Fashion Sale Hier klicken Strandspielzeug reduziertemalbuecher Cloud Drive Photos yuneec Learn More saison Hier klicken Fire Shop Kindle PrimeMusic Autorip Summer Sale 16

Kundenrezensionen

4,2 von 5 Sternen
58
4,2 von 5 Sternen
Format: Audio CD|Ändern
Preis:6,99 €+ Kostenfreie Lieferung mit Amazon Prime
Ihre Bewertung(Löschen)Ihre Bewertung


Derzeit tritt ein Problem beim Filtern der Rezensionen auf. Bitte versuchen Sie es später noch einmal.

am 26. Februar 2008
... diese Scheibe objektiv zu bewerten, haben BFMV mit "The Poison" die Messlatte für ihren eigenen Zweitling doch unglaublich hoch gelegt. Nach den Vorankündigungen waren meine Erwartungen eigentlich extrem niedrig - alles, was an "The Poison" geil war (Härte + Melodie, Texte, Gesang) sollte plötzlich geändert werden, da sich die Band in der "falschen Fanecke" angekommen fühlte. Gottlob sind die Unterschiede nun doch nicht so groß ausgefallen. Ein großes Plus: Der geniale Produzent Colin Richardson (vgl. "The Poison", Machine Head - "The Blackening") hat wieder mal eine glasklare, knüppelharte, ultrafette Produktion hingelegt, von dem sich einige (vgl. den Blechbüchsen-Sound der letzten Maiden, Metallica, Sodom etc.) ein paar dicke Scheiben abschneiden können. Ein riesiges Minus (und das schreibe ich als Thrash-, Speed- und Deathmetal-Fan der ersten Stunde): Die Band hat den überwiegenden Teil der Scheibe in High-Speed eingeknüppelt, was auf Dauer doch ziemlich nervtötend ist. Hier wollte man sich wohl mit Gewalt von der "BRAVO"-Fanecke absetzen. Schade ! Man fragt sich beim Durchlauf der Scheibe desöfteren, wie geil einige Stücke (z.B. Titelstück)- die immer noch genug Melodie besitzen und technisch versiert (Drums ! Leadgitarre !) eingespielt wurden - wohl in normaler Geschwindigkeit klingen würden.
Richtig geil wird es daher nach meiner Meinung erst, wenn die Jungs den Fuß vom Gaspedal nehmen, dann erkennt man auch das Potential aus "The Poison" wieder (vgl. Anfang von "Heart burst into fire"; "Say Goodnight" - "Sanitarium"/Metallica lässt grüßen; "Forever and always" - ultrageiler Stampfer). Einige Metallica-"Zitate" sind dann aber auch dabei (vgl. die Riffs aus "Waking the demon"; "Say goodnight"-s.o.; Gesang an manchen Stellen wie der "Zwilling" vom Hetfield), besondere Eigenständigkeit vermag ich hier nicht zu erkennen (bei "The Poison" hat man sich "immerhin" noch mehrfach bei "Testament" und deren genialen Riffs bedient !)
So bleibt am Ende ein gespaltener Eindruck (deswegen auch nur 3 Sterne, sind eigentlich knapp 4): Die Jungs sind immer noch viel besser als ein ganzer großer Teil ihrer Zunft - allein beim Songwriting, Wiedererkennungswert/trotz Metallica-Anleihen, technische Fähigkeiten - , haben aber die große Chance, sich nach "The Poison" endgültig auf den Olymp zu katapultieren, ganz klar vertan. Trotzdem ist in Zukunft noch einiges zu erwarten. Welches Album haben die großen Vorbilder "Metallica" als Drittes veröffentlicht ? Richtig, "Master of Puppets", heute ein Klassiker ...
Also, ich bin schon auf die nächste Scheibe von BFMV gespannt ...

(meine erste Rezension überhaupt hier, hoffe, der eine oder andere kann was damit anfangen) Grüße von Mike
44 Kommentare| 34 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 26. März 2008
Scream Aim Fire Die erste Single wirft nur so um sich mit geilen harten Metalriffs und Gitarrenspielereien. Die Nummer ist agressiv und lädt direkt zum headbangen ein. Perfekt zum mitgröllen. Die Nummer lässt erahnen, dass die Platte deutlich härter als der Vorgänger sein wird. Beachtenswert ist das sehr wirkungsvolle Solo gegen Ende des Songs. (10/10)

Eye Of The Storm lässt keine Zweifel an der neuen Marschroute der Waliser. Hier werden Gitarrensalven aneinander gereiht, gepaart mit wudnerbaren Melodien untermalt von dynamischen Drums. So muss Metal/core im Jahre 2008 klingen. Etwas Back To The Roots und Hommage an die Heroen Metallica und Iron Maiden. (08/10)

Hearts Bursts Into Fire Die zweite Single des Albums beginnt mit einem wunderbar melodischen Intro und steigt dann in eine hoffnungsvoll wirkende Strophe. Der Song zeigt sämtliche Facetten in Matt Tucks Stimme. Die Musik ist druckvoll und das Gitarrenspiel im einzelnen könnte kaum abwechslungsreicher sein, zwischen harten Riffs und tollen Melodien. Der Song ist kaum weniger hart als seine Vorgänger, hat aber einen etwas poppigeren Refrain (10/10)

Waking The Demon haut dann aber so richtig auf den Putz. Ihr scheppert die Double Bass nur vor sich hin. Es knallt an allen Ecken und Kanten. Matt Tuck schreit sich die Seele aus dem Hals und das klingt überraschenderweise wirklich stark und kraftvoll. Der Refrain setzt dann noch einmal eine Schippe an Klasse auf den Song. Weltklasse (10/10)

Disappear drosselt das Tempo in keinster Weise und fährt fort in bekannter Manier. Die Gesangsmelodie ist hervorragend. Sie wird begleitet von treibenden Gitarren und der auf diesem Album schon bekannten Double Bass. Etwas schwächer als die bisherigen Songs. (07/10)

Deliver Us From Evil klingt zunächst einmal nach der erfolgreichen Single "Tears Don't Fall". Ändert dann aber ganz schnell die Melodik, ohne aber die Hitstrategie der Mid-Tempo Balladen zu verlassen, die die Band so bekannt gemacht hat in den letzten beiden Jahren. Hier werden Melodien verschoßen, die man bei anderen Bands auf einem ganzen Album nicht findet. (09/10)

Take It Out On Me geht dann aber wieder auf die vollen. Agressives wechselndes Gitarrenspiel, was an eine härtere Fassung von Iron Maiden erinnert. Der Refrain klingt dann mal ganz anders von Stil her. Perfekt werden hier klare Gesangsmelodien mit harten Shouts veredelt. Begleitet wird Matt Tuck hier vom Sänger der Band Skindred. (10/10)

Say Goodnight beginnt sehr atmosphärisch. Man kann es vergleichen mit Klassikern wie "Fade To Black" oder "One" von Metallica. Regen tropfen, eine einführende Gitarre die sich in wunderbare Gefilde spielt. Zunächst bleibt der Song langsam und wird vordergründig von Matts Stimme getragen. Es folgen dann harte stampfende Riffs die Matts harte Shouts und dann wieder seinen schönen klaren Gesang begleiten. Ganz an die genannten Klassiker kommt der Song dann aber nicht heran. (08/10)

End Of Days ist eine typische Bullet For My Valentine Nummer, die auch vom ersten Album stammen könnte. Etwas klangweilig und karg wirkt der Song auf mich. Eher ein besserer Lückenfüller, auch wenn das Gitarrensolo überzeugen kann. (07/10)

Last To Know ist ein eher weniger eingängier brachialer Song. Also er hat natürlich cleanen Gesang, ebenso in sich wie Shouts. Aber für Bullet ist der Song doch eher ungewöhnlich. Man kann sagen, dass der klare Gesang hier eher nebensächlich erscheint, weil die Shouts einfach überragend sind. Absoluter Höhepunkt ist das grandiose Solo fast zum Ende des Songs. (09/10)

Forever And Always dürfte bei den Konzerten nun wohl die Rolle des letzten Songs einnehmen und sicherlich auch noch als Video/Single veröffentlicht werden. Ein Stadionrocker mit Hitpotential. Der Song passt von seiner Idee her, eher nicht auf die Platte. Sicherlich ist es deswegen auch der letzte Song der CD. Sehr poppig und für mein Gefühl etwas zu viel Pathos. (06/10)

8,55

Das zweite Album ist in meinen Augen regelrecht großartig. Ich hätte mit so einer harten Platte nach dem sehr erfolgreichen Debüt "The Poison" nun wirklich nicht gerechnet. Man kann Melodie und Härte kaum besser miteinander verknüpfen als es Bullet For My Valentine mit ihrem Release getan haben. Ich bitte auch die engstirnigsten Metaller, hier unbedingt mal reinzuhören.
33 Kommentare| 12 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 25. Januar 2008
Hör mir das Album nun schon den ganzen Vormittag an und von mal zu mal gefällt es mir besser!
Es gibt sehr starke Songs auf dem Album.
Ich persönlich vergleiche nicht mit vorigen Alben, denn da wird man meistens enttäuscht.
Ich finde es sehr gelungen und finde es ist ein würdiger Nachfolger von Poison!
0Kommentar| 7 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 9. Februar 2008
Auch ich war sehr gespannt auf das neue Werk der Bullets. Allerdings hatte ich ein eher mulmiges Gefühl, und zur Erscheinung des Titelstücks war ich total verwirrt.

Nun zum Inhalt:
Die ersten beiden Stücke lassen auch bei mir wie bei so vielen einen Namen aufkommen: Trivium! Dieses Album unterscheidet sich aber in einem Punkt schon stark von Triviums letzter Veröffentlichung: Es ist um einiges poppiger, dadurch auch abwechslungsreicher. Trivium hatten das Ziel, ein Konzeptalbum im Stil der alten Metallica zu schreiben, das ist gelungen. Hier werden andere Ziele gesetzt.
Als drittes das viel diskutierte "Hearts Burst into Fire". Ich finde es sehr gut, die Beschreibung des amerikanischen High-School-Rock trifft es aber schon. Der Beginn mit dem Solo ist aber einfach gigantisch und den Versuch wert.
Dann "Waking The Demon", dass wieder so anders ist - und gelungen! Wunderbare Keule, die teilweise, vor allem am Ende sich leicht an den "True Metal" (oder wie man es nennt) anlehnt.
Das nächste Stück das auffällt ist gleich das stärkste des Albums: "Take It Out On Me". Dieses Stück hat so viele Nuancen, so viele Seiten, es ist ein Genuss. Und wenn Matt mit einer endlich mal wirklich starken Stimme im Refrain den Titel brüllt, ist das für mich der Höhepunkt des Albums!
Dann wird es schon wieder weniger hitlastig. Der Rest des Albums ist eher unauffällig, allerdings nicht schwach.
Die Janpanische Version bietet noch die Surviver-Coverversion "No Easy Way Out" die sehr gut gelungen ist, die sollte sich jeder mal im Internet anhören!

Fazit:
Schwachpunkt des Albums ist der teilweise zu dünne Gesang von Matt und die schwachen Texte. Nicht davon geht mir irgendwie näher.
Stärke sind auf jeden Fall wieder die perfekten Melodien. Sowieso ist die Gitarrenarbeit grossartig und auch der Drummer lässt keine Schächen erkennen. Bassist Jay hatt Schreien geübt und kommt nopch besser rüber als auf the Poison. Und der zweite Gesang ab und zu sitzt auch perfekt.
Bleibt die Live-Tauglichkeit abzuwarten.
Die kritischen Meinungen in Sachen Amerikanischer High-School-Rock sind verständlich. Das Album hat teilweise viel Pop-Charakter, dafür ist es überfett produziert (vom Machine Head-Produzenten, was man auch hört).
Und alles in allem ist es definitiv ein Metal-Album, wer was anderes meint, solls für sich behalten. Ich habe keine Lust mehr mit selbst ernannten Metal-Experten zu diskutieren. Die Diskussionen zwischen so unterschiedlichen Leuten wie den "Emo-Metalcore-Fans" und den "echten Metallern" mitzuverfolgen, darauf freu ich mich aber wieder wieder.
Meine Meinung: Dieses Album ist der richtige Weg. BfMV haben sich nicht neu definiert, sind aber in die einzig richtige Richtung gegangen.
Dieses Album wird dem Metal helfen, da es schon mitten in den Albumcharts sitzt, und sowas ist häufig die Brücke für viele neue Fans (auch ich bin zum Metal erst richtig über BFMV's "Hand of Blood" gekommen). Gerade deswegen haben sie auch von dieser Seite mehr Respekt verdient!
Reinhören lohnt sich definitiv.
22 Kommentare| 6 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 2. Februar 2008
Beim ersten Anhören machte sich leichte Ernüchterung breit.
Wo war hier bitte die versproche Steigerung des Härtegrades zum Vorgänger?
Nach mehrwöchigen Dauerdurchlauf von The Poisen und der doch sehr gelungenen ersten Singleauskopplung war die Erwartung nicht gerade gering.
Es hörte sich einfach nicht nach Bullet an, auch noch nicht am zweiten Tag. Doch hier ist der gravierende Unterschied zum Debüt:
Ein schwierigerer Einstieg, dafür aber ein enormer Tiefgang der Songs. Mittlerweile kann ich mich nicht mehr satthören, was auch an den ruhigeren Songs liegt, welche einen gelungenen Kontrast darstellen.
Alles in allem ein würdiger Nachfolger. Nach dem enttäuschenden Versuch von Linkin Park, ihren Stil neu zu definieren, haben BfmV genau das richtige getan: Ihn nur augenscheinlich geändert und sich von der Emo-Schiene entfernt. Es gibt schon genug solcher Heulsusenbands, diese Jungs haben sich (gottseidank) für Metal entschieden.
0Kommentar| 6 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 6. März 2008
Ok, ich gebe es zu, ich hatte die "The Poison" auch verschlungen. Ich konnte All These Things I Hate und Tears dont Fall am ende nicht mehr ausstehen. Wo das neue Werk angekündigt und gesagt wurde es soll mehr den alten Helden wie Metallica Tribut zollen war ich natürlich begeistert, da mich die neuen Alben von Trivium und Shadows Fall mit dieser Änderung auch schon begeistert hatten. Ok dann war es soweit: "Scream Aim Fire" lief im TV an. Nach dem ersten hören war ich erst skeptisch, hat sich irgendwie nicht im Ohr festgebissen. Egal trotzdem das Album bestellt und was soll ich sagen? WOW!! Ich habe das Album 5 mal hintereinander durchgehört. Es bleibt alles hängen. Aus meiner Sicht gibt es nur 2 Negativ Erlebnisse. 1. Say Goodnight: Den Track find ich irgendwie nur langweilig. AM Ende legt er ordentlich an Power zu aber davor bringt er einen fast zum einpennen,das hat "Heart Burst Into Fire" viel besser gemacht. Nummer 2 wäre Forever and Always. Der Song an sich ist ziemlich cool weil der Refrain sehr cathy ist. Aber warum muss man ein Lied soooo in die Länge ziehen? Das kann ich mir echt nicht geben. Nach 4 Minuten sollte man einen Punkt machen. Sonst kann ich nichts negatives sagen.
-"Scream Airm Fire" ist ein richtig geiler Thrash Metal Song im neuem Soundgewand.
-"Eye of the Storm" hat einen richtig geilen und gleichzeitig schnellen Refrain.
-"Heart Burst Into Fire" zeigt wie geil Matt singen kann. Super Halb-Ballade.
-"Waking the Demon" ist so richtig schön böse. Die Gitarrenwände boxen dich an die Wand, der Hammer!
-"Disappear" ist ein weiterer Hit.
-"Deliver Us From Evil" ist ein Song der mit mehrmaligem Hören wächst und wächst. Der Refrain ist langsam aber sehr sehr catchy.
-"Take It Out On Me" holt die Keule raus, der Refrain ist genial!
-"Say Goodnight" ist eher ein Song den man sich anhören kann aber nicht unbedingt muss.
-"End of Days" ist wieder so ein Song der mit einem sehr eingängigen Refrain aufwartet.
-Nun kommt mein persönlicher Favorit: " Last to Know" ist sehr sehr schnell aber ungeheim einprägsam. Diesen Song muss man gehört haben. 3 1/2 Minuten reinste Energie.
-"Forever and Always". Könnte perfekt sein wenn die genannten kleinen Mängel nicht wären.
-So und ein Wort zum Bonus Track "Ashes of the Innocent". Hier ist es ähnlich wie bei Waking the Demon. Geht von Anfang an gleich voll auf die 12! Der Refrain ist super gesungen. Klasse Abschluss.

Insgesamt bleibt nur zu sagen das man dem Album eine Chance geben sollte. BFMV sind aufjedenfall nicht auf Nummer sicher gegangen und haben keinen 2.Pop Hit ala All these Things I Hate auf die Platte geschmissen. Also Kaufen und Headbangen!
0Kommentar| 5 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 25. Februar 2008
Eigentlich hätte man ja damit rechnen müssen. Es scheint so, als würden soo geile Bands das Niveau nicht halten können.
Das Vorgänger Album "The Poison" war einfach der Hammer: Hart, trotzdem melodisch, gute Balance zwischen Shouts und Gesang und vor allem stimmlich waren die Songs wirklich extraklasse!
Was Bullet allerdings hier anbieten,kann man eigentlich nur als enttäuschend bezeichnen.Zwar sind die Songs instrumental immer noch klasse,auch wenn man sich bei manchen Melodien doch etwas an Songs von "The Poison" erinnert fühlt, aber was den Gesang angeht ist diese Platte wirklich ein Griff ins Klo.
Mir blutet das Herz, dass ich das hier so drastisch formulieren muss, weil mit "The Posion" Bullet for my Valentine meine absolute Lieblingsband war. Aber zurück zum Gesang:
1. Fast nur noch klarer Gesang,kaum Shouts mehr
2. Der Gesang selbst: Keine Ahnung was Matt Tuck gemacht hat,aber sorry, er klingt jetzt wie James Hetfield(was ja eigentlich nicht schlecht ist),nur halt nachdem er einen Eimer Vaseline runtergekippt hat. Es tut mit leid, aber das Wort "weichgespült" muss in diesem Zusammenhang leider fallen.
Zusammenfassend kann man festhalten, dass Bullet vom Sound her nach wie vor ziemlich gut sind, der Gesang reißt das Ganze aber ziemlich runter.
11 Kommentar| 2 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 26. Januar 2008
Wie nicht anders zu erwarten, ist der zweite longplayer der waliser eine richtig geile scheibe geworden. selten hab ich solch coole musik gehört, die wirklich bei jedem lied einem ein ohrwurm verpasst.es ist unglaublich was für ein metalfeuerwerk dort abgefackelt wird. ich kann nicht verstehen, warum eingie hier schreiben, das die screamparts zurückgeschraubt wurden.ich würde sagen, das einfach nur noch mehr melodiöseparts mitdazu gekommen sind, die mir persönlich sehr zusagen, das so die leider an wiedererkennungswert gewinnen. die screamparts sind noch kräftiger als auf "the poison" und die metalriffs einfach unschlagbar.lieder wie "take it out on me" oder "disappear" pusten einen förmlich aus dem sessel.die beiden lieder "say goodnight" und "hearts burst into fire" sind wunderschöne balladen, die auch ohne screamparts funktionieren,jedoch auch in diesen kommen welche vor. man muss als eingefleischter fan also nicht bangen, das die jungs ruhiger geworden sind oder so, sie machen da weiter, wo sie mit "the poison" aufgehört haben. dieses album ist einfach der hammer und wird ne ganze weile in den playern der fans liegen. auch neulinge in diesem genre, sollten unbedingt mal reinhören.absolute kaufempfehlung an alle die guten metalcore/emocore/trash metal und der gleichen hören. einfach ein geiles album.mfg MarvOne
0Kommentar| 2 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
Die englische Metalband Bullet For My Valentine ist jung und erfolgreich, ebenso wie ihre amerikanischen Brüder von Trivium. Jahrelang war man auf Tour und stand mit allen Metalgöttern wie Iron Maiden auf der Bühne. Die Waliser hatten dabei nur 2 EPs und ein Album draußen! Nach unzähligen, mehr oder weniger überflüssigen Maxis und weiteren EPs , sowie einer sehr guten DVD gibt es nun endlich neuen Stoff für die Fans. Produziert von Superknöfpchendreher Colin Richardson ballert das zweite Album "Scream Aim Fire!" (handelt vom Krieg) unglaublich fett. Die Band tönt tierisch nach Metallica zu "Ride The Lightning" gemischt mit Melo-und Metalcore. Das Artwork ist brachial und manche Texte sind über Probleme von Teenagern. Die Musik ist 100 % Metal, wenngleich auch manchmal etwas simpel (aber effektiv) gestrickt. Die Refrains und Gesangslinien sind mir manchmal zu poppig und erinnern des öfteren an fröhlichen Melocore aus Kalifornien. Glücklicherweise garniert Sänger und Gitarrist Matt Tucker dieses Gesülze mit gemäßigten Shouts, fetten Riffs und einer ordentlichen Metalstimme, weshalb dieses Album natürlich alle Fanschichten harter Rockmusik ansprechen könnte. Das ist auch das Problem von Bullet For My Valentine, sie klingen etwas als würden sie es jedem recht machen wollen und somit geht man mit dem Album etwas zu sehr auf "Nummer sicher". Die cheesige Ballade "Forever And Alway"am Ende der Scheibe ist da das beste Beispiel! Das es anders geht zeigt das etwas rockigere "Heart Burst Into Fire".
Das Bullet For My Valentine es definitiv härter können beweisen Riffmonster der Marke " Waking The Demon" oder "Deliver Us From Evil (ja klingt wie ein Warlord Titel!)
Trotz dem ganzen Gemecker sind die Jungs auf dem rechten Weg und könnten auch sehr junge Kids wie einst Maiden mit dem Metalvirus infizieren!
0Kommentar| Eine Person fand diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 4. August 2013
Das Debut "The Poison" war für BfmV Fluch und Segen zugleich. Segen insofern, als dass man sich von 0 auf 100 zu der populärsten Hoffnung in Sachen Moderner Metal etabliert hatte. Fluch, da man sich speziell wegen des Erfolgs der Singles "Tears don't fall" und "All the things I hate..." offenbar plötzlich im falschen Fanlager angekommen wähnte. Das gab die Band oder vor allem Ihr Mastermind Matthew Tuck jedenfalls (durchaus glaubwürdig) in einigen Interviews zu Protokoll. Scream, Aim, Fire sollte insofern zu einer Neuausrichtung werden und für mehr Credibility in der seriösen Metal Community sorgen. Soweit der Plan...

SAF klingt in der Tat anders als The Poison: Metalcore-Elemente (hier natürlich die derben Shouts von Basser Jay) wurden stark zurückgefahren, einige Tracks kamen komplett ohne aus. Musikalisch legte man aber einen Zacken zu. Zahlreiche Hochgeschwindigkeitsstücke mit ordentlicher Gitarrenbreitseite legen Zeugnis darüber ab, dass es die Band mit ihren Ankündigungen durchaus ernstgemeint hat. So geht SAF dem Oldschool-Metaller wesentlich geschmeidiger ins Ohr als noch das Debut.

Den Aufschrei der Community gab es natürlich trotzdem. DIE Metalcore-Hoffnung schlechthin macht jetzt Einen auf halb-ärschigen Trasher? Man hatte allerdings den dummen Eindruck, dass egal was BfmV abgeliefert hätten, das Ganze bei Vielen eh durchgefallen wäre. Als ernsthafte harte Band sollte man mit Album Eins nicht geich zum Platinact werden, ohne dass in der Community an allen Ecken und Enden Ausverkauf gewittert wird. Und Stücke wie "Hearts burst into Fire", das sich stark nach US Classic Rock anhört, waren natürlich Wasser auf die Mühlen eben jener "Kritiker". Ausverkauf war natürlich so oder so Quatsch. Mit Tracks wie "Waking the Demon", "Take it out on me" oder "The last to know" sprengt man noch jede Durchschnittsfete nachhaltig. Und die restlichen Tracks stehen vielleicht in Härte, nicht aber in Klasse zurück. Der Titeltrack und "Eye of the Storm" sind hübsche Granaten, die da gleich zu Anfang abgefeuert werden, die einzige Ballade "Forever and Always" wird im Mittelteil zum amtlichen Brett und "Deliver us from Evil" ist schlicht eine hervorragende Komposition.

Tatsächlich haben BfmV mit ihrem Zweier für mich so ziemlich alles richtig gemacht. Der Stil wurde leicht verändert (nicht so sehr wie manche gerne glauben), durch die traditionellere Ausrichtung hätte man durchaus mehr Oldschool-Metaller erreichen können. Wenn die sich nach dem Erfolg des Debuts und der stellenweise erfolgten Einordnung von BfmV in den unsäglichen Emo-Bereich die Band überhaupt noch angehört haben. Ich höre die Scheibe mit ungebrochener Begeisterung und sehe sie auf dem gleichen Level wie das Debut.
0Kommentar|War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden

Haben sich auch diese Artikel angesehen

6,99 €
6,65 €
6,99 €
11,99 €