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Kundenrezensionen

4,6 von 5 Sternen
19
4,6 von 5 Sternen
Format: DVD|Ändern
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am 31. Oktober 2011
Das ist mit Abstand die beste Inszenierung des fliegenden Holländers, die ich bisher gesehen habe. Zum einen liegt es daran, dass man im Film eben deutlich mehr Möglichkeiten hat, als auf der Bühne zum anderen liegt es an der erstklassigen Besetzung der Gesangsrollen.
Bengt Rundgren (Daland) und Donald McIntryre (Holländer) starten fulminant, dass es einem wirklich unter die Haut geht. Der Höhepunkt ist jedoch Catarina Ligendza als Senta. Stimmlich einfach phänomenal. Noch nie hörte ich die Holländer-Ballade intensiver und eindringlicher als von ihr.
Auch Wolfgang Sawallisch wird seinem Ruf als Wagner Experte voll gerecht, genial wie er das Bayerische Staatsorchester dirigiert. Vom künstlerischen Standpunkt ein Pflichtkauf für jeden Opernfan.
Wie bei der Deutschen Grammophon üblich, ist auch die Abmischung von Stimmen und Orchester ganz vorzüglich und die Tonqualität durchweg exzellent. Lediglich bei der Bildqualität sind einige Abstriche zu machen, das erinnert mehr an frühere VHS Formate als an HD, das hätte man im Produktionsjahr 2008 schon besser machen können. Die von früheren Rezensenten bemängelte Asynchronität zwischen Gesang und Lippenbewegung fällt an einigen Stellen auf, wenn man darauf achtet, wurde vom mir aber nicht als sehr störend empfunden.
Insgesamt ist die DVD auf jeden Fall sein Geld wert.
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am 30. Dezember 2009
Hintergrund: Sie Rezension von Pelleas07. Vielleicht noch hinzuzufügen ist die Metaebene der Oper (Widerstreit zwischen satanischen und himmlischen Mächten), die sowohl vom Text, als auch musikalisch von der Ouvertüre bis zur Senta-Ballade zentral ist .

Zusammenfassung: Gesamteindruck 5/5, Inszenierung (Spielfilm) 4/5, Orchester 5/5, Chor 5/5, Donald McIntyre (Holländer) 5/5, Catarina Ligendza (Senta) 3/5, Bengt Rundgren (Daland) 5/5, Herrmann Winkler (Erik) 5/5, Ruth Hesse (Mary) 5/5, Harald Ek (Steuermann) 5/5.

Bemerkenswerte Details:
McIntyre: Schauspiel und Gesang absolute Spitzenbesetzung. Gnadenlos überzeugend die Darstellung der inneren verzweifelten Leere und Hoffnungslosigkeit mit der Gier nach Erlösung, die kein Gefühl der Liebe zulässt.

Ligendza: Darstellung der Entrückten und ihrer Mission Bewussten überzeugend. Gesang eher kühl und in den Höhen etwas dünn. Die Synchronisation im Film beschränkt sich auf Lippenbewegungen und ist eine Katastrophe.

Rundgren: Schauspielerisch und gesanglich mitten drin. Wie sonst könnte man Raffgier und Selbstgefälligkeit darstellen?

Winkler: Gesanglich und schauspielerisch herrlich schmalziges, egozentrische und verzweifeltes einfaches Gemüt als Gegenpol zum Holländer.

Inszenierung: Beeindruckend, naturalistisch ohne große Ansprüche auf Interpretation, dabei manchmal unlogisch. Leider schlecht mit dem Gesang synchronisiert.

Fazit: Ich habe mir die DVD bestimmt schon 10x angesehen und liebe sie.
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am 11. August 2016
Wagners Frühwerk als Gruselfilm - das passt! Ästhetisch ansprechend umgesetzte Verfilmung - durchaus akzeptabel, besonders durch das temperamentvolle Dirigat von Sawallisch, wenn dieses auch in seiner Byreuther Live-Aufnahme (technisch etwas fragwürdig!) noch besser zur Gelttung kommt, wobei diese (hauptsächlich) durch die bezaubernde Anja Silja gegenüber der hier vertretenen Protagonistin noch stark aufgewertet wird.
Dennoch empfehlenswert.
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am 27. April 2008
Es existiert also doch: das unheimliche Geisterschiff mit den blutroten Segeln - zumindest in der dieser DVD zugrunde liegenden Fassung. Während ein Großteil neuerer Aufführungen sich mit Andeutungen des Schiffes und/oder mit symbolischen Deutungen desselben (z. B. die sturmzerfetzten Segel als überdimensionale Vulva in Harry Kupfers Bayreuther Inszenierung aus dem Jahr 1978 - ebenfalls auf DVD erschienen) begnügt, wird es in dieser filmischen Umsetzung des "Holländer" von Vaclav Kaslik als durchaus spukhafte Erscheinung dargestellt, wenn es mit seinen leuchtend-roten Segeln plötzlich aus Nebelschwaden auftaucht. Die Aufnahmen dieser Produktion wurden im Studio gedreht, die Szenen mit den Schiffen in eigens präparierten Bassins. Die Szenen in den Innenräumen wie der Spinnstube ähneln noch am ehesten denen einer Bühnenaufführung, während man sich bei den Schiffsszenen schon beinahe an Filme wie "Moby Dick" u. ä. erinnert fühlen kann, insbesondere wenn ganze Wogen von Wasser auf die Decks klatschen.
Insgesamt fußt diese Verfilmung vor allem auf dem ursprünglichen Kern dieser in der Tradition der Schauerromantik stehenden Seemannssage, worauf auch die Einblendung des entsprechenden Textes von Heinrich Heine aus dessen "Memoiren des Herrn von Schnabelewopski" während der mit stimmungsvollen Bildern unterlegten Ouvertüre hinweist. Die milieugetreue Gestaltung der Schiffe, der Innenräume wie auch der Kostüme ergibt ein stimmiges Bild. Sieht man die Besatzung an Deck und in der Takelage die Segel setzen, bereitet es doch gleich eine umso größere Freude, den Chor der Seeleute zu hören ("Mit Gewitter und Sturm..."). Ebensolches gilt für die Lieder der Frauen beim Anblick der rotierenden Spinnräder mit der Wolle auf den Rocken und bei den Vorbereitungen zur Willkommensfeier für die heimgekehrten Gatten. Gerade in diesen Szenen wie auch in den Tanzszenen der Seeleute zu Beginn des dritten Aktes ("Steuermann, lass die Wacht...") gelangt der volkstümliche Charakter dieses Wagner'schen Frühwerkes besonders gut zur Geltung.
In der hier vorliegenden Aufnahme wird der "Fliegende Holländer" einfach als romantische Oper inszeniert, wie er ursprünglich mal gedacht war, als dramaturgische Umsetzung der dem Stoff zugrunde liegenden Sage mit Schauerelementen wie den hier drastisch gestalteten Auftritt der Mannschaft des Holländers als einen von Untoten. Kaslik greift in seiner Inszenierung auf die ursprüngliche, etwas kürzere Dresdner Fassung des "Fliegenden Holländer" zurück, in der die Erlösungsthematik - zumindest musikalisch - noch nicht so stark im Vordergrund steht, wie in den später neukomponierten Teilen der Ouvertüre und des Finales.

Die sängerischen wie auch darstellerischen Leistungen des Ensembles sind durchweg herausragend. Die schwedische Sopranistin Catarina Ligendza (*1937; eine renommierte Wagnerinterpretin) ist eine großartige, romantisch-träumerische Senta mit kraftvoller und zugleich doch immer klarer Stimmführung. Donald McIntyre, der Wotan des "Jahrhundert-Rings" von Boulez/Chéreau, überzeugt sowohl stimmlich wie auch seiner Erscheinung nach als dämonischer, unheimlicher Holländer. Auch Hermann Winkler als eindringlicher, selbstbewusster, keineswegs schwächlicher Erik und Bengt Rundgren als leutseliger und zugleich standesbewusster, auf seinen materiellen Vorteil bedachter Daland überzeugen mit überdurchschnittlichen Leistungen. Das Bayerische Staatsorchester unter der Leitung von Wolfgang Sawallisch bietet ebenfalls einen musikalisch mitreißenden "Holländer".

Fazit: Diese packende, kurzweilige Inszenierung des "Fliegenden Holländer", die sich wenn auch mit filmischen Mitteln strikt an Wagners Konzeption des Werkes orientiert, wird auch bei mehrmaligem Ansehen und Anhören ein Erlebnis bleiben.
22 Kommentare| 121 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 29. November 2009
Die Inszenierung, die Kostüme und die Ausstattung sind wirklich sehr gelungen und passen hervorragend zur gruseligen Geschichte. Keine moderne, sondern eine historische Inszenierung.

Aber wirklich schlecht und störend ist die auffällige Singerei zum Playback. Einer Operninszenierung unwürdig. Hätte ich das vorher gewußt, hätte ich die DVD nicht gekauft. Darstellern dabei zuzusehen, wie sie (auch noch unsynchron) die Münder auf und zu machen, brauche ich nicht.

Stimmlich sind Hermann Winkler und Donald McIntyre überzeugend. Obwohl hier die zarten Farben manchmal fehlen. Catarina Ligendza (Senta) ist weder darstellerisch noch stimmlich überzeugend. Sie spielt mittelmäßig und fühlt nicht. Daher ist die berühmte Senta Ballade trotz stimmungsvoller Inszenierung fad. Der helle Stimmklang der Sopranistin stört ebenfalls. Insgesamt trotz guter Bild- Tonqualität und gutem Orchesterklang nur 3 Sterne.
11 Kommentar| 40 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 4. Dezember 2010
Gesamteindruck der DVD:
Es ist ein "Film" der Oper, mit tollen Stimmen. Stil 70er/80er Jahre.
Aber: Bild und Stimmen passen nicht ganz zusammen, sondern sind ein, zwei Sekunden Zeitversetzt.
Ist auch für Kinder geeignet - da reales Schiff!

Qualität des Films:
Sehr gut. Ein richtiges Schiff. Tolle Einstellungen. Richtiges Wasser, richtiges Studio. Super, klasse, toll. Für Kids, aber auch für Erwachsene. Die Begrenzung der Bühne wurde gesprengt.
Unvergesslich das Erscheinen der Matrosen des Holländers. Klasse:
X 10 von 10 Punkten.

Qualität der Stimmen:
Gut bis Sehr gut.
Unglaublich die hohe Stimme Sentas.
Etwas weich der Holländer.
Sehr gut der Steuermann.
Etwas weich Darlant.
Aber insgesamt klasse.
X 9 von 10 Punkten.

Zeitversetztheit von Film und Stimmen:
Ja, das ist wirklich das einzig Negative an der DVD - und unglaublich, dass die Deutsche Grammophon bei D E N Preisen so etwas anbietet.
Es nervt alle paar Minuten einmal, aber man ist trotzdem irgendwann bereit, darüber hinweg zu sehen und es einfach zu aktzeptieren.
X 5 von 10 Punkten

Spannung:
Wirklich sehr spannend gedreht.
Wie Senta in die Fluten springt, wie Darlants Schiff am Holländer vorbei fährt ...
X 9 von 10 Punkten.

Deutsche Gramophon:
Trotzdem sollte die Deutsche Gramophon von sich aus anbieten, die DVD auszutauschen - fehlerhafte Autos werden schliesslich auch zurück gerufen: Deutsche Gramophon:
X 2 von 10 Punkten.

Für Kinder geeignet:
(für jüngere in kleinen Happen):
Gerade, weil alles "real" ist, interessanter als statische Bühne: für Kids:
X 10 von 10 Punkten.

INSGESAMT:
Insgesamt sicherlich absolut sehenswert. 10 Punkte.
Bleibt der Makel Zeitversetztheit von Bild und Stimme. Nervig - letztlich aber hinnehmbar. 8 Punkte.

Ingesamt:
X 8 von 10 Punkten.
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am 7. Juni 2013
Hervorragende Aufführung. Besonders eindrucksvoll die Bühnengestaltung, bei der man sich
fragt, auf welcher Bühne man so viel Wasser laufen lassen kann, daß der Eindruck wirklichen
Meeres erzeugt wird.
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am 11. April 2010
Ich habe mich nach dem Durchlesen der Rezensionen entschlossen, mir diese DVD zu kaufen und ich bereue es auf gar keinen Fall. Die Musik ist wundervoll (obwohl an manchen Stellen vielleicht zu schnell), die Schauspielerdarstellungen perfekt. Ab und zu merkt man zwar, das die Stärke der Stimme mit dem Spielen nicht ganz passt, aber das stört nur, wenn man es unbedingt sucht, also kann man es nicht als Makel ansehen. Überdies wird es von der schönen Musik, den Kostümen und Szene reichlich wett gemacht!
Kurz und bündig - höchst empfehlenswert!
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am 15. Februar 2017
Schon als Kind hatte mich diese Studiofilmfassung vor den Fernseher gebannt. Und auch heute hat sie nichts von ihrer Faszination verloren.
Eine , wie ich finde, ausgesprochen gelungene Fernsehadaption der schaurig schönen mystischen Oper von Richard Wagner.
Die Stimmen sind herausragend. Allen voran Donald McIntyre, der den Holländer nicht nur erstklassig singt, sondern auch ausgesprochen authentisch und berührend spielt.
Diese Fassung überzeugt gerade durch hervorragendes Schauspiel, wie man es sonst auf der Opernbühne eher selten erlebt.
Dazu tragen im Übrigen die gelungenen Closeups bei.
Auch ist es sehr erfrischend eine Fantasygeschichte mal wieder ganz ohne jegliche Computeranimation zu erleben.
Lippenasynchronität ist mir nur zweimal aufgefallen und war nicht weiter störend.
Klare Kaufempfehlung !!!
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am 11. August 2008
Spitze!
Warum nicht im Studio drehen, wenn es voll im Sinne des Erfinders ist ? Trotzdem lässt die künstlerische Qualität nichts zu wünschen übrig. Die allerbeste "Holländer" - Insenierung, die es giebt.
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