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am 26. Mai 2011
Wie jeder Teil seiner wegweisenden "italienischen Trilogie" funktioniert auch Antonionis "La Notte" auf mehreren Ebenen: als Beziehungsdrama, Gesellschaftsporträt und nicht zuletzt als Ausdruck einer unausgesprochen bleibenden, aber jederzeit spürbaren, spezifisch modernen Kollektivbefindlichkeit.

Der Film heftet sich an die Fersen eines arrivierten Intellektuellen-Pärchens (Marcello Mastroianni und Jeanne Moreau), das aus einem spontanen Entschluss heraus an einer rauschenden Feier auf dem Anwesen eines bekannten Tycoons teilnimmt. Er beobachtet sie beim Beobachten der Anderen, registriert ihre Koketterie mit sexueller Untreue, das Vergessen alter Liebesgeständnisse und die Unfähigkeit, sich neue auszudenken. Die Figuren von "La Notte" - in Nebenrollen sind auch Monica Vitti und Bernhard Wicki zu sehen - strahlen Unbehagen und Verlorenheit aus, die titelgebende Nacht wird zur Chiffre für verdunkelte Innenwelten. Die strenge Bildkomposition, das betulich langsame Erzähltempo und der seelenspiegelbildliche Einsatz abweisender, kalter Architekturen geht schließlich in dem auf, was findige Menschen mit dem Etikett Antonioni-Ennui versehen haben.

Gewisse Parallelen zu "La Dolce Vita" lassen sich nicht von der Hand weisen, doch verhält sich Antonioni zu Fellini wie Poet zu Harlekin: derselbe Befund an vielen Stellen, eine andere Art der Mitteilung. Nicht zuletzt muss an dieser Stelle natürlich noch Gianni di Venanzo erwähnt werden, dessen bestechende Bilder "La Notte" zu einem der elegantesten und schönsten Filme machen, den die 60er Jahre hervorgebracht haben.
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am 24. Januar 2008
Ein cineastisches Meisterwerk! Großartige schauspielerische Leistungen, eindrucksvolle Bilder, die Stimmungen und Gefühle der Protagonisten nachfühlbar widerspiegeln. Ein Ehepaar in der Krise- gehen oder bleiben? Die Message ist: Eine gute Ehe, die man weiterleben möchte, bedeutet fortwährendes Bemühen umeinander, den Partner nicht selbstverständlich nehmen, ihm immer wieder seine Liebe zeigen, sonst läuft die Beziehung leer, die Liebe erkaltet. Sehr subtile Darstellung dieses nicht immer einfachen Prozesses.
Wenn dies gelingt, sind solche Paare "vermählt durch die Kraft, die Zeit und Gewohnheit überdauert" - so ein Zitat aus einem Liebesbrief in diesem Film.
Sehr sehenswert und, obwohl der Film aus den sechziger Jahren stammt, von der Thematik noch sehr zeitgemäß.
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am 1. November 2012
Zu diesem Klassiker muss man ja nicht viel Lobendes erwähnen, er ist phantastisch!
Die Kopie sollte aber hervorgehoben werden, sie überzeugt auch bei hochauflösendem Beamer usw.
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