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am 27. März 2008
10 Kanus, 150 Speere und 3 Frauen" ist ein ganz besonderer Film: Zum ersten Mal drehte ein Regisseur im nordaustralischen Arnhem Land ausschließlich mit Aborigines als Darstellern. Optisch ist der Film an die Fotos des Anthropologen Donald Thomson angelehnt, der in den 1930er Jahren das Leben der Aborigines im Arnhem Land beobachtete. Auf dieser Basis erzählen Rolf de Heer und sein Co-Regisseur Peter Djigirr eine kleine, aber fein gestrickte Geschichte über das Leben im australischen Busch und über die Menschen, die dort im Einklang mit der Natur wirtschaften und ihren eigenen Gesetzen und Gebräuchen folgen. Dabei gelingt ihnen weit mehr als ein folkloristisches Abenteuer mit Exotik-Faktor: Der Film ist ein respektvolles Porträt einer Kultur, die in der Vergangenheit oft als rückständig verlacht wurde, und ein humorvolles Erlebnis für all jene Zuschauer, die sich mit einer ruhigen Erzählweise anfreunden können. 10 Kanus, 150 Speere und 3 Frauen" ist mit seinen drei Erzählebenen, deren einzelne Stränge einander überlagern und ergänzen, eine Ode an gute Geschichten und an das Erzählen und Zuhören an sich. Ganz in diesem Verständnis ist auch das Ende zu sehen, das für unsere Sehgewohnheiten vielleicht etwas unspektakulär wirkt. Aber auch dass unsere Erwartungen an einen Film, die Storyline und das Ende vielleicht nicht ganz erfüllt werden, scheint Teil des Konzepts zu sein: Wenn man während dem Film aufmerksam zusieht, wird man feststellen, dass dies nicht nur eine Erzählung über, sondern auch von den Aborigines ist. Und somit gelten für 10 Kanus, 150 Speere und 3 Frauen" deren Regeln, die für uns mitunter unverständlich sein mögen, jedoch deshalb nicht minder anerkennenswert sind. Wer dem Film eine Chance gibt und sich darauf einlässt, wird eine zauberhafte, sehr amüsante und ehrliche Geschichte erleben, die so sicher noch nie gezeigt wurde - und die so vielleicht auch nie mehr erzählt werden kann. Doch selbst wer damit nichts anfangen kann, wird sich zumindest an den toll eingefangenen Bildern aus den Monsunwäldern Nordaustraliens erfreuen können, die nur eine Musik als Untermalung dulden: das Didgeridoospiel der Aborigines, begleitet vom Quaken der Frösche und dem Zwitschern der Vögel.

Die DVD von Alamode Film zeigt den Film in sehr guter Qualität: Das Bild lässt Landschaften und Menschen in brillantem Glanz erstrahlen und der Ton gibt klar die vielen Geräusche der Natur wieder. Beim Bonusmaterial dagegen hätte man sich etwas mehr Mühe geben dürfen: Es gibt zwar drei Featurettes über die Entstehung des Films, diese sind jedoch völlig kommentarlos und haben somit den Charakter einer B-Roll. Auch die Interviews sind nicht wirklich ein Vergnügen, sie wirken lieblos und teilweise gehetzt. Der Rest (Luftaufnahmen vom Drehort und Trailer des Anbieters) ist Standard.

Fazit: Ein schöner, gelassen erzählter Film, der einen Blick in eine ursprüngliche, faszinierende Welt gewährt, wenn man sich nur darauf einlässt.
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am 17. Februar 2013
... wenn nicht ein paar sehr störende Faktoren die wunderschönen Aufnahmen ständig kaputtmachen würden.
Damit meine ich in erster Linie den Off-Kommendator, welcher den ganzen Film hindurch mit einer einschläfernden und dümmlich wirkenden Stimme dauerquasselt. Er kommentiert wirklich komplett alles und jedes Ereignis bis ins kleinste Detail, so als ob man selbst blind wäre. "Jetzt bewegt R. seine Finger - jetzt bewegt R. seinen rechten Fuß - jetzt hat sein Herz zu schlagen aufgehört und er ist tot" - und manchmal kommentiert er sogar schon im voraus was gleich passieren wird: "Jetzt setzen beim Totentanz gleich die Trommeln ein ..." Wenn man so durch den Film geführt wird, wirkt die ganze Geschichte samt ihren wunderschönen Bildern nicht mehr, da man ständig vorgezeichnet bekommt, was nun gerade passiert bzw passieren wird und was man davon zu halten hat.

Und die zweite Sache, welche den Film für mich etwas zerstört hat, ist der im Film ständig vorherrschende "Kacka-Humor". Leider kann ich nicht beurteilen, ob die Aboriginals wirklich so sind, daß sie sich über jeden Furz kaputtlachen. "Ich gehe nicht als letzter weil jemand da vorne ständig furzt ..." "Er hat einen zu kurzen Schwanz ..." "Sein Schwanz ist zu schlaff ..." "Seine Kacke stinkt noch ..." - also ich weiß nicht ob dies wirklich in so einen Film passt!

Vor allem bei der allerletzten Szene, wahrscheinlich die schönste im Film, wenn Schwarzweiß und Farbe in Zeitlosigkeit verschmelzen, zerquasselt die Off-Stimme wieder einmal die ganze Szene, lacht und amüsiert sich über seine eigenen dümmlichen Witze und sein sinnloses Gequassel.

Zum Glück soll es aber auch eine Fassung ohne diese lästige Off-Stimme geben. Mein Tipp deshalb: bitte unbedingt OHNE anschauen. Leider wirkt der ganze Film beim 2. Mal schauen nicht mehr so stark, wenn man ihn schon einmal mit Kommendator gesehen und ihn sich versauen hat lassen.

Wirklich schade um dieses ansonsten kleine filmische Kunstwerk!
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am 7. April 2010
Es ist eine sehr gut erzählte Geschichte eines Bruderpaares. Der ältere Bruder hat 3 Frauen und weiß, dass der jüngere scharf auf die dritte Frau ist. Bei der Jagd auf Enten erzählt er dem jungen Bruder eine aufschlussreiche Geschichte über die Ehre, die Liebe, die Ehe und den Zank im Dorf.

Das alles ist ein optischer Leckerbissen. Die Ebenen des Erzählens und der erzählten Geschichte verschwimmen immer mehr. Die Darsteller sind gleichzeitig die wahren und echten Protagonisten. Alles ist 100% überzeugend. Eine Mischung aus einem Dokumentarfilm und einem Märchen. Zauberhaft.

Daneben gibt es die Ebene des Alltags im Dorf. Der Zuschauer lernt viel über die Aboriginies und deren Leben. Mir hat der Film gut gefallen.
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am 17. November 2014
Der Film ist sehr frappierend und unterhaltsam. Entgegen aller sonst üblichen political correctness porträtieren sich die Aborigines als selbstironisch udn augenzwinkernd.
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am 11. August 2012
den Streifen sollte sich ein jeder mal reinziehen !!!
tolle Bilder, klasse Sound und obendrauf noch ne abgefahrene Story.
kein Hollywood Mainstream ! :-)
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am 7. März 2014
der Film kam pünktlich und unversehrt an! Es ist mir eine Freude, diesen tollen Film zu einem Geburtstag zu verschenken.
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