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Kundenrezensionen

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am 18. September 2008
Der verliebte Tristan (Charlie Cox) verspricht seiner Angebeteten einen gefallenen Stern, in der Hoffnung ihr desinteressiertes Herz doch noch erobern zu können. Zu diesem Zwecke überwindet er die verbotene Mauer, die sein Dorf Wall vom magischen Reich Stormhold trennt und findet dort auch eine Sternschnuppe. Diese hat die Gestalt einer hübschen jungen Frau angenommen und nennt sich Yvaine (Claire Danes). Tristan und Yvaine sind sich allerdings nicht besonders sympathisch, und die Tatsache, dass der junge Mann den hilflosen Stern auch noch als seine Gefangene mit sich herumschleppt macht deren Verhältnis nicht gerade ungezwungener. Zudem haben auch ein paar andere wichtige Leute großes Interesse an dem gefallenen Stern. Das Hexenschwestern Trio unter der Führung von Lamia (Michelle Pfeiffer) möchte gerne das Herz des Sterns essen um damit ewige Jugend zu erringen und eine Schar mordlüsterner Prinzen-Brüder sucht bei Yvaine das Amulett, das einem von ihnen die Regentschaft sichert. Klar, dass die hilflose Yvaine in arge Gefahr gerät, und dass Tristan sich schon etwas einfallen lassen muss, wenn er den Stern mit nach Hause zu seiner Liebsten nehmen möchte.

Das liest sich nun vielleicht so, als würde den Zuschauer hier eine altbekannte und ganz banale Fantasy Geschichte erwarten, so eine, die man schon hundert mal gelesen und gesehen hat, aber dem ist nicht so.
Dies ist mit Abstand der witzigste, romantischste, schrägste, liebenswürdigste, einfallreichste und natürlich unterhaltsamste Fantasy-Film dieses Jahrzehnts (Herr der Ringe natürlich nicht mitgerechnet. Der ist außer Konkurrenz ;-)). Nach den jüngsten epischen Großprojekten wie Narnia und der Goldene Kompass hat man hier als Kontrapunkt sozusagen einen überschaubaren, völlig unverkrampften, manchmal etwas gruseligen und natürlich hochgradig unterhaltsamen Familienfilm produziert, der ebenso harmlos wie geistreich ist und mit mehr Humor und Einfällen aufwartet als man bei einmaligem Ansehen verkraften kann. Manchmal wirkt die Handlung ein bisschen wirr und inhomogen, das hat aber mein Vergnügen nicht im Mindesten beeinträchtigt, weil man selbst beim chaotischen Hin und Her zwischen düstern Hexenkesseln, hamletartigen Geisterscheinungen, wilder Blitzpiraterie und herzrührender Liebe immer noch herzlich lachen und kindlich staunen kann.

Darsteller wie Robert de Niro (als schräger Piratenkapitän Shakespeare) Michelle Pfeiffer (als wenig zauberhafte Oberhexe im Kampf gegen Falten und Zellulitis), Rupert Everet (als ungewöhnlich langlebiger Prinz Sekundus) bürgen für die Spitzenqualität dieses Films aber auch der unbekannte Charlie Cox weiß rundum zu überzeugen und Blond-Schönchen Claire Dane ist die perfekte Besetzung für den arglosen Stern. Die beiden zusammen bilden ein herzerfrischend zänkisches Fast-Liebespärchen, das man gesehen haben muss.

Fazit:
Zu schön um ihn zu verpassen.

DVD, Typ 9:
Laufzeit 122 Minuten, Amaray Case, Bildschirm 16:9 (2.40:1) anamorph, Ton: Deutsch, Englisch, Türkisch: Dolby Digital 5.1
Untertitel: Deutsch, Englisch, Türkisch,
Ausstattung: Trailer, Szenenanwahl, Making Of, Animiertes DVD-Menü, Menü mit Soundeffekten, Entfernte Szenen
1818 Kommentare| 123 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 4. Februar 2010
Bevor ich diesen Film auf dem Medium Blu-ray aus technischer Perspektive bewerte, möchte ich erst einmal etwas persönliches loswerden: Ich liebe Filme. Seit ich ein Kind war, bin ich stets gern ins Kino gegangen (bei Preisen von 50 Pfennig bis 4 D-Mark waren da deutlich mehr Kinobesuche drin als heute!) und habe mich von den Geschichten verzaubern lassen. Als 7-jähriger sah ich "Sindbads 7. Reise" und war hin und weg. Heute gibt es von solchen Momenten nicht mehr sehr viele und auch die Filme sind mit den Jahren nicht wirklich besser geworden. Klar, technisch raffinierter und realistischer, aber an wirklich guten Geschichten mangelt es einfach. "Der Sternwanderer" hingegen ist ein Film, der es tatsächlich geschafft hat, mich wieder zu verzaubern zu dem kleinen 7-jährigen, der vor der riesigen Leinwand saß und mit funkelnden Augen nicht eine Sekunde den Blick abwenden konnte. Dieser Film hat einfach alles, was es dafür braucht. Eine wundervolle Geschichte, die in sehr schönen, harmonischen Bildern und angemessenem Tempo erzählt wird. Ein wahres Märchen für Erwachsene, die eigentlich nicht wirklich erwachsen werden wollen. Tolle, (durchaus auch) sympatische Figuren - selbst Michelle Pfeiffer als böse, alte, faltige Hexe mit flachem Hängebusen und kahlem Hinterkopf - die zwar etwas überzeichnet doch sehr passend zum Gelingen des Films beitragen. Fantasievoll, herrlich und leicht schräg ist der Film und entführt ohne Schwierigkeiten aus der rauhen Realität in das beschauliche Stormhold, in dem sich Königssöhne gegenseitig meucheln, um Thronerbe zu sein, eine Ziege zum Menschen verwandelt wird und trotz menschlichem Antlitz durch und durch Ziege bleibt, wo Piraten mit den Schiffen den Himmel kreuzen und Blitze einfangen ... Ja, als ich diesen Film sah, war ich zurück in meiner Kindheit. Für mich ist "Der Sternwanderer" ein MUSS in einer DVD- oder Blu-ray-Sammlung. Es ist ein Film für die ganze Familie, also auch die Männer und Jungs. Allerdings sollte man hier der FSK-Freigabe von 12 Jahren aufgrund einiger Szenen vertrauen. Die Bildqualität der Blu-ray (natürlich immer vernünftiges Equipment vorausgesetzt) besticht durch sehr gute Schärfe und auch die Schwarzwerte sind astrein. Vom Bild her kann man hier wirklich von HD sprechen. Beim Ton muß ich mich allerdings meinem Vorrezensenten anschließen: bei einem so üppigen Bild darf der Ton nicht nachstehen und ein 5.1 Dolby Digital Sound ist da einfach nicht angemessen. Vielleicht sollten die Synchronstudios in Deutschland langsam mal technisch nachrüsten, um ebensolche Ergebnisse wie die originale englische Tonspur (DTS-HD 5.1) zu erzielen!? Sonst wirkt das ganze immer nur wie eine schön anzuschauende, fette Kuh, die trotzdem nur Magermilch gibt. Das enttäuscht dann doch schon sehr. Wenn sich das Medium Blu-ray hierzulande durchsetzen soll, dann muss man auch die Anreize zum Wechsel schaffen, denn es soll sich ja schließlich auch lohnen das Geld in neue Geräte zu investieren und die Mehrkosten gegenüber einer DVD zu rechtfertigen. Trotz dem klanglichen Mangel gebe ich dieser Blu-ray aber die volle Punktzahl und lege diesen Film allen, die gern mal wieder Kind sein möchten ans Herz.
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am 2. Februar 2008
Diesen Film kann man wohl eindeutig als Fantasymärchen bezeichnen. Er enthält Zauberei, eine andere Welt und natürlich die Liebe. Nun bin ich eigentlich kein großer Fan von Liebesfilmen, doch ist die Liebesgeschichte in diesem Film wirklich schön aufgebaut und hat auch mich verzaubert. Zudem spielt Claire Danes ihre Rolle als gefallenen Stern sehr gut. Gerade im Mittelteil des Films bringt sie ein paar sehr lustige Kommentare. Allgemein kommt der Humor in diesem Film nicht zu kurz, jedoch nicht durch platte Sprüche, sondern vielmehr durch Mimik und Gestik bestimmter Figuren. Gerade Robert DeNiro ist hier zu nennen. Er spielt seine Rolle wieder einmal genial, als "grausamer" Pirat, mit recht seltsamen Vorlieben... (mehr will ich nicht verraten). Er ist auf jeden Fall maßgeblich an der Komik des Films beteiligt. Er kann halt einfach alles spielen.
Auch die Magie kommt in diesem Film nicht zu kurz. Die Hexen, vor allem Michelle Pfeiffer, spielen ihre Rollen sehr gut und die Zauberei ist gut animiert.
Zum Inhalt des Filmes möchte ich nichts sagen, dies kann man ja schließlich an vielen Stellen nachlesen.
Zusammenfassend sei einfach noch einmal gesagt, dass es wirklich ein schöner Fantasyfilm mit wunderschöner Liebesgeschichte, sehr guter Besetzung und klasse eingebautem Humor ist.
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am 26. November 2008
Nach Harry Potter und Der Herr der Ringe stieß ich auf Narnia und war davon enttäuscht. Also taperte ich ins Videoland und blieb vor Der Sternwanderer stehen. Ich erinnerte mich an folgenden Ausschnitt aus dem Trailer:

Ein Junge hält um die Hand seiner Traumfrau an. In dem Moment stürzt ein Stern vom Himmel, und zwar auf die andere Seite der Mauer, die an den Ort angrenzt. Niemand darf die Mauer überqueren und deshalb wird diese Mauer von einem alten Wächter bewacht. Der Junge verspricht dem Mädchen den Stern für sie zu suchen und ihn herzubringen. Wenn er es schafft, dann darf er sie heiraten. Also bricht er auf und wie es sich herausstellt ist der Stern eine junge Frau.

Das klang irgendwie schön ' aber es bildetet längst noch nicht die Rahmenhandlung.
Ich war durchweg erfreut und von dieser 'ja eigentlich soooo einfachen Story, die man schon 1000 Mal gesehen hat, aber die hier so wunderschön erzählt wird, dass der Film momentan zu meinen Lieblingsfilmen gehört!

Dieser Film beginnt mit einer kleinen irgendwie traurigen Liebesgeschichte, die nicht von Dauer ist. Dann erwächst daraus eine neue Liebesgeschichte, die dann in ein romantisches Märchen übergeht. Dann kommen Ritter und Hexen hinzu und das Fantasymärchen ist perfekt.

Die Ritter jagen einer Kette hinterher; denn der Prinz, der die Kette zurückbringt, der wird König. Allerdings ist durch die Kette aus Versehen ein Stern vom Himmel gefallen. Der Held der Geschichte will seiner Angebeteten den Stern bringen, damit sie ihn heiratet. Die 3 Hexenschwestern brauchen das Herz eines Sterns (eines strahlenden Sterns!!!), da sie dadurch einige Hundertjahre länger leben können (mittlerweile sind die alt und zerfallen und 300 Jahre alt). Von den 3 Hexen darf eine den Rest des letzten Herzens essen, um wieder jünger und kräftiger zu werden, und den Stern zu suchen...allerdings altert sie mit jedem Zauber wieder (sehr lustig anzusehen). So sind alle auf der Suche nach dem Stern, da 'sie auch die Kette' um den Hals hängen hat. Es ist schön, wie der junge Tristan und der Stern sich annähern.. Durch den gemeingefährlichen Piraten, der in Wirklichkeit eine Tunte ist, aber das geheim halten muss, lernt der junge Hauptdarsteller ein echter Mann zu werden, um später gegen die Hexen und seinen Konkurrenten anzutreten. Dann ist da noch die Straßengraben Hexe, die die Mutter des jungen Helden seit über 20 Jahren als Vogel verzaubert gefangen hält'..ohne das es beabsichtigt wird, löst sich am Ende alles in Wohlgefallen auf'.

Hier gibt es Familienzusammenführungen, die wahre Liebe, Hass, Mord, Intrigen, Zauber, Ekel, Humor, Action', verzauberte Ziegen, ;0) einen tuntigen Kapitän, der einfach wundervoll von Robert De Niro gespielt wird'eine Hexe, die so lieblich und gleichzeitig böse perfekt ist, dass auch die älteren Zuschauer sich fürchten- von Michelle Pfeiffer verkörpert...es gibt die guten Ritter und die bösen und hinterhältigen Hexen' und das beste: Jeder einzelne Handlungsstrang wird am Ende mit einem Paukenschlag in einer wunderschönen Weise aufgelöst und man bekommt ein richtig gutes und schönes Gefühl!!!

Ich schäme mich nicht zu sagen, dass dies das momentan schönste Fantasymärchen für Erwachsen ist, das man innerhalb eines Filmes (110 Min.) erzählen kann, ohne eine Trilogie daraus machen zu müssen
Hier stimmt wirklich alles!!

Die Idee mit dem Reisen bei Kerzenschein; die Erkennung der wahren Liebe des Hauptdarstellers; das süße Spiel von Claire Danes als Stern; das Schicksal der Mutter, das durch den Sohn eine Wendung nimmt; der tuntige Pirat (?) der den Helden zum Helden macht; die genialen Hexendarstellungen, die so sind, wie man sich Hexen immer vorgestellt hat; die guten Ritter (sehr lustig mit anzusehen, wie sie sich erst gegenseitig umbringen durch Intrigen ;0); das Schicksal der 'Straßengraben-Hexe', die soooo wichtig für die ganze Handlung ist; der Konkurrent des Hauptdarstellers'.

Keine Charaktere ist hier sinnlos, da es nur Hauptdarsteller und wichtige Nebendarsteller gibt. Bei diesem Film spürt man die Magie und auch, dass hier viel Liebe und Zeit investiert wurde!

Ich bin noch immer berauscht von diesem Film und deshalb lesen sich meine Sätze wohl ein wenig abgehackt oder verworren'

Das ist ein Märchen, dass man gerne weitererzählen möchte'ein Märchen, an dem man festhält'
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am 10. Januar 2015
Man hat leider viel zu wenig von diesem wunderbaren Film gehört oder gesehen. In den Kinos ging er aufgrund fehlender Werbung unter, die Awards zogen Filme mit mehr Explosionien und weniger Herzblut vor.
Dieser Film glänzt durch eine stimmige, sehr harmonisch entworfene Soryline sowie überzeugende und sympatisch gezeichnete Charaktere.
Ein absolutes MUSS für jeden Fan von Fantasy, Märchen und gut gemachtem Kino!!

Außerdem: de Niro als Pirat?! Braucht man noch mehr Argumente?? ;-)
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am 17. Juni 2014
Ein wirklich toller Film, der für alle geeignet ist - ich musste die DVD erneut kaufen, weil das "ältere Modell" defekt war - also musste schnell Ersatz her - der Winter ist lang! Ich liebe diesen Film - super Star-Besetzung! Vor allem die Hexe und der Pirat ist super getroffen von.... schaut selbst! ;-)
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am 18. Januar 2016
Ein tolles Fantasymärchen mit dem ' alles wird gut ' Feeling schon zu Beginn. Stört aber nicht, da hier alles stimmt: Schauspieler, Story und...die traumhafte Liebesgeschichte. Einfach zurücklehnen und eintauchen. Bringt einen ( mich auf jeden Fall ! ) aus dieser hektisch / chaotischen Welt mal kurz auf eine andere Ebene - ich war verzaubert.
Achso: und nicht zu vergessen die lustigen Szenen / Kommentare...einfach genial, zum lachen und nie überspitzt. Das gibt diesem ' Märchen ' einen Pep ...tolle Mischung und nicht umsonst mehr als 4 Star's !!!
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VINE-PRODUKTTESTERam 31. Juli 2012
Worum es geht:
Der junge Tristan lebt im englischen Wall ein normales und ziemlich langweiliges Leben. Er himmelt die schöne Victoria an, die sich zwar in seiner Bewunderung sonnt, aber in Wahrheit einen gutaussehenden und weitgereisten (200 Kilometer :-)) Gentleman liebt.
Victoria verspricht Tristan jedoch ihre Hand, wenn er ihr einen Stern bringt. Da gibt es nur ein Problem. Der Stern ist hinter der Mauer niedergegangen, die Wall von einer unbekannten Welt trennt.
Als Tristan die Überquerung gelingt, findet er sich unverhofft in dem magischen Königreich Stormhold wieder, wo er auf den gefallenen Stern trifft - dieser entpuppt sich allerdings als dickköpfige Frau, die ihre eigene Meinung vertritt und keinesfalls plant, sich von Tristan zu Victoria bringen zu lassen.
Derweil machen sich zwei Prinzen auf den Weg und ein Juwel zu finden, dass der Stern Yvaine bei sich trägt und außerdem sind auch drei Hexen hinter dem Stern her, dessen Herz ewiges Leben verspricht...

Wow. Dieser Film ist wirklich ein gelungenes Meisterwerk!! Die Schauspieler brillieren und bringen die Gefühle und Beweggründe ihrer Figuren super zur Geltung!
Ich weiß gar nicht, wen ich als erstes erwähnen soll.
Michelle Pfeiffer als böse Hexe, die das Herz der schönen Yvaine verzehren will, um ewige Jungend zu erlangen oder Robert De Niro, der als schwuler Piratenkapitän "auf seinen Ruf achtet" und möglichst böse rüberkommen möchte.
Die wunderschöne Sienna Miller spielt die egoistische Victoria sehr überzeugend und Claire Danes überzeugt als dickköpfige Yvaine, die hinter die Fassaden schauen kann und den Menschen direkt ins Herz schaut.

Die Schauplätze sind wunderschön und die Story extrem packend und spannend. Ich konnte kaum auf Pause schalten, um kurz auf die Toilette zu verschwinden. :-)
Ich finde die Story wirklich klasse und habe mir direkt noch das Buch bestellt, in der Hoffnung, dass es genauso gut ist. Oder wenigstens annäherd, das würde mir schon reichen.
Besonders gefallen hat mir auch die Story um Prinz Septimus, der versucht das Königreich in seine Hand zu bringen. Klasse!
Wirklich schön, dass man sich als Erwachsener noch einmal auf solch ein tolles, turbulentes und süßes Märchen einlassen darf!
Ganz, ganz, ganz großes Kompliment an die Schauspieler, den Regisseur, die Produzenten und alle Beteiligten (auch wenn sie es vermutlich nie lesen werden. :-))

Kaufen Sie sich diesen Film, wenn Sie sich auf ein schönes und witziges Märchen einlassen können und wollen. Er bereichert jede Filmsammlung!

Fakts am Rande:
Laufzeit 122 Minuten
Ton: Deutsch, Englisch, Türkisch: Dolby Digital 5.1
Untertitel: Deutsch, Englisch, Türkisch,
Ausstattung: Trailer, Szenenanwahl, Making of, Entfernte Szenen
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am 18. März 2008
"Der Sternwanderer" war mir bis vor kurzem eigentlich unbekannt, der Film ist im Kino leider an mir vorbei gegangen und das Buch kannte ich bisher auch nicht. Erst als ich vor etwa 2 Wochen die DVD sah und ich die Namen Michelle Pfeiffer sowie Robert De Niro (die ich beide schauspielerisch sehr schätze) las stieg mein Interesse. Der Preis war auch recht günstig so hab ich mir die DVD mal besorgt und ich bereue es keine Sekunde. Der Film ist echt bezaubernd und witzig gemacht, in letzter Zeit gab es ja mit u.a. "Der goldene Kompass", "Eragon", "Die Chroniken von Narnia" oder auch "Die Legende von Beowulf" so einige Fantasyfilme die mich aber kaum überzeugt haben da ist "Der Sternwanderer" eine positive Überraschung für mich. Dabei würde ich den Film weniger als Fantasy sondern mehr als Märchen für Jung und Alt bezeichnen.

Worum geht es? In England trennt eine große Mauer das kleine Dorf "Wall" von einen geheimnisvollen Königreich wo keiner der Dorfbewohner so recht weiß was sich hinter der Mauer tatsächlich befindet. Trotzdem wird diese "Mauer zur anderen Welt" bzw. das Loch das sich in der Mauer befindet seit Jahrhunderten bewacht um den Dorfbewohnern den Zugang zu verweigern. Dunstan Thorn gelang es trotzdem einmal - auf einen Markt wo sich Zauberer und Feen treffen um die wunderlichsten Sachen zu kaufen trifft Dunstan die schöne Una der er verfällt und mit ihr eine Liebesnacht verbringt. 9 Monate später wird an der Mauer das Resultat dieser Liebesnacht für Dunstan abgegeben, sein Sohn Tristan. Dieser wächst nun bei seinen Vater auf ohne von seiner Abstammung zu wissen und als junger Bursche verliebt sich Tristan in die schöne Dorfbewohnerin Victoria. Diese will Tristans Liebe aber nur erwidern wenn er ihr einen Stern bringt der als Sternschnuppe hinter der Mauer gelandet ist. Tristan macht sich nun auf die Suche nach den Stern, aber er ist nicht der einzige. Zum einen wollen 3 alte Hexen (eine davon wird herrlich genial von Michelle Pfeiffer gespielt) den Stern um ihre Jugend wieder zurückzugewinnen und zum anderen ist der Stern gemeinsam mit einen Amulett auf der Erde gelandet hinter den die verbliebenden Söhne des verstorbenen Königs her sind um rechtmäßiger Thronerbe zu werden. Nebenbei töten die Brüder sich gegenseitig um weniger Konkurrenz im Kampf um das Erbe zu haben. So entsteht ein wahrer Wettlauf um den Stern der sich zu Tristans Überraschung als Frau mit den Namen Yvaine entpuppt was ihn aber nicht davon abhält sie mitzunehmen um Yvaine seiner geliebten Victoria zum Geschenk zu machen -> "Nichts ist romantischer als eine gefesselte, gekidnappte, verletzte Frau als Geschenk" :)

"Der Sternwanderer" hat vor allen eines nämlich Witz und davon reichlich. Da sind zum einen die Brüder die sich im Kampf um den Thron gegenseitig töten aber dann als Geist wieder erscheinen um sich so dann gegenseitig auf die Nerven zu gehen -> erst wenn der wahre Erbe gefunden ist sind sie als Geister erlöst. Das hat ein wenig was von typisch britischen Humor alâ Monthy Python (Das Leben des Brian, Ritter der Kokosnuss). Genial finde ich u.a. eine Szene wo die "Geisterbrüder" unter einen Bild nebeneinander sitzen und das Bild den Titel "The Slaughtered Prince" trägt.
Ein anderes Highlight ist Robert De Niro als Luftpirat, auch wenn seine Rolle nicht allzu groß ist gehört De Niros Auftritt zweifellos zu den witzigsten Momenten im Film, ich will da nicht allzu viel verraten.
Und dann ist da noch Michelle Pfeiffer die 20 Jahre nach "Die Hexen von Eastwick" wieder in die Rolle einer Hexe schlüpft. Nach einer längeren Pause feiert Michelle Pfeiffer damit eine Art Comeback und zeigt einmal mehr was für eine großartige Schauspielerin sie ist, sie verleiht ihrer Rolle sowohl Witz als auch Angst und Schrecken und zeigt vor allem Mut zur Hässlichkeit.

Was jetzt den Vergleich zwischen Film und Neil Gaimans Buchvorlage angeht da werden eventuell die Meinungen auseinandergehen. Ich habe das Buch erst gelesen nachdem ich den Film gesehen habe von daher fällt es mir schwer zu sagen ob der Film den Buch gerecht wird, umgekehrt wäre es vielleicht besser gewesen. Mir kommt vor der Film hat irgendwie mehr Witz, das Buch setzt mehr auf gekonnte Ironie und die Figuren kommen dort etwas "seriöser" rüber. Die Figur des Luftpiraten wurde z.B. im Film sehr abgeändert, ich finde Robert De Niros Auftritt ja sehr genial ich bin nur unsicher wie das die Leute sehen werden die das Buch kennen und Abänderungen skeptisch gegenüber stehen. Auch Tristan und Yvaine kommen im Buch irgendwie anders rüber, Tristan mehr wie ein schüchterner Bursche der nur selten aus sich herausgeht und Yvaine als eine sehr resolute Frau wo sich Tristan teilweise nicht traut auf ihre "Beschimpfungen" was zu antworten. Im Film haben beide Figuren irgendwie mehr "Witz" da bleiben sich die beiden auch nix schuldig was zynische Kommentare angeht. Wie gesagt ich kann schwer sagen wie die Fans des Buches darauf reagieren. Auch die Handlung wurde im Film verändert, vor allem der Schluss ist in einigen Punkten anders als im Buch, sei es die Art und Weise des Wiedersehens zwischen Tristan und Victoria, das "Ende" der Hexen sowie von Tristan und Yvaine. Ich will da jetzt nicht allzu viel verraten (auch wenn dies einige zum Teil schon getan haben) um Nichtkenneren des Buches oder des Filmes nicht den Spaß zu verderben...

Ich würde es mal so sagen: das Buch ist vielleicht etwas mehr eine Art Märchen für Erwachsene während der Film wie schon erwähnt etwas mehr Witz hat (auch wenn das Buch alles andere als langweilig und wunderschön zu lesen ist) und dadurch auch für ein jüngeres Publikum geeignet ist. Ich finde der Film hat ein wenig was von "Die Reise ins Labyrinth" mit David Bowie da beide teilweise eine ähnliche Art von Humor besitzen und gleichzeitig auch auf große Gefühle setzen. Was nun besser ist (Film oder Buch) das soll jeder für sich entscheiden mir gefällt beides sehr gut da dies ja eine Rezension zum Film sein soll möchte ich abschließend sagen dass ich wirklich selten so einen bezaubernden und witzigen Film gesehen habe, ich finde es echt schade dass ich es verpasst habe ihn im Kino zu sehen

Ach ja in der englischen Originalversion hat der Film übrigens noch eine Überraschung parat so ist hier Sir Ian McKellen (sicherlich den meißten als "Gandalf" aus "Herr der Ringe" bekannt) in der Rolle des Erzählers zu hören. Vielleicht noch generell zur DVD, neben einen ca. 30 minütigen "Making Of" sind noch einige nicht verwendete Szenen, ein sogenanntes "Blooper Reel" mit verpassten Szenen und der offizielle Kinotrailer enthalten.
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am 30. Juni 2014
Der Sternwanderer hat sich in unserer Familie zu einem Lieblingsfilm entwickelt, da er sowohl spannende als auch komische und romantische Szenen enthält. Es ist also für jeden etwas dabei :-) Die Schauspieler sind durchweg gut, die Kostüme fantasievoll und die Dialoge spritzig. Selbst die Musik ist perfekt arrangiert.
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