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am 4. August 2006
Lange hatte ich gezögert, diesen Film - nachdem ich ihn bereits

in der Originalfassung kannte - in der deutschen Fassung zu

sehen, wurde diesmal aber angenehm überrascht. Diese Version

kann man wirklich einmal empfehlen - auch wenn bei der deutschen

Stimme von SRK der umwerfend komisch "britische" Akzent fehlt,

der ein Teil der Persönlichkeit von Vikram ausmacht. Aber wer

Interresse daran hat, kann ja die Hindi-Spur mit Untertiteln

wählen.

Dieser Film ist die indische Version von "Es gegann in Neapel"

mit Clark Gable und Sophia Loren - und ich finde, sie ist recht

gut gelungen.

Aber auch hier - wie bei vielen älteren Bollywood-Filmen -

sollte man den Film nicht nach dem ersten Ansehen beurteilen.

Diese Filme erschließen sich meistens erst nach dem mehrmaligen

Ansehen - erst dann sollte man urteilen, ob er einem gefällt

oder nicht.
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am 25. März 2008
Tipp im O-Ton schauen! Die deutsche Syncro ist zwar sehr gut gemacht, aber leider geht der Akzent von SRK verloren! Auch wenn es sich hier um einen Film der älteren Generation handelt, so darf man ihn nicht zu den einfallslosen Kopien von amerikanischen Movies zählen! Der Drehbuchautor hat sich hier schon Mühe gegeben um zu offensichtliche Parallen zu vermeiden! Dieses Werk hat Tiefgang, eine extravagante Lovestory und tolle Schauspieler! Fazit: Gucken und Fan werden ;-) Einsteigergeeignet und Soundtrack zum Mitwippen!
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am 26. August 2008
also am besten an dem film gefallen mir die lieder "oh bijuriya sun", "bharatpur lut gaya" und "love me honey". die haben einfach was und erinnern an das alte bollywood. das gefällt mir total gut. und die texte sind auch super. nur das war es dann leider auch schon mit dem positiven. ich hatte mir von dem film wirklich viel versprochen. das paar sonali bendre und shah rukh khan fand ich sehr ansprechend und auch die geschichte klang für mich nach romantik und witz, jedoch fehlt beides.... die erste szene, wo vikram bijuriya für eine maharani hält, war ja noch gut, aber dann fällt alles massiv ab. die "romanze" der beiden findet irgendwie nicht statt und trotzdem heiraten dann beide am ende. wann sie sich verliebt haben sollen, habe ich nicht verstanden... er hält sie die ganze zeit für eine nutte und schlechte "mutter" und sie ihn für einen arroganten schnösel aus england, der ihr ihren "sohn" wegnehmen will. wann da eine meinungsänderung stattfindet, hab ich wahrscheinlich irgendwie verpasst. zwischendurch sieht es mal so aus, aber dann beleidigen sie sich wieder....

dass ich diesen film so niedermache, liegt nur daran, dass ich so enttäuscht war. ich hatte mich da wirklich drauf gefreut. er hat doch eigentlich so viel potential.... das macht mich wirklich traurig...

die dvd hat eine deutsche und eine hindi tonspur (mit dt. untertiteln). zu der deutschen kann ich nicht viel sagen, da ich lieber die originalversion sehe. ich habe aber mal kurz reingeschaut und die synchro scheint in ordnung zu sein. der sprecher von srk ist nicht pascal breuer, sondern philipp moog, der z. b. in kal ho naa ho saif ali khan gesprochen hat.
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am 8. Dezember 2012
Der Film ist lustig, tiefsinnig und lehrreich. Man lernt, dass Geld eben nicht alles auf der Welt ist und es manchmal nötiger ist auf sein Herz als auf seinen Geldbeutel zu hören. Ich gehe hier nicht ins Detail, wer Shah Rukh mag sollte sich den Film kaufen, denn er ist sehenswert.
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am 30. September 2013
Der Junge aus England und das indische Mädchen
Shah Rukh Khan

Der Film ist wunder schön witzig und ich liebe es.

Ich habe das bestellt weil das ein Film von Shah Rukh Khan ist.

Jeder Mensch wird Glücklich wenn man nur das Film von SRK anschaut!
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am 21. August 2017
Ziemlich alter Film merkt man auch an der Tonqualität aber trotzdem gut zum Ansehen ,Shah Rukh gut aber in seinen neueren Filmen viel, viel besser !!!!
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tja filme sind immer anders wie die realität schade eigentlich den sonst könnte es fast perfekt sein
aber das ist es auch nicht in diesem film
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am 26. April 2006
Wer 'Koyla' und 'Zamaana Deewana' mag sollte auch 'English Babu Desi Mem' mögen. Wer allerdings 'Veer Zaara', 'Kabhi Khushi Kabhi Gam' oder 'Dil to Pagal Hai' zu den besten Bollywood-Filmen zählt sollte diesen Film lieber vorher ausleihen.

Die Musik ist mittelprächtig ohne ausgesprochenen Ohrwurm-Charakter, die Choreographien einigermaßen gut (beides wird von song zu song besser). Der Schauspielstil ist ziemlich übertrieben. In all diesen Filmbausteinen ist 'Zamaana Deewana' besser. Dieser Film von 1996 wirkt wie das Stück eines Wandertheaters. Dementsprechend agieren die Schauspieler. Shah Rukh Khan spielt sehr holzschnittartig, die damals 21-jährige Sonali Bendre wirkt als 16-jährige Animier-Tänzerin oft überzeugender als wenn sie Mutterliebe darstellt. Das Ensemble ist zwar recht gut, aber alle Figuren sind eher Klischees als reale Menschen.

Das wirklich Gute an diesem Film ist einfach wie hemmungslos hier jedes Bollywood-Klischee bedient wird: alberne Einführung, Romantik-Komödie im ersten Teil, Kämpfe, Drama und Herz-Schmerz im zweiten Teil, sehr brutaler Show-Down gegen Ende sowie obligates Happy-End. Hier wird ein (an den Haaren herbeigezogenes) Konstrukt an das andere gehängt mit nur geringen Bezügen zur Wirklichkeit, aber es funktioniert durch die ausgefeilte Dramaturgie der Emotionen - wenn man solche Art Filme mag.

Diese farbenprächtige Bollywood-Komödie ist anfangs nett-albern. Der Londoner indophile Hari Mayur (Shah Rukh Khan) flieht vor einer arrangierten Ehe nach Indien, überlebt inkognito einen Flugzeugabsturz, lässt sich für tot erklären, ehelicht seine Retterin und bekommt ein Kind. Die erste dramatische Szene ist dann der Brand beim Diwali-Fest, durch den die Eltern des Kindes Nandu sterben. Die damals 8-jährige Tante Bijuriya (Sonali Bendre) des Babys Nandu verdient daraufhin den Lebensunterhalt für sich und ihren Neffen, indem sie tanzt. Als 16-jährige ist sie der Star in einer Bier-Bar (in welcher die Anzahl der in den umfangreichen Choreographien auftretenden Tänzer die der durchwegs männlichen Kunden oftmals übersteigt). Natürlich bleibt die tagsüber als Mutter fungierende und nachts als Tänzerin arbeitende Bijuriya moralisch so rein wie frisch gefallener Schnee. Auch wird die Erotik im ganzen Film eher durch den männlichen Blick der Zuschauer (vor und hinter der Mattscheibe) erzeugt als durch die lasziven Bewegungen der Tänzerin.

Auftritt von Haris jüngerem Bruder Vikram (ebenfalls SRK), ein Reichtum scheffelnder überzeugter Brite, der durch einen Gut-Menschen nach Indien gelockt wird, damit sein Neffe seines Bruders Erbe antreten kann. Kaum hat der selbstgefällige Vikram von seinem Neffen erfahren, setzt er alle Hebel in Bewegung ihn mit nach England zu nehmen. Die von dem Reeder Khalasi sowie dem Kneipen-Schlagzeuger Banjo begehrte Bijuriya (SB) will dagegen ihren heiß geliebten Neffen behalten, Nandu seinerseits möchte, dass Vikram Bijuriya heiratet. So werden von den verschiedensten Personen Intrigen gesponnen, deren Fäden sich ineinander verwickeln. Die komischsten Szenen gibt es als der Reeder Bijuriya entführen lässt, wodurch sich die von Vikram geplante gespielte Rettungsaktion von ihm unbemerkt in eine echte verwandelt.

Trotz aller Mankos, der Film ist kurzweilig und spannend und enthält einige Realitätsbezüge wie Kinderarbeit, Müll auf den Lehmstrassen und im Wald, offene Abwasser-Kanäle, überfüllte Fähren, ärmliche Kellerwohnungen, sexuelle Ausbeutung sowie Heirat Minderjähriger. Ausserdem sind Story und Regie stimmig sowie der Gesamteindrucks rund, daher erhält dieses hemmungslos emotionale Masala-Movie von mir knapp 5 Sterne und liegt bei den 63 bisher gesehenen indischen Filmen im oberen Bereich (punktemäßig derzeit zwischen KKHH und DDLJ).

DVD: KSM, Lauflänge 163 Min., Bildformat: 2.35:1 anamorph, Ton: Deutsch 5.1 mit und ohne UT, Hindi 2.0 mit deutschen UT, Extras: 24 Kapitel inklusive der 9 Songs, Song-Menü bei dem alle 9 Songs hintereinander abgespielt werden (33 Min.), Trailer zu KSM-Videos, Text-Informationen: Bollywood und Filmographien

Die Synchronisation ist gelungen (gefällt mir besser als die Synchronisation des REM-'Asoka' durch die Bavaria Film Synchron), nur Vikrams britischer Oberklassen-Akzent ist ausschließlich in der Hindi-Version zu genießen. Und natürlich bringt SRKs Stimme die Emotionen besser rüber als jede Synchronstimme. Sprache und UT sind nur über Menü wählbar.
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am 3. November 2009
Hari Mayur (Shah Rukh Khan) will einer Zwangsheirat entgehen und flieht von London nach Indien. Sein Flugzeug stürzt jedoch vor der Küste ab und er wird für tot erklärt. Hari hat aber das Unglück überlebt und wird von der hübschen Atariya am Strand gefunden und gesund gepflegt. Die beiden verlieben sich ineinander und heiraten. Kurz nach der Geburt des gemeinsamen Sohnes Nandu stirbt das Paar jedoch bei einem tragischen Unfall. Atariyas jüngere Schwester Bijuriya (Sonali Bendre) ist selbst noch ein Kind, kann jedoch mit ihrer Beharrlichkeit durchsetzen, sich selbst um Nandu zu kümmern. Acht Jahre später kommt Vikram (Shah Rukh Khan), der reiche Bruder des verstorbenen Hari, nach Indien. Er freut sich über seinen freundlichen Neffen, ist jedoch von der Ziehmutter alles andere als begeistert. Schließlich verdient Bijuriya als Nachclubtänzerin und -sängerin ihr tägliches Brot. Vikram will Nandu daraufhin nach London mitnehmen, was Bijuriya unbedingt verhindern will, da sie Nandu liebt, als wäre er ihr eigener Sohn. Auch wenn Vikram und Bijuria es nicht wahr haben wollen: Sie verlieben sich ineinander. Als Vikram beschließt, Bijuriya für ihre mütterliche Tätigkeit der letzten acht Jahre auszuzahlen und sie schweren Herzens das Geld annimmt, sieht er sich in seiner Ansicht bestärkt, dass sie bloß auf Geld aus ist. Wird die Wahrheit doch noch ans Licht kommen oder wird Bijuriya vor Schmerz ihr Leben beenden?

Musik:
Die Songs stellen einen bunten Mix aus langsamen, teilweise traurigen, aber auch aus peppigen Songs dar. "O Bijuriya sun" hat mir von der Melodie und dem Text her gut gefallen. Sonali hat dazu auch sehr gut getanzt. "Deewana mein tera deewana" ist das Liebeslied des Filmes und ebenfalls gut gemacht, wenn auch im tänzerischen Bereich unspektakulär, da hat der peppige Song "Love Me Honey" mehr zu bieten. Mein persönlicher Favorit ist und bleibt allerdings der Song "Na tere bina". Er gehört zu den traurigsten Liedern, die ich bisher in einem Bollywood-Film gehört habe. Das finale Lied "Kaise Mukhde Ses" ist ebenfalls gefühlvoll und sehr melodisch, mit toller Tanzeinlage von Sonali und gutem Liedtext. Ein wirklich passender Abschluss!

Schauspieler:
Shah Rukh Khan hat beide Rollen sehr gut gespielt. Er hat Hari so gut verkörpert, dass ich ihn - obwohl er lieb, nett und albern ist - nicht so mag; dafür aber Vikram - ein totaler Snob - total sympathisch finde. Sonali Bendre hat ihre Rolle als Bijuriya ebenfalls sehr gut gemeistert und mich von Anfang bis Ende des Filmes überzeugt. Auch hat sie in den Songs sehr gut getanzt! Schade finde, dass sie hier extrem dünn ist! Sunny Singh fand ich als "Nandu" sehr niedlich. Auch er hat sich bemüht, seine Rolle gut zu spielen und das hat er geschafft.

DVD, Bild- und Tonqualität:
Die DVD steckt bei der vorliegenden Erstauflage in einem festen Schuber. Ein Booklet, Poster oder eine Kapitelübersicht als Einlage gibt es jedoch nicht. An Sprachfassungen sind Deutsch in DD 5.1 und Hindi in DD 2.0 enthalten. An Untertiteln gibt es Deutsch. Die deutsche Fassung ist als durchaus gelungen einzustufen. Die Sprecher für Shah Rukh Khan und Sonali Bendre waren für mich anfangs gewöhnungsbedürftig, aber mit der Zeit ging es. Die Lautstärke ist gut, es rauschte nichts im Hintergrund und alles war deutlich zu verstehen. Der Originalton aber kommt hölzern und schwach daher. Dies macht sich auch in den Songs bemerkbar. Das Bild ist farblich recht angenehm, aber nicht immer klar und scharf! Dropouts oder Flimmern gibt es teilweise auch. Man merkt an der Ton- und Bildqualität ganz deutlich, dass wohl nur ein geringes Budget zur Verfügung stand. Als Bonus sind auf der DVD die 9 Songs enthalten sowie 7 Programmtipps (Trailer), eine Bildergalerie, Hintergrundinformationen sowie Filmografien zu 4 Darstellern als Textseiten.

Zusammenfassung:
Der Film ist an einigen Stellen mit üppigem, indischem Humor umgesetzt. Bereits die ersten 10-15 min strotzen nur so davon, aber es wäre schade, wenn man ihn deswegen abbricht! Der Film hat nämlich sehr realistische und ernste Passagen und ist deswegen auch sehenswert. Offene Abwasserkanäle und Kinderarbeit sind nur Teile davon, was man zu sehen bekommt. Die Handlung ist ansprechend und es ist sehr amüsant mit anzusehen, wie Vikram und Bijuriya langsam zueinander finden und dann doch wieder alles im Sande verläuft. Er entfernt sich von ihr, weil er glaubt, sie wäre nur auf Geld aus und sie glaubt, er würde sie nur ausnutzen, um Nandu zu bekommen… Das Ende finde ich gut gemacht, wenn auch überraschend brutal... Trotz der angesprochenen Schwächen gebe ich dem Film insgesamt knappe 9 von 10 Punkten, also 4,5 Sterne! Weil auf der DVD auch die Originalfassung mit deutschen Untertiteln und Extras enthalten sind, gibt es von mir 5 Sterne!
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am 2. Oktober 2009
Abstrus unglaubwürdige Handlung. Drastisch überziehende Schauspieler. Billige Ausstattung. Brutale Prügelszenen -

- und doch: ich habe mich über 2 Stunden und 40 Minuten gut unterhalten. Ja, es lag zum Teil an der *unfreiwilligen* Komik oder an der Ungewissheit: Meinen die das jetzt ernst oder veräppeln die sich selbst? *Das* trauen die sich? Die Musik hat Schmiss und guten alten Hindi-Swing. Beide Kinderdarsteller machen Spaß - vor allem das achtjährige Mädchen - und Sonali Bendre tanzt sehenswert.

So albern: Superstar Shah Rukh Khan als schnauzbärtiger Hippie Hari verlässt London (visualisiert auch durch ein Bild vom Kölner Dom mit Deutzer Brücke). Sein Winzflieger propellert (non stop?) fast bis nach Indien, zu sehen in einem schlechten Flugzeugfilm, der vielleicht von einem Fernseher abgefilmt wurden. Vor den Gestaden Hindustans überlebt Hari den Absturz ins Meer, heiratet seine hübsche Retterin, überlebt später eine Brandkatastrophe und stirbt noch später doch aus reinem Mitgefühl, weil auch seine Frau im Sterben liegt. Dann erneut Shah Rukh Khan, nun als Haris Bruder Vikram: dieser ölige Schnösel wird weltweit als Geschäftsmann gefeiert. Verkloppt dann aber auch Bombays halbe Unterwelt. Die beim Dreh 21jährige Sonali Bendre tanzt nachts in einer verruchten Kneipe als angeblich 16jährige, umgarnt von den hässlichsten Mannsbildern Indiens, tags bemuttert sie den kleinen Neffen, natürlich alles gar tugendsam. Noch Fragen?

Nach dem Drehbuch muss man den Film also nicht beurteilen. Es ist kunterbunte Masala. Die Kameraarbeit bleibt unauffällig. Von den Tänzen ist nicht viel zu sagen, außer dass Sonali Bendre in jeder Hinsicht bella figura macht und das erste Stück eine schön choreografierte Diwali-Party zeigt. Ein Vergleich: Duplicate, ein anderer "früher Shah Ruk Khan", entstand fast zur selben Zeit mit vermutlich höherem Budget; dort gibt es viel mehr Augenschmaus.

Oder muss man den Film doch nach dem Drehbuch beurteilen? Viel passiert, Langeweile bleibt aus, einige Szenen rührten mich sogar ernsthaft. Und wenn schon die Kamera keinen großen Eindruck macht, die Schauspieler schaffen das, vor allem die liebenswerten, cleveren und sehr unternehmungslustigen Kinder; sie spielen, ausdrucksvoll, doch nicht "niedlich" und weniger überzogen als manche Erwachsenen (meine Lieblingsbollywoodkinder nach Taare Zameen Par - Ein Stern auf Erden). Shah Ruk Khan und Sonali Bendre wirken weniger präsent als in anderen Kinofilmen, enttäuschen aber nicht direkt. Obwohl die Geschichte alle Möglichkeiten bietet, tischt "English Babu Desi Mem" keinen groben Indienpatriotismus auf.

Ich hatte den Drei-DVD-Pack von KSM. Deutsche Synchronisation und Bildqualität bieten unteres Mittelmaß. Zwischendurch versuchte ich vergeblich, per Fernbedienung von Deutsch auf Hindi-Ton umzuschalten: es wird angeboten, startet aber nicht. Erst später merkte ich, dass man dafür noch einmal das DVD-Menü aufrufen muss. Die DVD enthält reihenweise Trailer für andere ältere Shah-Rukh-Khan-Filme, darunter Mein Herz schlägt indisch.

Der Original-Filmtitel "English Babu Desi Mem" ist gut formuliert und passt zum globalisierten Inhalt der Geschichte. Mich würde interessieren, wie viele Sprachen und Sprachspuren in diesen Worten stecken. Der deutsche Titel "Der Junge aus England und das indische Mädchen" klingt nicht nur schlecht, er trifft auch daneben.

"English Babu Desi Mem" wiederholt die meisten Motive aus Es begann in Neapel von 1960. Dort trifft Clark Gable als hüftsteifer amerikanischer Rechtsanwalt auf eine Menge lebenslustiger Italiener, unter ihnen die temperamentvolle Sophia Loren. Sie degradiert Gable schwungvoll zum Stichwortgeber, während in "English Babu" der männliche Akteur das Hauptaugenmerk bekommt. Es gibt viele deutliche Parallelen, so das Pendeln mit Booten (hier zwischen Neapel und Capri), den öligen Rechtsanwalt als Mittelsmann, ja sogar den Namen des Jungen: In "English Babu" heißt er "Nandu"; die Hollywood-Autoren nannten ihn "Nando", abgeleitet von "Fernando". Allerdings: Obwohl mir Bollywood und Shah Rukh Khan meist lieber sind als Hollywood und Clark Gable, würde ich eher "...Neapel" als "English Babu..." ein zweites Mal ansehen - wegen der zauberhaften Hauptdarstellerin und Capri-Kulissen.

Egal: Hirn aus, Player an - dann verspricht "English Babu Desi Mem" gute Unterhaltung. Wie bewertet man einen Film, der auch dank seiner Schwächen gut bei Laune hält?
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