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am 10. Dezember 2007
Nach der etwas durchwachsenen "Balance Of Blue" war ich mir nicht sicher, ob ich mir das neue Album wirklich zulegen sollte, aber bereut habe ich es auf keinen Fall. Bei dem was heute alles in Sachen Gothic durch die Welt kriecht, schaffen es Mandrake sich von der grauen Masse abzuheben. Gleich der Opener "Mary Celeste" macht diesen Umstand mehr als deutlich, denn er geht stark nach vorne, was man leider selten in diesem Musik-Genre findet. Auch "Masquerade" schafft es durch seine...naja...nennen wir es mal "seltsame" Songstruktur zu überzeugen. Erinnert ein wenig an ein Weihnachtslied...aber eins das ordentlich knallt! Natürlich kommen auch Balladen nicht zu kurz. Mein absoluter Liebling auf dieser CD ist "Fragile". Bei diesem Song passt alles. Einfach nur großartig! Sogar die RockHard, die bei kleineren Gothic-Metal Bands sonst etwas knauserig mit den Punkten umgeht, hat bei diesem Album immerhin 7,5 von 10 Punkten verteilt. Aber etwas fehlt...und zwar die Stimme von Lutz de Putter. Der männliche Gesang auf diesem Album, der nur sehr vereinzelt eingestreut ist, überzeugt mich leider nicht. Das positive daran ist jedoch, dass dadurch die wirklich zauberhafte Stimme von Birgit Lau stärker zur Geltung kommt. Habe zwar in mehreren Reviews gelesen, dass ihr Gesang als "zu dünn" und sogar als "emotionslos" beschrieben wurde, aber mit diesen Urteilen kann ich mich keinesfalls anfreunden. Was noch positiv an diesem Album zu bemerken ist, ist der gute Sound. Jörg Uken, seines Zeichens auch Schlagzeuger bei Mandrake, hat der Band ein Soundgewand geschneidert, welches ihr ausgezeichnet steht. Bei manchen Gruppen ist der Gesang zu stark im Hintergrund, dann mal wieder die Gitarren oder aber das Schlagzeug klingt wie eine Blechtrommel. Davon wird man auf diesem Album allerdings nichts finden! Es passt einfach!
Einziger Kritikpunkt von mir bleibt also der fehlende Gesang von Lutz de Putter, aber 4,5 Sterne gibt es leider nicht. Aus diesem Grund gibt's leider nur 4 Sterne. Wer also keinen Gothic-Einheitsbrei in seine Anlage stopfen will, kann bei diesem Album nicht viel verkehrt machen.
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am 1. Dezember 2007
Wenn ich vermessen wäre, würd ich jetzt hier behaupten, MANDRAKE hätten sich meine geäußerte Kritik an "The balance of blue" zu Herzen genommen. Denn im Vergleich zum überproduzierten Vorgänger, kommt die nagelneue Scheibe "Mary celeste" ungleich härter und metallischer daher. Obwohl das Keyboard nach wie vor ein wichtiger Bestandteil des MANDRAKE-Sounds ist, knallen die Gitarren diesmal wieder um einiges heavier aus den Boxen, und lassen vielmehr eindeutige Parallelen zum bärenstarken Album "Calm the seas" zu. Und das letztgenanntes Album nach wie vor sträflich unterbewertet ist, wird jeder Szene-Kenner blind unterschreiben.
Mit ihrer famosen Mischung aus LACUNA COIL, KATATONIA, SAMAEL und vor allem PARADISE LOST ist den fünf Nordlichtern die beste Gothic Metal-Scheibe im Jahre 2007 geglückt. Und zwar mit Abstand !!!
Wichtigstes Merkmal von MANDRAKE war schon immer die wunderschöne Stimme von Sängerin Birgit Lau, die niemals zu überladen und aufgesetzt wirkt, sondern einfach hervorragend zum Sound dieser Band passt. Auf "Mary celeste" legt die Sängerin diesmal ihr Meisterstück ab. Bestes Beispiel hierfür ist sicherlich die abschließende Ballade "Paralyzed", welche beim Hörer für den ein oder anderen wohligen Schauer sorgt. Zwar gibt es diesmal leider keine Gesangs-Duelle mit dem Gitarristen Lutz de Putter zu bestaunen, der in der Vergangenheit mit seinen aggressiven Growls noch weitere Akzente setzen konnte. Macht aber auch nichts...denn in musikalischer Hinsicht ist ansonsten alles in bester Ordnung. Mit grandiosen Songs wie dem wuchtigen Opener "Mary celeste", "Forgiven" , "Solace" , "Crystals of forgiveness" , "Life's last shore" , "Breathe" und den höchst schwermütigen Ohwürmern "Masquerade" und "Fragile" (klasse!) können MANDRAKE längst allen internationalen Vergleichen Stand halten. Etwas aus dem Rahmen fällt hierbei das Stück "Sweet desolation", welches mit einer verträumten Piano-Melodie glänzt, und dadurch ein dezentes COLDPLAY-Flair versprüht. Wunderschön !!!
Schlagzeuger und Produzent Jörg Uken hat in den Soundlodge-Studios (Rhauderfehn) jedenfalls hervorragende Arbeit geleistet, und den 13 Songs einen mächtigen, top-modernen und absolut geilen Sound "auf den Leib geschneidert". Das interessante Text-Konzept von "Mary celeste" - welches sich mit dem gleichnamigen, sagenumwobenden Geisterschiff beschäftigt - stammt übrigens aus der Feder von Eike C. Kröger (VON BRANDEN, Ex-MEPHISTOPHELES). Und da auch Cover und Booklet äußerst geschmackvoll gestaltet sind - man achte mal auf die vielen liebevollen Details - sehe ich eigentlich keinen Grund, hier nicht die Höchstnote von 5 Sternen zu vergeben.
Fazit: MANDRAKE dürfen nicht länger ziellos in regionalen Fahrwassern umherschippern. Dieses deutsche Gothic-Flagschiff ist längst bereit für die große Überfahrt !!!
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am 1. Dezember 2007
MANDRAKE hörte ich zum ersten Mal in meinem Leben, als mir ein Freund aus Aurich ein Demo-Tape einer bis dato völlig unbekannten lokalen Band in die Hand drückte, die brachialen, düsteren Gothic Metal spielte. Das muss so um 1996/97/98 gewesen sein und ich war völlig begeistert, denn vor allem die tiefen Growls und die zarten weiblichen Vocals in den selten besinnlichen, atmosphärischen Passagen überzeugten. Danach verlor ich die Band aus den Augen und den Ohren, bis jetzt - gute zehn Jahre später - das bereits vierte Album dieser Band in meinem CD-Player rotiert.

Anno 2007 scheint sich das Blatt völlig gewendet zu haben. Die Growls sind weiblichen, relativ gefühlslosen Vocals gewichen und männlicher Gesang kommt, wenn überhaupt, nur noch selten als eher überflüssige Beigabe zum Einsatz (z.B. bei "Forgiven", "Life's Last Shore", "Borrowed Life"). Die Härte der Band, die ich noch von ihrem Demo-Tape kannte und zu schätzen wusste, ist genretypischen Standardarrangements auf Schmusekurs gewichen und bietet kaum Freiraum für Gewaltausbrüche, Keyboard- oder Gitarrensoli wie zum Beispiel bei "Masquerade" oder "Solace". Insgesamt vermag es keiner der dreizehn Songs, sich auch nur ansatzweise im Gehör festzusetzen.

So komme ich zum Schluss, dass die Hintergrundgeschichte zum Albumtitel "Mary Celeste" sehr viel interessanter ist als das Songmaterial selbst. Denn bei der Mary Celeste handelte es sich um ein zweimastiges Segelschiff, das 1872 auf halbem Wege zwischen den Azoren und Portugal verlassen im Atlantik treibend aufgefunden wurde. Wie es dazu kam, ist bis heute ungeklärt. Unklar ist auch, ob sich die Lyrics auf diesem Album irgendwie in Bezug zu diesem Schiff bringen lassen, denn das Booklet liegt meiner Promo-CD leider nicht bei. Lediglich ein paar eingespielte Samples zwischen einigen der Songs lassen soetwas wie einen roten Faden in Bezug zur Mary Celeste erahnen.

Wenn MANDRAKE eines Tages nicht auch als Geisterschiff durch die tiefen Meere des Gothic Metals umherirren möchten, sollte sich die Band unbedingt etwas mehr einfallen lassen als ideenlose Melodien nachzuspielen und darüberhinaus die so wichtige Atmosphäre dieses mittlerweile hoffnungslos überfüllten und hart umkämpften Genres zu vernachlässigen, denn das schaffen selbst vergleichbare Acts wie EYES OF EDEN, die ihre Songs ähnlich uninspiriert aber insgesamt durchaus interessanter präsentieren. Da die Produktion und die Instrumentierung allerdings in Ordnung geht und ich bisher gute Erinnerungen an MANDRAKE hatte, gibt es für "Mary Celeste" ganz knappe drei Sterne.
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