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Kundenrezensionen

5,0 von 5 Sternen
5
Jutta Hipp With Zoot Sims (Rvg)
Format: Audio CD|Ändern
Preis:7,99 €+ Kostenfreie Lieferung mit Amazon Prime

am 17. Mai 2013
Dieses Album der deutschen Jazz-Pianistin und Künstlerin Jutta Hipp (* 1925 in Leipzig, + 2003 in New York) gehört in jede gute Jazz-Platten-Sammlung! Der eigentliche Star dieser Einspielung ist sicherlich Zoot Sims (Saxophon). Doch bieten auch Jutta Hipp und die Sidemen Jerry Lloyd, Ahmed Abdul-Malik und Ed Thigpen Spielkunst auf höchstem Niveau. Solch gute Musik möchte man ständig hören!
3 Personen fanden diese Informationen hilfreich
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am 31. Mai 2012
Es gab sie also doch und es gibt Aufnahmen: Eine Generation von deutschen Jazzern, die sich in den fünfziger Jahren zusammengefunden hatten und jenseits von Dixieland Cool Jazz auf hohem Niveau gemacht haben, vorwiegend in Frankfurt. Diese Aufnahme stellt eine der größten Vertreterinnen dieser Generation vor. Sie war in die USA ausgewandert und hat dort auf Anhieb mit den großen der Szene zusammengearbeitet. Einen besseren Beweis für Qualität kann man sich kaum vorstellen und diese Platte kann man nur mit Genuss hören.
Leider ist das Oevre der Hipp klein geblieben und die wenigen Aufnahmen sind schlecht oder nur zu Abenteuerpreisen zu erreichen. Aber es lohnt sich. Dahinterher steckt auch ein persönliches Schicksal. Wenige Jahre nach ihrem Clubauftritten hat sie sich ganz zurückgezogen. Sie hat in einer Wäscherei gearbeitet und nie wieder einen Flügel angerührt. Sie wurde nur wiedergefunden, weil ihre Plattenfirma ihr endlich die seit vielen Jahren auflaufenden Tantiemen auszahlen wollte.
Ich verdanke den Hinweis auf diese Entdeckung Roger Willemsen.
Bollermann
7 Personen fanden diese Informationen hilfreich
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am 10. Februar 2013
Schade, dass Jutta Hipp so wenig Anerkennung und Unterstützung bekam. Sie hätte auch hier in Deutschland ein großer Star werden sollen. Und zu ihrer genialen Piano Musik die rauh-soften Klänge des Saxophons von Zoot Sims! Eine Must Have CD. Kaufen!
Eine Person fand diese Informationen hilfreich
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am 21. Mai 2017
In den Fünfzigern des letzten Jahrhunderts war die begabte Pianistin Jutta Hipp in New York bekannt als „Europe’s First Lady of Jazz“. Die attraktive junge Frau war eine singuläre Erscheinung in der damaligen Männerwelt des Jazz, in der Frauen sonst nur als Sängerinnen auftraten. Doch ihren eigenen Stil ständig gegen das männliche Umfeld zu verteidigen, das konnte Jutta Hipp leider auf Dauer nur schwer ertragen. Vor allem die ablehnende Haltung einiger Musikerkollegen, wobei sich besonders Art Blakey geradezu unrühmlich hervortat, als er sie auf offener Bühne schmähte: „We don’t want these people from Germany, come over here and take our jobs away“. 1958 zog sie sich von der Bühne zurück und fristete ihr Leben eher anonym als Näherin in einer Kleiderfabrik.
„Jutta Hipp With Zoot Sims“ von 1956 ist somit eines der letzten musikalischen Lebenszeichen der Leipziger Pianistin. Der elegant-kräftige Ton des Tenor-Saxofonisten Zoot Sims und der klug dosierte, beherrschte Klavierduktus von Jutta Hipp passten wunderbar zusammen. Sie spielte den perfekten Cool Jazz. Essenziell und gleichzeitig entspannt streifen Hipp und Zims durchs Jazzrepertoire, den jumpenden Blues, die Ballade, die schnelle Bebop-Nummer, den eleganten Swing…
Ich höre die Scheibe sehr oft – eine klare Empfehlung für alle interessierte Jazz-Liebhaber.
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am 3. März 2010
Dies ist eine der besten Jazz-CDs. Was hätte aus Jutta noch werden können, hätte sie sich nicht rausdrängen lassen ...?
6 Personen fanden diese Informationen hilfreich
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