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Kundenrezensionen

4,4 von 5 Sternen
14
4,4 von 5 Sternen
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am 7. Januar 2015
Nach "Ratten" (Klaus Florian Vogt/Annette) und "Zimmermann" (Jonas Kaufmann/Anja Harteros) versuchte ich mein Glück nun bei dieser Inszenierung, die ich bisher nicht kannte. Auch von der Besetzungsliste her sagte mir lediglich Cheryl Studer etwas. Ungeachtet meiner laienhaften Unkenntnis zolle ich hier allen Darstellern meinen höchsten Respekt.
Natürlich sind die Geschmäcker bei Operninszenierungen verschieden. Mit dem sogenannten"Regietheater", wobei durch Regisseure, die meinen ihre Inspirationen ausleben zu müssen, kann ich aber meist nichts anfangen. So mit den ersten beiden oben genannten Inszenierungen.
"Lohengrin" - eine uralte Sage oder auch ein Märchen, wie immer man will, verlangt m.E. genau nach einem Regiekonzept und Bühnenbild wie in dieser Bayreuther Inszenierung von Werner Herzog gewählt.
Die Tonqualität der DVD entsprach bestens meinem Heimkino. Absolut zu empfehlen!
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am 22. Oktober 2016
Man merkt, dass ein Filmregisseur die Oper inszeniert hat (Werner Herzog): die Inszenierung ist farbenfroh, ungezwungen und unterstreicht vielleicht auch das märchenhafte der Oper. Mir hat die Inszenierung gut gefallen...
Man könnte aber auch Einwände gegen die Oper hervorbringen. Nicht nur König Heinrich tönt in der Oper deutsch-national-militaristisch...
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am 28. September 2014
endlich mal eine konventionelle inszenierung, ok,Paul Frey "kehlt" z.T. etwas, Schenk etwas undeutlich, Orchester Klasse, man
muß sich nicht ärgern über die "Gutinszenatoren", die meinen, einem alles in den Mund legen zu müssen. Ich kapiere die Hintergründe und die Absichten Wagner s auch ohne fremde "Hilfestellung". - Reinhard Herschbach, 53332 Bornheim
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am 21. Juli 2009
Nach dem neuesten Fehlversuch einer LOHENGRIN-Inszenierung durch Richard Jones in München habe ich mir voller Freude diese von mir Anfang der 1990er Jahre in Bayreuth selbst erlebte Produktion von Werner Herzog und Henning von Gierke zugelegt.
Ich muss sagen, dass die musikalische Seite durchwegs gut gelungen ist. Paul Frey ist ein heldischer Lohengrin mit Fähigkeiten zu lyrischer Zartheit. Cheryl Studer macht als Elsa stimmlich eine sehr gute Figur, Gabriele Schnaut kann als dramatische Ortrud vokal punkten. Ekkehard Wlaschiha ist ein ziemlich rauher Telramund, jedoch durchaus glaubhaft; und Manfred Schenk bietet einen grundsoliden König Heinrich. Eike Wilm Schulte liefert seine Auftritte als Heerrufer des Königs tadellos ab.
Einmalig gut ist der Chor unter Leitung von Norbert Balatsch. Ich glaube es gibt überhaupt keinen besseren Chor als den in Bayreuth! Und da er im LOHENGRIN sehr viel zu singen hat - um so besser ...
Auch das Orchester unter Peter Schneider ist exquisit.
Die DTS-Tonspur kann man gelten lassen, auch wenn mir der Ton manchmal zu scharf ist.
Die Bildqualität könnte besser sein (z.B. sind die HDTV-Aufnahmen des Kupfer-RINGS aus Bayreuth um ein vielfaches besser).
Die im Festspielhaus so überaus beeindruckende Erscheinung Lohengrins in einem Lichtkegel aus Laser kommt in der DVD äußerst schwach daher - mit vielen Schrägstrichen im Bild, nicht scharf und dadurch nur halb so schön wie live!
Im Großen und Ganzen kann Werner Herzogs Regie überzeugen, wenn man den romantischen Ansatz mag, wozu ich durchaus fähig bin.
Aber wenn ich einen LOHENGRIN auf DVD für die Insel aussuchen müßte, dann wäre es die grandiose Inszenierung von Nikolaus Lehnhoff aus Baden-Baden (bei Opus Arte), allein schon wegen der unübertrefflichen Leistung von Waltraud Meier als Ortrud!
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am 10. Februar 2008
Werner Herzog, der als Filmregisseur bekannt ist für seine starken Bilder und der in seinen Filmen ("Aguirre", "Fitzcarraldo", "Cobra Verde") gerne die Extreme sucht, hat sich immer wieder auch deutschen Stoffen zugewandt, so in seiner Verfilmung des Lebens von Kaspar Hauser, "Woyzeck" oder "Nosferatu" (in Anlehnung an Murnau). Dabei hat er sich stets auch Herausforderungen jenseits der Kinoleinwand gestellt. So inszenierte er als erste Oper "Doktor Faust" von Ferruccio Busoni - Grund genug für Wolfgang Wagner, ihm 1991 die Aufführung des "Lohengrin" bei den Bayreuther Festspielen anzuvertrauen. Herzogs Zugang zu dieser Oper ist betont romantisch-märchenhaft, wobei der Regisseur auf opulente Bilder setzt, die immer wieder starke Naturstimmungen gleich den Gemälden eines Caspar David Friedrich hervorrufen. Die Handlung des ersten (und dritten) Aktes verlegt Herzog aus dem historischen Brabant in eine mythische nordische Welt, in der sich alles wie in einem ewigen Winter abspielt und wo die Sonne nur blass vom eisigen Himmel scheint. Der Auftritt des Schwanenritters wird durch den Einsatz von Lasertechnik als wundersames Heraustreten aus märchenhaftem Licht dargestellt. In den Nachtszenen des zweiten Aktes funkeln die Sterne über den Ruinen eines verfallenen Sakralbaus, während das Münster mehrfach als Lichtprojektion am nächtlichen Himmel erscheint. Zu Beginn des dritten Aktes sieht man das Brautbett unter freiem Himmel in eine scheinbar friedvolle Naturlandschaft versetzt - eine trügerische Idylle - führt Elsas Bruch des Frageverbots doch zur unausweichlichen Rückkehr des Ritters in die sagenumwobene Gralswelt. Die Schlussszenen greifen wieder das Bühnenbild des ersten Aktes auf, und Lohengrin entschwindet in überirdischem Licht. Die eindringliche Gestaltung des Lichts und der stimmungsvolle Einsatz der Farben insbesondere bei den prächtigen Kostümen machen diese Inszenierung in allen drei Akten zu einem atmosphärisch starken Erlebnis. Und auch während der Vorspiele zu den drei Akten lässt uns der (Film-) Regisseur nicht einfach den Vorhang oder das Orchester betrachten, sondern setzt auch hier gekonnt die Mittel seines Mediums ein.
Dramaturgisch liegt der Schwerpunkt auf der Auseinandersetzung zwischen den beiden Frauengestalten Ortrud und Elsa, die letztlich keine der beiden für sich entscheiden kann - im Schlussbild steht der kindliche Thronfolger Gottfried unbeweglich in der Mitte zwischen den beiden. Auch musikalisch sind die Auftritte von Cheryl Studer als Elsa und Gabriele Schnaut als Ortrud ein absoluter Höhepunkt dieser Aufführung, wie sich besonders in ihrer großen Szene im zweiten Akt zeigt. Studers Sopran besitzt sowohl lyrische wie auch dramatische Qualitäten und der Klang ihrer Stimme vereint Klarheit und großes Volumen, wodurch sie geradezu eine Idealbesetzung dieser Rolle (wie auch der der Elisabeth aus dem "Tannhäuser") darstellt. Gleiches gilt für das dunkle Timbre des Mezzo der Schnaut, die den Charakter der düsteren Ortrud hervorragend interpretiert (man beachte die Anrufung der alten germanischen Götter!) und die in dieser Rolle allenfalls von Waltraud Meier noch übertroffen wird. Der kanadische Tenor Paul Frey gibt einen eher lyrischen, gleichwohl eindringlichen Lohengrin; die Rollen des Friedrich von Telramund, des Königs Heinrich sowie des Heerrufers werden von ihren jeweiligen Sängern überzeugend ausgefüllt. Ein besonderes Augenmerk liegt im "Lohengrin", der ja auch gerne als Choroper bezeichnet wird, natürlich auf den Chören, die vom Bayreuther Chorleiter Norbert Balatsch beinahe schon gewohnt hervorragend geführt werden. Peter Schneiders Dirigat ist packend und eher dramatisch-expressiv denn lyrisch.

Fazit: Die vorliegende Aufführung bietet ein stimmungsvolles und mitreißendes Opernerlebnis und kann jedem Wagnerliebhaber nur ans Herz gelegt werden.
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am 6. März 2008
Werner Herzogs Märchen-Lohengrin gilt heute als Klassiker. Dies war und ist auch ein guter Ansatz und Weg, dieses Stück auf die Bühne zu bringen, an dem die meisten Regisseure scheitern. Herzogs Bühnenbildner orientierte sich an Vorbildern aus der Megalithzeit und vor allem an Gemälden des romantischen Malers Caspar David Friedrich. Nicht gerade ein Freund der Filme Werner Herzogs muß ich ihm hier bescheinigen, daß er eine sehr gute Arbeit abgeliefert hat. Das Erscheinen Lohengrins ist mit einem damals neuen Lasertunnel ausgezeichnet gelöst, leider ist die Figur des Schwanes/Gottfried etwas unbeholfen, was auch im dritten Akt so bleibt. Am gelungensten ist der Mittelakt mit der "Klosterruine Eldena", einem echten Gewässer und einem täuschend echt wandernden Mond. An dieser Stelle ist Gabriele Schnaut als Ortrud besonders hervorzuheben, sie zeigt eine Ortrud mit Gänsehautgarantie, kongenial von Ekkehard Wlaschiha unterstützt. Cheryl Studer ist eine ausgezeichnete Elsa bleibt aber hinter der emotionalen Darstellungskraft einer Eva Marton zurück. Paul Frey ist ein ordentlicher, wohltönender Lohengrin, der dank der guten Personenführung nicht, wie so oft, blaß wirkt. Die Brautgemachszene unter freiem Himmel ist zwar etwas fragwürdig, kommt aber dank der hervorragenden Bildregie von Brian Large hier besser rüber, als dies Live der Fall war. Der Schluß mit der beinahe Versöhnung, hier gegenüber der Liveaufführung stark abgeschwächt, ist dramaturgisch nur schwer begründbar und schmälert etwas den Eindruck. Trotzdem sollte man diesen Lohengrin im Archiv haben. Platz 1 gehört allerdings nach wie vor der August Everding MET Version.
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am 11. Februar 2013
Die Aufnahme besticht durch die stimmungsvolle Inszenierung insbesonder durch das tolle Bühnenbild.Leider ist die Tonqualität nicht mit heutigen Maßstäben zu vergleichen. Trotzdem ist diese Aufnahme ein Erlebnis sondergleichen!
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am 3. Mai 2014
Die Stimmen sind alle wirklich schön und reichlich kraftvoll. Die Inszenierung ist... naja der Einäugige unter den Blinden. Leider sieht man ja nur noch üble "moderne" Inszenierungen, die mir verhasst sind. Diese ist da eher zeitlos. Eine wirklich historische wäre mir lieber gewesen. Die Roben sehen irgendwie nach Lumpen aus, und die Bühne ist reichlich karg grau in grau mit einer Ruine an der Seite. Nicht eben ein Hingucker. Aber die Sänger sind erste Sahne, und wie gesagt, die meisten anderen Inszenierungen heuer sind nur noch "Nazis" oder "Anzugtypen".
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am 23. Januar 2013
Obwohl schon älter: Wenn man die unesthetischen Schundinszenierungen der letzten Jahre sieht, dann ist diese Aufführung von Herzog wirklich eine Perle
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am 1. April 2010
Musik und Sänger sind wirklich toll (es ist halt alles noch seeeehr klassisch inszeniert, aber ist ja auch schon eine Weile her und macht mir nichts aus...es muss ja nicht ALLES modern inszeniert werden). Aber sehr ärgerlich, dass die Aufnahmequalität da meilenweit zurücksteht und einfach noch auf VHS-Video-Niveau ist. Das Bild ist sehr unscharf, wenn man es am Computer oder auf einem größeren Bildschirm ansieht. Das finde ich eine Frechheit von der Deutschen Grammophon, so zu tun, als würde man eine hochmoderne Aufnahme verkaufen und eigentlich ist es genau die Videoversion nur auf DVD. Dann sollten sie das gleich hinschreiben.
Wenn ich eine CD kaufe erwarte ich ja auch, dass es nicht klingt, wie Kassette oder Schallplatte.
Ich bin nun schon zweimal mit dieser Verkaufstaktik der Deutschen Grammophon reingefallen (bei dem kompletten Ring mit Boulez, Cherau ist es das gleiche) und werde keine DVDs von ihnen mehr kaufen.

Natürlich geht es bei der Oper primär um die Musik, aber eben nicht nur.

Deshalb nur 3 Sterne für die sonst 5-Sterne verdienende Aufführung.
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