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am 13. Juni 2017
In dem 2007 erschienen Film rund um den trinkfesten und leicht sexistischen aber trotzdem symphatisch wirkenden Charlie Wilson (Tom Hanks) geht es darum, wie ebenjener demokratischer Kongressabgeordnete quasi im Alleingang die rote Armee aus Afghanistan vertrieben hat.
Es fängt damit an, dass Wilson nach einem TV-Bericht, welcher ihn auf den Krieg gegen die sowjetische Besatzung in Afghanistan aufmerksam macht, den Etat für geheime Operationen in diesem Land von 5 auf 10 Millionen Dollar verdoppeln lässt.
Nach dem Besuch eines Flüchtlingslagers, wo er unter anderem verstümmelte Kinder sieht, beginnt er mit dem cholerischen CIA-Agenten Gust Avrakotos (Philip Seymour Hoffman) private und politische Kontakte zu mobilisieren und politische Beziehungen mit anderen Ländern einzugehen sowie Geld für Waffenlieferungen an Afghanistan aufzubringen um dieses Land den Krieg gewinnen zu lassen. Natürlich alles streng geheim.

Das Ganze bekommen wir als leichte Politsatire mit Comedy-Elementen serviert. Diese kann auch mal mit etwas komplexeren Gesprächen aufwarten, aber es besteht eigentlich keine Gefahr, nicht mehr mitzukommen.
Dieser Film trieft glücklicherweise nicht so vor Patriotismus, wie man es hätte erwarten können. Natürlich sieht und merkt man, dass wir uns in den USA befinden, aber man hat das Gefühl, dass Wilson aus Überzeugung und für das Gute handelt, und nicht "für das Vaterland", oder dergleichen.

Zum Cast kann man sagen, das dieser seinen Job wirklich gut gemacht hat. Allen voran sticht Philip Seymour Hoffman als CIA-Agent heraus, welcher mir wirklich sehr gut gefallen hat.
Neben den bereits erwähnten Darstellern finden sich in weiteren Rollen noch Julia Roberts als texanische Millionärin und gute Freundin von Charlie Wilson, Amy Adams als seine persönliche Assistentin und Emily Blunt bei der ich mir ohne nachzulesen nicht mehr sicher war, wessen Rolle sie verkörpert hat (nichts Handlungsrelevantes) sowie noch einige andere bekannte Gesichter. Auf Letztere habe ich mich sehr gefreut, als ich las, dass sie mit von der Partie ist, war dann aber etwas enttäuscht, dass sie nur eine sehr unbedeutende Nebenrolle in zwei recht kurzen Szenen spielt.

Die wenigen CGI-Effekte (Helikopter, Explosionen) sind größtenteils nicht besonders gut gemacht, was mich in diesem Fall aber nicht gestört hat. Sonst ist mir aus handwerklicher Sicht (Kamera, etc.) nichts weiter positiv oder negativ aufgefallen.
Die Spielzeit ist mit 102 Minuten völlig in Ordnung.

Unterm Strich ein gelungener Film, den wohl Einige nicht auf dem Schirm gehabt haben. Er ist zwar weit davon entfernt, ein großes Meisterwerk zu sein, es lohnt sich aber dennoch, ihn einmal gesehen zu haben.
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am 22. Mai 2012
Ich habe mir wegen Amy Adams, Tom Hanks und Julia Roberts den Film anschauen wollen. US-Abgeordneter Charlie Wilson war mir bis dahin nicht bekannt, obwohl ich mit den groben Fakten des afghanischen Befreiungskrieges vertraut war.

Daher war ich zutiefst von dieser eigenwilligen und hochgelungenen Mischung aus Satire, Komödie, Tragödie und Geschichtsuntericht überwältigt. Szene um Szene in einem gewaltigen Tempo und überragenden Dialogen, wurde ein an sich schwer verdauliches Thema fantastisch umgesetzt.

Bei noch keinem Film wurde ich gleichzeitig so gut unterhalten und bin randvoll mit historischen Fakten angefüllt worden, ohne auch nur eine Sekunde gelangweilt worden zu sein. Dank dieses Films ist für mich das Pantheon historischer bedeutsamer Persönlichkeiten um Charlie Wilson bereichert worden. Klingt zwar jetzt etwas zu schwülstig-pathetisch, ist aber so. :)
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am 12. Januar 2014
das leben schreibt immer noch die besten geschichten, und das sieht man auch hier - auch wenn es eigentlich kaum zu glauben ist. vor allem weil wir nun in der heutigen zeit zurück blickt und feststellen kann, welche chancen damals vergeben worden sind und wieviele menschen seitdem sterben mussten....ach ja der film : tolles popcorn-kino mit ein klein bissel message am ende - für die amis darf es ja nicht zuviel moralischer zeigefinger sein....
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am 15. August 2015
Allerdings ist es einer dieser Filme, die nach einmal sehen auch gut sind.
Das faszinierendste ist der anschließende Faktencheck im Internet und zu erkennen, das man wohl als westliche Welt mal nix gelernt hat seit damals.
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am 9. April 2018
Einfach eine Story nach meinem Geschmack, die trotz des ernsten Hintergrunds, durch die Schauspieler unglaublich komisch und lustig dargestellt wird!
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am 5. April 2014
Der Film ist an sich chon gut gemacht. Tom Hanks als korrupter sexistischer Politiker kommt gut rüber. Julia Roberts... jaaaa die hat mitgespielt. Aber das Highlight des Films ist Philip Seymour Hofmann als Gust Afaachwasweißich. Brüllend witzig und gleichzeitig erschreckend glaubwürdig.
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am 22. Mai 2014
... natürlich auch im Sessel zu Hause absolut zu empfehlen!!!

Der Film zeigt sehr anschaulich und unterhaltsam, wie wenig Wissen die durchschnittlichen Amerikaner von Ihren selbstgemachten Kriegen haben. Charlie geht mit diesem naiven Wissen an die Beilegung eines großen Konfliktes. Er stolpert in einen Krieg, den angeblich niemand wirklich will und er entdeckt dabei, was niemand wirklich wissen will ...
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am 7. November 2014
Toller Film ! Hat sich wirklich gelohnt den Film zu kaufen ! Da er wohl auf Tatsachen beruht auch ein wenig erschreckend !
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am 2. August 2013
Der Film ist einfach nur toll und bildend . Die Schauspieler sind total gut ausgesucht . Ich liebe Julia Roberts
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am 18. Juli 2008
Charlie Wilson ist ein Kongressabgeordneter in den USA der frühen 80er Jahre. Er taugt nicht zum moralisches Vorbild, sondern genießt Einfluß, Frauen sowie Drogen und unterhält ein glänzend ausgebautes Netzwerk zu den Personen an den Hebeln der Macht. Allerdings entspricht er dabei eher dem Bild eines charmanten Kindskopfes, als eines fiesen Bösewichts.
In seiner etwas naiven, aber eben auch gutmütigen Art entdeckt er sein Herz für all die Frauen und Kinder die in Afghanistan unter der russischen Besatzung leiden. Sein Mitleid und seine Fähigkeiten zur unauffälligen politischen Einflussnahme wird von einer reichen, zutiefst antikommunistischen Texanerin und einem abtrünnigen CIA-Agenten ausgenutzt, um den afghanischen Widerstand mit Waffen zu versorgen. So wird diese Region zum größten Spielplatz des kalten Krieges dieser Zeit.

Der Film basiert auf tatsächlichen Ereignissen und Personen, mischt zu den Facts aber auch jede Menge kinotaugliche Fiction. Es ist keine ernsthafte Biographie, sondern vor allem eine unterhaltsame Polit-Satire. Diesem Anspruch wird die Umsetzung vollkommen gerecht. "Der Krieg des Charlie Wilson" ist angefüllt mit stimmigen und liebevollen Details, das Timing für Witz und die Dramaturgie der Geschichte stimmen und die Schauspieler sind großartig. Charismatisches Highlight des Film ist dabei Philip Seymour Hoffman als mürrisch-zerknautschter Verlierer-Typ. Tom Hanks muss schon außergewöhnliches leisten (was er tut) um daneben nicht zu verblassen.

Trotz dieser Qualitäten war der kommerzielle Erfolg an der Kinokasse überschaubar. Für eine ernsthafte Auseinandersetzung mit der Thematik ist der Film etwas zu oberflächlich und albern und die letztlich vertretene Moral für den Rest der Welt ein bisschen zu amerikanisch. Für einen reinen Unterhaltungsfilm ist er hingegen zu intellektuell und dialoglastig um ein "Transformers"-Publikum in die Lichtspielhäuser zu locken. Es bleibt zu hoffen, dass der Film zumindest in der Heimkinoversion die verdiente Wertschätzung erfährt.
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