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am 23. Oktober 2017
Die Vorgängerrezensionen beschreiben zwei verschiedene Aufnahmezyklen: Der eine wurde in den frühen 1950er Jahren mit dem Philharmonia Orchestra aufgenommen, EMI hat diesen Zyklus vermarktet, alle Symphonien sind in MONO, nur die 8. ist in STEREO. Dies ist die früheste Beethoven-Serie Karajans. Es gibt noch eine 9. Beethoven aus den späten 1940er Jahren, ebenfalls von EMI aufbewahrt.
Der nächste Beethoven-Zyklus Karajans stammt aus den frühen 1960er Jahren, da ist alles in Stereo, die DG hat diese Serie vermarktet. Sie gilt als die berühmteste Karajan-Beethoven-Version. Nach dem Text dieses Sets hier handelt es sich hier um die DG-Aufnahme von 1961/62. Offensichtlich hat DG diese Aufnahme weitergegeben, und sie wir hier von einem anderen Verlag vermarktet.
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am 12. Juni 2017
Eine gute cd und eine sehr gute Musik zusammenstellung.Einfach ein muß für jedem Fan.Kann ich nur weiterempfehlen.Gerne immer wieder.Alles bestens.
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am 12. Februar 2013
Vorab eine kurze Bemerkung zu den beiden Rezensenten, die sich über eine schlechte Aufnahmequalität monieren: bis auf die 8. Sinfonie sind alle anderen
Sinfonien in MONO aufgenommen - die Aufnahmen entstanden Mitte der 50er Jahre!
Man müsste sich nur etwas genauer informieren, bevor man kauft!
Mit dieser Einspielung wurde eine neue Ära der Sicht auf die Sinfonien Beethovens eingeleitet, weg von den wuchtigen Inetrpretationen eines Furtwänglers und anderer Dirigenten dieses Zeitalters. Für mich die beste Einspielung der Beethovensinfinien unter Karajan. Wenn auch natürlich mit - für
heutige Maßstäbe - klanglichen Mängeln.
4 Personen fanden diese Informationen hilfreich
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TOP 500 REZENSENTam 1. Dezember 2008
Im Jahr 1946, kurz nach Beendigung des 2. Weltkrieges, erfüllte sich der britische Columbia-Produzent Walter Legge einen langgehegten Traum und gründete das Philharmonia Orchestra London. Zu diesem Zweck hatte er bereits während des Krieges nach den besten Musikern in den diversen Orchestern des Vereinigten Königreiches Ausschau gehalten. Mit größter Sorgfalt stellte er seinen Klangkörper zusammen, der in erster Linie zu Plattenaufnahmen für den EMI-Konzern dienen sollte. Aber auch im Londoner Konzertleben der Nachkriegszeit, später auch auf ausgedehnten Reisen, war dem Orchester eine herausragende Rolle zugedacht.
Ursprünglich hatte Legge nicht an einen Chefdirigenten gedacht, sondern der neue Klangkörper sollte unter den verschiedensten Dirigenten spielen, um dadurch eine besondere Vielfältigkeit des Ausdrucks zu erreichen. Nachdem er aber Herbert von Karajan in Wien kennengelernt und dort mit ihm Aufnahmen mit den Wiener Philharmonikern erstellt hatte, vertraute er seine Londoner Orchestervereinigung diesem jungen, vielversprechenden Dirigenten an. Karajan stürzte sich denn auch mit Feuereifer in die Arbeit und schuf in wenigen Jahren aus dem jungen Klangkörper ein Orchester von Weltrang.
Die zwischen 1951 und 1955 aufgenommenen Beethoven-Symphonien zeugen von diesem Höhenflug, an den das Orchester bis zum Ende der Ära Klemperer (1973) anschließen konnte, den es aber dann später nie wieder erreicht hat.
Es waren die Pionierjahre der Langspielplatte, und Karajan stieg hier mit seiner ganzen Energie und jugendlichem Elan ein und schuf so geradezu revolutionäre Beethoven-Auslegungen, die sich deutlich von den damals im deutschen Kulturraum dominierenden Furtwängler-Aufnahmen unterschieden und dem Hörer ein ganz neues, entschlacktes Beethoven-Bild vermittelten. Karajans Londoner Deutungen lehnen sich unüberhörbar an Toscaninis NBC-Aufnahmen an, die zu dieser Zeit in Mitteleuropa noch nicht im Handel waren.
Die ungemein geschmeidige Artikulation, die penible Genauigkeit in der Dynamik, was vor allem die untersten Stärkegrade betrifft, die Deutlichkeit der Bläserstimmen, die eine superbe Qualität der damaligen Philharmonia-Bläser aufscheinen lässt, der temperamentvolle, dabei stets exakt kontrollierte Zugriff sind die herausragenden Merkmale dieser Interpretationen. Trotz der beschränkten Mono-Möglichkeiten (nur die Achte wurde 1955 schon in Stereo aufgezeichnet) ist der Klang voll und ganz in den Dienst der symphonischen Struktur gestellt. So erinnern diese frühen Karajan-Aufnahmen auch an die legendäre Leibowitz-Ausgabe der Beethoven-Symphonien von 1961 und bezeugen die überaus moderne, stark an den Metronom-Angaben des Komponisten orientierte Auffassung des damaligen Mittvierzigers Karajan. Höhepunkte dieser ersten Annäherung Karajans an Beethovens symphonischen Kosmos sind die farbenprächtige Sechste, die schlanke, ganz elegant daherkommende Eroica und die temperamentvolle Siebente, deren einmalige Geschlossenheit der Dirigent später nie mehr, selbst nicht in seiner großartigen Erstaufnahme mit den Berliner Philharmonikern aus dem Jahr 1961 (DGG), in dieser einmaligen Qualität erreichte. Dabei hütete sich Karajan vor Exzessen und ließ die Virtuosität des Orchesters nie zum Selbstzweck werden, trotz der Versuchung angesichts dieses Perfektionsensembles. Die Neunte glänzt mit einem fantastischen Solistenquartett (Schwarzkopf, Höffgen, Haefliger, Edelmann) und einem präsenten, erstklassig besetzten Chor (Wiener Singverein). Der Philharmonia Chorus existierte damals noch nicht.
Zur Klangqualität habe ich mich schon geäußert; die EMI hat es an nichts fehlen lassen, um die alten Aufnahmen so durchsichtig und klangvoll wie möglich zu präsentieren. Dem Album liegt ein hervorragendes Textbuch in mehreren Sprachen bei. Wer Karajans DGG-Aufnahmen von 1961 schon besitzt, sollte nicht zögern, seine jugendfrischen Londoner Ersteinspielungen aus den frühen 1950er Jahren kennzulernen. Es lohnt sich. Der fehlende fünfte Stern geht zu Lasten der zwar guten, aber doch für heutige Maßstäbe überholten Klangtechnik.
35 Personen fanden diese Informationen hilfreich
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am 23. März 2013
Wer diese 5-CD-Box erblickt,muß natürlich sofort denken: Beethoven + Karajan, das kann nur gut sein !

Stimmt,Musik und Interpretation sind zweifellos genial, aber spätestens nach Wiedergabe-Start wundert man sich,daß die Musik auf einer Surround-Anlage fast nur aus der Center-Box kommt. Bei genauerer Betrachtung der Jahreszahlen im Booklet kommt schließlich das Aha-Erlebnis,daß die Aufnahmen allesamt aus den frühen 50er-Jahren stammen. Nachdem erst nach 1955 die ersten Stereo-Aufnahmen auf den Markt kamen (z.b. die geniale,wenn auch leicht verrauschte Gesamtaufnahme der Beethoven-Symphonien mit dem Royal Philharmonic Orchestra unter René Leibowitz),wird klar,daß es sich bei diesem Karajan-Jugendwerk um MONO-Aufnahmen handelt.
Ausnahme: Die 8. Symphonie ist tatsächlich in Stereo.
Da fragt man sich,wenn man damals schon Stereo aufnehmen konnte,warum hat man nicht gleich alle Werke in Stereo aufgenommen ?

Die Verpackung erwähnt allerdings - offensichtlich aus bewußtem Kalkül - mit keinem Wort,daß es sich hier um historische - wenn auch tadellos restaurierte und weitestgehend rauschfreie - Mono-Aufnahmen aus den frühen 50ern handelt und läßt den Käufer damit ahnungslos in eine Falle tappen,zumal auf dem Cover der bereits gereifte,grauhaarige Karajan abgebildet ist und erst die Rückseite des Booklets (die man erst nach dem Öffnen der originalverpackten Box sehen kann) den jungen,dunkelhaarigen Karajan zeigt.

Das Anhören der 5 CDs,die als Zugaben auch die Coriolan- und Egmont-Ouvertüre enthalten,ist dennoch ein Erlebnis. Die leidenschaftliche Interpretation des jungen Herbert von Karajan ist und bleibt genial !
Die Klangqualität ist trotz Mono-Aufnahme sehr gut und nahezu rauschfrei,was bei Aufnahmen aus dieser Zeit keineswegs selbstverständlich ist.
Und wenn man den Wiedergabemodus "Hall" wählt,in dem die Center-Box deaktiviert ist,hört man das Meisterwerk nur aus den beiden Main-Speakers und vergisst dabei fast,daß man einer historischen Mono-Aufnahme lauscht.

So genial Beethovens Musik und so kongenial die Interpretationen des jungen Herbert von Karajan auch sind,ganz ehrlich ist diese Art der Verpackung nicht,man könnte auf dem Cover wenigstens einen kleinen Hinweis "historische Aufnahme,MONO" anbringen,aber dann kauft es wohl kaum jemand mehr und das wissen die Produzenten wohl.

Für diese unfaire Täuschung gibt es von mir fairerweise nur 3 Sterne !
3 Personen fanden diese Informationen hilfreich
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am 5. August 2010
Über Beethoven und Karajan braucht man wohl kein Wort verlieren. Verpackung und Qualität waren gewohnt gut. Jede Symphonie ist ein Meisterwerk.
4 Personen fanden diese Informationen hilfreich
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am 2. Februar 2012
Ich bin kein Klassikfan und dachte: das ist ja ein tolles Angebot! Aber die Aufnahme ist dementsprechend. Ohne jetzt hier Werbung machen zu wollen: ich hörte mir das Gleiche von Deutsche Grammophon an. Welch einen Unterschied!! Die Aufnahme 1 hört sich an wie mono, überhaupt keine Breite, eingeschränkter Frequenzgang sogar teilweise zu langsam laufend. 14€ für die Katz und die rennt ganz sicher davon.
3 Personen fanden diese Informationen hilfreich
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am 12. April 2017
Es handelt sich bei dieser Box um den ersten Beethoven-Zyklus Karajans mit den Berlinern aus den Jahren 1961/62, die Aufnahmen sind durchgehend in Stereo. Zwar fehlt ein begleitendes Booklet, aber durch die überraschend gute Klangqualität der Aufnahmen ist das hier zu diesem Preis ein echtes Schnäppchen.
Eine Person fand diese Informationen hilfreich
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am 21. Januar 2010
An alle Musikfreunde eine kurze Resension:
Vorab muss ich sagen, dass ich es toll fand, alle Beethoven Symphonien im Paket zu kaufen. Davon bin ich auch immer noch überzeugt. Rein musikalisch gesehen ist es auch echt gut, die Musiker top, die Interpretation von von Karajan wirklich herausragend.
Wie die Überschrift schon sagt, kommt jetzt jedoch ein "Aber". Und jenes habe ich gegen die Aufnahmequalität der CDs. Es kommt mir so vor, als wenn die Konzert von außerhalb des Orchesters aufgenommen wurden. Alles klingt weit weg, fasrig und vor allem nicht nach Stereo-Qualität wie ich sie im 21. Jahrhundert als Muss voraussetzte.
Leider schade!
26 Personen fanden diese Informationen hilfreich
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