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am 1. Februar 2008
Endlich wieder ein Film der mich nicht langweilt.
Meinen beiden Vorrezenten kann ich nur zustimmen.
Dieser Film ist keinesfalls plump oder banal.
Starke Bilder und tolle Vergleiche.

Meine Erfahrungen mit diesem Film:
Zuerst schaute ich ihn alleine und war begeistert.
Dann schaute ich ihn mit drei Freunden. Der erste hat das Zimmer nach ca ein viertel des Films verlassen. Der zweite nach dreivierteln. Der letzte hat versucht mich in eine Unterhaltung zu verstricken und versuchte somit nicht auf den Fernseher schauen zu müssen.
Einfach faszinierend diese Reaktionen. Diese Leute finden übrigens Filme wie Hostel toll. Solchen Filmen kann ich aber nichts abgewinnen, verherrlichung von Gewalt ist nicht mein Ding.

In Taxidermia wird keine Gewalt verherrlicht. Es wird ein wenig mit den Dingen gespielt die die Menschen als eklig empfinden.
Gerade die Selbstverständlichkeit mit der diese Dinge verrichtet werden ist wahrscheinlich für viele Leute nicht fassbar.

Ein wirklich empfehlenswerter Film.
Noch ein Pluspunkt:
Es gibt keine kreischenden, wild und dumm umherrennende Teenager!
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am 19. Dezember 2012
Taxidermia ist ein sehr kunstvoller, überaus anspruchsvoller Film.
Das ist Fakt, bedeutet allerdings hier nicht, dass nicht auch durchschnittliche Zuschauer
ihren Spaß haben, bzw. sehr gut unterhalten werden können.
Sicherlich ist der Film keine leichte Kost, direkt langweilig dürfte ihn allerdings niemand finden.
Das große "Problem" an Taxidermia ist, dass er überaus provokant ist... schockierend, teilweise ekelhaft und anstößig.
Dazu gesellt sich eine große Portion schwarzer Humor, beißende Satire und bittere, ernste Tragik.
Ein explosives Gemisch also, an dem sich die Geister scheiden, egal ob Cineast, oder
Durchschnittszuschauer.
Von was handelt das Ganze, wo liegt der Sinn?

Der Film beginnt mit einer Stimme aus dem Off.
Ein Mann, begleitet von einer englischen Dolmetscherin hält einen Vortrag.
Er ist bei der Einleitung, Thema ist die Lebensgeschichte eines gewissen Lajos Balatoni, viel mehr erfährt man nicht.
Unter den Worten "...für jedes Ende hat auch der Anfang eine Bedeutung" beginnt das erste Kapitel des Films.
Die Geschichte von Lajos' Großvater, dem Soldaten Vendel Morosgoványi - während des Krieges statiniert auf einem einsamen Außenposten,
privater Diener des Leutnants und seiner Familie, dabei täglich dessen Schikanen und Erniedrigungen ausgesetzt.
Nachts spielt er wortwörtlich mit dem Feuer, vertreibt die Einsamkeit und Kälte. Sobald er unbeobachtet ist, gibt er sich außergewöhnlichen
Arten der Selbstbefriedigung hin, oder beobachtet die beiden schönen Töchter des Leutnants.
Als er eines Tages die fettleibige, ältere Frau des Leutnants schwängert, bezahlt er dafür mit seinem Leben.

Sein Sohn wird allerdings geboren und nachdem man ihm das missgebildete Ringelschwänzchen am Steiß abgezwickt hat, erkennt
ihn der Leutnant stolz als "seinen" Sohn an.
Die Hauptfigur des zweiten Kapitels ist geboren: der schwergewichtige Wettbewerbsesser Kalman Balatoni.
Wir befinden uns im sozialistischen Ungarn Mitte der 60er Jahre. Hier wird der Sozialismus aufs Korn genommen,
alles wirkt lächerlich überzogen. Wettessen ist Staatssport und wird großangelegt zelebriert und mit viel (militärischer) Propaganda
inszeniert... mit Scharen an Jungpionieren an allem Tamtam, wie trostlosen bunten Wimpeln und Fähnchen in Einheitsfarben.
Es wird gefressen und gekotzt was das Zeug hält.
Hinter den Kulissen kämpft der "Star" Kalman um die Liebe der Wettesserin Gizzela. Sie finden schließlich zueinander, heiraten
und bekommen einen gemeinsamen Sohn: der mickrige, spindeldürre Lajos Balatoni.

Ungarn heute: der Tierpräparator Lajos Balatoni ist die Hauptfigur des dritten Kapitels.
In seiner Einsamkeit und Ausgestoßenheit ist er sicher die tragischste Figur des Films.
Neben seiner Tätigkeit als rennomierter Tierpräparator in einer riesigen, eigenen Werkstatt kümmert er sich pflichtbewusst um
seinen alten, verbitterten Vater und dessen 3 monströse Katzen. Gefangen in seiner eigenen Haut ist er täglich dem Spott und er
Mißgunst seines Vaters ausgesetzt und auch seine Annäherungsversuche an die hübsche Kassiererin im Supermarkt bleiben ohne Erfolg...

An dieser Stelle möchte ich aufhören über den Inhalt zu erzählen, geschweige denn weitere Details verraten.
Man sollte nun grob einen Eindruck haben, wie Taxidermia tickt.
Handwerklich, wie darstellerisch ist Taxidermia allerhöchstes Niveau. Hier wurde nichts dem Zufall überlassen,
jedes Bild, jede Kameraeinstellung wurde perfekt durchkomponiert. Ein filmisches Kunstwerk, das alle Register zieht.
Alles ist genau aufeinander abgestimmt, wirkt und lebt durch das Zusammenspiel von Bild, Ton, Dramaturgie.
Der kalte, trübe Stützpunkt in den 40ern, das blasse Bunt, die trostlosen Farben der 60er, genau wie der neonbleiche Supermarkt im letzten
Teil.
Nicht ohne Grund war Taxidermia als Ungarns Beitrag für den Auslands-Oscar im Gespräch.

Mein Fazit:
Taxidermia ist ein Kunstwerk mit vielen Facetten. Ein ehrlicher Film, ohne pseudointellektuelle Einschläge.
Das, was gewollt wird, wird hier auch gekonnt. Keine flachen Botschaften, kein geheuchelter Tiefsinn.
Den Film mit anderen zu vergleichen fällt sehr schwer. Der Vergleich mit Tarantino fällt heraus, meiner Meinung nach Schwachsinn.
Entfernte Verwandte sind eher Alex van Warmerdam's "Die Noorderlinger",
oder der französische Kultfilm "Delicatessen".
In erster Linie ist Regisseur György Palfi allerdings ein komplett eigenständiger Film gelungen, der so recht in keine
Schublade passen will. Ein filmisches Meisterwerk, das den Zuschauer auf tausend Arten berührt,
ihn schließlich sprachlos zurücklässt... ob man ihn schlussendlich mag oder nicht.

P.S.: Den deutschen Untertitel "friss oder stirb" finde ich übrigens sinnlos und reißerisch.
Das zeigt eher, wie hilflos selbst der Veleih im Umgang mit dem Film ist... und Horror oder Splatter sollte hier übrigens niemand erwarten.
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am 31. Januar 2008
Mein Gott! Normalerweise denkt man doch bei Ungarn eher an Langos, Budapest und Puztaweiten. Bei diesem, oppulenten zutiefst verstörendem Werk bleibt einem aber sicherlich der Langos im Hals stecken und zu Chips mit Paprika beim gemütlichen TV Abend kann auch nicht geraten werden.
Die Story wurde hier ja ausführlich beschrieben, aber mit Schreiben ist es nicht getan. Die Bilder gehen einem so schnell nicht mehr aus dem Kopf.
Sicherlich kein Film für schwache Gemüter, aber ein "Trip" der seinesgeleichen sucht. Zumindest ich habe sowas noch nicht gesehen!
Eine Vorführung des "Films" im Freundeskreis könnte zur Dezimierung desselbigen beitragen! Trotzdem---eine absulute Empfehlung!!!!
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am 20. Juli 2015
"Taxidermia" versucht mit allen Mitteln Schockwirkung und Tabubruch zu erzeugen. Er bemüht eine artifizielle Kamerasprache und gibt sich vermeintlich arthausig und doppelbödig. Auf derlei aufgeblasenes Schattentheater fiel schon vor Jahren ein elitäres Publikum von Hape Kerkeling herein. "Taxidermia" ist da noch weit konsequenter. Er ist so schepperdoof, dass man noch nicht einmal lachen kann.
Nicht hinwegtäuschen kann die wohlfeile Inszenierung über vollkommene Hohlheit, enervierend wenig Inszenierungskraft , mangelnde Atmosphäre und Charaktere.
Welcher Ekel , so meint wohl Regisseur Palfi naiv, vermag heute noch wohl in Zeiten von "Vomit Dolls" zu schocken ?
Die Frage muss gestellt werden, denn Palfi sucht sein Heil ausschließlich im Versuch Tabugrenzen zu durchbrechen.
Ob das auf die Dauer von unerträglich schwergängigen 90 Minuten Interesse und Spannung aufrechterhalten kann, wage ich zu bezweifeln.
Ein Film, der wahrlich , und das dürfte für ihn das schlimmstmögliche Urteil sein, zum Gähnen belanglos ist.
Näher bin ich in der DVD Fassung noch einmal auf das Kotztüten Werk eingegangen.
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am 14. Juni 2011
Hier gibt es nichts, das es nicht gibt. TAXIDERMIA ist einfach alles, vom Drama bis zur Komödie, in erster Linie allerdings Kunst und somit nicht jedermanns Geschmack. Er hat schon seine widerlichen, dafür aber auch spannenden oder faszinierenden Seiten.
Alles in Allem eine Art Künstler-Circus, der unter die Haut geht.
TAXIDERMIA gehört zu den Filmen, die man öfter sehen muss, um sie gänzlich zu verstehen, was der Sache keinen Abbruch tut, sondern in meinen Augen einfach nur gut ist. Heutzutage findet man ja kaum noch Filme, die aus mehr als Gründen dürftiger Unterhaltung heraus entstanden sind.
TAXIDERMIA aber ist mehr und jedem zu empfehlen, der mehr als nur seichte Unterhaltung sucht. Ottonormalverbrauchern ist er allerdings abzuraten. Zur Ruhe kommt man bei diesem Machwerk nicht. Er ist etwas für Menschen, die sich gerne eigene Gedanken machen.
Einen bleibenden Eindruck aber hinterlässt er allemal.
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VINE-PRODUKTTESTERam 26. März 2008
Wie schön, dass es noch Filme gibt, die einen wirklich überraschen können. Die ungarisch-österreichische Koproduktion 'Taxidermia' ist so ein Fall. Von der ersten Sekunde an überwältigt der Film mit wunderschönen, stimmungsvollen Cinemascope-Bildern, wie man sie von einem Film aus dieser Weltgegend nicht unbedingt erwartet.

In 'Taxidermia' trifft der poetische Realismus von Literatur-Verfilmungen wie 'Die Blechtrommel' auf die opulenten Bilderwelten eines Peter Greenaway, gewürzt mit schwerst makaberen Humor irgendwo zwischen Emir Kusturica und den Monty Pythons.

Erfreulich auch, dass sich Regisseur und Drehbuchautor György Pálfi herzlich wenig um die Befindlichkeit seines Publikums schert - Menschen mit schwachen Magennerven sei "Taxidermia" eher nicht empfohlen. Ebenso wenig religiösen Moralaposteln, Freunden klinisch sauberer Hollywood-Unterhaltung sowie Menschen mit Aversionen gegen Körperflüssigkeiten aller Art. Damit wird nämlich beileibe nicht gespart.

'Taxidermia' lief 2007 in den österreichischen Kinos - und sorgte für kontroverse Reaktionen. Ein gutes Zeichen.
Wer "Tabubrecher-Kino" irgendwo zwischem "Das große Fressen" und den "Monty Pythons" mag, stellt sich diese DVD (in der schicken Steelbox) noch heute ins Regal.

(Harald L, filmtipps.at)
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am 26. Mai 2011
Erstmal sehr erfreut daß ich mir den Film zugelegt habe,er ist jeden Cent wert.Er ist nichts für die breite Masse,es gibt so einiges an Fleisch zu sehen,und stößt dem braven anständigen Filmfreund sehr unangenehm die Schamesröte ins Gesicht.Auf dem Star Metalpak sind Kommentare und Vergleiche zu z.B.: Delicatessen ,Das Grosse Fressen & 120 Tage von Sodom benannt.Taxidermia geht aber noch etwas härter zur Sache.Ein Film für Spezialisten die kein Einheitsbrei mehr mögen!
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am 17. September 2016
Wow, was eine Freakshow! Eigentlich hätte mich der Film abstossen und mich zum Würgen bringen müssen. Der Handlungsstrang geht über 3 Generationen und erzählt nichts Spannendes oder Nachvollziehbares. Trotz der ekelhaften zum Teil widerlichen Geschehnisse habe ich den Film mit grossen Augen bis zum Ende verfolgt. Bin ich nun ein als pervers einzustufender Zeitgenosse? Nein, gewiss nicht. Filme wie White Lightnin' und Ex Drummer, auf die ich eher zufällig bei amazon stiess, faszinierten mich so sehr, dass ich gerne auf das allabendliche Fernsehprogramm verzichte und mich der Filmkunst des Ungewöhnlichen hingebe. Die faszinierende Kameraführung und die überbordende Flut von bizarren Bildern machen Taxidermia zu einem Meisterwerk fernab vom Mainstream. Wer glaubt, die Kraft zu haben, diesen gewaltigen Bilderrausch und seine durchweg hässlichen Menschen über sich ergehen zu lassen ohne den Appetit zu verlieren, der sollte hier zugreifen. Absolute Kaufempfehlung für Cineasten mit "Pferdemagen".
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am 26. Juni 2011
TAXIDERMIA ist kein leichter Film. Der Film ist viel mehr ein Rausch, der mit seinen Bildern und kranken Ideen verstört und oftmals auch sprachlos zurücklässt. TAXIDERMIA bricht mit den Sehkonventionen der Zuschauer und generiert eine surreale und satirische Welt, die Grenzen überschreitet und dennoch mit ihrem politisch / sozialen Kontext zum Nachdenken anregt. Wer sich auf TAXIDERMIA einlässt, der muss sich darauf gefasst machen, keine einfache Kost vorgesetzt zu bekommen. TAXIDERMIA wird beim Zuschauer einen tiefen Eindruck hinterlassen, der noch lange nachhallen wird.
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am 8. Februar 2008
Hammerharter Filmnoir...absolut kein Mainstream!
-The Cell- Traumsequenzen in der Welt der Amelie
und Mathildas Liebesgeschichte.
Warum gibt es nicht mehr davon ?
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