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Kundenrezensionen

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TOP 500 REZENSENTam 26. April 2017
Bei uns in Deutschland lief „30 Rock“ auf ZDFneo – mit Quoten, die so gering ausfielen, dass sie nicht einmal gemessen werden konnten. In diesem Zusammenhang lästerte die US-Zeitung „New York Times“ und ein Leserkommentar, „dass er überhaupt nicht verstehen könne, warum überhaupt irgendjemand außerhalb der Vereinigten Staaten an „30 Rock“ interessiert sein könnte, schließlich gehe es in allen Witzen und Anspielungen fast ausschließlich um amerikanische Kultur.“ Das ist mit Verlaub selbstgefälliger Blödsinn. Sicher: mit „30 Rock“ hat man den ultimativen Spaß, wenn man sich auch ein bisschen mit Film und Fernsehen auskennt. Dazu muss man aber weiß Gott kein Amerikaner sein. Aber der Reihe nach.

„30 Rock“ funktioniert nämlich auf gleich mehreren Ebenen wunderbar. Die Hauptprotagonistin ist Liz Lemon, wunderbar gespielt von Tina Fey, welche die Serie auch miterfunden hat. Liz ist die Macherin der wöchentlichen Sketch-Show „TGS“. So persifliert „30 Rock“ natürlich das US-Showbusiness, aber auch Film und Fernsehen generell. Dann gibt es auch Witze über die US-Präsidenten, die auch heute noch durchaus aktuell wirken (Staffel 1 lief 2006 bis 2007). Weiter: „30 Rock“ funktioniert wunderbar als Workplace-Comedy, also als Arbeitsplatz-Komödie. Die verrückte Belegschaft ist einfach witzig, man schließt sie ins Herz, auch wenn sie alle nicht ganz sauber sind. Genau das macht aber ihren Charme aus. Und dann geht es auch noch um das Single-Leben von Liz. Das wirkt in den besten Momenten der Serie wie eine weniger selbstgefällige Version von „Sex and the City“ – natürlich ohne die Sexszenen.

Die Witze in „30 Rock“ haben ein hohes Tempo, und die Gagdichte trifft enorm oft. Der Soundtrack, also der Score ist wunderbar ausgearbeitet und gibt der Serie zusätzlich einen hohen Wiedererkennungswert. Überhaupt ist der Produktionsstandard der Serie sehr hoch. Und zum Thema Witze: die sind an der ein oder anderen Stelle manchmal auch herrlich böse. Super! Generell lässt sich sagen, auch wenn Humor eine sehr subjektive Sache ist, wer gerne lacht, dürfte hier auf seine Kosten kommen. Ich persönlich bin kein Fan von Multi-Kamera-Sitcoms: dass sind die Serien, die nur in hässlichen Studios gedreht sind, mit meist lauwarmen Witzen und Lachern vom Band. Oftmals an Stellen, die ich überhaupt nicht komisch finde. „30 Rock“ gehört zu den Single-Camera-Comedys: hier wird an echten Orten (New York) gedreht, und ohne nervige Lacher aus dem Off. Hier werden richtige Geschichten erzählt, und es gibt auch eine durchgehende Handlung. Die ein oder andere Episode endet auch mal mit einem Cliffhanger, wobei ausschließlich immer der Spaß und die gute Laune im Vordergrund stehen.

Mit die lustigsten Momente dieser Staffel sind, als Jenna ihren Song „Muffin Top“ performt. „Muffin Top“ ist der Hüftspeck, der über eine zu enge Jeans überquillt. Herrlich, darüber zu singen. Oder als Jena, Liz und eine weitere Frau mal in einem Restaurant sitzen und über Männer reden. Hier meint Jenna: „Wir sind gerade so „Sex and the City“. Ich bin Samantha, du bist Charlotte, und Liz, du bist die Frau, die sich das Zuhause alles im Fernsehen ansieht.“ Oder ein anderes Mal, als Liz überlegt die nervige Großstadt zu verlassen und sie allerlei Freaks entdeckt, die sie stressen.

FAZIT: „30 Rock“ ist eine der witzigsten Serien überhaupt. Wer gerne lacht, auch mal über etwas intelligenteren und gesellschaftskritischen Humor, der trotzdem oft sehr albern ist, kommt hier voll auf seine Kosten. Denn neben den Pointen werden auch einfach Wahrheiten ausgesprochen, jedoch immer lustig persifliert. Film und Fernsehen werden aufs Korn genommen, aber auch das Verhältnis zu den eigenen Arbeitskollegen. Auch über die Sache mit der Liebe darf gelacht werden. Die Charaktere stehen allesamt für phänomenale Running-Gags. An „30 Rock“ hat man also auch seine Freude, selbst wenn man sich nicht so sehr mit dem amerikanischen Film und Fernsehen im Detail auskennt. Vorausgesetzt man mag diese Art von Humor und von Charakteren, kann man sich in jeder Episode förmlich ausschütten vor Lachen, und man hat einfach wahnsinnig gute Laune. Mehr kann man von einer TV-Serie echt nicht erwarten. Volle fünf Sterne.
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am 26. Januar 2013
Ich hatte vor wenigen Wochen noch nie etwas von dieser Serie gehört.
Nachdem viele meiner Lieblingsserien im letzten Jahr zu Ende gingen, suchte ich nach einer neuen.

Durch eine Promo DVD, welche jetzt immer öfter bei Serienstaffeln inklusive sind, kam ich auf die Serie.
Ich muss sagen, sie ist fantastisch!

Tina Fey überzeugt als Produzentin und Hauptdarstellerin sehr!
Aber vorsicht; um viele Witze verstehen zu können, wird ein "mittelmäßiges" Wissen über die amerikanische Kultur und deren Prominenter erwartet.
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am 12. August 2011
Die Überschrift dieser kleinen Rezension lässt es bereits vermuten: Hier schreibt ein Fan der Serie rund um Liz Lemon (Tina Fey), Chefin einer (fiktiven) TV-Show mit dem Titel "The Girlie Show (with Tracy Jordan)", und ihren illustren Boss Jack Donaghy (Alec Baldwin), "Chef Fernsehprogramm Ostküste und Mikrowellenprogrammierung" im General Electric-Tochterkonzern NBC. In der Tat bekomme ich mich kaum ein, wenn es um Lob für eine Serie geht, die in den USA Preise noch und nöcher eingeheimst hat, aber weiterhin eine Existenz als Underdog führt und hier in Deutschland sogar vergleichsweise unbekannt ist.

Vier von insgesamt fünf Staffeln (eine sechste ist in Planung/Produktion) habe ich gesehen (lediglich die ersten drei sind bisher in Deutschland auf DVD verfügbar, die vierte war bisher nur im Fernsehen zu sehen) und muss zugeben, dass ich danach die erste Staffel nur noch als einigermaßen durchschnittlich, fast schwach, in keinem Fall aber als so stark wie ihre Nachfolger im Gedächtnis hatte. (Generell ist meine Erfahrung, dass man erste Staffeln meist irgendwie "überstehen" muss, um dann bei der zweiten und dritten für sein Durchhaltevermögen belohnt zu werden. In aller Regel brauchen Drehbuchautoren, Darsteller, Regie, Produktion tatsächlich etwas, um ihren "Ton" zu finden.)

Unlängst importierte ich nun die ersten drei Staffeln in iTunes, habe dabei nach und nach - und ohne es beabsichtigt zu haben - die erste Staffel noch einmal gesehen. Danach muss ich sagen, dass ich ihr Unrecht getan haben. Bereits hier werden alle Stärken der Serie mehr als deutlich: Genial mit Hang zum Wahnsinn geschriebene Drehbücher, eine bis in die Nebenrollen exzellente Besetzung, großartiges Spiel und eine hervorragende Harmonie der Darsteller sowie ein absurder und respektloser ggü. jeder Art von politischer Korrektheit oder auch dem produzierenden Sender NBC (großes Lob an dieser Stelle an die unvergleichliche amerikanische Auffassung von Meinungsfreiheit und der Freiheit der Kunst!) Humor. Kurzum: Das hier ist Fernsehunterhaltung vom Feinsten.

Keine Episode ist schwach, zumindest kann ich mich an keine erinnern (einzig und allein Weihnachts-Episoden werden von mir jahreszeitbedingt in aller Regel ausgelassen), und innerhalb der Episoden wiederum ist keine einzige Minute schwach. Der Zuschauer bekommt es mit einem Gag-Feuerwerk zu tun, an dem einzig und allein zu kritisieren sein KÖNNTE, dass es teilweise derart bunt und grell und schnell abgefeuert wird, dass ihm zeitweise nur schwer zu folgen ist. Das ist vielleicht der einzige Kritikpunkt, der einem überhaupt in den Sinn kommen mag (und der den Einstieg für Neulinge u. U. schwierig gestalten könnte), dass die - neudeutsch - "Pace" des Ganzen derart hoch ist, dass man sich in der Tat erst einmal daran gewöhnen muss.

Auf der anderen Seite: Was ist das schon für ein Kritikpunkt? Die 20+ Minuten jeder Folge sind derart angefüllt von Witz, Komik, Anspielungen und Zitaten, dass man nicht unbedingt alles beim ersten Ansehen mitbekommt - und sich trotzdem teilweise in die Hose macht vor Lachen. Spricht das gegen die Serie? Wohl kaum. Im Gegenteil: Es gibt Anlass zum wiederholten Anschauen, was wiederum nichts anderes bedeutet als einen m. E. enormen Mehrwert.

Die List der Gaststars ist derart, dass jede andere Serie (abgesehen vielleicht von den Simpsons) froh sein könnte, zwei oder drei davon verpflichten zu können. Sie liest sich wie ein "Who is Who" der US-amerikanischen Fernseh-, Film- und Musikinsdustrie: Isabella Rossellini, Jerry Seinfeld, Oprah Winfrey, Salma Hayek, Steve Buscemi, LL Cool J, Matthew Broderick, Jennifer Aniston, Steve Martin, und Al Gore (der sich zum Brüllen komisch selbst auf den Arm nimmt) sind nur einige Namen.

Bei all dem ist 30 ROCK an und für sich eine relativ kleine Produktion. Das meiste spielt in den Redaktions- und Produktionsräumen der fiktiven TV-Show "TGS" und im New Yorker Umfeld. Die Sendung kommt ohne viel Schnick-Schnack aus. Umso höher sind die Leistungen von Autoren, Darstellern und Regie zu bewerten - und zu würdigen. Das Ganze ist so - wieder neudeutsch - "tight" produziert, dass kein noch so kleines Blatt der Kritik dazwischen passt.

Zumindest bisher - und ich rezensiere hier stellvertretend die erste Staffel - läuft 30 ROCK wie ein gut gewarteter und geführter Ozeandampfer in einem Meer aus mittelmäßigen Produktionen. Die deutsche Fernsehbranche könnte sich glücklich schätzen, etwas derartiges in 50 Jahren auf die Beine zu stellen. Umso frustrierender ist es auf eine Art, dass diese großartige Serie unter der Ägide der wundervollen Tina Fey, einer der humorvollsten und komischsten Personen, die ich kenne (in ihre Quasi-Biographie Bossypants verwehrt sie sich ausdrücklich dagegen als "lustige Frau" bezeichnet zu werden), so unpopulär, um nicht zu sagen unbekannt ist.

Für jeden aber, der sehen möchte, wie rundum großartige Fernseh-Comedy und -Unterhaltung funktionieren kann. ist 30 ROCK eine absolute Empfehlung und die erste Staffel der natürliche, zwangsläufige und hochgradig gelungene Einstieg.
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VINE-PRODUKTTESTERam 20. Mai 2010
Serien werden oft sehr gehypt - und die Enttäuschung kann dann groß sein. Nicht so in diesem Fall. Irres Tempo. Witzige Dialoge. Tolle Schauspieler - Alec Baldwin als TV-Boss ist einfach eine Wucht und ganz offenbar in seinem Element, und Tina Fey kann deutlich mehr, als republikanisch-dämliche Senatorinnen aus Alaska lustvoll durch den Kakao ziehen. Wunderbar. Man sieht sich sofort fest und kann gar nicht mehr aufhören. Diese Sitcom macht unglaublich viel Spaß!
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am 10. November 2008
Jedem, der es ein wenig schräger mag und sich an einen Arbeitsplatz wie das TV-Studio im 30 Rockefeller Center wünscht, dem sei die Sitcom von und mit Tina Fey empfohlen! Ihre Auftritte als "Sarah Palin" bei Saturday Night Live zeigten ihr unglaubliches Timing und die Interviews zu diesen international von den Medien gefeierten Auftritten offenbarten noch viel mehr: Tina Fey ist irgendwie doch ganz schön viel "Lemon", ihr chaotisches wie im Job fähiges TV-Alter Ego, das mit ihrem Team so viel um die Ohren hat, wie mit einem Sack Flöhe. Stars, Sternchen, Egos & Freaks treffen aufeinander und Tina... äh Lemon ist mittendrin.

Alec Baldwin als Oberchef ist eine weitere Offenbarung und macht "30 Rock" zu der schrillen, liebenswerten und vor allem temporeichen Serie, die zu Recht einige wichtige Preise erhielt. Das Publikum in den USA verliebt sich während der dritten Staffel gerade Hals über Kopf - fraglich ist, ob die Show mit deutschen Texten ebenfalls funktionieren wird. So oder so: Große Show!
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am 14. Oktober 2009
Man nehme; einen Fernsehsender, ausreichend Geisteskranke Angestellte, einen Boss der versucht alles unter Kontrolle zu halten oder auch nicht und einen Alec Baldwin der in der Rolle seines Lebens steckt, heraus kommt eine Serie deren erste Staffel jetzt schon 3 Golden Globes einbrachte und damit als herausragendste und wohl auch zu eine der erfolgreichsten Serie werden könnte. Gags wird über alles und jeden gemacht der nicht bis 3 auf dem Baum ist. Stars werden parodiert, Filmzitate durch den Kakao gezogen und Einblicke in den Wahnsinn des täglichen Autorendaseins in einem Sender.

Endlich mal eine Serie die Allround-Auf die Schippe nimmt und sogar sich selbst. Hoffe die Serie hält sich noch lange und kommt schnellst möglich ganz zu uns rüber.

Preis ist Top, nette Extras, lohnt sich allemal.
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am 18. Oktober 2011
Wer nichts gegen Selbstironie & politische Unkorrektheiten hat, der sollte zumindest einen kurzen Blick auf Tina Feys zu Recht hochgelobte & preisgekrönte Sitcom werfen, welche seit 2006 von NBC ausgestrahlt wird.
Die Serie spielt hinter den Kulissen einer fiktiven NBC-Show (welche in ihrem Aufbbau in etwa der bekannten NBC-Show "Saturday Night Live" entspricht), deren Chef-Autorin von Tina Fey selbst verkörpert wird. Der Titel leitet sich von der Adresse des GE-Buildings (= höchster Wolkenkratzer des Rockefeller-Centers, auf welchem sich auch die bekannte Aussichtsplattform "Top of the Rock" befindet) ab, welche offiziell 30 Rockefeller Plaza lautet. In besagtem Gebäude spielt sich nicht nur die fiktive Handlung der Serie ab, sondern hier befindet sich auch im wirklichen Leben der Hauptsitz von NBC & auch oben genannte Show "SNL" wird tatsächlich hier produziert.
Tina Fey hat selbst mehrere Jahre als erster weiblicher Chef-Autor für "SNL" gearbeitet & "30 Rock" basiert teilweise auf ihren eigenen (komischen) Erfahrungen aus dieser Zeit. Im Unterschied zu typischen Sitcoms, die vor Publikum aufgezeichnet und bei denen Gags mit Lachern quittiert werden, handelt es sich bei "30 Rock" - ähnlich wie bei "Scrubs" - um relativ aufwändig hergestellte Filmepisoden mit unterschiedlichen Bühnenbildern und Außenaufnahmen.
Eine kleine "Warnung" sei aber angebracht: um die Serie richtig genießen zu können, sollte man schon zumindest in geringem Maße ein Vorwissen, was die US-amerikanische TV-Landschaft & Politik betrifft, mitbringen, da viele Gags der Serie auf einem solchen basieren. Es ist allerdings keinesfalls notwendig, zumindest ein Jahr in den USA verbracht oder dort studiert zu haben (wie andernorts behauptet wird...)!

Die Edition der 1. Staffel beinhaltet 4 DVDs & wurde in ein Alpha-Case mit Pappschuber verpackt. Zwar sind sowohl am Schuber als auch am Case die FSK-Logos fix aufgedruckt, allerdings verfügt das Case über ein Wendecover ohne FSK-Logo & mit alternativem Motiv.
Bild- & Ton-Qualität sind tadellos, außerdem sind als kleine Hilfe für OF-Seher sowohl deutsche als auch englische UT vorhanden.
Die 21 Folgen der 1. Staffel wurden auf die ersten 3 Discs verteilt, auf denen sich auch das sehens- & hörenswerte Bonusmaterial befindet: auf allen dreien gibt's Audiokommentare & deleted Scenes, auf Disc 3 außerdem noch ein Gag-Reel sowie die Featurettes "Hinter den Kulissen" & "Ein Abend mit Kenneth".
Zusätzlich gibt es noch eine 4. Disc mit den jeweils ersten Folgen der NBC-Serien "Criminal Intent", "Eureka" & "Psych".
Weiters befindet sich im Alpha-Case noch ein "Booklet" in Form eines Flyers mit kurzen Infos zur Serie & einem Episodenguide.

["Geheimtipp" für alle Österreicher: in der sehr schwarzhumorigen Folge "Black Tie" geht es um die Geburtstagsfeier des letzten noch lebenden (fiktiven) Erben aus dem Hause Habsburg. Unbedingt auch in der OF ansehen, da in dieser Folge von den Darstellern auch Deutsch gesprochen wird!]
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am 26. März 2009
Selten hat mich der Pilot einer Comedyserie so zum lachen gebracht, wie es "30 Rock" schaffte. Erst einmal ist zu erwähnen, dass wirklich jeder Charakter wunderbar geschrieben wurde. Das liegt womöglich auch daran, dass Tina Fey, die 'Hauptdarstellerin' der Serie, selbst Drehbuchautorin für verschiedene Comedyshowformate ist und dieses Milieu wohl bestens kennt.

Alec Baldwin als ihr Vorgesetzter Jack Donaghy ist einfach genial. Hier achte man übrigens auf seinen deutschen Synchronsprecher Klaus-Dieter Klebsch (u.a. Hugh Laurie als Dr. House), welcher wirklich wieder tolle Arbeit leistet. Insgesamt gab man sich viel Mühe mit den deutschen Sprechern. So wird auch Jane Krakowski (Elaine Vassal in 'Ally McBeal') wieder von Ina Gerlach synchronsiert.

Jede Episode ist in sich abgeschlossen, was aber keineswegs bedeuten soll, dass sich die Charaktere nicht weiterentwickeln. Besonders liebenswert finde ich die Inszenesetzung des Charakters Kenneth Parcell, gespielt vom recht unbekannten Jack McBrayer (Darald in "Nie wieder Sex mit der Ex"). In der Rolle des NBC-Pagen muss er jede Kleinigkeit für die Höhergestellten erledigen. Doch er mausert sich im Verlauf der Serie.

Das absolute Krönchen der Serie ist aber meiner Meinung nach Rachel Dratch, die von 1999 bis 2006 in 138 Ausgaben der US-Erfolgsshow "Saturday Night Live" mitwirkte; als schräge Denise in "King of Queens" sicherlich unvergessen ist; und in "30 Rock" in die verschiedensten Rollen schlüpft: mal als Katzenhalterin, TV-Talkerin oder Ärztin. Ein Höhepunkt ihrer 11 Auftritte in der ersten Staffel ist wohl in der 10. Episode, die "The Rural Juror" heißt. Unbedingt ansehen!

Ich würde die Serie mit dem Humor von "Scrubs", "Arrested Development" und ferner auch noch "King of Queens" gleichsetzen.

Die erste Staffel umfasst 21 Episoden á 21 Minuten.
Da TNT Serie ankündigte, direkt im Anschluss die zweite Staffel (auch wieder in Doppelfolgen) zu zeigen, wird man wohl auch diese bald auf DVD ordern können.
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am 11. August 2010
30 Rock ist eines dieser Meisterwerke, die in Deutschland absolut ungeachtet blieben. Nicht zuletzt weil uns die großen Sender die Serie vorenthalten, weil sie denken, sie sei "zu amerikanisch" und inhaltlich zu "fremd" für uns Deutsche.

Wenn ich mir die Rezensionen hier so ansehe, haben die wohl leider Recht.

"Es gibt nur wenige Lacher.", "So la la". Das sagen die Leute, die auf IN-YOUR-FACE-Humor à la How I Met Your Mother, Two And A Half Men oder The Big Bang Theory stehen. Aber es muss nicht immer jeder Joke super offensichtlich sein und breitgetreten werden. Es gibt auch Humor im Unterton. Die Art von Humor, bei der man mitdenken und Ahnung vom aktuellen Mediengeschehen haben muss. Da wird einem nichts breit ausgelegt und groß erklärt.

30 Rock ist sehr selbstironisch, nimmt sich mal eine Pause um still über sich selbst zu lachen, schaut mit einem Augenzwinkern in die Kamera und benutzt Metaphern um sich beispielsweise über den Eklat um den Late Night Show Slot auf NBC lustig zu machen (Khonani).

Wer keine Ahnung hat wie es um die Finanzen der großen US-Networks steht, welche öffentliche Person sich gerade wieder einen Skandal geleistet hat oder wer oder was "Seinfeld" und "Night Court" sind... sollte die Finger von 30 Rock lassen. Und bitte gebt nicht der Serie die Schuld für euer Nichtwissen! Danke.
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VINE-PRODUKTTESTERam 24. September 2009
30 Rock ist wohl eine der lustigsten Serien, die je im Fernsehen zu sehen war. Die Story ist schnell erzählt, Liz Lemon, gespielt von Tina Fey, ist Schöpferin einer Fernsehshow im Stile von Saturday Night Live, eine Show an der Tina Fey tatsächlich beteiligt war. Somit hat man das Gefühl, die fiktive "Girlie Show" um die sich alles in 30 Rock dreht, existiere wirklich. Der neue Boss von Liz Lemon, Jack Donaughy, wird gespielt von Alec Baldwin. Man hat das Gefühl, dass Alec Baldwin die Rolle auf den Leib geschrieben wurde. Jak Donaghy, der nicht nur der Boss von NBC East ist, sondern auch noch für die Mikrowellenabteilung bei GE zuständig ist, stellt nun so ziemlich alles und jeden um bei der Girlie Show. Hier kommt Tracy Jordan ins Spiel, ein afroamerikanischer Komiker im Stile von Chris Rock. Sämtliche Charaktere, ob nun Jack, Tracy, Liz oder der Page Kenneth, sind so detailliert gestaltet, dass man den Eindruck gewinnt, sie wären real existierenden Personen nachempfunden. Der Humor der Serie reicht von subtilen Anspielungen bis hin zu Slapstickelementen. Das Ergebnis ist eine großartige Serie die man definitiv nicht verpassen sollte.
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