Sale Sale Hier klicken Jetzt informieren Xmas Shop 2017 Cloud Drive Photos Mehr dazu TDZ Mehr dazu Mehr dazu Shop Kindle MusicUnlimited BundesligaLive wint17

Kundenrezensionen

4,5 von 5 Sternen
2
4,5 von 5 Sternen

am 28. April 2008
Der Trailer legt es offen: mit welcher Spannung und Leichtigkeit zugleich das erste Konzert von Beethoven angegangen wird.

Es ist nicht die kristallklare Härte, die einst Richter mit Munch und den Bostoner Sinfonikern zelebrierte, quasi als Vorläufer des c-moll-Konzerts.

Anderszewski spielt das Konzert eher in Nachfolge von Mozart und Haydn, mit einem gedämpften Forte und viel Anschlagskultur.

Die Bremer Kammerphilharmonie durch ihren Dirigenten Paavo Järvi intensivst an Beethoven herangeführt, trägt dieses Konzept eines durchsichtigen Beethovens vollständig mit. Man sieht im Trailer, wie der Pianist, der auch der Dirigent der Aufnahme ist, die Bremer Musiker anfeuert und wie diese mit grosser Spielfreude darauf reagieren.

Auch bei den Bagatellen op. 126 zeigt sich, dass der harte Beethoven nicht die Sache von Anderszewski ist. Die Nr. 2,4 und 6 werden mit einem sehr "elastischen" Forte gespielt. Hört man Gould oder Richter, wird der Unterschied deutlich. Anderszewski legt grossen Wert auf Klang. Dadurch klingen diese Werke ein wenig wie romantische Stücke. Wer dies mag, wird seine Interpretation schätzen.

Mit der Aufnahme des ersten Konzerts stehen diese Künstler sicher in der ersten Reihe.
22 Kommentare| 5 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich? Missbrauch melden
am 23. Mai 2008
Schaut man sich den Trailer an, so sieht man m.E. gleich, dass der Solist wirklich mit viel Freude bei der "Arbeit" ist, wenn er dirigiert, wirkt das manchmal vielleicht sogar etws ungeschickt, aber auch hier erkennt man, dass er voll innerer Freude strahlt, wenn er sieht und hört, dass "die da im Orchester" genau so toll spielen, wie er sich das vorstellt, genauso scharf artikuliert und trotzdem mit Wärme, dass es eigentlich egal ist, wer das dirigiert, die hören auf ihn und spielen mit fast noch mehr Feuer als er selber.
Genau das kommt auf der CD rüber, das ist so greifbar, dass mir die tatsächlich etwas zu "romantischen" Bagatellen wie mein Vorredner richtig erwähnt nicht ausreichen, um einen Stern abzuziehen.
0Kommentar| 2 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich? Missbrauch melden


Haben sich auch diese Artikel angesehen

Partiten 1,3 & 6
10,49 €
Klavierrecital
8,97 €

Brauchen Sie weitere HilfeHier klicken