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am 2. Juli 2009
Der Film hat mit den Büchern nur insofern etwas zu tun, als dass dieselben Personen darin auftauchen, dieselbe Magie, und einige Momente der Bücher entnommen, einmal kräftig durchgequirlt und zu einer neuen Geschichte zusammengesetzt werden.
Meines Erachtens ist das legitim und hier auch gelungen umgesetzt worden.

Ich befürchte aber, dass ohne Kenntnis der Bücher der Film zu wirr erscheint, da z.B. das Zwielicht nie richtig erklärt wird usw.usf.

Auch fehlt mir die Zweischneidigkeit von jeweils Gut und Böse, die im Buch gut herausgearbeitet wird, wo die Dunklen freiheitsliebende Egoisten sind (die über Leichen gehen) und die Lichten sicherheitsliebende Zyniker (die auch über Leichen gehen, es aber lieber vermeiden wollen).

Was eine Hexe nun ausmacht, bleibt unklar (Magie: Fehlanzeige). Warum sie sich für "die dunkle Seite" entschieden hat, bleibt unklar.

Ein weiteres Manko ist der banale Plot im "Wächter der Nacht". Sowohl die Erkenntnis, wer für Svetlanas Fluch verantwortlich ist, als auch die absolute Entscheidung Yegors für die dunkle Seite kommen ziemlich platt daher.

Schade eigentlich, die Bücher hätten für mehr als zwei Filme gereicht (immerhin bleibt uns aber dadurch das dritte Buch erspart).

Grandios finde ich die schauspielerische Leistung "Olgas", wenn sie wie ein Mann im Körper einer Frau agiert. Die Filme nehmen sich zudem nicht ganz ernst, sodass es einige Lacher gibt.
Dazu sind sie extrem Action-lastig, was man gut wie schlecht finden kann, erinnern hierin aber sehr an amerikanische Vorbilder.

Schade also, dass die Möglichkeiten der Geschichten des Buches nicht ausgeschöpft wurden. Dennoch wurde ein achtbares Ergebnis erzielt, das im Gegensatz zu den Büchern eine kohärente Geschichte ergibt (die Bücher fransen zum Ende aus und bekommen den Beigeschmack einer Fernsehserie).

Wer sich von den Büchern lösen kann und offen für Neues ist, wird seinen Spaß an den Filmen haben. Für Nichtbuchkenner nur empfehlenswert, wenn sie nicht meinen, alles verstehen zu müssen (oder sich zuerst die Extras anschauen).
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am 24. Juni 2009
Zu meinem Glück - so scheint es - habe ich die Bücher erst nach den Filmen gelesen. Ja die Bücher und die Filme haben bis auf den Titel und die Grundidee nichts gemein. Und vielleicht war es eine schlechte Wahl der Filmemacher die Assoziation zuzulassen.
Der 1. Film selber beginnt wie eine Sozialdrama und man fragt sich ob man die richtige Vorschau gesehen hat. Wenn man die Hochglanz-Hollywood-Filme gewohnt ist, mag der Film optisch ungewohnt zu sein. Aber neben der Haupthandlung - die hinlämglich bekannt sein dürfte, erzählen die Filme auch ein Stück Sozialdrama und man kann die zerissene russische Seele förmlich spüren. Hier die verarmten, fast sozialistischen Wohnsiedlungen, die Randexistenzen und dort die superreichen, die fast schon exessiv ihren Luxus genießen und zeigen. Dem Film ist aber auch anzumerken, dass 70 Jahre sozialistische Herrschaft es nicht vermocht haben, den Aberglauben, der in Form von bösen Geister, Schamanen und Hexen immer wieder im Film vorkommt, auszutreiben.
Ich mochte die Filme unf freue mich auf den dritten Teil.

P.S.: Man sieht, dass man auch mit wenig Geld (Teil 1 etwa 4 Millionen Dollar) gute Effekte zaubern kann.
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am 27. September 2008
Diese Filme sind allein für diejenigen nicht zu empfehlen, die sich ihren ursprünglich möglicherweise gesunden cineastischen Geschmack in Popcornpalästen abstumpfen haben lassen. Im Ernst: Wer hollywoodglatte Massenware erwartet, sollte die Finger von den Filmen lassen. Ansonsten muss er, hier möchte ich die Kritik eines solcherart gestrickten Mitrezensenten aufnehmen, diese mit in seine Niveautonne nehmen.

Zum Verhältnis Buch/Film: Filme sind selbstverständlich keine Nacherzählungen, zumindest, wenn sie sich ernstnehmen, - nacherzählende Filme gelingen selten, ein gelungenes Beispiel sind möglicherweise die Ringe-Filme - sie sind Interpretationen, Ausdruck von individuellem Leseerleben. In letzterem Sinne sind die Wächter-Filme gelungen.

Und sie sind russisch. Und damit anders. Irgendwie ganz anders. Andere Filme über "Andere" eben. Wem die amerikanischen Hamburger längst aufstoßen, der wird um diese Kost nicht herumkommen.

Am Rande: Brutalität im Film ist ein eigenes Thema, ihr Grad wird sicherlich sehr subjektiv empfunden. Ich halte ihn im vorliegenden Fall für grenzwertig. Die Filme sind für Jugendliche mit Sicherheit nicht geeignet.
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am 31. März 2012
Gerade weil dieser Film aus Russland stammt, trotzt er meiner Meinung nach nur so von wahnsinn tollen
Einfällen, die Holywoodphantasien mit Ihrer langweilig eindeutig gut/böse Einteilung haushoch übertreffen.
Die Schauspieler, mir gänzlich unbekannt, alles stimmig und spitze. .Und die Rüstungen in der Schlachtszene
auf der Brücke, die coolsten Rüstungen, hochwertigste Ausstattung. Und der philosophische Obergedanken des Films,
das Gleichgewicht zwischen gut und böse, besser und phantasievoller kann man das nicht machen. Dabei voller
Action ohne Ende, ohne je an Gesehenes auch nur zu erinnern. Beide Teile-ein absolutes Must !
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TOP 500 REZENSENTam 3. Dezember 2010
Sternewertung vorab:
Wächter der Nacht: *****
Wächter des Tages: **
Begründung anbei:

Wächter der Nacht
Zwar erklärt der Film in der Einleitung, dass es hier um den ewigen Kampf Gut gegen Böse geht, was optisch wirklich toll gemacht ist, doch vermag der Film danach geheimnisvoll zu bleiben, wie sich dieser Kampf gestaltet. Dieses geheimnisvolle wird immer wieder von kleinen optischen genialen Momentaufnahmen unterstrichen. Genial sind hier in vielen Momenten auch die Actioneinlagen und das Dazumischen anderer Mysterien wie der Vampiermystik.
All diese Zutaten vermixt der Film zu einem tollen modernen Mysteriefilm, der, obwohl in Russland entstanden, sich vor Hollywood nicht verstecken muss. Eine tolle Story und perfekte Effekte, die diese unterstützen, nicht überlagen, ergibt einen sehr kurzweiligen Film.

Wächter des Tages
Der Film läßt sich in Punkto Story deutlich mehr Zeit, den Film zu erzählen, was der längeren Laufzeit geschuldet ist. In Punkto Action setzt aber auch dieser Film gekonnt auf WHOW-Effekte. Erstmals nach 25 Minuten, wenn ein roter Sportwagen, mal eben eine Hausfassade hoch brettert und dann durch die Gänge des Gebäudes fährt. Dieser Effekt ist so abgefahren, dass er so wohl sonst nur bei "Matrix" glaubhaft funktioniert hätte.
Was der Film auch deutlich mehr hat, als Teil 1, ist Humor.
Nur gerät gerade durch die ausgewalzte Handlung und den Humor die Mysteriestimmung, die gerade das Besondere an Teil 1 war, eine ganze Zeit ins Hintertreffen. Erst wenn die erste Stunde rum ist, kehrt diese Stimmung wieder in den Film zurück mit einer furiosen Actioneinlage, bevor es wieder eine 30minütige Lücke gibt.
Total Gaga wird der Film direkt danach auf der Geburtstagsfeier von Antons Sohn. Was sich hier abspielt, hat mit dem Kampf Gut gegen Böse nix mehr zu tun, sondern ist einfach albernes Kasperltheater.
Die letzte halbe Stunde wird man nochmal mit grandiosen Actionszenen und Spezialeffekten verwöhnt, sowie tollen dramaturgischen Highlights.
Teil 2 ist letztlich aber WEIL es ein Directors Cut ist, gut 30 Minuten zu lang, hat zuviele Nebenhandlungen, wodurch der Kampf gut gegen Böse völlig aus dem Focus gerät. Nach dem tollen Cliffhanger am Ende von Teil 1 hätte man bei dieser Fortsetzung wirklich mehr erwarten dürfen.

Das Regiesseur Bekmambetov mit "Wächter des Tages" keinesfalls einen Glückstreffer gelandet hat, bewies er wenig später mit dem Film "Wanted" mit Angelina Jolie, Morgan Freeman und James McAvoy, der für mich einer der innovativsten Action-Thriller der letzten Jahre ist, dann flotter Story und "Wächter", sowie "Matrix" ähnlichen Spezialeffekten.
Bei den "Wächter"-Filmen kann ich nur sagen, Teil 1 sollte man gesehen haben, aber gerade wegen des grandiosen Cliffhangers an dessen Ende ist Teil 2 eine um so größere Enttäuschung.
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am 22. Januar 2016
Zwei Dinge sollte man vorab wissen, bevor man sich auf die Wächter-Filme einlässt:
Zum einen hat man es nicht mit einer originalgetreuen Verfilmung der gleichnamigen Bücher zu tun, sondern mit einer lose daran angelehnten Geschichte, die vorhandene Charaktere und Handlungsstränge nicht nacherzählt, sondern teilweise neu verknüpft.
Und zum Anderen sollte man auch die ewige Vergleicherei mit "Herr der Ringe", "Matrix" (oder generell mit üblichen 'westlichen' Filmen) lieber sein lassen. Es würde falsche Erwartungen wecken, da dieses Erlebnis hier einfach ...anders... ist.
Außerdem ist es sehr empfehlenswert, die Reihenfolge beim Anschauen einzuhalten, da einiges in "Wächter des Tages" auf Ereignissen und Charakteren des Vorgängers aufbaut.

Die Filme verlaufen rasant und werfen den Zuschauer oft mitten ins Geschehen, ohne die näheren Hintergründe zu erläutern. Den aktiven Mitdenker, der in Filmen nicht jedes Detail haarklein erklärt haben muss, wird das sicher nicht weiter stören - aber wer überwiegend filmische Standardkost gewöhnt ist, wird sich wohl irgendwann 'ausklinken', weil einfach zu viel auf einmal passiert und schon durch eine kleine Unaufmerksamkeit der Faden verloren gehen kann.

Besonders fasziniert hat mich die Atmosphäre, die - vor allem im ersten Film - sehr düster und dreckig daher kommt. Dunkle Straßenzüge, beklemmend enge Mietwohnungen... Moskau als heimliche Nebendarstellerin spielt ihre Rolle wirklich gut.
Generell fand ich auch die Besetzung recht gut gewählt. Hierzulande unverbrauchte Gesichter, die nicht hollywoodesk auf Perfektion getrimmt wurden. Die Darsteller geben den Charakteren glaubhaft ihre Ecken und Kanten, ohne allzu sehr in die üblichen Stereotypen abzudriften. (Besonders positiv hervorheben möchte ich Konstantin Khabensky als Anton, Viktor Verzhbitskiy als Zavulon - wenngleich dieser von der Buchvorlage sehr abweicht, gefiel mir seine Interpretation der Rolle - sowie Galina Tyunina als Olga.)
Insgesamt empfinde ich die Filme als eine angenehme Abwechslung zur fast schon sterilen Ästhetik von Hochglanzstreifen - wenn nicht sogar als offene Rebellion dagegen.

Die Effekte sind, wenn auch gelegentlich ein bisschen übertrieben, durchweg gelungen. Und im etwas weniger düsteren zweiten Teil kommt auch eine Prise Humor hinzu, die aber niemals selbstzweckhaft oder albern wird.

Mein persönliches Fazit: 5 Sterne für ein ungewöhnliches, rasantes und irgendwie unverkennbar russisches Filmerlebnis, das sich nur schwer einem bestimmten Genre zuordnen lässt.
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am 12. Juli 2012
Der Frieden zwischen den Lichten und den Dunklen Anderen wird nur durch einen Waffenstillstand gehalten, der von den lichten Nachtwächtern und den dunklen Tagwächtern gewahrt wird. Als Anton, junges Mitglied der Nachtwache den Auftrag erhält den Teenager Jegor zu bewachen und dabei einen Vampir tötet, wird ihm Olga, selbst Wächterin und in einem Eulenkörper gefangen, zugeteilt. Sie finden heraus, dass die Führung der Tagwache plant das Schicksal zu ihren Gunst zu wenden...

"Wächter der Nacht" von Regisseur und Drehbuchautor Timur Bekmambetov gilt als der erfolgreichste russische Film aller Zeiten. Den Zuschauer locken Specialeffects, die einem Actionfilm à la Hollywood in nichts nachstehen. Doch Makel an der Adaption der Romanvorlage von Lukianenkow können so nicht überdeckt werden. Die Handlungsstränge sind unübersichtlich zusammengeschnitten und auch die Untertitel scheinen fehl am Platze zu sein. Selbst die schauspielerische Leistung ist nicht überzeugend.

Fazit: Aus der facettenreiche Geschichte wurde ein großes Actionspektakel gemacht, das lieber ohne nachzudenken genossen werden sollte. Leider eine herbe Enttäuschung für die Fans der Buchreihe.
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am 26. September 2011
Die beiden Filme basieren zwar auf dem ersten Teil von Lukianenkos Wächter-Reihe, doch sie sind keine Romanverfilmungen, und wollen es auch nicht sein.
Die Geschichte stimmt grob mit jener der Bücher überein und auch die Figuren wurden übernommen, doch im Endeffekt sind Buch und Film von einander unabhängig.

Der erste Teil, Wächter der Nacht, war nicht umsonst einer der erfolgreichsten russischen Filme. Der Film hat eine kurzweilige Geschichte, großartige Akteure, einige Actionszenen und, wie auch in Lukianenkos Version, viel schwarzen Humor.

Wer eine detailgetreue Romanverfilmung oder einen typischen Hollywoodfilm erwartet, wird von den Wächter Filmen möglicherweise enttäuscht sein, denn dieser Film passt in kein Schema. Er ist Anders - und das ist auch gut so.
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am 21. August 2014
gemessen an den Büchern sehr düster. Auch sind die Darsteller ganz anders, als man sie sich im Kopfkino vorgestellt hat. Der oft angeführte Vergleich mit Harry Potter ist für mich bei weiten überzogen
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am 26. September 2009
Ich bin begeistert!!!!!!!!!!!!
natürlich ist es nicht das gleiche wenn man die bücher liest, aber der Film ist schon interessant.
es ist oft nicht möglich im Film alles so umzusetzen wie es im Buch beschrieben ist, aber haben die Filmemachen sich dann was anderes überlegt z.B. statt der talismane haben die jez taschenlampen mit spezielen glühbirnen :D

Einige szenen, in diesem Film sind anders dargestellt als im Buch, aber wer etwas nachdenkt kommt von selber drauf.
und das Ende im 2ten teil lässt wieder alles offen. Sozusagen als ob die beiden filme "ausgelöscht" wurden und jetzt eine ganz neue geschichte gemacht werden kann.

also ich freu mich schon auf den 3ten teil der Trilogie
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