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Kundenrezensionen

3,8 von 5 Sternen
22
3,8 von 5 Sternen
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am 13. April 2009
Da trägt Erykah Badu aber ganz schön dick auf. "Hiphop is bigger than religion" ist in "The Healer" zu hören. Hiphop ist auf jeden Fall das geeignetere Genre als Soul, um Protest auszudrücken. Und Erykah Badu ist stoned über den Zustand der amerikanischen Gesellschaft. So packt sie die Ellenbogen aus, schärft die Messer und zieht zu Felde mit einer geballten Ladung Protest-Funk gegen Korruption, soziale Schieflagen, Umweltverschmutzung und falsche Ernährung. Für eingefleischte Fans der ersten Stunde ist der Wechsel vom Neo-Soul zu hiphop-lastigem Funk zunächst ein Schock. Das Hiphop gleichzusetzen ist mit Vollproleten, die über Money und Boobs singen, ist eher ein europäisches Klischee. In seiner amerikanischen Tradition war Hiphop immer eine Ausdrucksweise zur Kanalisation für sozialen Protest. Den Zusatz 4th World War will Badu als Kampf des Einzelnen mit sich selbst sehen, um ein besserer Mensch zu werden.

Badu versucht sich die größeren Spielräume des Hiphops zu eigen zu machen, um ihre Kritik akustisch zu untermalen. Sie verwendet sehr abwechslungsreiche Hooks und fein gesetzte Beats. Die Klangarchitektur ist sehr filigran, der Hiphop wird sehr dreckig und roh gehalten, wie er auch einst war. Die Arrangements sind sehr funky, manchmal sogar unvermutet sphärisch und stehen in bester 60er Tradition. Auf die honigsüße Stimme von Badu braucht der Hörer nicht zu verzichten. Perfekt arrangiert sich die samtig-soulige Südstaatenstimme mit der Akustik. Viele Samples etwa aus dem Film Network werden ergänzend in den Sound gemischt. Einziger Makel ist vielleicht, dass es manchmal etwas unfertig wirkt. Der sanfte Flow von Alben wie Baduizm ist hier nicht zu finden. Das Album ist entsprechend dem Thema sehr eckig und kantig. Dennoch schimmern immer wieder Badus klassische Mixturen aus weichem Soul und dezent angedeuteten Jazz durch. Es ist also nicht nur eine Rückbesinnung auf die Wurzeln des Hiphops und des Protestfunks. Es ist ein Konzeptalbum, das den Hörer fordert.
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HALL OF FAMEam 6. Mai 2008
Nicht von ungefähr hat Erykah Badu den Nimbus der Hohepriesterin des Soul. Mit ihrem neuen Album (dem ersten dieses Projektes, dem 2-3 folgen sollen) gibt sie Statements zur soziokulturellen Entwicklung sowie die Folgen von 9/11 in den USA.

Den musikalischen Auftakt macht ein Sprecher, der vor einem Blaxploitation-Hintergrund deklamiert. Danach folgt ruhiger HipHop mit Triangel-Klängen und süßlichem Chor, während Me" an den warmen Marvin Gaye-Sound der frühen 70er erinnert (incl. breiter Bläserunterstützung). The Cell" basiert auf einem düsteren Jazzfunk-Hintergrund, vor dem Badu singt/spricht und a capella endet, Master Teacher" und That Hump" bedient sich beim P-Funk um mit Honey" am Ende in den frühen 90ern und einer dominanten Funkgitarre zu landen.

Die musikhistorische Bearbeitung mit Einflüssen von den 60ern bis heute ist bei Badu und ihrem Projekt Programm - ebenso wie die politische Einmischung. Ein mutiges und innovatives Album, das sehr ambitioniert und weitestgehend gelungen ist. Da kann man sich schon auf den zweiten Teil freuen.
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am 4. März 2008
New Amerykah Pt. 1 ist kein neues Baduizm - es ist eher eine Fortsetzung vom letzten Album WORLD WIDE UNDERGROUND.

Das neue Album von der Queen des Neo-Soul ist eine Antwort auf NAS Behauptung "HIP HOP IS DEAD". Erykah beweist, dass es im Zeitalter des unsinnigen "BLING-BLING-HIP HOPS" - bei dem es darum geht sich unter den Künstlern in nackten Frauen, aufgemotzten Autos und immer größeren Diamantenketten zu überbieten - noch sozial- und politischkritische Texte gibt, die wie im Fall von New Amerykah von guten Beats untermalt werden.

Es stimmt, dass die Fans der Neo-Soulgöttin von diesem Album nicht begeistert sein werden.

Wer jedoch seit langem auf ein gutes HIP HOP Album im Gesangstil gewartet hat und gute Texte mag, sollte unbedingt zugreifen.
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am 19. April 2008
Nach dem ersten Hören herrschte etwas Skepsis, relativ wenig blieb hängen. Nach dem zweiten Hören erregten einige Momente und die Attitüde, die in jeder einzelnen Note auf diesem Album steckt, meine Aufmerksamkeit. Spätestens beim vierten oder fünften Durchlauf konnte ich mich nicht mehr widersetzen. Alleine die Herausforderung, die diese Platte an den Hörer stellt, sich nicht anbiedert, etwas verlangt und dann doch soviel gibt, steht im Gegensatz zur Eintönigkeit der Musik heutzutage und verdient somit Respekt und Höchstnoten.
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am 15. Juni 2009
Ich bin von New Amerykah erstaunlich positiv überrascht! Nach Worldwide Underground habe ich auf nichts wirklich Gutes zu hoffen gewagt, aber das glücklicherweise umsonst.
Für mich machen allerdings das Musikalische und die Lyrics zwei verschiedene Paar Schuhe aus...

Musikalisch gefällt mir New Amerykah sehr gut. Es ist sicherlich nicht das, was man nach Baduizm und Mama's Gun erwarten würde. Für den nötigen Bruch hat ja allerdings schon Worldwide Underground gesorgt, so dass man offener gegenüber neuem ist. Zugegeben, bei manchen Stücken hatte ich anfangs den Eindruck, mich in ein Prince-Album verirrt zu haben, aber nach mehrmaligem Hören wurde daraus für mich eine runde und trotzdem abwechslungsreiche Sache.

Die Lyrics sind die andere Seite der Medaille. Wie schon angeprochen, es ist ein Konzeptalbum. So "harmonische" Lyrics wie auf Erykahs ersten beiden Alben sucht man vergebens. Es geht um das Leben im "Ghetto", um Drogen, unzureichende Bildung, Prostitution, etc. Also nicht das, was man entspannt im Sessel liegend hören möchte ;-) Aber da kommt für mich der Luxus dazu, als deutscher Hörer bequem über die Texte hinweghören zu können- auch wenn ich mir immernoch Texte im Sinne von Mama's Gun wünschen würde.

Die besten Stücke (musikalisch) sind für mich Me, Soldier und The Cell.

Thema "Bandlink": legt man die CD in den Computer ein, wird man dazu aufgefordert eine Software zu installieren. Die braucht man aber nur für die Extras auf der CD. Ich hab's nicht installiert und konnte problemlos die Musik abspielen.
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am 6. März 2008
Nach über vier Jahren Schaffenspause meldet sich Erykah Badu mit diesem ersten Teil ihrer zweiteiligen Albenserie "New Amerykah" zurück.

Das Album ist eine schlüssige Fortentwicklung der Richtung, die sich schon bei "Worldwide Underground" abgezeichnet hat.

Die Spannweite des Albums reicht von grandios schmutzigen Beats bei "The Healer", Anlehnungen an den Funk und Soul der 70er Jahre in "Amerykahn Promise", über elektronische Beats im Song "Me", bis hin zum eingängigen "Honey" und Songs wie "That Hump" und "Telephone", die eher an Badus frühere Alben erinnern.

Ein Album, das vielleicht nicht gleich beim ersten Hören gefällt und vielleicht auch nicht in die Lieblingsliste jedes "Baduzim"-Fans aufgenommen wird.
Wer sich aber darauf einlässt, kann auf diesem Album viele Perlen entdecken, die auch bei genauem und längerem Hinhören nicht gleich langweilig werden.

Bleiben zwei kleinere Einschränkungen:
Durch die Verschiedenartigkeit der Stile, Rhythmen und Geschwindigkeiten der Songs entsteht kein rundes Bild. Beim Hören schwankt die CD zwischen tanzbar ("Amerykahn Promise"), melancholisch ("Telephone"), düster ("The Healer") und hitverdächtig ("Honey"). Wenn auch jeder dieser Stile auf seine Weise grandios umgesetzt ist.
Auch die Qualität der Aufnahmen könnte besser sein. Manche Songs klingen - wahrscheinlich gewollt - etwas dumpf.

Alles in allem ein empfehlenswertes Album!!
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am 28. Januar 2009
Mutig und kreativ gelingt es Erykah Badu, uns ein neues, exzentrisches Werk mit auf den Weg zu geben! Auch auf der Baduizm gibt sie einen ersten Vorgeschmack darauf, dass man nicht immer die 08/15-"Normen" der Musikwelt einhalten muss - und nun, auf der Amerykah, bestimmt sie selbst, welche Formen Musik und Musiktitel annehmen. Vielleicht ist es gerade deshalb Geschmackssache und wird nicht von jedem gewürdigt, der Baduizm geliebt hat. Aber die satten beats und ihre tolle Stimme überzeugen mich diesmal umso mehr - eben auf andere Weise! Danke, Erykah!
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am 4. März 2008
Ich finde Erykah Badu ist ein sehr schönes, aufregendes und anspruchsvolles Album gelungen. Schade nur dass viele Leute von ihr immer nur ein zweites Baduizm erwarten und nicht bereit sind, sich der spannenden Weiterentwicklung der Künstlerin zu öffnen. Erykah Badu hätte mehr offene Ohren verdient.
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am 29. Februar 2008
Einfach ist sie nicht zu verdauen, die neue Erykah Badu-cd. Dafür besitzt sie wohl das Potenzial lange interessant zu bleiben. Die Sounds sind vielfältiger als auf "worldwide underground", die Einflüsse der vielen Gastmusiker und Produzenten stören keineswegs. Im Gegenteil: Das Album wirkt wie eine stimmige, anregende Reise vom Pseudo-Motown-Klassiker (z.B. Honey) zu futuristischen Tracks wie "Healer" oder "My People".
Das Album wirkt frisch, trotz der großen Bandbreite and Soundideen in sich geschlossen, und Erykah's Stimme...unglaublich!!!
Nach einer Woche (fast) ununterbrochenen Hörens für mich ein Meisterwerk!
Meine Lieblingstracks: The Cell, Master Teachers, Soldier, Honey
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am 3. März 2008
wer erykah badu nur als souldiva mit großem turban und umwerfender attidüde liebt, wird vielleicht enttäuscht sein.
aber da alles fließt und sich die veränderung schon bei "worldwide underground" abgezeichnet hat, überrascht diese paltte nicht besonders - was nicht negativ zu werten ist.
manche sounds wirken wie eine geschliffene alufelge, die in der sonne leuchtet. silbern und sehr funky.
von new soul zu new funk und last but not least wieder deftig smoother hip hop. ganz angenehm.
und definitiv tanzbar.
erykah badu mag den stillstand nicht.
ich auch nicht, deshalb an alle fans und nicht fans: sicher gelungen! meiner meinung nach.
der eine stern abzug deshalb, weil TROTZDEM nichts an "baduizm (live)" rankommt. aber da kann sie nix dafür ;)
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