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Kundenrezensionen

3,8 von 5 Sternen
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3,8 von 5 Sternen
Mad Men: Season One
Format: DVD|Ändern
Preis:11,52 €+ 3,00 € Versandkosten


TOP 500 REZENSENTam 8. April 2014
Wer ist dieser Don Draper?
Sechs Staffeln Mad Men habe ich jetzt hinter mir, und diese Frage stellt sich mir immer noch spannend wie am Anfang.

Don Draper, bewundertes Werbegenie, Frauenschwarm, trinkfest, konservativ-moralisch und gleich darauf schon wieder nicht, bringt uns das Amerika bzw. die Madison Avenue NYC der 60er Jahre nahe. Das ständige Zigarettenrauchen und der Drink in der Hand haben ihn schon legendär gemacht, selbst bei Leuten, die diese Serie kaum verfolgten. Doch Mad Men ist viel mehr als diese beiden Laster und die vielfach preisgekrönte Serienausstattung. Mad Men ist ein Sittengemälde einer Gesellschaft, die unsere heutige nachhaltig geprägt hat.

Mit viel Humor wird eine Zeit des ständigen Fortschritts und Wachstums beschrieben; ein Wettlauf um Wohlstand, Macht und Emanzipation unterdrückter Gruppen, derer es reichlich gibt: Ethnische Minderheiten, Frauen, Kinder, Homosexuelle, Intellektuelle. Und nicht selten gewinnt diesen Wettlauf der Trinkfesteste. Doch kaum ein Gebiet wird offen thematisiert - alles geschieht beiläufig, am Rande, und gerade deswegen äußerst beeindruckend.

Präsentiert wird das alles von einem wunderbaren Cast. Jon Hamm als Don Draper natürlich vorneweg, aber insbesondere die fantastischen Frauenrollen mit ihrer so unterschiedlichen Suche nach einem Platz in der sich verändernden Gesellschaft. "Wer sind Sie, Marilyn oder Jackie Kennedy?" lautet eine der werbebotschaftlichen Seinsfragen an eine gesamte Generation amerikanischer Frauen und liefert mit Sekretärin Joan Harris (Christina Hendricks) und Don Drapers Frau Betty (January Jones) gleichzeitig die wahren Archetypen; großartig auch Elisabeth Moss in der Rolle der emporstrebenden Peggy Olson.

Ähnlich wie sonst nur bei Six Feet Under beneide ich einen jeden, der den Genuss dieser Serie noch komplett vor sich hat, und empfehle sie uneingeschränkt allen Freunden des Genres Drama.
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am 7. November 2010
Nachdem ich jetzt die erste Staffel MAD MEN gesehen habe, kann ich verstehen, warum sich die Geister daran scheiden. Es ist so ein "Love it or hate it"-Ding. Die Story(s) wirken nicht wirklich zielgerichtet, erzählerisch hat das Ganze etwas Beliebiges. Allerdings ändert sich das etwa in der Mitte der ersten Staffel, wo man viele überraschende Hintergrundinfos über die Hauptfigur erhält. Und dieses Mysterium fesselt einen dann.

Schwachpunkt ist für mich also eher das Storytelling. Hervorragend hinegen sind Kamera, Musik, Ausstattung und die Darsteller. Und für das Konzept muss man die Macher einfach loben. Es ist eine gewagte Idee. Was würde wohl ein deutscher Fernsehfuzzy sagen wenn man mit so einer Idee ankäme: "Eine Serie über die Werbebranche in den '60er Jahren, die auf geschickte Weise unsere heutige Konsumkultur widerspiegelt oder Political Correctness hinterfragt." Der würde einem doch dem Vogel zeigen, nach dem Motto, für das deutsche Publikum ist das zu hoch, sowas können wir hier nicht machen.

Nun, anderso geht es. Only in America...! Hier haben die Macher wirklich Eier, ausgefallene und formell und inhaltlich andere Serienprojekte zu starten. Staffel 2 und 3 sind bereits in England bestellt, ich brenn drauf zu erfahren wie es weitergeht mit Don + Co. und freu mich auf Rauchschwaden und Whiskey.
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am 8. Februar 2013
Bei Serien bin ich - weiß Gott warum - seit je her sehr kritisch. Rückblickend konnte ich mich für nur wenige der lobgehudelten Produktionen begeistern. Da zählen Lost, 24, Prison Break, The New Girl, The Wire & Konsorten definitiv nicht dazu...
Mad Men hingegen hat mich vollends überzeugt. Und zwar von der ersten Folge weg. Für mich eine kleine Sensation.
Die Serie wartet einerseits mit einer unglaublich inszenierten Authentizität der 60er Jahre auf: Figuren, Kostüme, Schauplätze und Dialoge sind detailverliebt und durchdacht inszeniert. Weiter bietet das Drehbuch dem empfindsamen Zuschauer fernab der eigentlichen Handlung eine unglaubliche Fülle subtiler, gesellschaftlicher und familiärer Dilemmata, die einen sowohl lachen als auch aufhorchen oder erschrecken lassen.

Mit einen Beispiel umschrieben:
Der gut verdienende und attraktive Protagonist Donald Draper kommt nach (s)einem späten Vergnügen mit einer Sekretärin angetrunken nachhause und merkt (während er sich einen weiteren Drink genehmigt und seine Manschettenknöpfe auf die Anrichte legt), dass Frau und Kind am Geburtstag seines Töchterchens mit Kuchen und Kerzen bereits seit Nachmittag auf Daddys versprochene und verfrühte Rückkehr warten. Spontan verlässt Don ohne etwas zu sagen das Haus und kauft seiner Tochter spätnachts einen Labrador. Während Don in den Augen seiner Tochter weiter zum Helden und zur Vaterfigur nach oben aufsteigt, verfällt seine wunderschöne und im Haushalt unterforderte Frau Betty mehr und mehr in die lethargische Rolle einer einsamen Hausfrau, die ihre eigenen Bedürfnisse für das Wohle der Familie hinten anzustellen hat. Sie wird enttäuscht, hintergangen, ausgenutzt und hat neben Haushalt nun auch noch einen Hund zu versorgen, um den sich - abgesehen von ihr - niemand mehr kümmern wird.

Ein feinfühliges, ideenreiches und absolut glaubhaft inszeniertes Gesellschafts- und Familiendrama das tief unter die Haut geht. Die Stärke von Mad Men liegt für mich neben der brillianten Besetzung definitiv darin, dass es dem Zuschauer auf Anhieb gelingt, mit jedem der Protagonisten sowohl zu sympathisieren als sich mit ihm auch zu identifizieren. Dies wiederum führt innert Kürze zu äusserst unangenehmen Widersprüchen und Dilemmasituationen, die den Zuschauer vor lauter Spannung, Mitgefühl und Entsetzen früher oder später zerreissen werden.

Gesehen und für überwältigend empfunden!
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am 21. November 2012
...so jedenfalls würde ich spontan das Erlebnis beschreiben, was sich einem mit dieser prachtvollen HBO-Serie darbietet.
Alles in allem ist diese Serie völlig anders als das, was ich bisher gekannt oder von HBO erwartet habe. Das sind bekanntlich die Machern von Actionserien mit Tiefgang wie Die Sopranos, The Wire oder auch deadwood und aktuell Game of Thrones. Mad Men hingegen ist etwas völlig anderes. Aber ist ja auch nicht von HBO. Schon der Spiel mit dem Titel weckt den verdacht nach Unvermutetem, denn im Gegensatz zu dem möglicherweise am naheliegendsten Erscheinenden sind mit Mad Men keineswegs Verrückte gemeint, sondern "Mad" ist (bzw. gemäß der Serie, war es das wohl vor gut 60 Jahren gemeinhin) eine Abkürzung für die Madison Avenue in New York, in der zur zugrundeliegenden Zeit die Dichte der Werbeagenturen sehr hoch gewesen ist. Daher wurden als solche "Mad Men" mit sicherlich nicht ganz ironischem Motiv die Mitarbeiter ebensolcher Werbeagenturen gemeinhin bezeichnet.

"MAd Men" ist daher mehr eine Stilikone denn ein Straßenfeger, aber keineswegs handlungsarm. Es fällt nurmehr beim genaueren Hinsehen auf, wie liebevoll und authentisch auch Nebensächlichkeiten auusgemalt sind, alles passt in die Zeit der späten 50er, sogar die Farbgebung. Die Erinnerung an historische Werbeanzeigen ist nicht nur wegen der Thematik der Werberanche allgegenwärtig. Damals aktuelles Zeitgeschehen spielt eine wichtige Rolle im Serienverlauf, in deren Mittelpunkt der Selfmademan und Top-Werbestratege Don Draper steht. Ich persönlich sehe mich durch den Darsteller massiv an den jungen Sean Connery erinnert, aber vielleicht ist das nur eine subjektive Wahrnehmung. Auf jeden Fall hat er die interessante Mischung aus Womanizer und Smartass, die diesen Charakter für jede geschlechtliche Zielgruppe interessant wirken lässt. January Jones als anfänglich biederes, ebenfalls zeitgemäßes Hausfrauchen, dass sich nach und nach emanzipiert und beginnt, eine moderne Frauenrolle zu entwickeln, begeistert mich ebenfalls, wohingegen ich sie in dem X-Men-Prequel "Erste Entscheidung" so fehlbesetzt finde wie den Januar zu Karneval.

Bis zur zweiten Staffel habe ich diese Serie begeistert gekauft und dann das weitere Sammeln eingestellt aus Ärger über die qualitativ drastisch veränderte Aufmachung der Staffelboxen. Waren die ersten beiden Staffeln ansprechend in einer Sammelbox, die jeweils drei Sleeves mit den DVD beinhaltete, so wurde ab der dritten Staffel die Billigmeiervariante gewählt, alles in eine Plastikklappbox zu schmeissen und die DVD übereinander auf eine Spindel zu stecken, wie man das von Rohlingen für Selbstbrenner kennt. Man kann mich nun einen Rainman schimpfen, aber ich lege auf die Bibliophilität einer DVD-Sammlung eben wert, sonst könnte ich mir ja auch alles brennen und auf eine Spindel stecken. Wenn die Hersteller dies bei der Zweit- oder Drittverwertung tun, m auch der niedrigpreisorientierten Käuferschicht einen Zugang zu ermöglichen, finde ich das völlig ok und schlage bei nicht so genialen Serien sogar hin und wieder selber zu, aber wenn bereits die Erstausstattung Klappstuhlatmosphäre vermittel, wo eigentlich Samtsesselflair angemessen ist, dann bin ich schon etwas enttäuscht. Dies aber nur als Hinweis für jene Schauer, die ebenfalls so begeistert sein mögen wie ich von dieser fulminanten ersten Staffel.

Abschließend kann ich den Erwerb nur lauthals empfehlen, und trotz meiner eher actionorientierten und scifi-mystery-lastigen Prägung liebe ich diese hervorragend gezeichnete Serie sehr.
Wer allerdings die Sixties hasst und Amerika durchweg verachtet, der sollte vielleicht lieber "Rome" gucken. Auch sehr super.
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am 23. Oktober 2011
Habe die DVD zum Geburtstag geschenkt bekommen. Von der Serie hatte ich vorher noch nie gehört und war daher eher skeptisch.
Bereits nach der ersten Folge war ich allerdings absolut begeistert, habe die restlichen Folgen verschlungen und gleich die zweite Staffel bestellt.
Mad Men dreht sich um eine Werbeagentur Anfang der 60er Jahre. Ich hatte ursprünglich erwartet, dass das verstaubt wirken würde, wie man das öfter hat bei Filmen hat, die in älterer Vergangenheit spielen. Aber die Ausstattung ist fantastisch. Die Charaktere faszinierend und sehr facettenreich. Der Humor kommt auch nicht zu kurz und die Handlung fesselt und man will unbedingt wissen wie es weiter geht.

Bin begeistert. Hoffe bloß, dass die dritte und vierte Staffel bald in deutscher Synchronfassung zu kaufen sind.
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am 20. Januar 2011
Mad Men ist ein echtes Juwel der letzten Jahre. Aus dem Hause Lionsgate auf AMC laufend läßt sich die Serie sehr viel Zeit bei der Charakterentwicklung. Vielen ist dieses Tempo zu langweilig, ich finde es allerdings sehr erholsam. Wer eine Krach-Bumm-Serie sucht ist hier mit Sicherheit falsch. Mad Men setzt auf die Interaktion seiner grandiosen Hauptdarsteller, auf die Studie der Zeit Anfang der 60er Jahre in den USA. Wer sich auf das Erzähltempo einläßt und sich der Serie hingibt, wird seinen großen Spass an der Serie haben!
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am 30. Juni 2011
bin eigentlich eher zufällig auf die Serie gestoßen und habe Dank des günstigen Einstiegspreises für die erste Staffel ziemlich spontan bestellt. Danke zunächst für die rasche Lieferung an Amazon. Die Serie hat was; und Dank der gekonnten 60ger Jahre Umsetzung alleine schon interessant- auch für Leute jenseits des 60ger Jahrgangs. Die erste Staffel habe ich fast gesehen und kann versprechen die Serie fängt an sich langsam zu entwickeln. Nebenbei muß ich auch nochmal betonen, daß der Alkohol und Zigarettenkonsum der Figuren dermaßen extrem ist, daß einem selbst als Raucher das Rauchen vergeht.
Es gibt im wesentlichen 3 Handlungsstränge; der von Don Draper- seinen Affären, Karriere und mysteriösen Vergangenheit; die Karierre von der Sekretärin Peggy und von dem Kundenbetreuer Campell.
Was mich so ein bisschen stört, ist, daß die Serie teilweise wie mit angezogener Handbremse läuft und daß man teilweise die Motive der Personen nicht so richtig nachvollziehen kann. Erst gegen Ende der Staffel gewinnt sie an Fahrt. Sie ist auch auf keinen Fall lustig- sondern eher oft etwas bedrückend, trotzdem kann man sich dem Charme der Serie nicht entziehen.
Die erste Staffel hat mich neugierig auf die zweite gemacht, und damit hat sie ihr Ziel erreicht. Da ist auf jeden Fall noch mehr Potential und ich bin gespannt, ob die zweite Staffel diese Erwartung erfüllt.
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am 7. Januar 2013
Mad Men Season 1 bekam ich als Geschenk.
Die Folgen sind gut geschrieben und machten Lust auf mehr,
so dass die Staffel bereits nach 4 Tagen durch war.

Die Stärke der Serie liegt am glaubhaft aufgebauten Netz
zwischenmenschlicher Beziehungen:
Liebe, Sex, Eifersucht, Ehrgeiz, Familie, Neid
es ist unglaublich welche Bandbreite bereits nach
wenigen Folgen vorhanden ist und das Fundament
für viele spannende, witzig, aber auch beklemmende
Situationen ist.

Dies alles gehüllt in Mode und Stil der 60er Jahre.
Sehr ansprechend.

Leider hat die erste Staffel das Problem,
das viele Serien haben. Die Findungsphase.
So gut und glaubhaft die Schauspieler ihren
Charakter darstellen, so wenig überzeugend geben
sie das Gefühl wirklich in den 60ern zu leben.
Es wirkt mehr wie ein Rollenspiel,
bei dem Personen von heute politische Korrektheiten
und moralische Zwänge mal außer Acht lassen
und sich austoben dürfen.

Wenn man echte Serien oder auch Dokumentationen aus
den 60ern anschaut, die Wortwahl, Gestik und Verhalten
sind deutlich anders. Vor allem die Stimmung, die
gegen Ende der Staffel vorherrscht ist die typische
Post 9/11 Schwere in der es einfaches Vergnügen mehr gibt.
Die 60er waren radikaler, in vielen Bereichen sorgloser.
Das hatte zwar oft umso tragischere Konsequenzen,
aber nichts, das alle Fasern des Leben durchzog.

Dazu kommen ein paar nervige Kleinigkeiten.
Zu Reizthemen der damaligen Zeit gibt es immer wieder Personen,
die moderne Wertvorstellungen vertreten. Aber nur Wertvorstellungen,
die sich später gesellschaftlich auch durchgesetzt haben.
Ein bisschen viel prophetische Begabung auf einmal.
Vielleicht ist die Mischung ja Absicht, aber ich hoffe Joan Harris
hat sich in den weiteren Staffeln entschieden, ob sie sich nun
lieber eher an der Mimik von Angelina Jolie oder Marilyn Monroe orientieren möchte.
Und dann eine Frau, die bis zum Entbindungstag nicht merkt, dass sie schwanger ist. Naja.

Das hört sich nach viel Kritik an.
Ist es auch, allerdings schaffen es ja die wenigsten Serien, gleich in der ersten Staffel
die perfekte Mischung und Richtung zu finden.
Die richtigen Ansätze sind schon da, müssen nur noch richtig in Szene gesetzt werden.
Und auch fürs Auge wird genug geboten, um so schon Lust auf weitere Staffeln zu wecken.
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am 17. Januar 2015
"Werbung basiert im Grunde auf einer Sache: Glück" - Don Draper (Mad Men)

Dieses Glück kann der Hauptcharakter Don Draper bei jedem hervorrufen. Don Draper gilt als der Werbe-Guru/Künstler seiner Zeit und entwickelt Werbespots, Kampagnen und Reklametafeln für jede nur erdenkliche Firma.
Unter den Firmen sind z.B. Heinz Bohnen, Lucky Strike, Coca-Cola usw.

Die Serie zieht echte Firmen und Kampagnen in die Handlung und dies macht es besonders interessant.

Kurz und Knapp: Es geht um die "bösen" Werbetexter in New York, die nichts anderes tun als den Leuten das Geld aus der Tasche zu ziehen, während der Arbeit einen puren Vodka/Whiskey nach dem anderen zu trinken, und zeitgleich mit jeder Frau zu schlafen die in Reichweite ist.
Auf eine witzige Art werden die 60er dargestellt, begleitet von einer Menge Apsirin, einer noch größeren Menge Alkohol und einer unglaublich interessanten Gruppe von Darstellern. Oh und habe ich schon den Alkohol erwähnt.

Fazit: Diese Serie mag auf den ersten Blick etwas merkwürdig erscheinen, doch es lohnt sich definitiv! Einfach mal die ersten zwei Folgen ansehen und danach selbst einscheiden :) Breaking Bad sah anfangs auch etwas "komisch und uninteressant" aus, und ich denke 95% der Zuschauer waren nach einigen Folgen süchtig nach der Serie. Hier ist genauso!

++ Besonderer Pluspunkt: Die klassische Mode der 60er sowohl für den Gentleman, als auch für die Damen!
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am 16. April 2012
Schon nach den ersten beiden Folgen war ich eine Süchtige. Aus gutem Grund - jedes Lob, das auf diesen Seiten schon gespendet wurde, ist berechtigt - von "fantastische Schauspieler" über "superstylisches Setting" bis zu "hohe Authentizität". Hinzufügen möchte ich noch: "So was kriegen einfach nur die Amis hin. Das können nur die!"
Parallel erzählt die Serie auf spannende und tiefgängige Weise einerseits von der eleganten Werberwelt in Madison Avenue der 50er/60er Jahre, andererseits zeigt sie die wahre Geschichte von Männern und Frauen. Und das so komplex, so klar, so schnörkellos und fast sezierend erzählt, dass man glauben könnte, Richard Yates himself (Zeiten des Aufruhrs: Roman,Ruhestörung: Roman) habe an den Drehbüchern mitgeschrieben. Nein, besser kann man es nicht machen. Eine ganz große Vorstellung. Und für alle Fans des Dialogs- und Ausstattungskinos ein Muss. Das darf man wirklich und bedenkenlos wortwörtlich nehmen
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