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am 21. Februar 2016
Ein düsteres Drama und ein großer Publikumsfilm, allen Auszeichnungen gerecht werdend. Die Inszenierung ist sehr sensibel, veranschaulicht die stetige Atmosphäre der Angst sehr realistisch, baut einenen hervorragenden Spannungsbogen auf, lässt den Spielablauf stets interessiert mitverfolgen.

Lediglich die Handlung selbst leidet etwas an Realitätsnähe.
Einen Stasi-Offizier, der zum guten Menschen mutiert und ohne Furcht vor den Konsequenzen seine Befugnisse überschreitet, um die Observierten zu retten, hat es in diesem System wohl kaum gegeben. Ein Wunschdenken, das den Stasi-Offizier in dieser Handlung in eine Heldenrolle katapultiert.

Das sehr emotionale Drehbuch konnte die brillianten Darsteller Ulrich Mühe, Martina Gedeck, Sebastian Koch und Ulrich Tukur ( trotz niedriger Gage ) für diesen spektakulären Film begeistern. Alle Protagonisten glänzen mit sehr überzeugenden, eindrucksvollen Darbietungen, tragen massgeblich zur Intensität des Spielgeschehens bei.

Für Ulrich Mühe, aufgewachsen in der DDR, hatte dieser Film eine andere politische Dimension. Er liess sich bei den Dreharbeiten zu einer umstrittenen Bemerkung über die Verbindung seiner Ex-Frau Jenny Gröllmann zur Stasi hinreissen, was enorme Rechtsstreitigkeiten, eine zermürbende Auseinandersetzung aller Beteiligten und auch einen "Zuschnitt" seiner Interviews zur Folge hatte. Das Gericht gab Ulrich Mühe nicht recht.

Besonders erstaunt war ich über die Tatsache, dass dieser bemerkenswerte Film nicht aus den Reihen der "Betroffenen" kam.
Ich bin zugegebenmassen nicht unbedingt ein Fan von Florian von Donnersmarck, hat er eine doch sehr unsymphatische selbstherrliche Art .Dennoch kommt man nicht umhin, ihm für dieses wirklich sehr gelungene Meisterstück Bewunderung auszusprechen.
Sogar durch Wolf Biermann, selbst betroffenes Opfer der Stasi-Methoden, erfuhr dieser Film Lob und Anerkennung.

Letztendlich ein begeisterndes Stück Filmkunst aus dem Jahr 2005 - und unbedingt sehenswert.
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am 27. Januar 2018
Dieser Film beeindruckt mich einfach nur, denn hier ist nicht nur Schauspieltalent zu sehen, sondern es wird eine Geschichte erzählt, zum einen die Geschichte eines Paares, die bespitzelt werden und zugleich von dem Stasibeamten, der dieses Paar bespitzelt. Er fängt an, sie kennen zu lernen und wird ein Teil der Familie, obwohl das Paar ihn nie sieht oder bemerkt. Der Stasibeamte geht ein Risiko ein und entscheidet sich für das Richtige.
Dieser Film ist nicht nur interessant so zu sehen, sondern auch für den Geschichtsunterricht sehr geeignet meiner Meinung nach.
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am 2. Februar 2017
Ich kann mich nicht daran erinnern, wann ich zuletzt einen deutschen Film gesehen habe, der mich derart gepackt und berührt hat. Wer aufgrund der Dauer des Films Langatmigkeit befürchtet, wird schnell eines besseren belehrt und kann sich auf 133 intensive und mitreißende Filmminuten freuen. An Florian Henckel von Donnersmarck's Film stimmt einfach alles: Die ungemein dichte Atmosphäre, die feinfühligen und zuweilen poetischen Dialoge, die hervorragenden Schauspieler und die gefühlvoll eingesetzten filmischen Mittel. Sebastian Koch habe ich noch nie so gut erlebt wie in der Rolle des Autors Georg Dreyman. Die großartige Leistung von Ulrich Mühe als Hauptmann Gerd Wiesler ist ohnehin über jeden Zweifel erhaben. Auch Martina Gedeck in der Rolle der zwiegespaltenen Schauspielerin Christa-Maria Sieland ist grandios. Eigentlich gibt es nur einen Punkt, der den positiven Gesamteindruck etwas schmälert. Es ist die meiner Ansicht nach völlig überzogene Darstellung der Figur des Kulturministers Bruno Hempf.
Ein Film, der für sich in Anspruch nehmen kann, ein Stück Zeitgeschichte ohne den moralischen Zeigefinger darzustellen, hat es nicht nötig, eine derart abstoßende Maske des Bösen zu präsentieren. Das entspricht vielleicht dem Geschmack des amerikanischen Mainstreams, hat aber in einem solch feinfühligen und qualitativ hochwertigen Filmjuwel nichts zu suchen.
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am 27. November 2017
an diese DDR-Zeit. Sollte man sich anschauen, wenn man mal an der Richtigkeit der echten Demokratie zweifelt. Der Film hilft- nicht zu vergessen, dass dieses Regime entsetzlich war und Methoden ersonnen hatte, die bis heute kaum nachweisbar sind. Nur Betroffene leiden noch heute unter den Folgen dieses Systems der Verfolgung. Ich kann mir den Film nur am Tage anschauen, sonst träume ich Entsetzliches.
Der Film ist jedoch exzellent und realitätsnahe getroffen.
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am 17. März 2018
Dieser Film ist wirklich die perfekte Veranschaulichung der Überwachung durch die Stasi in der ja als so demokratisch bezeichneten DDR. Er zeigt wirklich sehr realistisch auf wie es damals mit freier Meinungsäußerung, Pressefreiheit oder ein recht auf Privatsphäre so war und lässt einen wirklich hautnah dabei sein. Einfach schauen und selbst auf sich wirken lassen!
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am 7. Juni 2017
Im Gegensatz zu Sonnenallee und GoodByeLenin ist dieser Film eine realistischere und ernsthafte Auseinandersetzung mit der DDR Vergangenheit, und ist somit auch wesentlich besser geeignet fuer Leute, die diese Zeit nicht selbst erlebt haben. Der Film ist auch sehr gut gemacht, und die Handlung regt zum Nachdenken an. Kurzum, dieser Film sollte weit oben auf der Liste fuer Quality-Cinema stehen.
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am 2. April 2018
Eine Ode an die Kraft der Liebe, an Mut und Anstand, und dabei alles andere als kitschig. Hochpolitisch, über ein einst aktuelles Thema, in der Kernaussage aber vollkommen zeitlos.
Der Regisseur, Florian Henckel von Donnersmarck, hat sich zum Schreiben des Drehbuchs in die Klausur von Kloster Heiligenkreuz zurückgezogen, dessen Abt sein Onkel war. Die Wochen der absoluten Abgeschiedenheit und Konzentration haben sich gelohnt - heraus kam ein Geniestreich, verfilmt mit brillianten Darstellern, vor allem mit dem berührenden Ulrich Tukur. 2007 gab es völlig zu Recht den Oscar als bester fremdsprachiger Film. Der bisher einzige Film, bei dem ich meinen Mann habe weinen sehen.
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am 4. Juli 2016
Einer der besten deutschen Filme.
Ein grandioser Ulrich Mühe der leider viel zu früh gestorben ist!
Leider wie immer auf zu kurze Zeit geschnitten.
Dieser komplexe Stoff gehört zumindest für eine DVD Ausgabe auf 4Std. verlängert, aber leider ein Wunschtraum.
Ein Film der in keiner Sammlung fehlen sollte.
Absolute Kaufempfehlung!
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am 17. September 2017
Ich bin Deutschlehrerin im Ausland und hätte den Film gerne mit meiner Klasse geschaut.
Leider enthält die DVD keine Untertitel (z.B. für Gehörlose). Hierdurch ein Stern weniger, da der Film ohne "schriftliche Hilfsmittel" viel zu schwer zu verstehen ist für Ausländer mit Sprachniveau A2/B1. Schade, denn meine Schüler verpassen einen sehr lehrreichen Film, der die DDR-Thematik interessant und gekonnt darstellt.
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am 9. Oktober 2017
Ich schaue diesen Film mehrfach pro Jahr und finde ihn immer wieder genial. Die Darsteller passen perfekt zu den Charakteren. Ulrich Mühe und Martina Gedeck in sind in ihren Glanzrollen zu bewundern. Absolut empfehlenswert.
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