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am 12. Februar 2010
Die Aufnahmen auf dieser CD präsentieren Marc-Antoine Charpentier (1643 - 1704) mit kirchenmusikalischen Werken, die sich durch höchste Vollendung auszeichnen. Damit legen sie ein großartiges Zeugnis von einem Komponisten ab, der auch als größter Meister der Kirchenmusik in Frankreich des 17. Jahrhunderts bezeichnet werden kann. Der Komponist war aufgrund widriger Umstände, die bei einigen anderen seiner Aufnahmen beschrieben worden sind, in Vergessenheit geraten und damit einem Schicksal anheim gefallen, das auch schon andere geniale Tonschöpfer getroffen hatte. Er wurde erst 1945 wiederentdeckt, und erst allmählich scheint sich der Schleier um diese genialen Tonschöpfer zu lüften. William Christie hat sich in bemerkenswerte Weise darum verdient gemacht, Charpentier einer breiteren Öffentlichkeit von Liebhabern klassischer Musik bekannt zu machen. Sein Ensemble "Les Arts Florissants" ist nach einem gleichnamigen Musikstück des Komponisten benannt, das von diesem wiederum als "Musikalische Idylle" bezeichnet wurde.

Das Programm dieser CD beginnt allerdings mit einem Paukenwirbel "Marche de Timbales" von Philidor, der die Kontrastwirkung zum nachfolgenden Te Deum von Charpentier verstärkt. Dessen Präludium, das mit eher grundierenden Paukenklängen anfängt, ertönt dann mit überragender Festlichkeit, bei denen Trompeten das Klangbild wesentlich bestimmen. Auch Hörern ohne musikalische Vorbildung erkennen diesen Teil problemlos, weil dieser als sogenannte "Eurovisionsmusik" der Allgemeinheit bekannt ist. Bei einzelnen Abschnitten kehrt diese Fanfarenmusik motivisch wieder. Aber auch darüber hinaus sind die einzelnen Abschnitte relativ kurz und voller Abwechslung. Sätzen für einen oder mehreren Solisten mit einzelnen Instrumenten folgen im Wechsel große Einsätze für Solisten, Chor und Orchester.

Die anschließende Missa "Assumpta est Maria" war wahrscheinlich für einen besonderen Anlass bestimmt, der allerdings nicht konkret ermittelt werden konnte, und kündet ebenfalls von dem genialen Einfallsreichtum des Komponisten: Ist schon die Orchesterbesetzung mit Orgel Flöten und Streicher originell und beeindruckend, gilt das nicht minder für die Besetzung mit einem sechsstimmigen Chor und acht Solisten. Der üblichen Messvertonung (von Kyrie bis Agnus Dei) folgt eine Psalmvertonung, mit der als Gebet für die Gesundheit des Königs die Messe in der Chapelle Royale gewöhnlich endete. Den Schluss der CD bildet die "Litanies de las Vierge" für 6 Stimmen und zwei Diskant-Violen, eine wiederum völlig anderes und eher intimes Konzept, das für eine private Kapelle bestimmt war.

Die Leistungen aller Mitwirkenden können überhaupt nicht hoch genug veranschlagt werden, wobei nicht zuletzt auch das den Rahmen hochwertiger Darbietung nicht verlassende große Engagement der Beteiligten den Hörer begeistert. Alles in allem eine Einspielung, die auch in der programmatischen Zusammenstellung vollauf überzeugt und aufs Schönste beeindruckt.
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