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Kundenrezensionen

4,5 von 5 Sternen
75
4,5 von 5 Sternen
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Eine bessere Welt ist machbar. Das scheint die Botschaft dieses Albums zu sein. Wenn Thom Yorke nicht gerade bei einer der besten Bands der Welt singt und Gitarre spielt, setzt er sich gerne politisch ein, etwa für den Schuldenerlass der Dritten Welt. Und Radiohead lassen Taten folgen. Die CD kommt als Bausatz daher - seht her, wir sorgen für die Musik, die Verpackung kann sich jeder selbst zusammenbasteln. Die Musikindustrie will uns nicht, wir brauchen die Musikindustrie nicht. Das Album vorab als Download anzubieten und den Hörer selbst entscheiden zu lassen, ob und wie viel er dafür bezahlen will, war ein genialer Schachzug, um für In Rainbows zu werben und die Plattenindustrie wachzurütteln.

Radiohead haben bislang alles richtig gemacht! Es gibt kein einziges schlechtes Album, nicht mal einen einzigen enttäuschenden Song. Allerdings haben sie die Leichtigkeit von Anyone can play guitar oder Hits wie Creep vom ersten Album früh hinter sich gelassen. The Bends und OK Computer sind Meisterwerke, die ein grosses Publikum begeistern konnten. Danach wurde es längere Zeit etwas anstrengend. In Rainbows ist das beste Album seit OK Computer. Aber es würde jetzt nicht so euphorisch aufgenommen werden, hätte es nicht vorher Kid A, Amnesiac und Hail to the Thief gegeben. Denn es ist eine Mischung aus den letzten drei Alben und OK Computer. Mit ihren drei überambitionierten, handwerklich hervorragenden Alben haben sie Hörgewohnheiten verändert, aber das Massenpublikum überfordert - zu kalt, zu akademisch, zu elitär. Ich hätte schwören können, dass Kid A eine Spieldauer von 70 Minuten hat, habe es aber extra noch mal überprüft - es hat die Länge einer typischen Vinylplatte, um die 45 Minuten, so wie auch In Rainbows. Eine gute Spieldauer, weil längere CD's nicht selten langweilen können. Gefühlt hat Kid A, trotz wirklich guter Songs wie Optimistic und Idioteque, aber dennoch eine Länge von mindestens 70 Minuten.

Wie wird es mit Radiohead weitergehen? Sie sind nicht ungefährdet! Zeilen wie "I get eaten by the worms" (Weird Fishes) sprechen nicht gerade dafür, dass Thom Yorke seine Depressionen überwunden hat. Und mal ganz ehrlich, Lyrics werden nicht besser, nur weil man sie vielfarbig und mit ungewohntem Zeilenabstand abdruckt. Wenn das Überhand nimmt, werden sie sich irgendwann überschätzen und wie Pink Floyd auseinandergehen. Oder schlimmer noch, sie werden irgendwann zu fröhlich, erliegen den Verlockungen des Rockstarlebens wie die irischen Aufklärer.

Wie auch immer, im Hier und Jetzt sind sie die beste Band der Welt! Alle Euphorie um das neue Album war und ist gerechtfertigt. Radiohead machen Musik für Menschen, die Musik lieben.

Bei Songs wie Videotape die Augen schliessen und Bilder vorm geistigen Auge sehen, die mindestens so interessant sind, wie die im kunstvollen Booklet. In Rainbows vereint Elemente aus elektronischer und guter alter handgemachter Musik. Die intensivsten Momente des Albums erzeugen Schlagzeug, Piano und Thom Yorkes wahnsinnig gute Stimme. "Today has been the most perfect day I have ever seen". Hören, geniessen, träumen...und handeln:
Eine bessere Welt ist machbar.

Anspieltipps: 15 Step, All I need, Videotape
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am 8. März 2008
Weiche und sanfte Töne erreichen das Ohr. Radiohead ist erwachsen geworden. Abgeklärte und beschützende Klänge sind zu vernehmen, die so manches Gefühl im Hörer wecken, so manche Träne kullern lassen und so manche Melancholie loslösen. Diese CD ist trotz heftiger Kritik und sicher zahlreich enttäuschter "Altfans" ein absolutes Kleinod, emotional und einprägend. Ein Juwel für all jene, die in der Musik ihren Rückzugsort suchen und auch finden.

Radiohead hat mit "In Rainbows" ein Album veröffentlicht, das bisher seinesgleichen sucht. Ein Meilenstein der musikalischen Schaffenskunst der englischen Band und ein obendrein sinnstiftendes dazu. So bilden die insgesamt 10 Tracks einen fast schon biografischen Rahmen tonaler Verewigungen. Allein die Titel "Weird Fishes" und "Reckoner" verdienen einen Grammy für die schönsten gemalten Klangbilder der Pop-Geschichte.
11 Kommentar| 9 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 14. Oktober 2008
Ende 2007 blätterte ich in einigen Musikzeitschriften um Ausschau nach guter Musik zu halten.
Immer wieder bin ich dabei auf Radiohead gestossen.
Als musikalisches Highlight und Marketingeinmaligkeit wurde "In Rainbows" in den höchsten Tönen gelobt.
Aha-Ein Album wurde einfach ins Internet gestellt und jeder bezahlt das was er für angemessen hält?!Und es soll auch noch gut sein!?
Ich habe nicht lange überlegt und mir die Cd einfach gekauft.Schlecht kann es ja wohl kaum sein, habe ich gedacht.Schliesslich hat die Band in den 90er das geniale "Creep" erschaffen.
Dann kam die Ernüchterung.
Für mich hörten sich alle Songs gleich und irgendwie chaotisch an, ständig von der wehleidigen Stimme des Sängers begleitet.
Nach 2-3 Durchläufen blitzten dann einige Melodien und auch Sinn in dem Chaos auf.
Aber DAS ALBUM war es für mich nicht, und so legte ich es erstmal auf die Seite.Bis vor Kurzem...
In einer ruhigen Stunde habe ich nochmals ausgiebig reingehört.Und plötzlich hat sich die Musik entfaltet!
Aus scheinbar willkürlich angeordneten Instrumenten und Tönen im Hintergrund entstanden einprägsame Rhythmen, aus vermeintlich lieblosen Refrains wurden Hymnen und aus dem wehleidigen Gesang wurden Wahrheiten mit unglaublichem Tiefgang.
Seit dem muss ich täglich, und sei es noch so kurz, mindestens einmal dieses Meisterwerk hören, um ständig begeistert neue Dinge zu entdecken.
Ich danke Radiohead dafür und werde bei ihrem nächsten Werk ganz sicher einer der ersten Käufer sein!!

Anspieltipps: Jigsaw Falling Into Place, House Of Cards
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am 31. August 2008
Schon vor Erscheinen ihres siebten Albums waren Radiohead durch dessen Vertriebsform in aller Munde. Jeder konnte das bezahlen, was ihm der neueste Output wert war u. erhielt "In Rainbows" zum Download. Klingt an für sich ja super - wäre das Album nicht knapp drei Monate später als physischer Tonträger durch Beggars Banquet/XL Records vertrieben worden (dachte man als Fan nicht, daß man mit dem Onlinevertrieb den Plattenfirmen keine Anteile mehr an der Schaffenskraft der Künstler zugestehen wollte?!). Zudem musste man sich als Downloader ohne Artwork u. geringer Tonqualität von 160 kbps begnügen. Das könnte man beim nächsten Mal doch etwas professioneller Gestalten.

Aber nun zur Musik...
Radiohead bringen mit "In Rainbows" ein reifes Album an den Fan. Wer "Kid A" oder "Amnesiac" für zu gewollt ambitionbiert u. "Hail To The Thief" als uninspiriert erachtet, kann hier getrost zugreifen - aber auch die, die die Vorgänger mochten, werden hier nicht enttäuscht.

Thom Yorke und Co. gelingen hier 10 relaxte, fast schon unaufgeregte Poprocknummern mit enormen Ohrwurmpotential... und Radiohead wären nicht Radiohead, wenn das Album bei jedem Hören Neuses entdecken lassen würde.

Im Gesamtkontext lässt "In Rainbows" keine Schwachstellen zu, einzeln für sich betrachtet fallen das ein wenig schnulzige "Nude" u. "Faust Arp" mit den etwas zu schmalzigen geratenen Streichern etwas ab.
Ganz großes Kino sind dagegen das zweigeteilte "Weird Fishes/Arpeggi", dessen fast schon hypnotische, sphärische zweite Part des Stückes für mich das Highlight des Albums darstellt. Auch das überaus entspannte "Reckoner", das zeigt, wie man Streicher dezent gekonnt einsetzt und das fast schon rockig ausgefallenen "Jigsaw Falling Into Place", das zweifelsohne das größte Ohrwurmpotential besitzt und sich ganz tief in den Gehörgang gräbt.
Als wahrer Geheimtip entpuppen sich in meinen Augen "Bodysnatchers" - man staunt manchmal nicht schlecht, was man in vier Minuten alles verstecken kann; mal wird dreckig gerockt, dann wird man atmosphärisch - und "All I Need", eine ruhige Nummern, getragen von den Drums u. einem phänomenalen Break eine knappe Minute vor Schluß.
Mit "Videotape" schicken uns Radiohead durch die letzten der knapp 43 Minuten - eine balladeske Hymne, wie gemacht dafür, dieses Album zu schließen:
This is my way of saying goodbye
Because I can't do it face to face
So I'm talking to you before it's too late...

Was bleibt unter'm Strich?!
Wem Thom Yorkes Stimme u. Neigung zum Falsett auf die Nüsse geht, den wird auch "In Rainbows" nicht begeistern können.
Wer bis heute der Meinung ist, daß Radiohead nach "Ok, Computer" nur noch Abgehobenes u. Selbstverliebtes praktiziert haben, könnte hier vielleicht versöhnt werden. Weniger Experimente, weniger Gefrickel, aber dafür ganz starke Songs, die für sich stehen, wohl komprimiertes Soundgetüftel, Songs, denen es gelingt, den Hörer bei jedem Hören erneut zu fesseln.

Radiohead sind noch immer nicht weg vom Fenster und das ist auch gut so!
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am 4. Oktober 2010
Ich habe mir lange Zeit gelassen, um die mir noch letzte fehlende CD in meiner Radiohead-Sammlung zu kaufen. Wie ich feststellen musste leider viel zu lang! Denn was Radiohead auf dieser Platte leisten ist einfach unverkennbar gut. Zwar bleiben Radiohead für das ungeschulte Popohr vielleicht noch zu experimentell, aber wir reden hier ja immer noch von Radiohead. Eine Band die sich nichts mehr beweisen muss, aber es trotzdem viel häufiger schafft als andere Bands. Allen voran geht natürlich der Song Reckoner, der für mich ein großes Stück Musik darstellt, aber jetzt nur einzelne Titel zu nennen, wäre nicht richtig, denn das Album funktioniert auch als Gesamtkonzept. Es befindet sich jedoch KEIN einziger schwacher Song auf der Platte. Bei mir wird sie noch lange, lange im CD Player rotieren und Leuten, die sich nicht komplett dem Popteufel verschrieben haben, wird es das sicherlich ähnlich gehen.
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am 22. Februar 2009
Dieses Album ist wie der kongeniale Soundtrack zu einem großartigen Film, ein Film voller seltsamer Spannung und Düsternis, dessen dramatische und ästhetische Krönung aber in einem Aufglimmen von Hoffnung besteht. Der Film zu der Musik müsste noch gemacht werden.
Radiohead sind wieder nach vorne gegangen und haben auf schon virtouse Weise elektronische Elemente zu nutzen verstanden, Elemente, die mehr sind als nur Versatzstücke, sondern den ohnehin schon brillanten Liedern eine ungeheure Dimension und Intimität geben. Sie haben eine neue Emotionalität entdeckt, deren Variationen in jedem Song wie in einer Epsiode durchgespielt werden. Ein sehr dichtes, kohärentes Album, ein echtes Gesamtkunstwerk. Absolut beeindruckend.
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am 6. Dezember 2007
Jedem seine Meinung, aber ich kann einem meiner Vorredner nicht zustimmen. Ich liebe die ersten 3 Platten auch mehr als das was danach kam, speziell Kid A und Amnesiac sind stellenweise doch sehr unzugäglich, auch für mich. Dennoch haben die Platten sehr geniale Stücke. Ich finde es gerade gut, dass jedes Album anders klingt, Langeweile kommt da bei mir nie auf. Das ist aber bei vielen anderen Band nicht so, nach einem starken Debüt kommt oft ein akzeptabler Nachfolger, danach kommt keine Entwicklung mehr. Radiohead machen vor wie man sich weiterentwickeln kann. Gefällt nicht jedem, muß es aber auch nicht. Dass Radiohead bei Live-Auftritten nur Knöpfchen noch drehen, muß ich hier aber mal vehement bestreiten. Sicher, der elektronische Einfluß hat stark zugenommen bei Kid A/Amnesiac, bei Hail To The Thief und In Rainbows wurd's aber schon wieder weniger. Live wird das zum größtenteils als Effekt verwendet, Radiohead spielen mit echten Intrumenten. Ich hab's 3 Mal erlebt, jedes Konzert war ein Genuss!!!
Kurz etwas zum neuen Album. Ich finde es sehr gelungen, im Gegensatz zu den letzten ist es mit 10 Stücken relativ kompakt geraten. Die Gitarren agieren oft etwas mehr im Hintergrund, bei manchen Stücken klingt es irgendwie jazzig. Elektronische Klänge sind natürlich auch vorhanden, aber nicht so sehr wie bei Kid A o. Amnesiac. Es gibt ruhige Stücke wie All I need oder das sehr schöne Nude, aber auch flottere Stücke wie das etwas noisige aber grandiose Bodysnatchers. Insgesamt könnte man vielleicht sagen, es ist so etwas wie eine Zusammenfassung aller Albem. Mir gefällt es sehr gut, trotzdem nur 4 Sterne wegen OK Computer, sorry... ;-)
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am 1. Februar 2008
Natürlich gibt es viele Menschen, die mit Radiohead nichts anfangen können. In meinem Freundeskreis gibt es viele, die Kopfschmerzen bekommen und das kann ich auch nachvollziehen.

Es handelt sich nunmal nicht um allgemein taugliche Musik, auch wenn dieses Album wieder wesentlich eingängiger ist, als seine Vorgänger. Seit "Street spirit" bin ich ein richtiger Fan von Radiohead und ich für meinen Teil bin von "In Rainbows" mehr als begeistert.

Selbst nach mehrmaligem Hinhören ist die Vielseitigkeit gegeben. Jeder Titel hat das Potenzial zum "Lieblingslied". Es wurde bereits genug Positives geschrieben, daher gehe ich nun nicht weiter darauf ein.

Für mich MEHR als das ALBUM DES JAHRES!

Ich freue mich auf HURRICANE und das KONZERT IN BERLIN :-))
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TOP 500 REZENSENTam 24. Januar 2008
Nach diesen phantastischen Rezensionen hier habe ich wirklich viel Zeit damit verbracht, die Platte rauf und runter zu hören. Aber der Funke will einfach nicht überspringen.
"Irgendwann muß doch ein endlich ein tolles Lied kommen" denke ich ... aber es kommt nicht wirklich. Es gibt ein paar interessante Klang- und Rythmuskompositionen des Computerspezialisten, aber den Hype für diese Platte kann ich absolut nicht nachvollziehen. Manche Lieder wie Videotape oder Bodysnatchers sind richtig nervig und was an dem Gesang toll sein soll verstehe ich auch nicht.
Sorry - aber ich empfehle dringend, nicht den gleichen Fehler zu machen wie ich. Hört Euch vorher dieses Werk gut an bevor ihr es kauft !
Wirklich !
Dirk
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am 18. Dezember 2007
Zugegeben: ich war einer dieser Personen, die sich "In Rainbows", als es noch zum Download bereit stand und man selber entscheiden durfte, wieviel man dafür bezahlen möchte, für 00,00 € heruntergeladen haben. Ja, ich hab mich auch schlecht gefühlt dabei, weil ich mit Radiohead sehr viel verbinde und deshalb auch ihre Musik sehr schätze, nur leider habe ich nun mal keine Kreditkarte.

Beurteilen kann ich allerdings schon, ob es sich lohnt, dieses Album zu kaufen. Man durfte ja wieder einige Stimmen vernehmen, die eher weniger begeistert waren vom neuen Werk, die aber wahrscheinlich noch nie was mit der Musik von Radiohead anfangen konnten oder dann doch wieder was anderes erwartet hatten.
Soviel ist mal sicher: es klingt anders als "Hail To The Thief", als "Amnesiac", als "Kid A" und anders als alles davor sowieso und dann wieder doch nicht ganz so anders. Es bleibt Radiohead. Keine Enttäuschung auf dem Album zu finden.
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