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Format: DVD|Ändern
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Über die Klasse dieses Films, der zu den besten Kafkaverfilmungen
aller Zeiten gehört, weil er auf Humor und Realismus und eben nicht
auf Allegorie bzw. Parabel gesetzt hat, muss hier nicht mehr viel gesagt werden.
Kafka schrieb einmal, dass es die Metaphern sind, die ihn am Schreiben
verzweifeln lassen. Ein Satz, den auch Jean-Marie Straub in einem Interview
zu diesem Film zitiert hat. Straub hat auch darauf verwiesen, dass Erich
von Stroheim der Regisseur für Kafka gewesen wäre.
In dieser Tradition des filmischen Realismus steht auch die Verfilmung
von Kafkas "Amerika-Roman" (+ Kafkas "Der Heizer") durch Straub/Huillet.
Wir sehen eben nicht (überspitzt gesagt) 2000 qm Büros, 80 Fahrstühle
und andere abwegige Architektur wie bei Orson Welles. Und wir
sehen auch keine "negative Theologie".
Was gezeigt wird, ist der Alptraum des "realen" Kapitalismus. Interessant ist auch,
dass Straub/Huillet, das Ende des Romans (Stichwort: Naturtheater von Oklahoma)
(wie er von Max Brod überliefert wurde), übernehmen.
Das wird für Gesprächsstoff sorgen.

Zu dem Film, der mit Hilfe der Regisseure lichtbestimmt und auf
DVD übertragen wurde, gibt es ein ausgezeichnetes Booklet.
Sowie zwei ebenso seltene wie sehenswerte Film-Portraits:

(1) Arbeiten zu "Klassenverhältnisse"
von Jean-Marie Straub (1983, 65 min., von Harun Farocki)

(2) Wie will ich lustig lachen (1984, 42 min.).

(3) Der als filmanalytisches Essay beschriebene Beitrag
"Work in progress. Filmgenetische Analysen" (2007, 20 min.)
ist eher überflüssig. Weil nur vollkommen unkommentiert Bilder
gezeigt werden, nur getrennt durch Zwischentitel.

Fazit: Eine der besten Kafkaverfilmungen aller Zeiten, weil
sie auf Humor und Realismus setzt. Vorbildliche DVD-Edition mit
einem sehenswerten Film und seltenem Bonusmaterial. 5 Sterne
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