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Kundenrezensionen

4,3 von 5 Sternen
12
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am 2. Mai 2004
Mit dieser DVD liegt die Verfilmung des Buches "My beautiful laundrette" von Hanif Kureishi vor. Der Film bietet eine relativ interessante Handlung und zeigt soziale Aspekte des Lebens in Großbritannien auf.
Der pakistanische Omar soll von seinem Vater aus aufs College gehen und heiraten. Omar aber zieht es vor, einen Waschsalon zu eröffnen. Diesen eröffnet er zusammen mit seinem alten Freund Johnny, den er wiedertrifft, als er von einigen britischen Rassisten angehalten wird. Johnny distanziert sich anschließend von seinen rassistischen Freunden und eröffnet zusammen mit Omar den Waschsalon, der jedoch nicht vor den rassistischen Übergriffen geschützt ist. Auch Omar's alkoholsüchtiger Vater ist nicht begeistert von Johnny, da er ihn noch als Rassisten kennt.
Auch mit der Hochzeit gibt es ein Problem, da Omar schwul ist und sich in Johnny verliebt...
Auf diese Weise zeigt der Film neben der Handlung viele Aspekte sozialen Zusammenlebens: Ausländerfeindlichkeit, Toleranz, Alkoholsucht und Homosexualität sind gleichermaßen Themen, die in Stephen Frears Verfilmung von "My beautiful laundrette".
Einziger Wermutstropfen: Die DVD nutzt hier leider überhaupt nicht ihre technischen Möglichkeiten. So gibt es den Film nur in Englisch und komplett ohne Untertitel und die einzigen Bonusfeatures sind der Trailer zum Film und einige Anhaltspunkte zu den Darstellern...
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am 24. Juni 2010
Der Film hat schon fast eine staubige dünne Schicht und zählt zu den Perlen aus der Thatcher-Aera. Ein strammer gefühlvoller Film, der mit Klischees aufräumt und das dreckige Leben Londons Vorstädten mit allen Ressentiments gegen Ausländer und gleich noch ihrer Verbundenheit zur Krone sowie das schwule Leben ohne Schnörkel zeigt. Einmalig sind die Aufnahmen in den Wohnungen, die genau das Leben in der Fastgosse und in dem bisschen Reichtum der Pakistani einfangen. Gefangen in den eigenen Reihen und die Liebe zum "Feind" gefunden, ist der Film eine Gradwanderung von Westside Story. Die Hemmungslosigkeit auf alle zu hassen was fremd ist und einem den Grund zum Leben wegzunehmen scheint wird ohne Schnörkel und Wenn und Aber aufgezeigt. Nirgends in Europas Grossstädten ist das Zusammenleben der Extreme härter wie in London. Eventuell mag die Banlieu von Paris ähnlich sein. Menschen die London nicht nur von den Sehenswürdigkeiten kennen sondern auch mal in die Seitenstrasse eingebogen sind und vielleicht länger dort waren, wissen, dass dieser Film die unverhüllte Wahrheit über das Überleben und Leben im Grossstadtdschungel zeigt. Die Übergriffe auf Pakistani müssen noch nicht mal nachgestellt werden und die Übergriffe auf Freundschaften gemischter Herkunft genau gleich. Man schätzt sich so lange wie man sich nicht beisst oder weh tut.
Ein Film der zu den wichtigsten Filmen aus den UK gehört.
Wenn noch nicht gesehen, unbedingt anschauen.
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Der junge Pakistani Omar übernimmt einen heruntergekommenen Waschsalon in einem Londoner Vorstadtviertel. Er macht seinen ehemaligen Schulfreund, dem er kurz zuvor zufällig wieder über den Weg gelaufen ist, nicht nur zu seinem Geschäftspartner sondern die beiden werden auch ein (heimliches) Liebespaar. Das Geschäft floriert, was den ehemaligen rechtsgerichteten Kumpels von Johny gar nicht gefällt....

Mitte der 80iger Jahre erlebten schwule Männer in England rechtlich unter der konservativen Regierung Margarete Thatchers nicht gerade eine Blütezeit. Und dennoch war die Zeit gekennzeichnet durch ein Aufbegehren und Kampf um Anerkennung. Homosexualität spielt im Film eine zentrale Rolle. Doch dazu gesellen sich Themen wie Ausländerfeindlichkeit, sozialer Abstieg und Drogenproblematik. Dennoch ist der Film nicht ein wirklich staubiger sozialkritischer Film, sondern vor allem eine wunderbar erzählte Liebesgeschichte zwischen zwei sehr unterschiedlichen Männern. Die Liebesszene gegen Ende des Filmes im Hinterzimmer des Waschsalons gehört für mich zu den erotischsten Szenen zweier Männer, die jemals gezeigt wurde.

Interessant am Rande: Daniel Day-Lewis als Johny ist in seiner ersten Hauptrolle zu sehen.
Stephen Frears (The Queen) führte Regie.
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am 23. Januar 2010
Dieser zunächst für den britischen Fernsehsender Channel 4 produzierte Film bedeutete Dank der Kinoauswertung den Durchbruch für Regisseur Stephen Frears und ist ein Juwel des New British Cinema.
Zur Geschichte: Der junge, arbeitslose Pakistani Omar (Gordon Warnecke) betreut nach dem Selbstmord seiner Mutter seinen alkoholkranken Vater Hussain (Roshan Seth in geradezu beängstigend "kranker" Maske). Sein Onkel Nasser (Saeed Jaffrey), ein mit dubiosen Machenschaften zu Wohlstand gekommener Geschäftsmann, gibt ihm die Leitung eines herunter gekommenen Waschsalons. Auf sehr riskante Weise organisiert sich Omar von Nassers Geschäftspartner Salim (Derrick Branche) Geld und renoviert zusammen mit seinem Schulfreund Johnny (Daniel Day-Lewis mit blondierten Haaren) den Salon. Der wunderbare Waschsalon ist eine Provokation angesichts der schäbigen Umgebung. Der Neid von Johnnys Kumpeln aus dem rechtsradikalen Milieu führt zur Gewalteskalation. Auch Salim will sein Geld zurück. Aber die aufkeimende Liebe zwischen Omar und Johnny trotzt den Widrigkeiten.

Frears verfilmte ein Drehbuch von Hanif Kureishi, der hier seine Erfahrungen als pakistanischer Einwanderer verarbeitete. Sehr präzise portraitiert er verschiedene Einwanderermilieus ohne für eine Seite Partei zu ergreifen. Auf der einen Seite haben wir Hussain, einen an der britischen Realität gescheiterten sozialistischen Journalisten, der seine Desillusion in einer schäbigen Wohnung im Alkohol ertränkt. In seinen hellsten Momenten lässt er aber immer wieder seinen uneingeschränkten Glauben an gesellschaftliche Veränderungen durchscheinen. Auf der anderen Seite sehen wir seinen (auf den ersten Blick) ungleich erfolgreicheren Bruder Nasser, der die radikalmarktwirtschaftlichen Prinzipien der Thatcher-Ära vollkommen verinnerlicht hat und sich neben einem gutbürgerlichem Haushalt mit Frau und drei erwachsenen Töchtern auch noch ein englische Geliebte (Shirley Anne Field) leisten kann.
Die Kehrseite des Thatcherismus, der wirtschaftliche Prosperität durch eine Deregulierung der Märkte erzwingen will, wird in den Straßenszenen im Süden Londons deutlich: Armut, Arbeitslosigkeit und Obdachlosigkeit sind die hässliche Kehrseite des wirtschaftlichen Aufschwungs. Auch Omars Freund Johnny gerät zwischenzeitlich auf die schiefe Bahn und rutscht ins rechtsradikale Milieu ab. Die Metamorphose von der Karikatur des White Trash zum selbst bestimmten Liebenden ist umso bezaubernder. Dass ausgerechnet der Pakistani Omar (ohnehin ohne Bindung an sein "Herkunftsland" und damit dem Rassismus besonders hilflos ausgeliefert) den wirtschaftlichen Aufstieg schafft, ist eine komische Umkehrung des Erfolgsmodells.
Trotz der ernsten Probleme, die der Film beschreibt, ist er von einer leisen Ironie, die die Liebe zwischen Omar und Johnny als mögliche (sehr private) Lösung zur Überwindung von Gewalttätigkeit zeigt. Die geradezu dokumentarisch anmutende Darstellung des alltäglichen Rassismus kontrastiert mit atemberaubenden Momenten privaten Glücks: Bei seinem Wiedersehen mit Johnny verlässt Omar seinen von Skinheads umlagerten Wagen, um auf seinen alten Freund zuzugehen. In seiner überschäumenden Freude trotz er der Gefahr. Bei der Eröffnung des Waschsalons sehen wir einen verliebten Nasser, der mit seiner Geliebten tanzt, während sich Omar und Johnny im Nebenraum ihrer wahren Gefühle bewusst werden.
Auch für absurde Komik ist gesorgt, wenn zum Beispiel der spätabends kommende Hussain mit Blick auf seine anscheinend kaputte Uhr konstatiert, es sei doch erst kurz nach Drei.

Die besondere Stärke Frears ist es, dass er seine Filme ganz in den Dienst eines guten Drehbuchs (hier sogar für den Oscar nominiert) zu stellen weiß. Die Londoner Trilogie wurde noch mit "Prick up your ears" und "Sammy und Rosie tun es" fortgeführt (ebenfalls unter Mitwirkung Kureishis), die noch wesentlich schärfer die gesellschaftlichen Probleme angehen. Mit den "Gefährlichen Liebschaften" (1988) etablierte sich Frears auch in Hollywood.
"Mein wunderbarer Waschsalon" wird wie alle Filme der "Arthaus Collection" im Buchformat mit Booklet präsentiert. Gute Ton- und Bildqualität, optionale deutsche Untertiteln. Außer Werbefilmchen für andere Arthaus-Filme gibt es nur den Originaltrailer als Extra.

Fazit: Ätzende Satire und Feel-Good-Movie in einem. Ganz großes britisches Kino!
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Der junge Pakistani Omar übernimmt einen heruntergekommenen Waschsalon in einem Londoner Vorstadtviertel. Er macht seinen ehemaligen Schulfreund, dem er kurz zuvor zufällig wieder über den Weg gelaufen ist, nicht nur zu seinem Geschäftspartner sondern die beiden werden auch ein (heimliches) Liebespaar. Das Geschäft floriert, was den ehemaligen rechtsgerichteten Kumpels von Johny gar nicht gefällt....

Mitte der 80iger Jahre erlebten schwule Männer in England rechtlich unter der konservativen Regierung Margarete Thatchers nicht gerade eine Blütezeit. Und dennoch war die Zeit gekennzeichnet durch ein Aufbegehren und Kampf um Anerkennung. Homosexualität spielt im Film eine zentrale Rolle. Doch dazu gesellen sich Themen wie Ausländerfeindlichkeit, sozialer Abstieg und Drogenproblematik. Dennoch ist der Film nicht ein wirklich staubiger sozialkritischer Film, sondern vor allem eine wunderbar erzählte Liebesgeschichte zwischen zwei sehr unterschiedlichen Männern. Die Liebesszene gegen Ende des Filmes im Hinterzimmer des Waschsalons gehört für mich zu den erotischsten Szenen zweier Männer, die jemals gezeigt wurde.

Interessant am Rande: Daniel Day-Lewis als Johny ist in seiner ersten Hauptrolle zu sehen.
Stephen Frears (The Queen) führte Regie.
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am 23. Oktober 2016
In Zeiten, wie diesen, wo Ausländerhass wieder ein Thema wird, und ich zufällig in einer Stadt war, wo es noch diese herrlichen Waschsalons gibt, habe ich die DVD angesehen, und für alle, die mit ein bisschen Nostalgie an jene Zeit zurückdenken, als man sich noch wehrte, noch Träume gegen das konservative GB hatte, es noch revolutionär war, einen "schwulen Film" (NIEMALS PEINLICH!) zu drehen, war es ein wunderbarer Kinoabend.
Bei kaltem Wetter!
Was schade ist, und mein Vorredner nicht korrekt beschreibt: Es hat Untertitel! Und ich höre sehr gerne die Originalversion aus Südlondon...aber möchte englische Untertitel.
Was ich auch nicht verstehe, bei einer Digitalisierung...das Bild ist schlecht...wenn man es in HD anschaut...schon fast old schsool.

Aber ein grossartiger Film!
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am 31. März 2010
Ich hatte diesen Film schon vor gut zwanzig Jahren auf Video und habe mich sehr gefreut, das er nun auch endlich auf DVD rausgekommen ist. Ich fand diesen Film immer schon gut, weil er nicht nur die Entwicklung der Beziehung der beiden zeigt, sondern auch, wie die allgemeine Situation für Schwule in früheren Zeiten war. Denn das können sich unsere nachgewachsenen Schwulen wohl kaum vorstellen.
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am 10. Juni 2008
I know it is properly not political correct but I feel that this movie is now out-dated as gay life as moved on and is so much for accepted in society. My beautiful Laundrette was a great hit in her time, a low budged movie showing the down sides of the Thater period and first showed gay issues, especially in the Asian community. But since 1986 the world has developed, gay issues are hardly any longer sensational and the Thatcher period is over and absorbed in UK reality. So the whole movie is about a time gone and there is not much which you can take on board for our present time.

All in all, the movie is still good, but dated and I felt quite a bit bored by it.
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am 30. März 2015
Ich habe die Bewertung von 4 Sternen gewählt, weil mir der Film gefällt und ich ihn gut und sehenswert finde.
Mir hat folgendes an dem Film gefallen: Der Regisseur Stephen Frears, der später mit gefährliche Liebschaften brillierte, erzielte mit der zeitlosen Geschichte eines jungen, attraktiven, ehrgeizigen englischen Pakistani, der sein Glück in schwierigen Zeiten sucht, den Durchbruch. Dabei gelingt ihm eine treffende und zugleich ironisierte Darstellung verschiedener sozialer Gruppen: Die Pakistanische Community in England, Rechte Gruppen junger Männer, zwei herausragende heimliche Schwule, käufliche Frauen, eine rebellische junge Frau, Obdachlose und einen zerbrochenen Angehörigen der Pakistanischen Elite. Ich fand auch die Darstellung des knallharten Schlägertypen Salim mit edlen Zügen gut. Die Geschichte erscheint mir sowohl Zeitlos als auch den Zeitgeist treffend.
Ich empfehle diesen Film, denen, die einen guten, realistischen Film sehen möchten.
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am 22. September 2014
... würde ich diese Beurteilung sehr gern. Fünf Sterne für den Film aber nur ein Stern für die technische Umsetzung. Trotzdem ein MUSS für Liebhaber englischer Socialdramas, insbesondere für Fans von Stephen Frears.
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