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Music of the Spheres
Format: Audio CD|Ändern
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am 22. Mai 2015
Mit seinen letzten Outputs "Tres Lunas" und "Light&Shade" hatte der begnadete Multiinstrumentalist und Komponist Mike Oldfield Fans seiner Pop-Phase ebenso wie die seiner genialen Früh-Phase reihenweise in die Flucht geschlagen.
Weder die "Moonlight Shadow"- und "Islands"-Fraktion,noch die Liebhaber von wunderschönen Werken,wie "Ommadawn" oder "Tubular Bells" mochten sich mehrheitlich mit rein elektronischen Chill-Outs und Ambient-Klängen anfreunden oder wenigstens abfinden.
Oldfield hatte nach eigenen Angaben seinen Instrumente-Park verkauft und komponierte nur noch am Computer,womit er sich für viele selbst disqualifiziert hatte,ohne allzu viele neue Fans dazuzugewinnen.
Auf seinem 2008 erschienenen "Music Of The Spheres" vollzog er nun eine Kehrtwende ins krasse Gegenteil.
Er verzichtete nicht nur komplett auf Electronics,setzte voll auf organische Instrumente,sondern beschäftigte gleich ein ganzes Orchester,spielte dazu selbst nur die Klassik-Gitarre.
Bis auf Chöre und zwei Gesangseinlagen von Gastmusikerin Hayley Westenra ist es ein Instrumentalalbum geworden,was die Erwartungshaltung von vielen natürlich in luftige Höhen schießen ließ.
Durch den großflächigen Einsatz von Instrumenten,wie Oboe,Klarinette,Horn,Baß,Tuba,Viola,Violine,Cello,Bassoon,Trompete,Timpani...wird diese Musik stilistisch gerne im Bereich Neo-Klassik,moderne Klassik untergebracht,was ich zwiespältig sehe.
Zum einen gab dies Spöttern Anlaß,sich über die Musik und den Künstler lustig zu machen,da man "Music Of The Spheres" mit komplexen Werken der Klassik verglich und man Oldfield damit versuchte,als Musiker mit Anspruch aber ohne Möglichkeiten darzustellen.
Zum anderen sind die Strukturen in der Musik seinen älteren Instrumentalalben ähnlich,nur,daß er die Musik nun mal von einem Orchester umsetzen ließ;genaugenommen hatte er also nicht seinen Stil verändert,sondern nur den Sound,die akustische Umsetzung.
Mir gefallen die Melodiebögen und das Gesamtergebnis recht gut,auch wenn er gleich zu Anfang wieder geradezu penetrant auf ein gutes altes "Tubular Bells"-Thema zurückgriff,und das nicht nur dort.
Zu einem orchestralen "Tubular Bells IV" ist es dann doch nicht gekommen,obwohl ihn das Thema anscheinend einfach nicht mehr losläßt.
Die überdeutlichen Zitate stören mich aber nicht,da sich die Musik auch ohne größere Tiefe extrem positiv von seinen letzten Arbeiten abhebt,ebenso,wie von dem Pop- Nachfolger.
Die Musik schrieb MO mal wieder allein,produzierte,mixte,ließ sich aber beim Mastering von Miles Skowell die Arbeit abnehmen.
Neben dem Sinfonia Sfera Orchestra wird übrigens auch Ling Ling moderat am Piano beschäftigt.
Aufgenommen wurde in den Abbey Road Studios,die Klangqualität ist entsprechend.
Der guten Aufnahme wurde beim Mastering genug Dynamik und damit Luft gelassen;die Aussteuerung ist aber recht hoch.
Es gibt auch eine Limited Edition,die als Bonus eine DVD mit einem Live-Mitschnitt der Musik von einem Auftritt im Guggenheim-Museum in Bilbao enthält.
Für mich hat sich Mike Oldfield mit "Music Of The Spheres" nicht mit einem Meisterwerk,wohl aber mit einer sehr ansprechenden Arbeit überzeugend zurückgemeldet.
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TOP 1000 REZENSENTam 17. Mai 2014
2008 erschien Mike Oldfields Album "Music of the Spheres". Es ist keine typische und dennoch typische Oldfield Aufnahme, denn es ist ein klassisches Werk geworden. Unter der Mitwirkung von des herausragenden Pianisten "Lang Lang" und "Karl Jenkins" entstand diese sehr gefühlvolle CD. Klar hört man sehr deutlich den typischen Mike Olfield Sound heraus. Allerdings in einer sehr sensiblen Art und Weise. So sind wundervolle in diesem orchestralischem Werk sehr hörenswerte Solo Gesangeinlagen und Choreinsätze zu hören. In dem Stück "The Temptest" greift der Maestro auf seiner akustischen Gitarre sehr gefühlvoll und unaufdringlich in die Saiten. Immer gibt es zarte Anspielungen auf Oldfields Meisterwerk "Tubular Bells". Das ist aber kein Abklatsch, sondern eine sehr schöne und gelungene Verbindung.
"Music of the Spheres" ist mein Album für ruhige und entspannte Stunden. Hier kann man so richtig seine Seele baumeln lassen. Wer den Mike Oldfield an der E-Gitarre gewohnt ist und lieber hört, könnte enttäuscht sein. Wer sich allerdings auch auf klassische Elemente in der Musik einlassen kann, dürfte, so wie ich, seine Freude an diesem außergewöhnlichen und schönen Werk haben.
2 Personen fanden diese Informationen hilfreich
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am 4. Januar 2015
dass es diese Art Musik auch von Mike Oldfield gibt. Für mich als Baujahr 54 war Tubular Bells schon eine phantastische Musik zum Träumen. Heute sind die Zeiten anders geworden: Hektischer, uniform, in vielem bedrückend und leider oft zu Depressionen führend (private Meinung des Autors!). Im richtigen Moment (zumindest für mich) habe ich diese Album "entdeckt", das es schaffte, mich für eine Zeit weg von allem Negativen zu führen, wieder zu träumen und mit der herrlich gemachten Musik mitschwingen zu können. Die hübschen Zitate von Tubular Bells führten mich emotional in die Jugend zurück-daran Kritik zu üben ist für mich nicht nachvollziehbar. Ich kann hier nicht die fachlich großartige Rezension manch anderer erstellen, denke aber, dass dieses Album, als Oldfields Ausritt in die Klassik unbedingt Folgealben in ähnlicher Form nach sich ziehen sollte.
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am 8. Dezember 2013
Über Musik-Stile zu streiten lohnt nicht. Es handelt sich bei diesem Album um elektronisch angehauchte, klassische Musik. Kann einem gefallen, muß aber nicht.
Nach meinem persönlichem Geschmack sind die meisten Lieder jedoch sehr gut gelungen.
Der eigentliche Grund, warum ich mir diese CD (CD, nicht MP3!!!) gekauft habe, ist die perfekte Aufnahme-Qualität. Es sind sehr schön ausgeprägte Höhen und Tiefen in den Liedern zu finden, welche sich wunderbar dazu eignen, die Anlage zu testen und ihre Fähigkeiten auszureizen. In kaum einem anderen Album meiner Sammlung ist der Bass und die Hochtöner so gut herauszuhören.
Als Leistungstester absolut zu empfehlen.
2 Personen fanden diese Informationen hilfreich
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am 4. September 2014
Da hat uns der gute Mike mal was vorgesetzt... Im vergleich zu den Chill-Out-Versuchen ist das ja ein echter Volltreffer, weil großartig komponiert, arrangiert und produziert. Wieso nur kommt hier wieder das Tubular-Bells-Thema vor? Music of the Speres hätte wirklich das Potential gehabt, allein durch seinen Klang zu überzeugen und ein erneutes Selbstzitat des Meisters war hier nun wirklich nicht nötig. Der Gesang, der an verschiedenen Stellen vorkommt ist allerdings fast schon wieder zu kurz geraten und das Finale hätte auch nicht so "The Bell"-mäßig ablaufen müssen. Ganz am Schluss, wenn die Kopie von "The Bell" wieder vorbei ist und Grand Piano und Pauken, Tubular Bells nochmal so richtig loslegen, bekommt man immer wieder Gänsehaut. Wenn Mike so weitergemacht hätte und statt "Man on the Rocks" wieder klassisch zur Sache gegangen wäre, müsste ich nicht weitere sechs Jahre warten, bis vielleicht mal wieder ein gutes Album kommt.
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am 1. September 2013
Mike Oldfield änderte seinen musikalischen Stil mehrmals im Laufe seiner Karriere. Machte er zu Anfang noch instrumentalen Progressive Rock, bei denen die alben meist nur aus zwei Tracks mit Überlänge bestanden, wandte er sich in den 80ern (warscheinlich auf Drängen der Plattenfirma) eher dem Pop zu und wechselte in den 90ern zum Chillout. "Music Of The Spheres" ist eher der klassischen Musik zuzuordnen. Trotzdem hört man ganz klar Mike Oldfield heraus.

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am 4. September 2016
Ein sehr schönes Album von Mike Oldfield. Lasse es oft im Hintergrund laufen. Für mich eine sehr gute Alternative zur aktuellen Musik.
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am 6. August 2014
Es gibt kein besseres Album vom großen Meister unserer Zeit, so finde ich. Melodisch, gewaltig - hier stimmt alles. Ein Mozart oder Beethoven wären sicherlich begeistert, würden sie hören dürfen, was in der Musik so alles geht... ;o)
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am 20. Januar 2014
Beim ersten Anhören ( ich hab's laut beim Fensterputzen gehört, muß ich gestehen) mußte ich mich setzen und habe ein paar Tränen vergossen, weil die Musik unter die Haut geht. Einfach SCHÖN!
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am 10. Juli 2016
Am Anfang muss man sich erst einmal auf die andere Art seiner Musik einlassen. Aber dann...... ist es wundervoll. Sicher, es sind nicht alle Stücke zu 100% nach meinem Geschmack, aber das ist Ansichtssache. Grundsätzlich bin ich begeistert von dem Album.
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