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Kundenrezensionen

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am 21. April 2013
Ich suchte für meine A77 ein lichtstarkes Weitwinkel-Zoomobjektiv. Meine Vorauswahl viel auf das 650 € teure Sony AF 16-50mm 2.8 DT SSM und das 300 € teure Tamron SP AF 17-50mm 2.8 XR Di II LD Asp IF. Nach mehreren Wochen und hunderten von Test-, Vergleichs- und normalen Fotos kann ich folgendes sagen:

Beide Objektive performen sehr ähnlich. CA und überstrahlte Flächen sind bei beiden kein großes Thema. Die allgemeine Bildqualität ist bei beiden sehr gut und keins lieferte Aussetzer. Bei 16 bzw. 17 mm verzerrt das Sony weniger als das Tamron. Ab 35 mm übernimmt dann das Tamron minimalst die Führung. Aber insgesamt nehmen sich beide nicht viel. Beide Objektive sind in der Bildmitte ziemlich genau gleich scharf, bei f/2,8 sehr zu gebrauchen und bei f/5,6 sind beide am schärfsten, ab f/8,0 geht's dann wieder abwärts. Bei offener Blende ist das Sony aber an den Rändern schärfer (nicht scharf, aber schärfer). Ab f/3,2-4,0 wird's beim Tamron besser und aber f/5,6 ist das Tamron bis in die Ecken knacke scharf, während das Sony bis zum Ende mit leichter Randunschärfe zu kämpfen hat. Das Sony wird komplett von der Kamera-eigenen Objektivkorrektur erkannt und alle Objektivfehler werden in den JPEGs sauber rausgerechnet. Das Tamron, wie alle Drittanbieter, natürlich nicht, dafür wird es aber offizielle von Adobe Lightroom erkannt, so dass zwei Klicks später alles super aussieht - im RAW, nicht nur im JPEG. Das Sony ist größer und schwer als das Tamron (430 vs. 580g). Beide sind wertig verarbeitet und liegen gut in der Hand, auch wenn ich hier leicht das Tamron wegen seiner angerauten Oberfläche bevorzuge. Beim AF punktet das Sony mit seinem lautlosen und treffsicheren SSM-AF, während Tamron auf den traditionellen Sony-AF setzt. Beide hatte keine Aussetzer in >300 Testfotos. Für das Sony spricht noch, dass es staub- und feuchtigkeitsdicht ist. Beide Objektive sind nicht für Vollformat geeignet.

Tja, es bleibt ein Kopf-an-Kopf-Rennen. Beide Objektive liefern fast identische, sehr gute Ergebnisse. Ich habe mich dann aber für das Tamron entschieden, weil es bei f/5,6 bis in die Ecken knacke scharfe Bilder macht. Beim Sony war das nie der Fall. Und letztlich kostet es nur die Hälfte, wiegt weniger und wird nativ von Adobe Lightroom unterstützt. Für 350 € mehr würde man aber ein wetterfestes Objektiv bekommen. Und Leute, die mit ihrer Sony-DSLR filmen wollen, kommen am SAL1650 dank lautlosem SSM-AF eh nicht vorbei.
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am 4. September 2011
Nachdem ich drei Objektive sorgfältig ausprobiert habe, bin ich bei diesem Tamron gelandet. Es geht hier nicht um ein Allround ("immerdabei") Objektiv, sondern um ein wirklich brauchbares "Normalzoom".

Das Kitobjektiv SAL-1855 ist in Zeichnung und CA (Chromatische Aberationen, Cyan-Rot und Magenta-Gelb Farbränder) zusammen mit einer sehr unterdurchschnittlichen Zeichnung das Unbrauchbarste. Das SAL-1680 Zeiss hat Qualitäten in der Natürlichkeit der Farben aber sonst andere Probleme, die man gesondert besprechen müßte. Das Sigma 18-50 ist optisch mehr als enttäuschend und "glänzt" mit ausgeprägten Regenbogenfarben in Form von CAs vor allem in der Peripherie und das bei beliebiger Abblendung. Zudem wirkt es verwaschen wie eine alte Hose, stark zunehmend von der Mitte bis in den Randbereich.

Also nun dieses Tamron AF 17-50 2,8 (durchgehend!). Es ist groß und schwer aber solide verarbeitet und wird mit Sonnenblende geliefert. Zoom und Entfernung ist an schön breiten Ringen angenehm einzustellen. Filtergewinde dreht nicht mit! Im Telebetrieb fährt der Rüssel akzeptabel nicht zu weit aus. Bei 17 kann der Zoom mechanisch ge-locked werden. Das Obejektiv hat keinen Wackelschutz eingebaut. Braucht man auch nicht, wenn der Sensor der Kamera es schon tut (Sony Alpha 35) aber ich bin ohnehin kein Freund dieses Tremorschutzes zumal bei einem Zoom das kein Tele sein will. Die Elektronik ist auch meist recht stromhungrig. Wenn man zeitlebens fotografiert hat, weiß man wie und wann man eine Kamera ruhig hält.

Die optischen Eigenschaft des Tamron AF 17-50 sind im Vergleich zu den oben angeführten ganz ausgezeichnet. Eine "duftige" Zeichnung über alle Brennweiten und selbst bei offener Blende bereits; also scharf im Detail. Dieses Glas hat die schmalsten und geringsten CAs in den Randbereichen von bisher allen. (Objektive über 1000€ sind hier natürlich nicht berücksichtigt). Die Farben sind maximal natürlich und es besteht kein Farbstich über alles der mit dem Weißabgleich zu kompensieren wäre. Die Tonnenverzeichnung bei 17mm scheint sehr gering zu sein, zumindest fielen mir gar keine auf, selbst bei Gebäudekanten nicht. Das viel beklagte Geräusch des AF-Antriebes ist völlig unbedeutend wenn man nicht laufend von 20cm bis unendlich durchzoomt. Das liegt wohl auch häufig an schwachen Konrast-Erkennungen mancher Kameras, die auch bei mehrfachem Durchzoomen keine Schärfeebene finden. Nachkorrekturen im aktuellen Aufnahmebereich laufen derart schnell und leise ab, daß man in der praktischen Anwendung keine Störung empfindet.
Die Lichtstärke des Rohres ist eine Qualität für sich, zumal sie über den ganzen Brennweitenbereich konstant bleiben kann. Und es ist wirklich kein Problem und keine Einschränkung selbst mit 2.8 zu arbeiten. Andererseits wird die Automatik der diversen Kameras nur sehr selten die größte Blende wählen. Man müßte da schon normalerweise mit manueller Einstellung eingreifen.

Also, obwohl das 16-80 Zeiss mehr Zoom-Reserven hat und deutlich mehr als doppelt so teuer ist möchte ich nicht gegen dieses "billige" ganz erstklassige Tamron tauschen.
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am 5. März 2012
Einige meiner Bekannter hatten das 17-50 ohne VC und waren allesamt begeistert. Als nun bei mir ein wenig Budget für ein neues Objektiv frei wurde, entschied ich mich dafür mein 18-105 VR von Nikon zu verkaufen und endlich auch auf ein "schönes 2.8" umzusteigen. Auch wenn mir dafür ein gutes Stück Brennweite flöten geht. Ich fotografiere in erster Linie gerne Menschen, habe aber gerne ein Objektiv was mich nicht zu sehr einengt. Vor einigen Wochen stellte ich mir dann die Frage, ob ich nicht doch die Variante des Tamrons mit VC nehme, schließlich ist das 17-50 ohne VC schon so super, also wird das gleiche Objektiv mit VC doch erst echt gut sein. Ich schaute noch einmal bei den Bewertungen hier bei Amazon rein, verglich auch hier die Beispielbilder und sah mich in meinem Wunsch bestätigt ein Objektiv mit VC zu kaufen auch wenn der Preis durchschnittlich 60-70 Euro mehr ist. Hinzu kam, dass hier auch viel negatives über den AV steht. Ich hätte mich allerdings mehr schlau machen müssen, aber dazu später mehr. Mein erstes 17-50 VC war nach 2 Tagen kapput. Die Blende öffnete sich nur nach jedem 2. oder 3. Bild wieder. Umtausch kein Problem. Kann ja mal passieren. Mir viel bei dem 17-50 mit VC die extrem starke Vignettierung auf, aber ansonsten war ich recht zufrieden. Dann allerdings lieh ich mir, nur um mich ein wenig besser zu fühlen, das Tamron 17 - 50 ohne VC meines Freundes aus. Das war ein Fehler. Aber ein ein schöner Fehler. Klar, es ist leichter, sieht nicht ganz so proffessionell aus, alleine weil man "nur" 67 mm Diagonale hat, aber die Abbildungsleistung ist um so viel besser gewesen. Ich verglich, in dem ich die gleichen Objekte bei gleichem Licht, gleicher Kamera (D90) und gleichen Einstellungen fotografierte. Ergebnis: Das 17-50 ohne VC war um Welten schärfer (Hier gibt es in vielen Foren und Seiten auch entprechende Beweise- hätte ich mal eher einen Blick drauf werfen können), die Farben waren knackiger und natürlicher und die Vignettierungen waren deutlich geringer. Und das alles obwohl das Objektiv günstiger und kleiner ist. Klar, so ein VC ist eine feine Sache und vielleicht werde ich ihn auch mal vermissen, aber in dunklen Räumen nutzt es es eh nix, weil Menschen sich bewegen und bisher habe ich durchweg schärfere Bilder mit dem non VC gemacht. Genau, ich konnte es tauschen ;-) Vielen Dank. Ich glaube wirklich, dass es manchmal Qualitätsunterschiede bei Tamron gibt, mag sein, dass ich ein wenig Pech hatte, aber es gibt genügend Beweise in vielen Foren und "Objektiv Vergleichsseiten" dass das Tamron ohne VC einfach schärfer ist.
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am 21. Januar 2007
Ich habe mir dieses Objektiv gekauft, weil ich ein Fan von lichtstarken Objektiven bin.

Das erste, was man allerdings bei diesem Objektiv beachten sollte - im direkten Vergleich zum (meiner Meinung nach nicht schlechten)

Kitobjektiv EF-S 17-55 mm hält man einen ordentlichen "Klopper" in der Hand.

- Gewicht 430g zu 190g

- Länge 85mm zu 66mm, sowie bei voller Brennweite 111mm zu 72mm

- Durchmesser 82mm zu 68mm

Das ist schon respektabel und sollte in jedem Falle berücksichtigt werden, da man ja sonst eine an und für sich recht kompakte Kamera (EOS 350D, 400D) hat. Das sollte man auch bei der Wahl einer kompakten Tasche berücksichtigen.

Verarbeitung und Solidität des Objektivs lassen nichts zu wünschen übrig. Endlich steht die Frontlinse still und man kann einen Polfilter benutzen. Es gibt einen Zoomlock, mit dem sich das Objektiv auf 17mm arretieren lässt (praktisch in der Tasche, wegen der Länge).

Der erste Griff an's Zomm brachte etwas Verwirrung, da die Brennweitenverstellung "spiegelverkehrt" ist - ein Dreh (in Schussrichtung) im Uhrzeigersinn erhöht die Brennweite, oder die Distanz. Eine bauliche Besonderheit, an die man sich gewöhnen muss.

Der Entfernungsbereich deckt sich nahezu mit dem des Kitobjektivs - man kommt einen cm näher ran.

Nicht ganz uninteressant ist die Tatsache, daß das Objektiv das kurze EF Bajonett hat - sich somit physikalisch auch an Vollformatkameras (analoge, oder 5D) anschliessen lässt. Allerdings nimmt man damit eine extreme Vignetierung im rechten und linken Bereich über den gesamten Brennweitenbereich in Kauf.

Der AF-Motor ist schneller als der von dem Kitobjektiv, ist aber dafür auch deutlich lauter und hat ein leicht unangenehmes Geräusch. Durch die hohe Lichtstärke steigt aber die Sensibilität und Zuverlässigkeit des AF's.

Trotzdem beide Objektive bei 17mm starten, kann das Tamron einen tatsächlich größeren Bereich abbilden: das macht auf etwa 3m Entfernung ca. 50cm horizontal aus - für mich sehr wichtig. Im Telebereich geht natürlich wieder etwas verloren (50mm zu 55mm).

Die einzige, meiner Meinung nach, Alternative bietet das dreimal so teure Canon 17-55mm IS USM, welches jedoch noch grösser und schwerer (645g) ist, dafür aber mit hervorragenden optischen Leistungen, einen wirklich leisen AF und dem hervorragenden Image Stabilizingsystem aufwartet.

Fazit: für den ambitionierten Canonisten ist dieses Tamron ein grosse Bereicherung, bei der es obendrein sehr grosse Preisunterschiede gibt. Die Lichtstärke ist ein toller Gewinn und der Verlust an Tiefenschärfe bei offener Blende ein oft gewünschter Effekt. Autofokus könnte leiser sein, an die spiegelverkehrte Bedienung muss man sich gewöhnen. Ich bereue meinen Kauf nicht - ich kann nur keine ganzen 5 Sterne geben und 4.5 gibt es leider nicht....
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am 14. März 2010
Hi,

ich habe mir das Tamron vor 2 Tagen als Standardobjektiv für meine 50D gekauft und seitdem mehrere hundert Testbilder geschossen.

++ Die Verarbeitungsqualität ++

Die Qualität ist meiner Meinung nach ausgezeichnet. Ich habe als Vergleich Canons 18-55 Kitobjektiv, das 50 1.4 USM, sowie das 60 2.8 USM hier. Das Tamron befindet sich ungefähr auf Niveau der USMs, eher noch darüber. Der Zoomring lässt sich sehr fein verstellen, auch der Fokusring vermittelt absolute Präzision. Die Haptik ist durchweg gut, die verwendeten Materialen fühlen sich sehr wertig in der Hand an. Ich habe leider keinen Vergleich zu L-Objektiven, wüsste aber wirklich nicht was man noch besser machen könnte.

++ Der Autofokus ++

Nachdem ich viele Berichte über den Autofokus gelesen habe, war ich sehr skeptisch. Besonders das Geräusch machte mich unsicher, ich habe mir sogar etliche youtube-Videos angeschaut, um zu sehen wie störend das Geräusch wirklich ist. Sicher, bewegt sich der Autofokus durch das komplette Intervall, mag das etwas störend klingen. In der Praxis ist das aufgrund des sehr kurzen Fokussierweges allerdings kein Problem (für mich). Das Geräusch tritt nur sehr kurz auf und ist weit weniger störend als teilweise beschrieben.

Überrascht hat mich die Schnelligkeit des AF, die defnitiv an meine beiden USM Objektive herankommt.

Ein Negativpunkt ist allerdings die AF-Leistung in sehr lichtschwachen Umgebungen. Hier liegt der AF oft daneben, was zu sehr verschwommenen Bildern führt (In der 100% Ansicht, rausgezoomt sieht man das nicht). Etwas nervig...aber sofern man nicht ständig milimeter-testcharts fotografiert und diese in der 100% Ansicht analysiert, dürfte das nicht auffallen. Hier zählt eher das Bild überhaupt Verwacklungsfrei aufnehmen zu können, mit den meisten Zooms dieser Preisklasse ist das dank Blende 5.6 @ 50mm unmöglich.

++ Die Bildqualität ++

Hier habe ich wirklich viel Zeit investiert um mir ein aussagekräftiges Urteil bilden zu können. Die Schärfe bei Offenblende 2.8 ist ziemlich gut, fällt allerdings zum Rand etwas ab. Verglichen mit dem 50mm 1.4 USM reicht die Offenblende ungefähr bis 1.8, danach wird das Canon klar besser - sollte bei einer Festbrennweite auch so sein :)
Das Kitobjektiv sieht gegen das Tamron allerdings kein Land, hier ist das 17-50 selbst bei Offenblende deutlich schärfer, (sofern der Fokus sitzt, siehe oben). Im Bereich unter 50mm ist das 18-55 chancenlos, bei 50mm schrumpft der Vorsprung des Tamrons etwas, bleibt aber stets deutlich besser als das Kitobjektiv.

Es fällt außerdem auf, dass die Farben des Tamrons sehr warm widergegeben werden. Das ist nicht jedermanns Geschmack, mir gefällt es jedoch.
Auch sollte man beachten, dass die Bilder eher einen Tick zu hell geraten. Weiß man das bei der Aufnahme nicht, kann beim Vergleich im Nachhinein schnell der falsche Eindruck von Kontrastarmut und Unschärfe entstehen.

++ Fazit ++
Im Großen und Ganzen ist das Tamron sein Geld allemal wert. Über die Verarbeitung kann man nicht meckern. Die Bildqualität ist im Vergleich zum Kitobjektiv ein deutlicher Fortschritt, selbst bei Blende 2.8 ist das Tamron bereits recht brauchbar. Als Nachteil möchte ich allerdings nochmal auf den ziemlich unverslässlichen AF bei schwachem Licht hinweisen, sowie eventuell dem AF-Geräusch für besonders sensible Gehöre ;)

Nachtrag: Nach weiteren Tests musste ich leider herausfinden, dass die oben beschriebene "Ungenauigkeit bei Dämmerlicht" leider etwas häufiger auftritt, als mir lieb ist. Während der AF des 18-55 IS Kitobjektives (Was hier bei Amazon ein Drittel des Tamrons kostet...) jedesmal 100% sitzt, ist es mit dem Tamron wie beim Lotto. Leider absolut unpraktikabel, weswegen ich mein Exemplar wieder zurücksenden werde. Schade, eine richtige Alternative gibts für den Preis eigentlich nicht :/
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am 25. November 2015
Für meine Canon EOS 70D habe ich lange Zeit ein lichtstarkes Standardzoom mit guter Bildqualität gesucht, und bin hier fündig geworden. In engerer Auswahl stand auch das Tamron AF 17-50mm 2,8 VC, also mit Bildstabilisator. Nachdem ich etliche diesbezügliche Test's in Fotozeitschriften gelesen hatte, stand für mich fest, dass man hier keinen Bildstabilisator braucht. Außerdem wurde bei diesem Tamron die Bildqualität besser bewertet, was ich nur bestätigen kann.
Dieses Zoom A16E von Tamron ist sauber verarbeitet, da klemmt quietscht und wackelt nichts, und der Zoom- sowie der Einstellungsring für die Entfernung lassen sich passgenau bedienen. Der Autofokus ist ausreichend schnell, sitzt auf Anhieb, und die Innenfokussierung sorgt dafür, dass die Frontlinse hier nicht ausfährt.
Geliefert wird dieses Objektiv mit einer Gegenlichtblende, und nach erfolgter Registrierung gewährt Tamron 5 Jahre Garantie, die leider nicht übertragbar ist. Ich vergebe hier 5 Sterne für das ausgezeichnete Preis-/Leistungsverhältnis, wohlwissend, das es durchaus bessere Objektive gibt.
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am 27. März 2008
Dieses Objektiv ist eine sehr gute und weitaus billigere Alternative zum Canon EF-S 17-55mm IS USM, welches fast 900 EUR kostet und um weiten besser als der EF-S 18-55mm IS Kit.

Kurz zu den Nachteilen die man gegenüber dem sehr teurern EF-S 17-55 in Kauf nehmen muss:
- Der Autofokus ist sehr laut, da es sich um einen Stangenantrieb handelt. Somit ist auch kein FTM möglich und der Fokusring dreht sich mit dem fokussieren.
- Der Autofokus ist etwas langsamer als USM, aber alles andere als langsam, da der Fokuswinkel nur 45° beträgt.

Das war es dann aber auch schon an wirklichen Nachteilen. Die Bildqualität ist absolut Spitze, so können selbst bei Offenblende im Bereich von 17-35mm sehr scharfe Bilder erzielt werden. Bei mehr Brennweite wird das Bild dann immer weicher, was vor allem beim fotografieren von Kontrastreichen Details wie z.B. Schrift stark auffällt. Da ich dieses Objektiv aber vor allem für den Weitwinkelbereich nutze ist das für mich kein Problem. Für größere Brennweiten könnte man sich auch das günstige EF 70-200 f/4 L USM zulegen. Wenn man die Blende etwas schließt wird die schärfe im gesamten Brennweitenbereich top bis hin zu den Kanten.
Das EF 17-40 L USM, welches "nur" 200 EUR mehr kostet als dieses Objektiv ist keine Alternative, da es auf Crops (hab es an einer 400D getestet) sehr softe Bilder in allen Brennweitenbereichen produziert und das obwohl es erst bei Blende f/4 losgeht.

Ich gebe also 4 von 5 Sternen, da man für den lauten und etwas langsameren AF definitiv 1 Stern abziehen muss. Worauf es aber ankommen sollte ist die Bildqualität und die stimmt :-)

Noch ein Hinweis: Für Vollformat ist dieses Objektiv wie EF-S Objektive nicht geeignet (obwohl es ein EF Bajonett hat, am roten Punkt zu erkennen), da im unteren Brennweitenbereich Abschattungen auftreten und es so erst ab ca. 24mm zu gebrauchen ist.
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am 17. Oktober 2012
Das Tamron AF 17 – 50 mm habe ich nunmehr etwas mehr als 3 Monate an meiner Canon EOS 400D im Einsatz. Ich muss gestehen, dass ich den Kauf mit etwas Bauchschmerzen getätigt habe, da es doch einige recht kritische und abwertende Beurteilungen gab. Doch diesen kann ich mich heute in keiner Hinsicht anschließen. Den Ausschlag für den Kauf gaben letztlich die Tatsache, dass Tamron für dieses Objektiv eine 5-Jahres-Garantie gibt, ein Angebot, welches es bei erheblichen Qualitätsstreuungen in der Fertigung so sicher nicht geben würde, sowie der unschlagbar günstige Preis.
Mein Fazit nach inzwischen mehr als 600 Aufnahmen mit diesem Objektiv ist hundertprozentig positiv. Erste Testreihen mit einem Fokus-Detektor sowie an strukturell geeigneten Objekten zeigten eine absolut korrekte Fokussierung und eine über das gesamte Bild bis in die Randbereiche ausgezeichnete Punktschärfe. Die kissenförmige Verzeichnung rechtwinkliger Gitterstrukturen wie beispielsweise am Bauhaus in Dessau oder an einer ungeputzten Ziegelwand war selbst bei der Offenblende von 2,8 und der kleinsten Brennweite sehr gering, so dass nur bei besonders hohen Ansprüchen eine Korrektur erforderlich ist. Im Nachhinein bin ich fast froh, dass das vorher von mir als Standard-Zoomobjektiv eingesetzte SIGMA 18 – 125 mm zuletzt gravierende Fehlbelichtungen zeigte und eine Neuanschaffung erforderlich wurde. Auch konnte das SIGMA hinsichtlich der Scharfzeichnung nicht mit dem Tamron mithalten, ein Umstand, der sicher auch zum Teil auf den deutlich größeren Brennweitenbereich zurück zu führen ist.
Aus meiner Sicht ist das Tamron AF 17 – 50 mm eine klare Kaufempfehlung und mir 5 Punkte wert!
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TOP 500 REZENSENTam 16. August 2014
Das Tamron 17-50 mm dient als Ersatz für mein Kitobjektiv zu meiner Sony Alpha 58. Das Objektiv ist mit F2.8 sehr Lichtstark und weiß mit atemberaubenden Fotos auch bei schlechten Lichtverhältnissen zu überzeugen. Mitgeliefert wird eine Sonnenblende zum Objektiv, welche verkehrt herum auf das Objektiv montiert werden kann, wenn sie nicht gebraucht wird.

Die Mechnik zum Zoomen empfinde ich als äußerst angenehm. Zudem ist der Zoomring mit einer geriffelten Gummierung versehen, was zu einem guten Grip und somit zu einer guten Kontrolle führt. Das Objektiv macht einen allg. sehr hochwertigen Eindruck. Das Obektiv verfügt über eine Feststellung-Nase, sodass das Objektiv, beim Einrasten dieser nicht mehr ausgefahren (Zoom) werden kann. Sehr praktisch beim Transport!

Einziger Kritigkpunkt, den ich anbringen möchte ist der relativ laute Autofokus-Motor (z.B. lauter als der des Kit-Objektives). Solltet Ihr hauptsächlich Videos drehen wollen, so solltet Ihr möglicherweise auf ein Modell mit einem Ultraschallmotor ausweichen. Falls Ihr jedoch den manuellen Fokus verwendet und selbstständig zoomt, ist es kein Problem.

☛ Für mich hat sich der Kauf absolut gelohnt und ich kann aufgrund der super Ergebnisse eine absolute Kaufempfehlung aussprechen!
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am 9. April 2013
Nach vielem Für und Wider gegen Kamera-Kits habe ich mich dennoch für ein PENTAX K-5 II-Kit entschieden, weil es nur unwesentlich teurer war als der Body allein. Ich habe das Kit-Objektiv 18-55 AL WR ausgiebig getestet, Abbildungsleistung, Haptik, Größe und Gewicht empfand ich als ok außer der geringen Lichtstärke, die bei zunehmender Brennweite noch schlechter wird. Deshalb habe ich nach einer lichtstarken Alternative gesucht und habe es gewagt, ein Objektiv eines Fremdherstellers zu bestellen.

In einem Fachgeschäft sagte man mir, dass man Tamron wegen der großen Fertigungsstreuung gar nicht führe, also habe ich es bei amazon bestellt, immerhin kann man das Objektiv so ca. 10 Tage lang testen und bei Nichtgefallen innerhalb von 14 Tagen zurückschicken.

Mein erster Eidruck war: Originalverpackt, inklusive eines ordentlichen Soft-Köchers, Objektivdeckeln, Bedienungsanleitung und Garantiekarte, gut verarbeitet, haptisch ok, etwas größer als das PENTAX-Kit-Objektiv, was bei einer deutlich größeren durchgängigen Lichtstärke zu erwarten ist. Dennoch: Größe und Gewicht passen durchaus für ein Standardzoom dieser durchgehenden Lichtstärke bei allen Brennweiten dieses Zooms und ist für eine mobile Fotousrüstung durchaus angemessen - wem es zu schwer ist, sollte lieber nicht spiegelreflexen sondern mit einer Knipskamera auf Motivsuche gehen ;-)

Nun zu den Abbildungsleistungen: Ich bin total begeistert. Dieses Objektiv ist der Hammer, zumal für den Preis. Es ist schärfer über den gesamten Brennweitenbereich als das PENTAX 18-55 AL WR, hat, für mich persönlich empfunden, intensivere und natürlichere Farben, eine hohe Auflösung, so gut wie keine chromatischen Aberrationen und kaum Verzeichnung oder Vignettierung außer bei kleinster oder größter Brennweite, die aber auch, je nach Anspruch, vernachlässigbar sind. Die Schärfe ist bei allen Brennweiten durchgängig ebenmäßig von der Bildmitte bis zum Rand, kleine abfallende Unschärfen oder Helligkeitsabfall am Rand sind meines Erachtens, je nach Motiv, vernachlässigbar. Ein ganz großes Plus ist für mich die durchgängig hohe Lichtstärke bei allen Brennweiten.

Mein Fazit: Ein Objektiv, hochklassig verarbeitet, mit guter Haptik, herausragender Schärfe, mit, angesichts der durchgängig hohen Lichtstärke, eher geringen Gewichts und Größenabmessungen und erstklassiger Abbildungsleistung zu einem fairen Preis.
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