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Kundenrezensionen

4,2 von 5 Sternen
19
4,2 von 5 Sternen
Format: DVD|Ändern
Preis:14,99 €+ 3,00 € Versandkosten


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am 22. November 2016
Der Anfang des Films ist nicht richtig erfasst und der Tontechniker hat hier auch keine gute Arbeit geleistet. Man musste den Ton auf ganz laut stellen, um es hören zu können.
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am 14. Januar 2011
Die Fotografin Beth Cappadora (Michelle Pfeiffer) nimmt ihre beiden Söhne zu ihrem Klassentreffen nach Chicago mit. In der Hotel-Lobby bittet sie den älteren Vincent, mal kurz auf seinen 3-jährigen Bruder Ben aufzupassen, während sie die Anmeldeformalitäten erledigt.
Als sie zurückkommt, ist Ben verschwunden.
Unter der Leitung der Polizei-Kommissarin Candy (Whoopi Goldberg) wird eine leider erfolglose Suchaktion gestartet. In den folgenden Jahren droht die Familie, an dem Verlust und der Ungewissheit zu zerbrechen.

Neun Jahre später klingelt es bei den Cappadoras an der Tür. Ein zwölfjähriger Junge namens Sam bietet an, den Rasen zu mähen, um sein Taschengeld aufzustocken. Beth ist wie vom Donner gerührt: Sie glaubt, in ihm ihren verschollenen Sohn zu erkennen. Sie macht heimlich Aufnahmen von ihm und vergleicht sie mit einer Computerhochrechnung des dreijährigen Ben...

Waren die letzten 9 Jahre für die Cappadoras schon eine schlimme, tränenreiche Zeit, so erweist sich die erzwungene Rückkehr für alle Beteiligten, besonders für Ben/Sam als nicht minder schwierig.
Die Familie gerät zum zweiten Mal in eine tiefe Krise: Kann man ein lang ersehntes und schmerzlich vermisstes Kind gegen seinen Willen aus seiner gewohnten Umgebung reißen? Für Sam sind die Cappadoras Fremde. Er hat keine Erinnerung an sie. Auch Vincent gerät in eine Krise. Er gibt sich die Schuld am Verschwinden Bens, und er erlebt, wie sich plötzlich fast alles nur noch um seinen verlorenen und wieder gefundenen Bruder dreht.

Wie werden die Beteiligten mit der neuen Situation fertig? Wird es gelingen, eine für Alle befriedigende Lösung zu finden? Ist hier ein "Happy End" überhaupt möglich?

Tief wie der Ozean ist ein Film, der vom Anfang bis zum Ende Spannung pur bietet. Michelle Pfeiffer spielt die von vielerlei Gefühlen überwältigte Mutter überaus überzeugend. Auch die jungen Darsteller, besonders Vincent (Jonathan Jackson) und Sam/Ben (Ryan Merryman) spielen ihre Rollen hervorragend.
Es ist ein sehenswertes und von Anfang bis Ende spannendes Drama für die ganze Familie.

Zum Schluss zwei Movieman-Zitate: "Der Film ist ein von starken Darstellungen lebendes Drama'"
"Tief wie der Ozean ist kein leichter Film und berührt tief sitzende Emotionen."
Meine Wertung: 5 Sterne
eboku
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am 12. Mai 2016
Ich rate jedem, diesen Film Unternehmen in Frankreich zu kaufen, zahlen Sie für den Film und sie nicht senden. Ich bezahlte, wie Beschwerden haben und nicht mein Film bekommen und nicht das Geld zurück. Ich werde diesen Film nie jetzt kaufen, ich eher von Amazon Deutschland kaufen würde, den USA und Italien, dass sie das Produkt und kommt auf dem geplanten Termin senden. Leider ist die deutsche Amazon hat nicht viele Filme mit Portugiesisch Übersetzung, also in andere Amazon-Unternehmen zu suchen.
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am 11. September 2017
Ich habe den Film wie immer über Netflix gesehen, er ist aber auch als DVD für 9,00€ erhältlich.

Ein paar Sekunden der Unaufmerksamkeit stürzen eine Familie in die Katastrophe: In einer überfüllten Hotelhalle läßt Beth ihren 3-jährigen Sohn Ben nur für einen Moment aus den Augen - und verliert ihn für immer. Eine Großfahndung, die jahrelange Suche, selbst ein Appell im Fernsehen - alles bleibt erfolglos. Trotz des Trostes von ihrem Ehemann und einer engagierten Detektivin droht Beth an Bens Verlust zu zerbrechen. Neun Jahre später glaubt sie ihren Augen nicht zu trauen: Vor ihrer Haustür steht ein Junge, der Ben bis aufs Haar gleicht...

Der Film dauert 103 Minuten
Berühmte Schauspieler: Michelle Pfeiffer, Treat Williams, Whoopi Goldberg, Jonathan Jackson, Ryan Merriman

Der Film beginnt kurz bevor Beth mit ihren Kindern zu dem Klassentreffen startet, das in einem Hotel stattfindet. Das Bild einer glücklichen Familie mit Eltern und drei Kindern wird klar gemacht, dann habe ich gesehen, wie Ben verschwindet und wie die Mutter und der Rest der Familie sich verändert und fast an den Ereignissen zerbricht.
Nach einer Weile hat jeder der vier übrig gebliebenen Familienmitglieder gelernt, mit dem Verschwinden von Ben zu leben, alle sind irgendwie zur alltäglichen Routine zurück gekehrt, doch erneut wird das Leben der Familie auf den Kopf gestellt, denn Ben klingelt an Beths Tür und erzählt, dass er in die Nachbarschaft gezogen ist und bietet sich an, ihren Rasen zu mähen.
Mit diesem Moment gerät die Familie mit voller Wucht in eine zweite Krise.

Der Film hat mich tatsächlich an meine emotionalen Grenzen gebracht. Wie hart muss es für eine Mutter, bzw. für eine Familie sein, ein Kind zu verlieren? Und als wenn das noch nicht genug wäre, taucht es Jahre später als Kind einer anderen Familie wieder auf. Für mich war dieser Moment, als Ben an der Tür klingelt und mit Beth spricht, wie ein Schlag ins Gesicht, schön und erschreckend zugleich. Diese Gefühlshölle, durch die Beth geht, wird von Michelle Pfeiffer angemessen gespielt. Ich weiß, dass sie eine großartige Schauspielerin ist, aber hier hat sie die Messlatte noch einmal ganz nach oben gelegt.

Auch Whoopi Goldberg, die als Kommissarin Candy im Fall Ben ermittelt, wird ihrem guten Ruf mehr als gerecht. Gefühl- und an den richtigen Stellen humorvoll, begleitet sie die Familie über Jahre und wird für Beth eine Art Mentorin.

Der große Bruder von Ben, der auf im Hotel auf Ben aufpassen sollte, als Beth wenige Minuten verhindert war, spielt bei dem erneuten Zusammentreffen und der Entwicklung eine große Rolle.

Mir hat die Besetzung der Figuren sehr gut gefallen, aber noch besser hat mir gefallen, dass das Ende nur eingedeutet war und ich mir mein eigenes Ende denken konnte. Sehr gut gelöst.

Dieser Film hat mich sehr bewegt und ich habe ihm 5 Sterne gegeben.
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am 15. April 2014
Bevor man diese DVD einlegt sollte man sich erstmals mit einem Pack Taschentücher ausrüsten und sich auf einen der großartigsten Filme ever einstellen ! Ich kann den Film so oft ich will anschauen und finde ihn immer aufs neue genial ! Großartige Schauspieler natührlich allen voran Michelle Pfeiffer und auch das damals noch junge Ausnahmetalent der den wiedergefundenen Sohn Adam mit einer unglaublichen Leistung performt machen diesen Film zu einem echten Meisterwerk !!! Ich kann diesen film nur jedem empfehlen der auf Filme mit Herz steht !!!
Pflichtkauf für jeden Filmsammler!!!

p.s. Ich hoffe das es auch bald eine Blu Ray dieses Films gibt , es währe höchste Zeit dafür!!!
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am 18. Oktober 2012
Ein tief greifendes Thema. Ein traumatisches Ereignis für alle Mitglieder dieser Familie. Eine große Chance, daraus einen Film zu machen, der direkt ins Innen geht, ins Herz, um uns unserer eigenen inneren Wunden bewusst zu werden.

Verkraftet ein Kind, das entführt wurde ein solches Trauma?
Kinder verdrängen ihre traumatischen Erfahrungen, weil sie sonst physisch kaum überleben könnten. Und da wir uns alle nach Liebe sehnen, nimmt ein Kind alles, was es in dieser Hinsicht bekommen kann, auch von fremden "Eltern" an.

Doch was geschieht, wenn die über Jahre versiegelte Phiole des Traumas aufbricht?
Wie geht der Vater (Treat Williams) damit um?
Gar nicht. Treat Williams ist in dieser Rolle blass und unscheinbar, und das bleibt er auch bis zum honigsüßen Ende des Films.

Der älteste Sohn und das Nesthäkchen sind Randfiguren.
Das entführte Kind Ben/Sam erinnert sich plötzlich an den Geruch der Holztruhe, in dem es sich vor der Entführung oft versteckte.
Ein Geruch mag eine Erinnerung auslösen, keine Frage. Doch mit der Erinnerung kommt der traumatische Schock, ob uns das passt oder nicht.
Bei Ben/Sam kommt quasi über Nacht die Erinnerung, wer seine wirklichen Eltern sind, und George, den er neun Jahre lang für seinen Vater hielt, bringt ihn mitten in der Nacht zurück und lässt Ben/Sam samt Koffer vor dem Haus seiner wirklichen Eltern stehen. Ben/Sam ist darüber derart glücklich, dass er noch in der gleichen Nacht vor dem Haus Basketball spielt - mit seinem Bruder, der auch nur noch glücklich ist.
Das ist Hollywood-Klischee in Reinkultur. Wie schade!

Die allermeisten von uns sind Sehnsüchtige, und wie jede Sucht führt auch die Sehn-SUCHT in die Abhängigkeit, in die Abhängigkeit von einem Menschen oder einer Lebenssituation. Und wenn sich das nicht erfüllt, möchten wir zumindest kurzfristig über ein Filmthema in eine heile Welt geführt werden. Das ist eben Unterhaltung. Durch Unterhaltung wird das, was uns schmerzhaft berührt, unten gehalten.

Die Einzige in diesem Film, die das erfahrene Trauma authentisch und mit ganzem Herzen umsetzt, ist Michelle Pfeiffer. Manche sagen, sie ziehe alle Register ihres schauspielerischen Könnens. So ist es.
Doch das, was sie in diesem Film und auch in "Personal effects" zeigt, kommt aus ihren Lebenserfahrungen, aus dem selbst erfahrenen seelischen Schmerz. Würde sie das nicht fühlen, könnte sie es vor der Kamera nicht umsetzen. Eine Schauspielausbildung ist lediglich der Wegbereiter.
Für mich ist Michelle Pfeiffer eine der wahrhaft großen Schauspielerinnen Hollywoods. Dass sie in den dortigen Kreisen aufgrund ihrer Schönheit als "the face" bezeichnet wird, ist oberflächlicher Augenschein und letztlich bedeutungslos.

Mein Fazit zum Film: ein tief greifendes Thema, dem leider vor Erreichen von "the deep end of the ocean" die Luft ausgegangen ist.
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am 25. Februar 2002
Ich habe diesen sehr emotionalen Film das erste Mal im Fernsehen gesehen und fand die Story und den Inhalt dieses Films so ergreifend, das ich sehr lange darüber nachgedacht habe. Ein Film, der jedem es unwahrscheinlich nahe bringt, wie schlimm es ist, wenn eine Mutter ihr Kind verliert und offenbar den Rest ihres Lebens daran zerbricht.
Ob es ein Happy-End gibt oder nicht, davon muss sich jeder selbst überzeugen. Taschentücher sollten auf jeden Fall griffbereit sein...
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am 1. März 2002
Als ich diesen Film am Sonntag das 1. Mal im Fernsehen sah hat er mich zutiefst berührt,vorallem auch durch die exellente Leistung von Goldberg/Pfeiffer/Williams und den beiden Jungdarstellern Jackson/Merriman.Er bringt so richtig nahe,was eine Mutter durchmacht,wenn sie ihr Kind verliert und es nach 9 Jahren wie zufällig wiederfindet.Schön fand ich zum Schluss das angedeutete Happy-End,dort kann sich dann jeder selber ausmalen,wie es weitergeht.
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am 19. Juni 2014
Vorbemerkungen:
Sinnvoller hätte der Titel lauten können: „Bis an die Grenze des irgend noch Erträglichen“ – ein grausames Spiel um Kindesentzug, um Entführung – um Menschenraub mit wechselnden Rollen.
Das Werk:
Während der Anmeldung zu einer Klassentreffen-Feier verschwindet das mittlere Kind der fünfköpfigen Familie. Jahre später treffen die Brüder und danach die Mutter mit dem inzwischen 12-Jährigen wieder zusammen. Die Rückführung wird mit staatlicher Brechstange erzwungen. Allein das Kind fühlt sich fremd und will zu seinem „Papa“ zurück. Die Mutter erkennt ihre und die Lage ihres Jungen und lässt ihn gehen.
Den Brüdern jedoch gelingt der familiäre Zusammenschluss; eine erneute Bindung mit offener Tür leitet eine sich entspannende Phase der Wiederaufnahme ein.
Der ethische Aspekt
Entführte und wiedergefundene Kinder lassen sich nicht wie ein behördlich nummerierter Baustein in das Mauerwerk einer Festung „Familie“ einfügen. Der ersten Tragödie folgt todsicher die zweite: Nach der Entführung (= Menschenraub) folgt die zweite (Einbehalten als Folge des „Besitzrechtes“).
Die schwer geprüften Eltern nutzen den Rechtsstatus und stülpen dem Jungen ihre Familienregeln über. Dabei zeigt der Film vorab, ehe noch die Reise der Mutter mit ihren Kindern zum Klassentreffen beginnt, welche Verantwortung ihrem „Ältesten“ bezüglich seiner Geschwister aufgebürdet wurde. Man schickt ihn im Hause herum als ausführendes Organ einer perfekt eingespielten Gemeinschaft. Den Hunger nach körperlich erlebbarer Umsorgtheit eben nur eines Kindes wird dem Jungen nicht sichtbar zu Teil. Später gesteht er seinem verlorengegangen und wiedergefunden Bruder, er habe ihm den Auftrag gegeben, in Abwesenheit der Mutter zu verschwinden. Der jetzt zwölf Jahre alte hellwache Bruder stellt ihm aber keine Rechnung aus. Er ringt um seinen älteren Bruder, er will mit ihm die Familie neu erleben und überzeugt durch die Erinnerung seines Geruchssinnes, dass er sich an sein Versteck in der Truhe sehr wohl erinnert.
Folgendes wird klar:
1. Kinder sind keine Befehlempfänger – dann bitte einen Hund anschaffen.
2. Eine Mutter hat standardgemäß zu reagieren. Wir erleben alle Phasen nacheinander und stehen vor dem Rätsel, ob das in Europa auch solche Ausmaße zeigte.
3. Kinder sind nicht die Hüter ihrer Geschwister, wenn sie selbst weniger umsorgt werden als jene, und die Tragik ihrer Handlungsfolgen ist ihnen, bei aller Phantasie, nicht klar vor Augen!
4. Welchen Stellenwert hat ein Klassentreffen, dass man seine Kinder dort vorführen muss?
5. Durch welches Rollenverständnis muss ein Bürger so bestimmen, wie es der Vater tat? Zunächst sehr fürsorglich, schiebt er das Problemfeld „vermisstes Kind“ auf ein Abstellgleis und will den Rest der Familie „normal“ agieren lassen? Wo fangen die Fehler an, wo war er vorbildlich?
6. Wenn es dem Jungen bei dem „Vater“ so gut ging, dass er eine gesunde, unge- schädigte Kindheit verleben durfte, wäre – bei aller Tragik seiner Ahnungslosigkeit – Dank, Anerkennung, wenn nicht Integration in die Familienzusammenkünfte sinnvoll gewesen. Statt dessen muss sich das entwurzelte Kind einer Elternschaft unterstellen lassen, bei der es doch nur den Rasen hatte für ein wenig Geld mähen wollen. Takt- und Mitgefühl hätten den zunächst glücklichen Eltern gut getan.
7. Dass der ältere Bruder längst wusste, wer das Nachbarskind war, und es seinen Eltern nicht gesagt hatte, muss um so mehr verwundern, als diese später nicht nachfragten, weil sie viel zu sehr mit sich beschäftigt waren.
Die Ethik der Ehrfurcht vor dem Leben sucht nicht nach Schuldzuweisungen, sondern nach Wegen, diese überhaupt erst gar nicht eingehen zu müssen oder so gering wie möglich zu halten. Das eigene Leiden kann man nicht, nur, weil man im Recht ist, über jene schütten, die dem Kinde eine glückliche Vergangenheit sichern konnten. Gutes muss sich gegen das Böse zusammentun, denn dessen Vertreter sind offenbar stets in der Minderheit und fast immer allein!
Der schöpferische Vollzug:
Man kann mit diesem Filme zeigen, dass Juristen und deren Gefolgschaft in ihrer sterilen Unnachsichtigkeit den Robotern in nichts nachstehen, lediglich, dass man erstere wohl kleiden und füttern muss – aber Mitgefühl scheint wohl ein Fremdwort. Nur der einzelne Mensch kann in eigens angenommener Verantwortung über diese Seelenlosigkeit herausstreben und wohl der bloßen Pflicht entwachsen. Und so ist die Mutter bereit, um des Glückes ihres Jungen willen, ihr geschenktes Kind dem vormaligen „Vater“ rückzuvertrauen. Dazu gehört mehr Kraft, als ein Kind verlieren zu müssen! Es wird, so muss sich die Mutter eingestehen, in ihrer Nachbarschaft ohne ihre Liebe und Fürsorge leben dürfen, weil es die Liebe vermisst, die es zuvor so sicher durch das Leben leitete.
Erst jetzt kann der ureigenst Betroffene zu seiner Entscheidung reifen. Dazu braucht er seinen Bruder. Er spielt mit ihm – souverän – und fordert ihn – ebenfalls souverän, aber er braucht dessen Herzenseinverständnis. Im Wochenend-Gewahrsam bei der Polizei tasten sich die Brüder emotional ab, danach kommt der „verloren geglaubte Sohn“ ein zweites Mal, diesmal freiwillig, wenn auch auf Probe, mit seinem Koffer zurück.
Das Thema grandios in Szene gesetzt, finden sich hier viele Eltern wieder, deren Kinder unter fremder Obhut irgendwo heranwachsen. Der Film soll ihnen ein Geländer sein, an dem sie sich zu dem Tage hochziehen können, an dem diese Verschollenen, Verschleppten zu ihnen zurückkehren dürfen. Dabei ist es gleichgültig, wie Juristen das nennen. Der Effekt heißt immer nur Menschenraub. Das ist nicht entschuldbar!
Die Umfassung des Warum für diesen Film ist leider nicht zu schließen. Denn der Regisseur hat anfangs für beide Brüder – das Mädchen kommt nur als Randfigur in Betracht, und das verstimmt – zwei Kinder mit großem Energiefeld eingesetzt. Als sie sich nach Jahren wieder treffen, hat der jüngere einen älteren „Bruder“ bekommen, der mit normalem Energiefeld dem „Kleinen“ gegenübersitzt. Darauf muss sich die Handlung sichtbar abstimmen. Ein Fehler des Casting?
Der jüngere spielt sein altes Spiel: Überraschungen inszenieren, Wirkungen erleben, Impulse für die Familie setzen – und während er damals von einem ihm Ebenbürtigen in der Truhe gefunden wurde, aus der sich der Kleine nicht mehr selbst hätte befreien können, sitzt jetzt ein enttäuschter Halbwüchsiger, stets in der 2. Reihe gewesen, am Tisch und wehrt ab. .
Schöpferische sind gegenüber den Normativen oft Bücher mit sieben Siegeln, also für den Durchschnitt unverständlich. Letztere verlassen sich auf Fakten und heften sie sich an die Wände ihres Lebens. In „A Beautiful Mind“ unterstellt man derartige Hilflosigkeit einem Genie und behauptet allen Ernstes, das sei seiner Phantasiererei gemäß auch so denkbar! Ein solcher Streifen wurde von Normativen gebügelt. Die Spannweite aller Vorstellungskraft und die Mehrschichtigkeit der Eidetik lässt aber solchen Firlefanz hinter sich.
Der Regisseur hat mit diesem Film auf unterschiedliche Charaktere gesetzt, auch bewiesen, von wem die eigentliche Kraft ausgeht, dabei das Bild des älteren Bruders scheinbar widersprüchlich gezeichnet. Das verschwiegene Zusammentreffen der Brüder hieß: Ich sag es den Eltern nicht, damit ich dich endlich für mich haben darf! – Nun war der Bruder nicht zu halten gewesen und zum ersten (zweiten) Vater zurückgekehrt. In beiden Kindern laufen die Drähte heiß. Die Kommunikation ist längst im Gange, bevor sich die beiden gegenübersitzen, um zu retten, was zu retten ist. - Die Botschaft des Films sollte lauten: Lasst die Kinder entscheiden, ihr Herz trifft richtig! So schwer hätte ein schöpferisches Kind sich die Entscheidung nicht gemacht, nur umfassender, nicht faktisch, sondern vielschichtig und transparent zugleich. Der Stoff wäre eines Spielberg würdig gewesen, aber auch diese Dramaturgie hat einen großen, insgesamt glaubwürdigen Bogen gespannt und seine Botschaft erschütternd überbracht. Sie ist ein unverzichtbarer Gewinn!
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am 13. Januar 2009
Tief wie der Ozean - ich bin auf diesen Film gestoßen, da ich schon seitlangem ein Fan Michelle Pfeiffers bin. Mit der Darstellung der Bethie hat sie mich ein weiteres Mal vollkommen überzeugt. Sie spielt die Rolle der verzweifelten und selbstlosen Mutter einfach perfekt und man kann sich wunderbar in sie hinein versetzen.

Tief wie der Ozean ist die Geschichte einer Familie, deren Sohn verloren geht. Doch ist es eigentlich der Bruder Bens (der verlorene Sohn) der verloren ist. Er hat seine Mutter gebraucht als sie nicht für ihn da sein konnte und braucht sie auch neun Jahre später immernoch als Ben wieder in das Leben der Familie tritt.

Dieser Film erzählt eine herzzerreißende Geschichte, die unter die Haut geht. Neben der fantastischen Darstellung durch Michelle Pfeiffer glänzen auch Whoopi Goldberg und vor allem Jonathan JAckson glänzen in ihren Rollen.

An diesem Film habe ich wirklich nichts auszusetzen. Er gehört zu meinen absoluten Filmen Michelle Pfeiffers und auch meiner Sammlung. Einfach TOP.
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