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Kundenrezensionen

4,7 von 5 Sternen
27
4,7 von 5 Sternen


am 26. Oktober 2017
Es passiert mir selbst bei guten Serien selten das ich sie mehr als einmal sehen will. Anders bei Deadwood: Ian McShane ist einfach klasse und trotz aller härte manchmal urkomisch. Auch die meisten anderen Akteure spielen super. Nur die Schauspieltruppe in der letzten Staffel war etwas anstrengend. Egal klasse Serie.
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am 3. April 2008
Das DEADWOOD einsame Spitze ist, brauch' ich erst gar nicht zu erwähnen. Die Western-Serie hat meiner Ansicht nach Kultstatus! Schade, dass nach drei Staffeln schon Schluss war. Eine Fortsetzung ist nicht in Sicht, dafür eine super Sammlerbox. Genau richtig für so alte Fans wie mich. Das Besondere an der Box ist ihre Beschaffenheit. Sie ist sehr wertig und stabil. Die Box in Form eines Tresors ist edel, matt mit Prägungen. Macht sich bestimmt gut im Regal ;-) Öffnet man die Box, erscheinen neben den zwölf DVDs zwei coole Extras: Zum einen wären da Spielcasino-Pokerchips: Mit dem Deadwood-Branding sind sie schon etwas Besonderes. Gemeinsam mit den historisch angehauchten Spielkarten hol' ich mir beim nächsten Zockerabend die richtige "The Gem" - Atmosphere ins Wohnzimmer.
Neuen Fans, die sich überlegen die Deadwood-Serie anzuschaffen, ist die Box nur zu empfehlen. Man spart Geld und erfreut sich noch an dieser schicken Box.
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VINE-PRODUKTTESTERam 5. März 2011
Vergessen Sie alles, was Sie bisher an Western gesehen haben.
Und selbst, wenn Sie diesem Genre noch nie etwas abgewinnen konnten,
kaufen Sie diese Box trotzdem.
Deadwood ist anders.
Deadwood ist die einzige und überaus rühmliche Ausnahme
in den endlosen Weiten der Westernklischees und ausgelutschten Heldenstories.

Deadwood ist ein Ort, den es tatsächlich so gegeben hat,
und mindestens die Hälfte der handelnden Personen ebenfalls.
Dementsprechend wirkt das Ganze auch:
Figuren, deren Ecken und Kanten die rauhesten Schalen sind, die man je gesehen hat.
Dargestellt von Schauspielern, die so dermaßen mutig und schonungslos Seelenabgründe transparent machen,
dass man als Zuschauer irgendwann gar nicht mehr merkt, dass sie spielen,
sondern nur noch mit offenem Mund vor dem Bildschirm sitzt, und seinen Augen nicht zu trauen glaubt.

Hinzu kommt eine Handlung, die absolut zwangsläufig, kompromisslos und konsequent verläuft,
und einen wahnsinnig mächtigen Sog entwickelt, dem man sich nicht mehr entziehen kann.
Hier findet ein Überlebenskampf statt, der auf dem Boden des puren Selbsterhaltungstriebes abläuft,
und dabei zwischen dem Recht des Stärkeren und dem Recht des Gesetzes hin und her pendelt.

Vor allem aber schafft Deadwood eine Atmosphäre, wie sie ungeschminkter und dreckiger noch nie im Fernsehen präsentiert wurde.
Man hat beinahe das Gefühl, eine Dokumentation zu sehen, einer Art verfilmten Geschichtskundeunterricht, so realistisch,
um nicht zu sagen naturalistisch wirkt das Geschehen, und dabei doch so unermesslich spannend;
man ertappt sich regelrecht immer wieder bei dem Gedanken, dass es damals wirklich so war!

Dabei bietet Deadwood keine Episoden-Stories, sondern eine breite Geschichte, die über die gesamten Staffeln hinweg andauert,
und selbst, dass die Serie nach der 3. Staffel unvollendet bleibt, tut dem Ganzen keinen Abbruch.
Im Gegenteil, es liefert das Dokument eines unvergleichlichen TV-Highlights.

Fazit:
Deadwood ist eine Geschichte über die Ursuppe unserer Zivilisation, an der man nicht vorbei kommt.
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am 10. Februar 2009
Deadwood - ein verdammt guter Platz um sein Glück zu machen, oder zu sterben"

Die wahrscheinlich beste, weil realistisch detailgetreueste Western-Serie, die je gedreht wurde, fristet in Deutschland ein absolutes Understatement-Dasein. Sicherlich auch deswegen, weil sie bisher leider nur bei Premiere zu empfangen war. Das spricht für das Qualitätsmanagement dieses Privat-Senders und beweist mal wieder, daß unsere öffentlich Rechtlichen im Tiefschlaf seichten Dummbrösel-Fernsehens weiterhin großes Kino verschnarchen. Größeren DVD-Verkaufszahlen in Deutschland steht wahrscheinlich entgegen, daß die Serie (zu Recht) erst ab 16 Jahren zugelassen ist und kaum hierzulande bekannte Schauspielgesichter zeigt.

Deadwood ist kein Action-Kino, sondern gute Schauspielkunst; die kruden Sexszenen und teilweise brutale Sequenzen kommen nie voyeuristisch oder als Selbstzweck daher, sondern wirken einfach nur handlungsstringent und logisch; zynisch kalt, wie in einer Dokumentation. Das ist kein Bonanza! Es gibt keine Helden à la John Wayne oder Gary Cooper, aber auch keine Antihelden, wie in Clint Eastwoods Unforgiven" bzw. Sam Peckinpah The wild Bunch". Die Bösen sind nicht nur schablonenhaft, rauh, hinterhältig und gemein, sondern werden vom genialen Regisseur David Milch (NYPD Blue) psychologisch feinsinnig ausgeleuchtet. Die Guten, im klassischen Sinne, gibt es nicht. Jeder ist einzig auf seinen Vorteil bedacht, auf Ausplünderung und Ausbeutung der anderen und Gewinnmaximierung. Dabei geht praktisch jeder ungerührt über Leichen, egal ob selbst-, oder fremdverursacht. Gemeinheit, Raffgier und Rücksichtslosigkeit beherrschen die Welt dieses anfänglichen Zeltdorfes - ein eiskaltes Mahagonny der Dollars, Guns and Roses. Der Zyniker erkennt hier durchaus ein Spiegelbild unserer Welt von heute.

Das Regieteam zeichnet mit einer fantastischen Kameraführung Bilder von unglaublicher Präsenz. Wenn immer es möglich ist, fährt die Kamera gnadenlos nah ran, rückt den Protagonisten fast intim auf den Pelz, auf die Haut und zeigt Gesichter, wie man sie in kaum einem Film je so beeindruckend sah. Jede kleinste Narbe, jede Hautfalte, jeder Pickel, jede Schweißperle und jeder Blutspritzer werden erbarmungslos realistisch gezeigt. Es ist Kameraqualität eines Sergio Leone oder Michael Ballhaus. Hinzu kommt ein kaltes, leicht sepiafarbenes, stellenweise scharfzeichnend graues Doku-Licht, fern aller Wärme und bar aller Farbigkeit, die wenn überhaupt, sich nur im roten Blut manch brutaler Nahaufnahmen spiegelt. Da ist Film wirklich großes Kunstwerk, von der Kamera gezeichnete Gemälde im Stellenwert historisch großformatiger schwarz-weiß-Fotos; ungeheure Bilder, die teilweise auch durchaus schmerzlich in Erinnerung bleiben. Genial ist allein schon die sich in jeder Folge wiederholende Eröffnungssequenz - ein atemberaubender cineastischer Geniestreich an sich.

Deadwood spielt kurz nach der Schlacht am Little Big Horn im Jahre 1876. Der Ort ist zu dieser Zeit noch kein richtiges Western-Kaff im traditionellen Sinn, sondern eher ein ständig wachsendes improvisiertes Goldgräber-Lager, Treffpunkt von Gesindel und Abenteurern, wo Tag für Tag neue Gebäude und Verkaufsbuden gezimmert werden. Praktisch alle Charaktere gehen auf historischen Figuren zurück (die bekanntesten: Calamity Jane, Wild Bill Hickok, Wyatt Earp...etc), wobei die Handlung fiktiv bleibt. Täglich kommen neue, darunter sehr skurrile Gestalten an. Gezeigt wird die teilweise zumindest kalendarisch kurze Lebenswelt von real existierenden Mördern, Prostituierten und Goldgräbern.

Brillant häßlicher wurde seit Westwärts zieht der Wind" und Unforgiven" selten ein Szenario gebaut. Die Wege von Deadwood bestehen aus einer einzigen Schmutz- und Jauchegrube, Saloon, Bordell und Spielhalle gehen ebenso hautnah ineinander über, wie der Straßendreck in den Schweinestall und die Schweinehälften-Lagerhalle des örtlichen - natürlich chinesischen! - Metzgers, dessen wohlgenährte Tiere manch preiswert zu handelndes Mord-Opfer relativ spurlos und zynisch allzeit zu entsorgen bereit sind. Hier herrscht die Pest, regiert ein Heer Gesetzloser, an deren Spitze der schmierige bösartige Saloonbesitzer Al Swearengen (begnadet: Ian MacShane!) die Weichen gerade einmal soweit stellt, daß nicht alles im totalen Chaos versinkt.

Natürlich ist der Film stellenweise frauenfeindlich, rassistisch und bösartig; weil er historische Realität, ohne alle Glättungen, mit allen ihren menschlichen Gemeinheiten widerspiegelt. Es gelingt dem Regieteam auch bei seinen sogenannten Helden" in die Tiefe zu gehen. Die Charaktere werden ausgeleuchtet, geradezu seziert und psychologisch auseinander genommen, wie in keiner anderen Serie. In jeder Folge der von mir gesehenen 1. Staffel entwickeln sich die Hauptakteure weiter, werden neue Abgründe ausgeleuchtet und es treten überraschende Wendungen auf. Selten hatte eine Fernsehproduktion das Format solch ganz großen Kinos - Reaktion und Zeitgeist auf das mittlerweile gähnende Hollywood-Niveau und die langweilige Ausgelaugtheit des immergleichen Flachsinns und der immergleichen faden Gesichter.

Bild- und soundtechnisch (trotz deutschem Dolby Surround / Original in 5.1. dolby digital) so in etwa das Beste, was bisher auf DVD gepreßt wurde. Selbst bei einem 1,50er Plasma in nicht HDTV-Auflösung ist das Bild noch durchgängig so scharf, wie bei einem alten legendären 15-DIN Dia. Ein Beamer mittlerer Leuchtkraft läßt sich locker auf 3 Meter aufzoomen, ohne das Gefühl des Kontrastverlustes zu haben. Das ist technische Referenz-DVD erster Kategorie und Güte; leider hat die 1. Staffel der Serie keinerlei Zusatzmaterial. Welch eine Schande!

Deadwood wurde mit hochwertigen Film-Preisen geradezu überschüttet: sieben Emmys und ein Golden Globe. Bei der Golden-Globe-Verleihung 2005 wurde die Fortsetzung in der Kategorie "Beste Serie - Drama" nominiert und Ian McShane als bester Darsteller einer Fernsehserie ausgezeichnet. Weitere Auszeichnungen kamen von der Cinema Audio Society, der Directors Guild of America und der Vereinigung American Cinema Editors.

Für einen kritischen Westernfan absolut unverzichtbar! Ein Meilenstein in der Geschichte des Westerns. Darstellerisch, filmisch und künstlerisch ein mehr als Oscar-reifes Episoden-Meisterwerk ab 16 Jahre.
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am 7. April 2008
WOW!!! - DIESE SERIE HAT MICH WIRKLICH VOM HOCKER GERISSEN...
(...und das geschieht nicht oft!)

DEADWOOD spielt kurz nach dem Massaker an General Custer im Jahre 1876 in einem unregierten Teil von South Dakota und handelt von einer gesetzlosen Stadt im Aufbau, die Glücksritter, Herumtreiber, Tyrannen und ausgebrannte Abenteurer anzieht, welche sich nach einem Kartenspiel und einem Ort zum Sterben sehnen.

Und obwohl die Serie auf etliche historische Personen und Ereignisse basiert, ist sie nicht wirklich dem Genre WESTERN zuzuordnen, vielmehr ist sie eine Metapher, wie Politik & Wirtschaft seit eh her funktioniert. Intrigen, Vetternwirtschaft, Protektion...

Interessant ist, dass es DEADWOOD (South Dakota) tatsächlich gab und der Ort immer noch existiert (Einwohnerzahl: 1.380 im Jahr 2000).
Die Schlüsselfigur der Serie ist AL SWEARENGEN, ebenfalls eine authentische Figur und der angeblich erste Bewohner Deadwoods.
Trotz seiner Unbeherrschtheit, Gewaltherrschaft und frauenfeindlichen Despotie vollbringt es die Serie, Swearengen als Sympathieträger zu kultivieren, was sicherlich auch an der großartigen Darstellerleistung von Ian McShane liegt. Und obwohl die Serie eigentlich gar nicht versucht, Swearengens mafiösen Machenschaften zu idealisieren oder gar zu glorifizieren, ging der "echte" Ellis Alfred Swearengen wohl noch kaltblütiger über Leichen.

Al Swearengen verdiente mit seinem Gem-Saloon (zugleich das Bordell der Stadt) durchschnittlich 5.000 bis 10.000 US-Dollar, was nach heutigen Maßstäben etwa 85.000 bis 170.000 US-Dollar entspricht. Der Saloon ist Mittelpunkt der Serie.

Weitere prominente Bürger der Stadt waren der Revolverheld Wild Bill Hickok, die Western-Heldin Calamity Jane und Marshal Seth Bullock, die alle eine mehr oder weniger große Rolle in der Serie spielen.
Eine Zeit lang hielten sich auch die beiden berüchtigten Revolverhelden Doc Holliday und Wyatt Earp in Deadwood auf.

Eine fiktive Figur ist wohl Doc Cochran, der der Serie mit seinem mißgelaunten, aber durchaus philanthropischen Charakter äußerst gut tut.

Überhaupt ist die Serie so unheimlich gut gelungen, weil keine einzige Figur ein eindimensionales Profil hat. Allein der schmierige Hotelbesitzer und Bügermeister E. B. Farnum ist interesannter und vielschichtiger als z.B. alle PRISON-BREAK-Charakter zusammen.

In manchen Rezensionen wird die 2. Staffel als schwach bewertet. Für mich absolut unverständlich, - da es sich bestenfalls um Schwäche auf sehr hohem Niveau handeln kann! Mag ja sein, dass die zweite Staffeln "schwächer" als die anderen beiden ist, - trotzdem überragt die Qualität der kompletten Serie und demütigt geradezu Serien wie z.B. PRISON BREAK (die hier stellvertretend für alle oberflächlichen Serien dieser Welt herhalten muss). Vielleicht ist manchen Zuschauern die zweite Staffel zu anstrengend, weil man sich schon ziemlich konzentrieren muss, um den ganzen Machtspielen und Intrigen folgen zu können. Richtig ist jedoch, dass die Serie mit dem blutigen George-Hearst-Konflikt der dritten Staffel wieder an Eigendynamik und Spannung gewinnt. Trotzdem finden wir - meiner Meinung nach - die beste Schluss-Szene (ausgerechnet) in der zweiten Staffel... und zwar in der Episode "William"!!!

An dieser Stelle möchte ich ausdrücklich mal die deutsche Synchronisation loben. Oft wird ja über schlampige Synchronisationen gelästert und das Original empfohlen. Gerade bei DEADWOOD wird aber deutlich, wie schwer diese Aufgabe ist und wie klasse sie bei dieser Serie gelöst wurde. Kaum zuvor wurde mir bewußt, wie doppeldeutig und gleichzeitig ausdrucksstark und schön (deutsche) Sprache sein kann...

Tatsächlich ist die Serie jedoch Leuten NICHT zu empfehlen, denen es bei anstößigen Kraftausdrücken und erfrischend wüsten Tiraden erröten.
Doch wer zwischen den Zeilen lesen kann, wird die grandiose Doppeldeutigkeit fast jedes (Zwie-)Geschrächs entdecken resp. dem psychologischen Hintergrund der hinter den Entgleisungen steckt.
Als Bewunderer großer Fabulierkunst bin ich jedenfalls restlos begeistert von DEADWOOD. Auch (und v.a.) wegen der hervorragenden Schauspielerleistungen!

Könnte ich, würde ich 10 Sterne und mehr geben...!
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am 22. April 2008
Zur Serie selbst gibt es wohl kaum noch etwas zu sagen. Für mich eine der besten, die es überhaupt gibt. Der besondere Reiz für mich liegt in der realitätsnahen Verfilmung historischer Begebenheiten und Figuren. Es ist sehr interessant, auf diese Weise die Gründung einer Wildwest-Stadt mitzuerleben. Das Kunststück, welches hier geglückt ist, dürfte aber wohl die gekonnte Verknüpfung historischen Materials mit bewegender Unterhaltung sein. Spannend in Szene gesetzt, großartig gespielt und voller Detailliebe. Deadwood ist damit zu meiner absoluten Lieblingsserie geworden.
Schon allein deswegen stand es für mich außer Frage, dass ich die Special-Edition mit Pokerkarten und -chips haben wollte. Wie aber auch schon bei den aufwendigen Verpackungen anderer Serien (z.B. Alias), haptert es meiner Meinung nach an der Umsetzung.
Der Papptresor wird in einem Karton geliefert und ist meines Erachtens ausreichend geschützt. Das Innenleben allerdings übersteht einen Versand leider nicht unbedingt. Neben dem DVD-Einschub befindet sich eine Pappwand, in welche das Pokerset eingelassen ist. Was nun bei den Spielkarten aufgrund des Gewichts gut funktioniert, scheitert bei den schweren Pokerchips leider. Diese sind für eine einfache Pappkonstruktion schlichtweg zu massig, sodass das Innenleben beim Versand zerrissen wird.
Insgesamt eine tolle Idee und die Extras selbst sind auch hochwertig, aber leider wurde wiedermal nicht ganz bis zu Ende gedacht. Und wenn die Box schon exklusiv für Amazon erstellt wird, dann sollte doch wohl klar sein, dass hier Versandwege unabdingbar sind.
Mein Exemplar habe ich jedenfalls reklamiert und schlussendlich zurückgeschickt. Um weitere Eskapaden zu vermeiden begnüge ich mich wohl mit der normalen Box. Denn letztlich kommt es ja doch nur auf eines an: Das grandiose Filmerlebnis.

Serie: 5 Sterne
Verpackung: 2 Sterne
Gesamt: 3,5 aufgerundet 4

Fazit: Wem solche Mängel nichts ausmachen kann hier zugreifen. Günstiger als der Einzelerwerb der Staffeln ist es ja bislang eh noch.
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am 8. Januar 2011
Diese Serie ist der Hammer. Wärend der 47-56 Minuten pro Folge passiert alles und zugleich nichts. Soll heißen das alle wichtigen und weitreichenden Ereignisse immer von den klein Unwichtigkeiten begleiten, manchmal sogar überschattet werden, was einfach nur sympatisch und unterhaltsam ist. Al Swearengen ist der wohl beste Bösewicht den ich je gesehen habe (da man ihn einfach nicht hassen kann). Seth Bullock ist ein Sheriff der anderen Art (weil er hern mal zuhaut um zu erreichen was er will). Jeder achso kleinen Nebenrolle wird eine Wichtigkeit beigemessen, wie man es in keiner anderen Serie zu sehen bekommt. Der Tresor in dem die Serie daherkommt ist zwar leicht instabil, aber eine passende Aufmachung die mit historischen Bildern, sowie dem beiligendem Pokerspiel samt Chips den Flair der Serie ins heimische Wohnzimmer überträgt.

Fazit: Unterhaltsam, lustig und eine angenehme Abwechslung zu den üblichen Serien. Der wilde Westen war noch nie interessanter. Die Serie überzeugt auf allen Gebieten.
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am 13. Dezember 2012
Dachte ich hab die schon besprochen aber da ist wohl was schief gegangen > Fakt ist > realistischer geht wohl kaum und wer als Western-Fan das nicht gesehen hat, dem fehlt was ... > allerdings nichts für empfindliche Gemüter! Es ist völlig unverständlich, wieso diese Serie eingestellt wurde nur weil der Regisseur nach Hollywood ging - das hätte ein anderer mit Sicherheit genauso hingekriegt! War doch alles da außer dem Regisseur .... - es ist unverständlich wieso man die Kulissen abgerissen hat ... > diese Serie wird niemals im Free-TV zu sehen sein - das ist sicher!
Fünf Sterne heißt doch auch > uneingeschränkte Kaufempfehlung ... wer hat der hat und kann sich glücklich schätzen ...
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am 31. Juli 2013
Ich habe selten mit soviel Interesse und Vergnügen einen Western gesehen! Der Zuschauer bekommt
vieles über die Lebensweisen(Lebenswelten der Menschen zu dieser Zeit vermittelt. Es ist eine Serie
mit Anspruch und ganz tollen Schauspielern! Ein Western für Interlektuelle, wobei die harte und teilweise
defftike Sprache nicht störend wirkt. Es ist halt die Sprachform raubeiniger Westmänner und durchtriebener
Geschäftemacher! Auch die Damenwelt brauch sich in diesem Western nicht verstecken!
Eine super gelungene Serie mit hohem Unterhaltungswert!!
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am 6. Juli 2016
Wer Western gegenüber nicht abgeneigt ist und "Hell on wheels" sehr gerne gesehen und geliebt hat, sollte hier mal reinschauen. Mir hat die Serie "Deadwood" viel Spaß gemacht, auch wenn sie insgesamt nicht ganz an "Hell on wheels" heranreicht.
Das mag aber natürlich auch daran liegen, dass diese Serie schon einige Jahre auf dem Buckel hat (2004 - 2006) und wesentlich älter ist als "Hell on wheels"

Neuere Serien haben gegenüber älteren Serien des gleichen Genres immer einen Vorteil, was Technik, Bild, Ton, Effekte, Lerneffekte usw. anbelangt. Das ist einfach so.

Westernfilme und -Serien haben es grundsätzlich nicht leicht. Viele Zuschauer können sich mit diesem Genre einfach nicht anfreunden. Das wird auch der Grund dafür sein, warum "Deadwood" bereits nach 3 Staffeln abgesetzt wurde, was ich sehr schade finde.
Auch "Hell on wheels" wurde mit "nur" 5 Staffeln nicht ausreichend gewürdigt.

Jedenfalls hatte ich mit "Deadwood" eine Menge Spaß und kann diese Blue-Ray-Komplettbox aus Überzeugung weiterempfehlen.

Wer die Serie aber erst einmal antesten möchte: hier ist ein Link zur ersten Staffel (preiswerte DVD-Version):

Deadwood - Die komplette erste Season [4 DVDs]

Zieht sie Euch rein.
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