Sale Hier klicken Jetzt informieren Book Spring Store 2017 Cloud Drive Photos UHD TVs Learn More Hier klicken HI_PROJECT Mehr dazu Mehr dazu Shop Kindle Alexa BundesligaLive

Kundenrezensionen

4,0 von 5 Sternen
9
Die Hexe des Grafen Dracula (Der phantastische Film Vol. 1)
Format: DVD|Ändern
Preis:9,99 €+ Kostenfreie Lieferung mit Amazon Prime


Eine kleine Perle des britischen Horrorfilms liegt hier vor; schön, dass E-M-S im Rahmen der hochinteressanten Reihe "Der Phantastische Film" mit diesem, sicherlich nicht allzu spektakulären, aber atmosphärischen, und mit Christopher Lee, Boris Karloff und Barbara Steele prominent besetzten Schauerstück aufwartet.
Vorweg: Der deutsche Filmtitel ist reiner Etikettenschwindel, der Name des Vampirfürsten findet im Handlungsverlauf von "Die Hexe des Grafen Dracula" nicht einmal Erwähnung - und es ist auch kein Blutsauger anwesend, geschweige denn Dracula persönlich. "Curse of the Crimson Altar" lautet auch der weit passendere Originaltitel.
Der Film stammt aus dem Jahre 1968, klassischer Horror muss demgemäß zuweilen dem damaligen Zeitgeist angepassten Szenen weichen... Gleich zu Beginn des Films präsentiert sich dem Hauptprotagonisten, Antiquitätenhändler Robert Manning (Mark Eden), der sich auf die Suche nach seinem verschollenen Bruder begeben hat, auf dem Anwesen des rätselhaften Mr. Morley (letzterer schön dargestellt von Karloff), eine grelle, etwas aus den Fugen geratende Party junger Leute, die in ihrer Machart beim besten Willen nicht in die Ikonographie des traditionellen britischen Gothic-Horrors einzufügen ist. Abseits vom Trubel sitzt dann, als Antipode der wilden Partygesellschaft, der stocksteife Professor Marsh (Lee), als Sinnbild von Beherrschtheit und auch Repression - und soll damit allem Anschein nach nichts Gutes verheißen. Im Subtext, als Charakterisierung von Professor Marsh, hat die - für die Handlungsentwicklung völlig überflüssige - Partyszene also ihren (sehr geringen) Sinn.
Als gruselig habe ich bei "Die Hexe des Grafen Dracula" wenig bis nichts empfunden. Aber immerhin ist der Film oft stimmungs- und phantasievoll in Szene gesetzt, und mir gefielen die Darstellungen von Lee, Eden, Karloff und Virginia Wetherell (Barbara Steele, als Edens Love Interest, bekommt kaum Möglichkeit zu glänzen), sowie die Tatsache, dass die eine oder andere Handlungsentwicklung zu überraschen vermag.
Gerade als man sich auf ein längeres Finale einstellt, kommt der Film dann jedoch zu schnell zu seinem Ende - und bis zuletzt ist es ein Horrorfilm, der offen lässt, ob das Übernatürliche tatsächlich existent ist.
"Curse Of The Crimson Altar" ist übrigens eine Produktion des "Tigon Studios", die neben den damals schon legendären "Hammer Films" und deren kleiner, aber feiner Konkurrenz "Amicus" eher ein Schattendasein fristete.
Anfügung: Die deutsche Synchronisation ist unter aller Kanone.
0Kommentar| 5 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich? Missbrauch melden
am 3. Mai 2011
Wer ein Fan der Hammer-Filme ist, der wird bei diesem Film auf jeden Fall auf seine Kosten kommen. Ich habe die DVD meiner Schwester geschenkt und sie war hellauf begeistert. Christopher Lee ist ein grandioser Darsteller und glänzte bereits in anderen Hammerproduktionen, so auch in dieser. Nur der Filmtitel erscheint etwas bizarr, ansonsten ist der Streifen wirklich gut.
0Kommentar|War diese Rezension für Sie hilfreich? Missbrauch melden
TOP 1000 REZENSENTam 10. Mai 2012
Wo ist Peter Manning (Dennis Peek) ? Diese Frage beschäftigt sein Bruder Robert (Mark Eden), mit dem er gemeinsam einen Antiquitätenladen in London führt.
Seit Tagen ist Peter verschwunden, sein letztes Lebenszeichen ist ein Brief, aus dem hervorgeht, dass er Gast des pompösen Schlosses Craxton Lodge, gelegen in der Ortschaft Graymarsh, war.
Die Mannings stammen sogar ursprünglich aus diesem Landstrich.
Um den Bruder zu suchen, reist Robert dorthin, doch er kommt zu einem Zeitpunkt an, wo die ganze Ortschaft aus dem Häuschen ist und auch ein Besucherandrang vorherrscht. Grund dafür sind die dort alljährlich stattfindenden Hexenfeiern. Eine gewisse Lavinia (Barbara Steele) soll hier vor 350 Jahren ihr Unwesen getrieben haben.
Im Schloß selbst wird er von dem Schloßherr J. D. Morley (Christopher Lee) empfangen, dessen Nichte Eve (Virginia Wetherell) feiert dort eine Party und findet Robert auf Anhieb mehr als sympathisch.
Etwas sonderbar wirkt aber Professor John Marsh (Boris Karloff), der ebenfalls Gast im Schloß ist und an einem Buch über Hexen schreibt.
Morley macht Robert jedenfalls den gastfreundlichen Vorschlag, dass er die Nacht im Schloß verbringen kann - die wenigen Gästezimmer im Ort dürften eh alle belegt sein.
Robert geht auf den Vorschlag ein, er ahnt nicht, dass er sich in großer Gefahr befindet. Der sonderbare Hausdiener Elder (Michael Gough) macht jedenfalls komische Anspielungen von Friedhof...
Vernon Swell drehte "Die Hexe des Grafen Dracula" (Original: Curse of the crimson altar) im Jahr 1968, der Film erinnert mit seinem trashigen Charme sehr stark an die Hammerfilme der gleichen Dekade.
Dabei gibts starke Szenen (Gerichtszene mit Tiermasken) und etwas unfreiwillig komische Sachen (die Kostümierung von Teufelsdienern und Hexen).
Insgesamt ist der Film aber ein unterhaltsames Mitternachtsmovie der altmodischen Sorte und wer Hammerfilme mag, der wird auch an "Die Hexe des Grafen Dracula" seine Freude haben.
Ein bisschen kommt sogar bedingt durch die Coolness des Hauptdarstellers Mark Eden ein bisschen James Bond Feeling durch, er gestaltet seine Reise tatsächlich ein bisschen ala 007 Abenteuer.
33 Kommentare| Eine Person fand diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich? Missbrauch melden
am 16. Mai 2014
Das würde ich auch nicht tun, wenn mein Onkel wie Christopher Lee aussähe. Dem Mitwirken Lees ist es wohl zu verdanken, dass "The Curse oft the Crimson Altar" diesen reißerischen deutschen Titel erhalten hat, der gräfliche Beißer taucht in diesem Film natürlich nicht auf. In der ems- Reihe "Der phantastische Film" ist dieser englische Horrorfilm von 1968 sicherlich einer der interessantesten.
Also: Der Antiquitätenhändler Robert Manning (Mark Eden) vermisst seinen Bruder Peter. In dessen letztem Brief steht die Adresse des undurchsichtigen Mr. Morley (Christopher Lee), den Manning daraufhin besucht. In der Sequenz zuvor hatten wir bereits Peter mit der Hexe Lavinia (Barbara Steele) gesehen. Hat Peter eine blonde Schönheit erstochen, die bei dem ganzen Gezappele aber immer durch ihr üppiges Haar schamhaft bedeckt ist? Morleys Nichte Eve (Virginia Wetherell) nimmt Manning unter ihre Fittiche und später auch in ihr Bett, denn der unerwartete Gast darf im großen Haus übernachten, obgleich Morley nichts über den Verbleib des Bruders weiß. Einer der selbstreferentiellen Gags schließt sich an: "Es erinnert mich etwas an die Häuser in Horrorfilmen." - "Als ob Boris Karloff jeden Moment auftauchen könnte." Tatsächlich taucht Karloff als Gast Morleys wenig später auf. Professor Marsh beschäftigt sich mit Hexenkulten und sammelt Folterwerkzeuge. Man kann also auch, wenn man nicht Münzen oder Briefmarken sammelt, über ein Hobby neue Kontakte knüpfen. In den meisten Szenen ist Karloff im Rollstuhl zu sehen, was wohl weniger mit seiner Rolle, sondern mit seinem schlechten Gesundheitszustand zu tun hatte, da er während der Dreharbeiten eine Lungenentzündung auskurierte. Sein nuanciertes Spiel trägt viel zur unheimlichen Atmosphäre des Films bei. Leider ist "Curse" auch einer seiner letzten Filme. Morley ist ein Nachfahre jener Lavinia Morley, die im 17. Jahrhundert als Hexe verbrannt wurde. Der Jahrestag der Verbrennung wird im Dorf als Volksfest gefeiert. "Verbrennt die Hexe".
Morleys Diener Elder (geheimnisvoll: Michael Gough) versucht Manning vergeblich dazu zu bewegen, das Haus zu verlassen. Erst quälen Manning Albträume, dann beginnt er zu schlafwandeln, bis er schließlich in Eves Bett in Sicherheit ist. Die Albtraumsequenzen (oder sind es gar keine Träume?) zeigen einen Hexensabbat, bei dem Manning mit Blut einen Pakt unterschreiben soll. Grüngeschminkte oder grün ausgeleuchtete Finstermänner und -frauen. Eine Domina mit knappem Leder-BH, ein Folterknecht mit knappem Leder-Slip, Maurerdekolleté, Nietenmanschetten und Geweihmütze. Goldene Ziegenhörner, Schafsköpfe, finster dreinblickende Richter und Geistliche in Ornat, eben das ganze Programm zur Unterhaltung des Zuschauers, der sich an diesem Panoptikum gar nicht satt sehen kann. Liegt das an dem schweren Brandy, den Manning des Abends mit seinem Gastgeber trinken muss oder an dieser Lampe, deren grün-weiß-roter Lampenschirm die irrsten Farbkombinationen in das Auge des Betrachters wirft? Hypnose oder Halluzinationen hervorrufende Substanzen? Rätsel über Rätsel. In einem seiner helleren Momente entdeckt Manning einen alten Raum und muss- halten Sie sich fest!- feststellen, dass er mit "Gummi-Spinnenweb" auf alt getrimmt wurde. Immer wieder mal muss ein alter Polizist um Hilfe gebeten werden. Anscheinend hat der Gute sämtliche Tag- und Nachtschichten übernommen, da immer er diensthabend ist. Vielleicht auch nur ein Hinweis auf das schmale Budget des Films. Professor Marsh ist auch immer, wenn er zuhause ist, in einem grauen Anzug in einem rosa-rot geblümten Ohrensessel in der Bibliothek zu sehen, der wunderbar mit den Buchrücken in schreienden Farben korrespondiert. Reclamhefte? Obacht, da wo die Farben am grellsten sind, ist natürlich ein Geheimgang. Gibt es überhaupt einen Horrorfilm ohne Geheimgang?
Eine meiner Lieblingsszenen spielt im Vikariat. Mitten in der Nacht bittet Eve den Vikar um Hilfe. Natürlich ist dieser nicht etwa im Morgenmantel, sondern in voller Montur und kann in wenigen Sekunden die richtige Gerichtsakte aus seinem umfangreichen Archiv hervorzaubern. Die Tages- und Jahreszeit kann der Zuschauer nur erahnen, da es am ersten Tag am späten Nachmittag schon stockfinster ist und Manning einen Tankwart nach dem rechten Weg fragen muss, aber dann zwei Tage später im Morgengrauen schon taghell. Aber was bedeutet schon Zeit, wenn man sich in so einem wunderbar-grotesken Film verlieren kann?
Ein netter Storytwist am Ende und eine unheimliche, infernalisch anmutende Schlussszene komplettierten das Filmvergnügen. Ich habe mich sehr an den Geschmacklosigkeiten ergötzt und mehrmals herzhaft gelacht, das ist mehr als die meisten Filme dieses Genres zu bieten haben. Danke ems für diese Veröffentlichung.

Der Beginn des Films zeigt Zugeständnisse an den Zeitgeschmack, es gibt überproportional viele junge, leicht bekleidete, tief dekolletierte Frauen zu sehen, während die Männer nicht selten hässliche Rollkragenpullover tragen müssen, die zudem noch Falten über dem Bauch schlagen. Mark Eden hat eine gewisse Ähnlichkeit mit George Lazenby, ist aber glücklicherweise aber auch ein Schauspieler. Das Ganze gipfelt dann irgendwann in einer Nacktszene von Wetherell und einem Nippelblitzer im Halbdunkeln. Dann hat der Film auch noch Zeit, neben dem erotischen Aspekt auch den schaurigen zu vertiefen.
Wirklich gruselig wirkt der Film fast nie, aber dafür weiß er mit (für mich) vielen absurden Ideen aufzuwarten. Ich habe mich nach anfänglicher Skepsis blendend unterhalten. Das war in dieser Hinsicht so vielleicht nicht gewollt, es lässt den Film aber nach all den Jahrzehnten frischer als die Konkurrenz wirken. Die Hexenszenen sehen zwar etwas so aus, wie Lieschen Müller sich eine S/M-Party vorstellt, aber das geht schon in Ordnung. Miss Steele muss im ganzen Film ein wenig vorteilhaftes grünes Make up tragen, aber das ist eben so bei Hexen. Irgendwann kam auch ein Herr mit Totenmaske vorbei, der zwar nicht ganz in die Szenerie passte, aber vermutlich wollte man diese Requisite auch noch unbedingt in dem Film unterbringen. Hervorzuheben ist auch der tolle Score von Peter Knight, der neben dramatischen Motiven auch eher romantisch anmutende hat.
Tigon British Film Production hatte weder das Budget von Hammer noch die Kreativität von Amicus, aber mit dem "Curse" ist ihnen doch ein ansehnliches Filmchen gelungen. I like it!
Als Extras gibt es optionale deutsche Untertitel, zwei kurze Super-8- Fassungen, Radiospots, den Trailer, Bildergalerien, eine alternative Anfangssequenz für die amerikanische Fassung (die witziger Weise etwas drastischer ist).

Fazit: Fängt lahm an und steigert sich ins Absurde. Schwachsinn auf höchstem Niveau!
77 Kommentare| 2 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich? Missbrauch melden
am 25. Februar 2014
Der Film basiert lose auf einer Erzählung von H. P. Lovecraft.
Meine Internetrecherche hat ergeben dass es sich wohl um "Träume im Hexenhaus" handeln soll.
Viel zu erkennen von der ursprünglichen Geschichte ist meines erachtens allerdings nicht mehr.
Es wurde doch recht viel verändert.

Der Film ist ansonsten recht spannend aufgebaut - verschwinden des Bruders und die Spurensuche - mysteriöse Träume und Situationen.
Die 60er werden zudem wunderbar in Szene gesetzt.
Die Syncro fand ich in Ordnung - hatte hier wenig zu bemängeln.
Das Ende lässt einige Fragen offen, was mich aber nicht gestört hat.

Fans alter Gruselstreifen können bedenkenlos zugreifen.
0Kommentar|War diese Rezension für Sie hilfreich? Missbrauch melden
am 14. Mai 2015
Die ich bisher noch nicht mal aufgeschrieben hab,aber wenn landet er darin ! Auch wenn der Film sicher nicht besonders spektakulär ist,so hat er doch seine Momente. Christopher Lee,Boris Karloff (in einer seiner besten Rollen ) und Barbara Steele (Pendel des Todes,Black Friday) in einem Film ist etwas ganz feines!!Vor vielen Jahren auf Tele 5 gesehen und es war Liebe auf den ersten Blick,es stimmt das er verstaubt wirkt. Aber ich persönlich finde ihn einfach Klasse! Nostalgie (Hammer?) Fans anchecken es lohnt sich!!
0Kommentar|War diese Rezension für Sie hilfreich? Missbrauch melden
am 2. April 2008
Der Film hat mir sehr gut gefallen. Erzählt wird eine spannende Geschichte um einen alten Hexenkult(Dracula hat natürlich nichts damit zu tun). Christopher Lee beweist mal wieder seine Wandlungsfähigkeit, spielt jedoch sehr zurückhaltend. Dafür bleibt umso mehr Raum für einen grandiosen Boris Karloff, der mit seiner unheimlichen Mimik und einer tollen Rolle wesentlich zur Atmosphäre des Films beiträgt. Barbara Steele bleibt weitestgehend im Hintergrund und kann nicht besonders beeindrucken. Durch selbstironische Anspielungen wird der Film, der bewusst mit den gängigen Horror-Klischees spielt, aufgelockert und bleibt so stets unterhaltsam. Die eingefügten "Swinging-Sixties" Komponenten (Halluzinogene Drogen, Miniröcke,sexuelle Freizügikeit) machen den Film zu etwas Besonderem und heben ihn von anderen britischen Horrorfilmproduktionen ab. Lediglich das Ende ist etwas arm an Inhalt und Dramaturgie. Da hätte man mehr draus machen können.

Die DVD befindet sich in einem hübschen Schuber und enthält ein informatives Booklet. Die Bildqualität ist erstaunlich gut und die Farben strahlen hell und klar, so wie man es sich wünscht. Die deutsche Synchronisation gefällt mir nicht so gut. Sie wirkt an manchen Stellen hölzern und ist nicht immer Lippensynchron. Als Bonusmaterial befinden sich 2 Super8 Fassungen, die sehr interessant anzuschauen sind, die Trailer, 2 Bildergalerien, Radiospots und tolle Trailer zu anderen e-m-s DVDs auf der Scheibe. Alles in Allem stellt "Die Hexe des Grafen Dracula" einen vielversprechenden Auftakt der neuen Filmreihe von e-m-s dar, der mich die nächsten Veröffentlichungen mit Spannung erwarten lässt.
0Kommentar| 12 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich? Missbrauch melden
am 25. März 2008
Der Film hat nicht den Besten Ruf , aber das einzige das meiner Meinung zum Punktabzug führt ist das nicht HAmmer darauf steht .

Der Film verbreitet typische britische end-60 Jahre Gruselstimmung und hat eine Guten Christopher Lee ,einen Ordentlichen Boris Karloff , Eine Grüne Babera Steel ( Die Leider zu wenig im Bild ist)und eine schöne unheimliche Storry zu bieten - Wer das bei Hammer mochte wird diesen Film mögen ( wenn er ihn objekiv betrachtet ) und wer damit nichts anfangen kann soll sich was moderneres suchen in dem mehr Blut spritzt .

Den 5. Stern hat die deutsche Syncho gekostet ( es Handelt sich leider nicht um die Kino - Synch sondern um eine für Fernsehen der 80 er erstellte Neusyncho ( das Orginal ist verschollen ) die viel zu Steriel wirkt !

Exklusiev bei Karstadt ist die DVD bereits erhältlich !
0Kommentar| 3 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich? Missbrauch melden
am 17. Januar 2008
Endlich erscheint ein weiterer Film mit Barbara Steele hierzulande auf DVD, Filme der Horror-Ikone der 60er sind in Deutschland ja recht selten.

Boris Karloff, Christopher Lee und erwähnte Barbara Steele zusammen in einem Film! Und dann noch entstanden zur Zeit der Hochblüte des britischen Horrorfilmes (1968). Das muß ja was tolles sein!! Doch leider, leider ist es das ganz und gar nicht. "Die Hexe des Grafen Dracula" wurde von den britischen Tigon Studios inszeniert, die in den 60ern die dritte Geige nach Hammer und Amicus spielten, und das zurecht! Denn die Filme dieses Studios waren zumeist wirklich von geringer Qualität.

Die Handlung dieses Films ist haarsträubend, und dazu noch langweilig. Die Darstellerischen Leistungen sind bescheiden, und die Regie noch bescheidener. Vernon Sewell drehte unzählige englische B-Filme seit den 30ern und schuf nicht einen einzigen erinnerungswürdigen Film. Zum Ende seiner Karriere inszenierte er drei Horrorfilme (neben hier vorliegendem noch den ein Jahr zuvor entstandenen "Blood beast terror" mit Peter Cushing und anfang der 70er "Horrors of Burke and Hare", danach setzte er sich zur Ruhe (oder wurde dazu gezwungen).

Wer hier also gotischen Horror a la Hammer erwartet, sollte sich diese DVD besser nicht zulegen. Der Film ist um Längen schlechter als alles von Hammer, ist mehr oder weniger sowas wie ein Gruselkrimi, in dem man Atmosphäre mit der Lupe suchen kann.

Interessant lediglich für Komplettisten, und für Fans von Lee und Karloff, den wir hier in einer seiner letzten Rollen erleben (Schade, das seine letzten Filme mit Ausnahme von "Bewegliche Ziele" größtenteils Schrott waren; man denke nur an seinen Zyklus von vier mexikanisch/amerikanischen Horrorfilmen, in denen seine letzten Auftritte stattfanden).

Das aber ein Film wie "Die Hexe des Grafen Dracula" hierzulande auf DVD erscheint, macht wieder Hoffnung auf noch so andere (bessere) alte Gruselklassiker, die womöglich bald auf DVD erscheinen werden.
0Kommentar| 21 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich? Missbrauch melden