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Kundenrezensionen

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am 5. April 2013
In meinen Augen ist Troja ein guter Film, welcher auf BluRay ein noch besseres Erlebnis bietet!

Die Qualität von Bild & Ton hat mich überzeugt und daher kann ich diese BluRay mit ruhigem Gewissen empfehlen.
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am 21. Januar 2016
Was für ein Toller Film, ich wage sogar zu behaupten einer der besten Filme mit Brad Pit.

Die Blue Ray ist in einer sehr stabilen Hülle und das Cover ist schön gestaltet.

Der Film ist qualitativ sehr hochwertig und der Sound rund um gelungen. Das Bild ist sehr Scharf und die Farben sind kräftig und ansprechend.

Mein Fazit: Rund um perfekt gelungen und auf jeden Fall eine Empfehlung wert

Wer den Film noch nicht kennt, hier eine kurze Beschreibung der Handlung (Quelle: Wikipedia)

König Agamemnon von Mykene hat die Griechen nach und nach unterworfen und zu einem losen Staatenbund vereinigt. Als er mit seiner Streitmacht Triopas' Armee gegenübersteht, vereinbaren sie, dass jeder seinen besten Krieger schicken solle, so dass dieses Duell anstelle einer Schlacht über Sieg und Niederlage entscheiden soll. Triopas schickt den Hünen Bogarius, Agamemnon schickt Achilles, den größten Krieger seiner Zeit. Achilles und Agamemnon hassen sich gegenseitig und Achilles ordnet sich diesem König nur wiederwillig unter. Er besiegt Bogarius ohne große Mühe und Triopas unterwirft sich Agamemnon.

Der trojanische Prinz Paris ist derweil als Mitglied einer Gesandtschaft unter der Führung seines Bruders Hektor zu Gast in Sparta. Während die Trojaner und Spartaner einen zurückliegenden Konflikt beilegen und einen Friedensvertrag aushandeln, verlieben sich Paris und Helena, die Frau des spartanischen Königs Menelaos, ineinander. Als die Trojaner abreisen, „entführt“ Paris Helena mit ihrem Einverständnis in seine Heimat. Hektor macht Paris schwere Vorwürfe, da er weiß, dass dieser unbedacht Krieg über seine Heimat gebracht hat, sieht sich aber außerstande, seinen Bruder zu opfern und kehrt daher nicht um, sondern fährt weiter nach Troja. Der betrogene Menelaos bittet daraufhin seinen älteren Bruder Agamemnon um Hilfe. Dieser herrscht als machthungriger König von Mykene über die unterworfenen griechischen Stämme und sieht in der Affäre einen günstigen Vorwand zur Eroberung des neidisch betrachteten, reichen Troja. Ein Sieg über Troja würde ihm die unangefochtene Herrschaft über die Ägäis sichern. So führt er die bis dahin größte Armee aller Zeiten nach Kleinasien. Achilles, der sich danach sehnt, unsterblichen Ruhm zu erlangen, schließt sich der Armee an, obwohl ihm seine Mutter Thetis prophezeit hat, dass er aus Troja nicht zurückkehren wird. Dort hat der greise König Priamos Helena mittlerweile in seine Familie aufgenommen. Den aufziehenden Krieg mit den Griechen will er entgegen Hektors Rat annehmen, weil er Troja für stark genug hält und auf den Schutz der Götter vertraut.

Die Griechen erobern zunächst unter der Führung Achilles' und dessen Myrmidonen die trojanische Küste. Dabei nimmt Achilles Briseis, Paris' Cousine, gefangen und begegnet zum ersten Mal Hektor. Diesen lässt er kampflos zurück nach Troja entkommen, da er sich mit diesem auf dem Schlachtfeld messen will. Agamemnon, neidisch auf Achilles’ Ruhm unter seinen Kriegern, beansprucht die Beute Briseis für sich. Der gedemütigte Achilles weigert sich daraufhin, weiter gegen die Trojaner zu kämpfen. Als die griechische Armee vor Trojas Mauer steht, fordert Menelaos Paris zu einem Zweikampf heraus. Paris droht dabei zu unterliegen und wird schließlich durch das Eingreifen seines älteren Bruders Hektor gerettet, der Menelaos tötet. Der Angriff der Griechen auf die Stadt scheitert an Hektor, dem es während der Schlacht zudem gelingt, Ajax zu bezwingen, den zweitgrößten Krieger Griechenlands. Zur Einsicht gezwungen, gibt Agamemnon Briseis an Achilles zurück, der aber weiterhin den Dienst verweigert.

In der Nacht werden die Griechen von den Trojanern überraschend in ihrem Lager angegriffen und können sich erst zu effektivem Widerstand versammeln, als ein vermeintlicher Achilles auftaucht, der die Myrmidonen anführt. Dabei handelt es sich jedoch um Achilles’ jungen und unerfahrenen Cousin Patroklos, der in Achilles' Helm und Rüstung kämpft und im Zweikampf von Hektor getötet wird, der glaubt, Achilles vor sich zu haben. Erschüttert und wütend über diesen Verlust, zieht Achilles am nächsten Tag allein vor die Mauern Trojas und fordert Hektor zum Zweikampf heraus. Hektor erscheint und fordert das Versprechen, dass der Sieger dem Besiegten die Bestattungsrituale gewährt. Achilles, von Hass zerfressen, lehnt dieses ab. Unter den Augen der Trojaner und seiner Frau wird Hektor von Achilles getötet, woraufhin dieser Hektors Leiche hinter seinem Streitwagen her in das griechische Lager schleift. In der Nacht erscheint König Priamos bei Achilles und bittet ihn um die Leiche seines Sohnes. Bewegt von diesem Auftritt gibt Achilles des Königs Bitte statt, lässt zudem Briseis frei und gewährt einen Waffenstillstand von zwölf Tagen für die Bestattung Hektors.

Odysseus, Agamemnons klügster Gefolgsmann, ersinnt inzwischen eine List, um die als unüberwindlich erscheinenden Mauern der Trojaner zu überwinden. Er lässt ein riesiges Holzpferd bauen, in dem sich die stärksten Krieger der Griechen verbergen. Nachdem das griechische Heer scheinbar den Rückzug angetreten hat, finden die Trojaner das Pferd am verlassenen Strand. Paris trägt seine Zweifel daran offen vor und will das Pferd lieber sofort verbrennen, wird jedoch wie zuvor auch Hektor in seinen Bedenken durch seinen Vater und die Priester überstimmt. Die Trojaner bringen das Pferd als vermeintliches Götteropfer in ihre Stadt. Ein trojanischer Späher, der derweil die griechische Flotte in einer nahen Bucht entdeckt, wird getötet. In der Nacht klettern die Griechen aus dem Pferd, öffnen das Stadttor für ihr zurückgekehrtes Heer und massakrieren die Stadtbevölkerung. Hektors Witwe Andromache kann durch einen Geheimgang aus der Stadt unzählige Trojaner retten. Derweil macht sich Paris auf die Suche nach Briseis, gibt jedoch zuvor dem jungen Aeneas das Schwert Trojas. Er sagt ihm, dass solange dieses Schwert in den Händen eines Trojaners sei, sein Volk eine Zukunft habe. Agamemnon tötet im Palast heimtückisch König Priamos und versucht, Briseis habhaft zu werden, wird aber von dieser erstochen. Achilles, der ebenfalls Briseis sucht und sie dabei vor Agamemnons Leibwachen rettet, wird wiederum von Paris durch Pfeile getötet, dabei führt ein Pfeil, der ihn in seiner Ferse trifft, letztlich zum Tod. Der Sterbende nimmt Abschied von Briseis, bevor er seinen Wunden erliegt. Paris, Helena, Briseis, Andromache und weitere Trojaner können entkommen. Nach der Schlacht wird Achilles von Odysseus und den anderen Griechen in Troja bestattet. Odysseus sagt, dass man eines Tages von ihm sagen wird, er habe zur selben Zeit wie Achilles und Hektor gelebt.
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am 6. Mai 2017
Wenn Odysseus im Epilog erzählt, dass er an der Seite von Giganten gewandelt ist, dann hat man das Gefühl ihn dabei ein Stück begleitet zu haben. Aber letztendlich ist TROJA wie seine Helden: sehr eindrucksvoll, aber noch lange nicht perfekt
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am 24. September 2007
Ich halte diesen DC für rund um gelungen und jeder, der Troja in der Kinoversion schon gut fand, wird diese Fassung noch besser finden. Es gibt von allem mehr. Heißt, dass die Schlachten um einiges intensiver (blutiger), die Dialoge weiterreichender und damit die Charaktere nachvollziehbarer sind. Auch die vielen Making-Of-Einblicke haben mir gefallen und es gibt, als I-Punkt auch Englische Sprache MIT englischen Untertiteln, wie es sich gehört ;) Der Fairness halber sollte man aber noch darauf hinweisen, dass es in den USA eine noch opulentere Version (Ultimate Collector's Edition) gibt, die die größten Fans restlos zufrienden stellen wird.
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am 14. September 2007
Wenn Regisseur Wolfgang Petersen die Götter vom Olymp stößt und selbst das Schicksal von Troja besiegelt, dann erweckt er die klassischen Sandalenfilme zu neuem Leben und zollt ihnen seinen Respekt. Wie in den glanzvollen Monumentalfilmzeiten von Elizabeth Taylor (CLEOPATRA) oder Charlton Heston (BEN HUR) steckt Wolfgang Petersen die größten Stars von Hollywood in historisch Kostüme, stampft gigantische Filmkulissen aus dem Boden und läßt Hobbyphilologenträume wahr werden. Schon bevor die erste Klappe zu TROJA fiel, erklärte Petersen in einem Interview, dass er die alte Sage im Stile eines LAWRENCE VON ARABIEN verfilmen wolle. Seine Verfilmung des trojanischen Krieges ist eine Verbeugung vor den alten Filmklassikern geworden. Das dabei Leinwandlegenden wie Peter O'Toole (LARWENCE VON ARABIEN) und Julie Christie (DOKTOR SCHIWAGO) den jungen Helden mit elterlichem Rat zur Seit stehen ist kein Zufall, sondern Petersens persönliche Huldigung des großen Hollywoodkinos.
Doch das gewaltige Unterfangen des gebürtigen Emdeners ist ein zweischneidiges Schwert, denn im gleichen Maße wie TROJA die alten Klassiker betätigt, so sehr bedient er sich auch ihrer Dramaturgie und Schwere. Dies wirkt in Zeiten von Manga und MTV, auf viele Zuschauer befremdlich und gewöhnungsbedürftig. Bleibt die Frage, für wenn Petersen den Film eigentlich gemacht hat?

Altphilologen werden vermutlich fassungslos im Kinosessel sitzen, wenn der gehörnte Menelaos (Brendan Gleeson) in der ersten Hälfte des Films von Troja-Prinz Hektor (Eric Bana) erstochen wird. Dass Drehbuchautor David Benioff und Petersen die klassische Vorlage frei verändert und vielen Charakteren ein ganz neues Schicksal zugedacht haben, bietet alteingesessenen Troja-Veteranen natürlich eine willkommene Angriffsfläche. Dabei tun es Benioff und Petersen damit nicht nur den alten Filmklassikern gleich, sondern stehen sogar in allerbester Tradition mit Homer, Vergil, Herodot und Ovid, denn die Idee, dass eine kulturelle Schöpfung nicht abgeleitet werden darf ist noch relativ jung. Tatsächlich war die Ilias, die wir heute kennen, einem ständigen Wandlungsprozeß unterworfen und kann in keinster Weise als wahr oder gar historisch betrachtet werden.
Und die Drehbuch-Umsetzung von Benioff sucht ihresgleichen. Es gelingt dem jungen New Yorker Nachwuchsautor doch tatsächlich, die komplizierten Zusammenhänge der Geschichte mit gezielten Szenen und Dialogen gekonnt auf den Punkt zu bringen. Dabei reduziert Benioff die Charaktere nicht auf Gut-Böse-Klischees, sondern formt die Halbgötter zu Menschen mit all ihren Stärken und Schwächen.

Allen voran brilliert Eric Bana als trojanischer Prinz Hektor in der tragischen Menschenrolle. Der heldenhafte Aspekt kommt in diesem Fall nicht durch Kampfeskunst, sondern durch seine Position als liebender Ehemann, Bruder und Sohn zum Ausdruck. Ihm entgegengesetzt dominiert Brad Pitt als Achilles die Leinwand, der förmlich mit seinem Panzer verschmolzen zu sein scheint. Man möchte fast glauben der Göttersohn selbst sei aus Hades' Unterwelt zurückgekehrt. Dass diese beiden Mimen in ihrem Spiel von der halben britischen Schauspielelite (Brendan Gleeson, Brian Cox, James Cosmo, usw...) unterstützt werden, kommt dem Film einmal mehr zu Gute. Besonders Sean Bean schreit als weiser Odysseus geradezu nach seiner eigenen Homer-Verfilmung (ob dies ohne Magie und Götter überhaupt möglich ist, soll an dieser Stelle unbeantwortet bleiben).

Einzig Diane Krüger erweist sich in der Rolle der schönen Helena als komplette Fehlbesetzung. Ihre Szenen wirken oft unbeholfen und ihre Helena erinnert zu oft an die Aufnahmeprüfung für die Schauspielschule: engagiert, aber plump. Dass sie damit Nachwuchsstar Orlando Bloom als Paris ebenfalls blaß aussehen läßt, war sicherlich keine Absicht, hätte Wolfgang Petersen aber ab dem ersten Drehtag auffallen müssen! Denn kaum tritt Paris allein auf den Plan, zeigt Bloom, dass mehr in ihm steckt als nur ein Stichwortgeber für die schönste Frau von Griechenland.

Beeindruckende Computereffekte und tolle Schlachtenchoreographien fesseln die Zuschauer an den Kinositz. In Zusammenarbeit mit Kameramann Roger Pratt (12 MONKEYS) verleiht der Regisseur dem antiken Griechenland eine archaische Atmosphäre. Zum Glück treten weder moderne ERSTE RITTER, noch ein durchgestylter GLADIATOR auf. So wirkt das antiquierte, europäische Moment paradoxerweise erfrischend. Dies gipfelt im atemberaubenden Zweikampf von Achilles und Hektor, der ganz ohne Schnickschnack wie eine bombastische Musik auskommt, und einfach nur durch die Choreographie zu beeindrucken weiß.

Der DIRECTOR'S CUT umgeht geschickt das größte dramaturgische Manko der Kinofassung. Petersen nimmt sich im DIRECTOR'S CUT mehr Zeit Charaktere und Szenen sich entwickeln zu lassen.

Wenn Odysseus im Epilog erzählt, dass er an der Seite von Giganten gewandelt ist, dann hat man das Gefühl ihn dabei ein Stück begleitet zu haben. Aber letztendlich ist TROJA wie seine Helden: sehr eindrucksvoll und fast perfekt.
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am 6. Mai 2017
Der Film ist top, darüber haben genug andere bereits geschrieben. Ich möchte mich daher hier insbesondere der Director's Cut (DC) Version widmen, die mich ggn. anderen Filmen doch eher enttäuscht hat. Wenn ich an einen DC denke, kommen mir Filme wie "Kingdom of Heaven" in den Sinn, wo zusätzliche Szenen und Dialoge den Film in ein gänzliches neues Licht rücken. Troy vermag das leider nicht und zwar nicht einmal ansatzweise. Ja, es gibt zusätzliche Szenen und viele Dialoge sind länger und ausführlicher, was die Geschichte zwar sinnvoll ergänzt, aber letzten Endes irgendwo auch entbehrlich ist. Man versteht, warum es diese Dinge nicht in die Standardversion geschafft haben und hat, wenn man sie dann sieht, nicht das Gefühl, dabei viel verpasst zu haben. Womit hingegen beim DC geworben wird, sind zusätzliche und längere Schlachtszenen und die gibt es tatsächlich zu Genüge - nur macht das wirklich einen DC aus? Muss ich wirklich im Detail immer und immer wieder sehen, wie Pfeile in den Gesichtern von Soldaten landen, das Blut spritzt, beim Einfall der Griechen in Troja Frauen vergewaltigt und Säuglinge von der Stadtmauer geworfen werden? Man verstehe mich nicht falsch, ich habe kein Problem mit Gewaltdarstellung, wo sie sich sinnvoll in eine Erzählung einfügt, und bei Filmen wie Lord of the Rings springt jedes Mal mein Herz vor Freude, wenn die Reiter aus Rohan Gondor zu Hilfe eilen und die Orcs vor sich hertreiben. Hier aber fand ich das größtenteils einfach unnötig, v.a. im Vergleich mit der Standardversion dachte ich mir immer wieder "Ok, wir habens verstanden, sie schlachten sich ohne Gnade und machen auch nicht vor Frauen, Greisen und Säuglingen halt" - mag sein, dass das die Realität war, aber muss man das wirklich immer wieder so zeigen? Macht das hier den Mehrwert des DC aus? In diesem Fall würde ich sagen "ja", aber der Mehrwert ggn. der Standardversion ist in Folge eher gering.

Fazit: Wer der DC nicht gesehen hat und sich nicht auf explizites, blutspritzende Gewaltdarstellung am Schlachtfeld ergötzt, hat wenig versäumt, mit der Standardversion ist man ausreichend bedient und bekommt so immer noch einen wirklich guten Film, der nicht zuletzt durch hervorragende Leistungen von Eric Bana, Peter O'Toole und Brad Pitt immer wieder sehenswert ist.
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am 4. Mai 2017
Jeder,der Homer gelesen hat,wird sich fragen ob er das falsche Buch zur Hand hatte....
Der Film ist hollywoodmäßig sicher aufwendig,aber die Story....
Nur einige Beispiele :
- Iphigenie kommt überhaupt nicht vor.
- Da tötet Hektor den großen Ajax,obwohl er lt. Homer froh ist mit dem Leben davon zu kommen und im oft aus dem Wege geht (Ajax stirbt durch Selbstmord)
- Menelaos überlebt den Krieg,tötet den Deiphobos (Hektors Bruder),Helenas 2.trojanischen Mann, und fährt mit Helena nach Hause.
- Wichtige Personen wie z.B.Diomedes von Argos,Neoptelemos,Aeneas( kommt nur als junger Mann am Ende kurz vor) und Philoktetes sind glatt ausgelassen.
- Patroklos ist im gleichen Alter wie Achilles und nicht sein Vetter
- Achilles stirbt lange vor der Idee des Hölzernen Pferdes und ist nicht ein Teil seiner Besatzung.
- Paris wird durch Philoktetes getötet und flieht nicht aus Troja (das macht Aeneas)
- Von Briseus ist nach dem beendeten Streit Achilles- Agamennom nicht mehr die Rede,außer bei der Leichenfeier für Achilles.

Das alles sind nur Teile der Verfehlungen...
Statt dessen wurde Wert auf ein Schlachtenepos gelegt,bei dem die Achäer (Griechen) den Kürzeren ziehen und man sich fragt,wer eigentlich noch übrig ist.......
Wäre ich ein Lehrer,gäbe ich die Note "Thema verfehlt"!
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am 23. Juli 2017
Der Film hat so einiges zu bieten.Als der Film 2004 ins Kino kam wurde er erst einmal mit Gladiator verglichen und aus mir schwer verständlichen Gründen wurde Gladiator mit Oscars überschüttet,aber Troja ging leer aus.Es werden ja sowieso die idiotischsten Filme mit dem Oscar geehrt,die ich mir oft nur unter Schmerzen anschauen kann ,weil sie so doof sind,d.h. sie haben irgendeine mir schwerbegreifbare moralische Überlegenheit über das normale Kinokauderwelsch.Im Grunde finde ich den Oscar scheiße,weil er mir politisch viel zu korrekt ist und die Filme die ihn bekommen finde ich meistens widerlich.Das ist vielleicht etwas krass ausgedrückt,gibt aber im groben meine Meinung wider.Troja finde ich phantastisch,mit den Kulissen und Kostümen haben sie es geschafft,das antike Griechenland zum Leben zu erwecken und mit dem Zuschauer eine Zeitreise zu unternehmen in das Jahr 1200 v.Chr.Die Hauptfiguren in dem Film sind Achilles,Hektor und Paris,drei Helden von denen jeder für andere Werte und Überzeugungen steht.Achilles steht für mich im Zentrum,weil er kriegsentscheidend ist.Die Trojaner haben Hektor, nach Achilles ist er der größte der antiken Helden und jeder,der sich ihm in den Weg stellt muss mit seinem Leben bezahlen.In der ersten Schlacht vor den Toren Troyas tötet er gleich 2 griechische Könige und wenn Agamemnon nicht zum Rückzug geblasen hätte,dann wäre,das griechische Heer nahezu vollständig aufgerieben worden.Entscheidend für diesen großen Sieg war Hektor,der Verteidiger Troyas der die Stadt beschützt und es wird schnell klar,das von den Griechen niemand stark genug ist,um ihn zu bezwingen.Da Achilles aus persönlichen Gründen nicht an dieser Schlacht teilgenommen hat,bleibt unklar,ob Hektor auch Achilles bezwingen kann.Bei einem Angriff der Troyaner auf das griechische Heerlager wird Patroklos,der Zögling von Achilles,den Achilles offensichtlich sehr liebt von Hektor erschlagen.Interessant zu erwähnen ist,das in der Iljas Patroklos der Geliebte von Achilles ist,was in der Antike bei den Griechen nicht ungewöhnlich war,in dieser Verfilmung handelt es sich mehr um eine Lehrer-Schüler Beziehung und um eine verwandschaftliche Beziehung und Achilles hat gegenüber Patroklos einen ausgeprägten Beschützerinstinkt.Nach dem Tod von Patroklos velangt es Achilles nach Vergeltung und er macht sich auf um Hektor herauszufordern und an dieser Stelle kommt der absolute Höhepunkt des ganzen Films,denn in diesem Duell kollidieren die zwei stärksten Helden,der griechisch-hellenischen Welt miteinander und es kommt zum Kampf der Giganten.Schnell stellt sich heraus das Hektor Achilles nicht gewachsen ist.Achilles hat für jeden Angriff des Gegners die perfekte Parade aus der heraus er Hektor kontern kann.Hektor wird immer müder und verzweifelter und bietet all sein Können auf und kämpft mit dem Mut der Verzweiflung,aber es reicht einfach nicht.Achilles wird niemals müde und seine Bewegungen zum Ende des Kampfes sind noch immer von der selben tödlichen Eleganz wie zu Beginn des Duells.Und so müssen Priamos,Paris, Hellena und alle wichtigen militärischen,geistlichen und religiösen Führer Troyas mitansehen wie Achilles dem besiegten Hektor den Todesstoß versetzt.Die Geschichte ist zeitlos,grausam und wunderschön und die Plünderung Troyas wie ein Blick in die Hölle,in der all das böse im Menschen zum Vorschein kommt,aber auch Mut,Tapferkeit und Hingabe von einigen wenigen.Insgesamt ist Troya ein absolut sehenswerter Film,der zu meinen persönlichen Favoriten zählt.Die kalten,blauen Augen von Achilles spiegeln perfekt seine Furchtlosigkeit und stählerne Härte und sein unbewegtes Gesicht zeigt,dass er nur schwer zu erschüttern ist.
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am 2. Mai 2005
Als dieser Film in die sKinos kam, habe ich mir diesen natürlich gleich angesehen und war sehr beeindruckt, sodass ich mir ihn vor kurzem geholt habe. Angefangen bei der Star-Besetzung bis hin zu den passend gewählten Musikeinlagen verdient Wolfgang Petersens Meisterwerk volle Hochachtung aller die ihn gesehen haben. Die sagenhafte Geschichte Trojas und dessen Eroberung durch die List Odysseus wurde hier in einer beeindruckenden Form umgesetzt, um so die Geschichte lebendig zu machen.....
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TOP 100 REZENSENTam 2. Mai 2016
Es braucht den Directors Cut, damit es nicht so vereinfacht ist, wie es in der Kino-Fassung rüberkommt. Dennoch, wenn man die Illias kennt, darf Kritik nicht fehlen: Dass Menelaos fällt von Hektors Hand, dass Götter keine Rolle spielen, dass 10 Jahre auf ein paar Tage reduziert sind, na ja.. Dennoch - die Bilder sind großartig und machen Lust auf mehr!
R Opelt, Autor von Die Königin von Kreta: Teil I: Stierspringer
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