dass der auf 70mm im Ultra Panavision Format gedreht Ben Hur in der restaurierten Variante jeden Italowestern aussticht (in Sachen Bildqualität) ist dann natürlich kein wunder. Aber dieser Körnige Look gehört eben einfach zum Italowestern wie die Landschaft Almerias.

Nun aber auch nochmal zurück, zur vorliegenden Bluray: Denn auch wenn man das obenstehende bedenkt, erscheint mir das Bildrausche zu stark zu sein. Dieser Eindruck bestätigt sich, wenn man die Scheibe auf capsaholic mit der italiensichen Bluray oder aber dem Transfer von "für eine Handvoll Dollar" vergleicht. Ebenfalls ein Vergleich mit den Italowesternveröffentlichungen Koch Medias verstärkt noch den Eindruck. All diese Abtastungen haben gemeinsam, dass sie zwar Filmkorn deutlich erkennen lassen, dies aber wesentlich schwerer zu erkennen ist und der Film dadurch einen softeren Look enthält, der zumindest die Illusion einer höheren Auflösung entstehen lässt. Während nämlich bei den genannten Filmen das Korn nur als eine Art Nuance zu erkennen ist, tritt es hier auffällig in den Vordergrund, so dass Beispielsweise der Weißanteil eines Bildes als Korn zu erkennen ist (wie bei einem Comic unter einer Lupe). Ich vermute, dass die Rezensenten, die hier eine Überschärfung des Bildes attestiert haben, richtig liegen könnten. Denn ein Unterschied in der Detaildarstellung an sich ist nicht zu erkennen. Warum die deutsche Bulray von der Bildgebung so stark von der italienischen abweicht, während der Unterschied beim vorgängerfilm nur in der Bildhelligkeit zu liegen scheint, ist irgendwie merkwürdig. Kann sich das jemand erklären? Vlt frage ich auch mal bei Gelegenheit bei der Firma nach.
Fazit: ein stärkeres Filmkorn beim Italowestern ist normal. was wir aber hier zu sehen bekommen, ist ein Bildrauschen, welches sich nicht mehr durch das Filmkorn erklären lässt und das Filmerlebnis etwas stört. Es ist aber zum Glück nicht so schlimm wie bei den Abtastungen von Django oder ein Zombie hing am Glockenseil, bei denen man den Eindruck hatte, durch digital erzeugtes Filmkorn solle die mangelnde Qualität des Masters überdeckt werden.
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am 23. Juli 2006
Ich war in der glücklichen Lage noch durch ein altes VHS-Tape die beiden verschiedenen Synchronisationen miteinander vergleichen zu können und ich muss sagen, dass Paramount hier gottseidank die Tonspur aus der Kinofassung auf die DVD übernommen hat. Die andere Synchro ist ja grauenvoll. Man fühlt sich eher an einen Bud Spencer & Terence Hill-Film erinnert, als an einen ernsthaften Western. Lauter platte Sprüche.

Deswegen war diese Synchro, wie man sie jetzt vorfindet, schon die richtige Wahl. Sie bringt den nötigen Ernst bedeutetnd besser rüber.

Allerdings gibt es auch hier zwei kleine, aber durchaus verschmerzbare, Übersetzungsfehler: Zum Einen fragt der Mexikaner Clint am Anfang, ob er sich für eine handvoll Gold verkaufen will ? ( Wir erinnern uns - Wie heißt der Film ? ) und zum anderen wird "Baxter" dort sehr deutsch ausgesprochen. Also nicht wie "Bäxter". Aber das sind kleine Schönheitsflecken, die man bei einem solch grandiosen Western gerne verzeiht.

Die Extras auf der Bonus-DVD sind wirklich sehr interessant. Erstaunlich, was Paramount bei einem solch alten Film noch alles zusammentragen konnte. Ganz besonders der extra für diesen Film gedrehte neue Vorspann verdient besonderes Augenmerk. Dieser wurde in den USA noch vor dem eigentlichen Film ausgestrahlt, ganz einfach, damit die ach so hochmoralischen Amerikaner eine Erklärung für das stetige Morden von Clint haben und so den Film gutheißen konnten. Allerdings ist dieser Vorspann so grottenschlecht, dass der Regisseur gar nicht mehr aus dem Entschuldigen für sein Machwerk herauskommt. Nett anzuhören.

Ein kurzer Kalauer findet sich auch in dem Interview mit Clint. Er erzählt:"Der Film hat vielleicht 300.000 gekostet, vielleicht aber auch ein paar Dollar mehr." :-)))))

Zum zweiten Teil lässt sich eigentlich nicht viel sagen, außer dass er dem ersten Teil in nichts nachsteht. Wieder ein grandioser Western mit einem herrlich irre dreinblickenden Klaus Kinski.

Zur Holzbox selber lässt sich sagen, dass sie ein Schmuckstück in jedem DVD-Regal darstellt.

Fazit: Nie war Clint cooler, nie waren die Schurken verschwitzter, nie waren die Colts lauter. Ein grandioses Filmerlebnis bei beiden Filmen.
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am 10. Juni 2017
Ich habe mich sehr über die verschiedenen Synchronfassungen gefreut, wusste selber nicht dass es zwei Fassungen gibt. Die Originalfassung ist heute Trash, die "Wiederaufführungsversion" macht den Film zu dem was er ist, und das steht auf der Verpackung.
Bin zufrieden.
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am 10. März 2004
...und der Durchbruch eines grossartigen Schauspielers: Clint Eastwood (selbiger spielte bis anhin nur in TV Rollen). Nur zwei Fakten zu einem ganz grossen Film der Filmgeschichte, den Sergio Leone im Jahr 1964 mit Clint Eastwood in der Hauptrolle in Italien drehte.
Zur Story:
Ein Unbekannter kommt in ein kleines Dorf nahe der mexikanischen Grenze. Zwei rivalisierende Gangs von Waffenschmugglern kontrollieren den Ort und die meisten rechtschaffenden Bürger sind lange Tod oder haben den Ort verlassen. Der Unbekannte wird von einigen Revolverhelden belästigt und selbige müssen schnell feststellen, dass sie auf Ihren Meister getroffen sind. Der Unbekannte sieht die Möglichkeit, die beiden Gangs gegeneinander auszuspielen und auf die schnelle Weise "ein paar Hand voll Dollar" zu verdienen.
Geheimtipp: Wem die Story bekannt vorkommt der sollte noch einmal den Gangsterfilm "Last Man Standing" mit Bruce Willis anschauen. Ich empfehle hier die US Version der DVD, da Bruce im Original ein absoluter Klassiker ist... Ein MUSS für jede Sammlung!
Die Trilogie:
Clint Eastwood prägt mit der Umsetzung der Rolle als cooler Revolvermann eine ganze Generation von Western. Seine Markenzeichen sind der Poncho und das Zigarillo im Mundwinkel.
Sergio Leone hat mit diesem Film und der Figur des unbekannten Revolvermannes den Auftakt für eine der besten Trilogien der Filmgeschichte gelegt, denn in den Jahren 1965 folgte der Film "For A Few Dollars More" mit Clint Eastwood und Lee Van Cleef in den Hauptrollen und im Jahr 1966 der Höhepunkt mit "The Good The Bad and The Ugly", wo das Duo durch Eddi Wallach als "The Bad" ergänzt wurden.
Für Fans...
... des Spaghetti-Genres: schaut Euch doch mal das Buch "Für ein paar Leichen mehr" von Ulrich P. Brückner an. Hier findet man alle Meisterwerke von Sergio Leone, Sergio Corbucci oder Tonino Valerii! Ein sehr umfangreiches Buch was ich nur als gelungenen bezeichnen kann!
Viel Spass mit dem Genre!
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am 23. Februar 2013
Das wichtigste vorweg: bei der hier vorhandenen BluRay von Tobis handelt es sich um ein Unikat weltweit. Alle anderen existierenden Versionen, sei es die italienische oder amerikanische BluRay-Version waren mehr oder weniger suboptimal. Die MGM-Version hatte ein besseres Bild (was Schärfe, Details und größeren Bildausschnitt angeht), war aber etwas gekürzt. Die italienische Version war fast ungekürzt (ein 1-Sekunden-Schnitt), hatte aber ein etwas unschärferes, matschigeres Bild, und obendrein nur italienischen Ton.

Was Tobis aber mit dieser Scheibe liefert ist das "Best of Both Worlds". Astreiner MGM-Transfer (alle, die ein Bild auf DVD-Niveau attestieren, sollten mal einen Optiker bemühen) und eine weltweit ungekürzte Fassung. Die Stellen, die bei der MGM-Version fehlten, wurden nämlich aus dem Italo-Transfer ergänzt. Dazu der englische Ton in DTS-HDMA 5.1 und restauriertem Mono. Hier ein Bildvergleich zwischen der deutschen und der italienischen BluRay:
[...]

Aber auch sonst wurde bei Teil 2 nicht gekleckert, sondern geklotzt. Hatte die DVD noch ausschließlich die Original-Kinosynchro mit an Bord, beschwerten sich viele deutsche Käufer, die den Film nur vom TV her in der neueren Wiederaufführungssynchro von Rainer Brandt kennen ob ihres Fehlens. Für die BluRay wurde dieses vermeintliche Manko behoben, und die Brandt-Synchro fand ihren Weg ebenfalls mit auf die Scheibe. Die damals gekürzten Stellen wurden aus der restaurierten Kinosynchro ergänzt, weil es natürlich sonst nicht anders ging.

Das Bonusmaterial ist größtenteils von MGM bzw. der bisherigen DVD übernommen, bietet aber abgesehen davon noch einige Sahnehäubchen: die beiden deutschen Kinotrailer sowie den deutschen Vorspann von Constantin, ebenfalls in HD. Der Film enthält nämlich englische Intro-Credits, die qualitativ erheblich besser sind.

Einziges Manko: die Texttafel über Kopfgeldjäger zu Beginn des Films ist in deutscher Sprache (fest im Bild), so dass beim Ansehen in englischer Sprache diese ggf. ins Auge sticht. Aber das ist so ziemlich der einzige Wermutstropfen.

Dieses Release kann man wärmstens auch für Leone-Aficionados weltweit empfehlen, die auf der Suche nach der ultimativen BluRay-Version in der ungeschnittenen Form und mit englischer Sprache sind. Und für deutsche Zuschauer läßt die Scheibe auch keine Wünsche übrig.
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