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am 2. Oktober 2010
Obwohl es die meisten wohl wissen, sein nochmals erwähnt: Es gibt bzw. gab von Full Metal Jacket zwei unterschiedliche Auflagen auf Blu-ray. Nach dem Fiasko der ersten Auflage, die qualitativ maximal einer DVD entsprach, legte Warner eine verbesserte Neuauflage nach, die sich nun wirklich Blu-ray nennen darf. Das Bild ist weitestgehend scharf und fast rauschfrei. Der Ton ist immer noch schwach auf der Brust, sowohl im Original als auch in der Synchro. Extras sind mit einem 30minütigem Making of und einem Audiokommentar von einigen Darstellern jetzt auch vorhanden. Meines Erachtens wurde es leider verabsäumt zusätzlich zur Widescreenversion noch die von Kubrick favorisierte Vollbildfassung aufzuspielen.
Fazit: In dieser Version nun ein klares Upgrade zur DVD!
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TOP 500 REZENSENTam 23. Juli 2013
1967/Parris Island - Gunnery Sergeant Hartman bekommt einen neuen Zug Rekruten in die Hände die er zu ordentlichen Marines drillen soll.
Er geht mit unerbittlicher Härte vor und im laufe der Monate trägt seine Ausbildung Früchte.
Nur mit einem Rekrut hat er Probleme oder vielmehr der Rekrut mit Hartman.
Der leicht unterbelichtete und dickliche Leonard Lawrence, genannt pPrivate Paula, bekommt nichts auf die Reihe und leistet sich einen Fauxpas nach dem anderen.
Auch individuelles Training mit Gruppenführer Joker bringt nicht den erwünschten Erfolg.
Erst als eine Gruppenbestrafung erfolgt, bei der die rRekruten auf Private Paula mit in Handtüchern eingerollten Seifestücken einschlagen, ändert sich sein verhalten.
Er wird zunehmend verschlossener und redet mit seinem Gewehr.
Dann am letzten Tag kommt es zu einer Katastrophe.
Danach gehts nach Vietnam wo die wahre Hölle auf die nun fertigen Marines wartet.

Full Metal Jacket aus dem Jahr 1987 von Stanley Kubrick ist wohl der Film den ich in meinem Leben am öftesten gesehen habe. Kann nicht mal mehr sagen wie oft.
fFür mich ist der Film der ideale Mix aus genialen Dialogen, einer brillianten Story, einem perfekten Soundtrack, grandioser Atmosphäre, authentischen Settings und einem hervorragendem Cast (u.a.: Matthew Modine, Vincent d'Onofrio, R. Lee Ermey, Adam bBaldwin, Ed O'Ross).
Kein anderer Antikriegsfilm schafft es auch nur vergleichsweise die Härte der Ausbildung und die Schrecken des Krieges so Perfekt zu vereinen.
Die Mimiken der Akteure, ihre Handlungen, die bedrückende und hoffnungslose Atmosphäre und nicht zuletzt die wirklich genialen Dialoge und Sprüche machen diesen Film zu einem echten Klassiker der sich einem ins Gedächnis brennt.
Das Bild der Blu-Ray ist kristallklar und der Ton satt.
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am 14. August 2015
In zwei Akten gehalten, schildert der erste Teil die harte, unmenschliche Ausbildung zu Marines, die aus Menschen Killer macht. Der zweite Teil schildert im Wesentlichen einen Tagesablauf mit Einsatzbefehl. Beide Teile haben ein überraschendes Ende, der erste endet in einer Katastophe, der zweite in einem grenzenlosen Zynismus. Ich will hier nicht spoilen. Beide Enden und auch ihre Entwicklung dorthin zeigen die Unmenschlichkeit und die Sinnlosigkeit von Krieg. "Apokalypse Now" und "Dear Hunter" waren sicherlich auch großartige Filmbeispiele, aber bei "Full Metal Jacket" war ich nach jedem Teil von den Socken. Ein Film der tief eindringt und nachwirkt.

Mit technischem Schnickschnack halte ich mich hier nicht auf, weil der Film auch krisselig und in schwarz/weiß genauso genial wäre, wie scharf und bunt.

Klare Empfehlung, eindeutiges "Muss man gesehen haben, wenn man sich für Kino interessiert"
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am 12. April 2015
Der Film hat nicht umsonst Kultstatus. - Nicht nur, dass er sehr anschaulich die physischen und psychischen Grausamkeiten des Krieges zeigt, wurde auch nicht verabsäumt es in eine interessante Geschichte zu integrieren. - Die Schauspieler vollbringen durchwegs gute Leistungen. Der Filme welcher aus einer Zeit stammt in der oft langatmige und ermüdende Szenen ohne echtes Geschehen und viel zu wenige Dialoge mit sinnvollem Inhalt durchwegs Standard in der Filmindustrie waren, hebt sich dieser Film überraschenderweise positiv ab und schafft es durchgehend einen Spannungsbogen aufrecht zu erhalten.

Von anderen Anti-Kriegsfilmen unterscheidet ihn die besonders eindrucksvolle und detaillierte Darstellung des Alltags von Rekruten, welche aufs aller härteste nach dem Motto: "die Menschen brechen um Kampfmaschinen zu erschaffen" abläuft.
Auch wenn ein solcher Wahnsinn mittlerweile bei den meisten Armeen glücklicherweise weitgehend abgeschafft wurde, stellt es durchaus eine treffende und erschreckend anschauliche Darstellung der Militärgeschichte dar.

Alles in allem ein sehenswerter Film, der wohl so lange es Kriege auf diesem Planten gibt Zeitlos ist.
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am 10. Mai 2008
Der Film hätte eigentlich 5-Sterne verdient, aber bei der DVD-Umsetzung wurde absolut gepennt !
Erstmal zur Beruhigung : Der Film selbst geht in Ordnung. Das 4:3 Vollbild, ist das Originalformat des Films, bzw. das original Kamera-Negativ. Die Bildqualität ist gut bis sehr gut.
Aber jetzt geht es los...
...ich habe so gut wie noch nie so viele falsche Angaben auf einem DVD-Cover gesehen wie in diesem Fall.
1.)Die Angabe 16:9 / 1,78:1 ist falsch, da der Film eben nur im Vollbild gedreht wurde.
2.)Auf der Filmdisc gibt es keinen Audiokommentar, und 3.) auch von der neuen Doku fehlt jede Spur. Das Coverdesign wurde scheinbar mit der heissen Nadel gestrickt und durchlief keine Endkontrolle.

Auf der Bonusdisc befindet sich die wirklich sehr gute Gesamtdoku, "Kubrik-Ein Leben für den Film", welche bereits schon mal auf ARTE gelaufen ist, und welche ich nun doppelt besitze. Sie behandelt alle Filme von Kubrik, und informiert auch genug über "Full Metall Jacket". Wer sie noch nicht kennt, der ist hier gut beraten sich diese DVD zu zulegen. Einziger Wehrmutstropfen: Doku wurde nie syncronisiert, und 137 min lang Untertitel lesen ist sehr ermüdent. Englischkenntnisse sind hier sehr zu empfehlen, dann geht es auch ohne U.T.

Fazit: Ein sehr guter Film, eine gute Spielfilm lange Doku, und extreme Patzer bei den Coverangaben. Wer die Doku schon besitzt, der kann getrost auch zur alten DVD-Version von "Full Metall Jacket" greifen.
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am 20. Februar 2002
Wer kennt sie nicht, die Kriegsfilme in der eine Hand voll Männer mit Ihren stählernden Waffen in den Krieg ziehen. Nicht alle überleben, aber die es überleben werden mit dem Ruhm der Nation belohnt und der letzte gezeigte Blick fällt auf die Stars and Stripes wie sie vor dem strahlend blauen Himmel im seichten Wind wehen.
Wer dieses Genre von Film mag, wird Full Metal Jacket nicht mögen. Die heroische und patriotische Weltanschauung der Soldaten wird in der ersten dreiviertel Stunde des Films verdeutlicht. Keine endlose Vaterlandsliebe, nein eine durch eine Gehirnwäsche gleichartigen Ausbildung bei den Marines.
Die "Helden" des Krieges werden in dem Film genauso gewürdigt (Szene im Helikopter) wie die Opfer. Auch der ungläubige gnadenlose und unmenschliche Feind wird gezeigt (Stellung des Heckenschützen). Jedoch das ganze geschieht aus Stanley Kubricks Sicht, somit ist vieles anders als es zu sein scheint....
Kurz gesagt ein grandioser Kriegsfilm, der sich keine Beurteilung, oder ein Happy-End herausnimmt, sondern dem gesamten Genre der Antikriegsfilme zeigt, daß ein Film die Schattenseiten des Krieges aufzeigen kann, ohne dabei Patriotismus auszustrahlen.
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am 7. Januar 2013
Zum Inhalt muß man eigentlich nicht viel schreiben, denn wer Kubrick`s "Full Metal Jacket" nicht kennt, ist quasi selber schuld.
Dieser Film kommt ohne jeglichen Pathos bzw. ohne jegliche Verherrlichung daher, und man sollte ihn zumindest mal gesehen haben.
Die Bildqualität lehnt sich an die Neuauflage (2007) an, und ist in der Summe etwas besser als die Erstauflage (2006), aber noch weit von Referenzwerten entfernt.
Der Ton liegt in DD 5.1 vor und ist soweit ganz ok, Kampfsequenzen und Dialoge kommen ganz ordentlich rüber.
Aber auch hier gilt es leider wie beim Bild, man sollte keine Topwerte erwarten.
Das Steelbook macht einen sehr guten Eindruck, zumindest mir gefällt es.
In der Summe, sprich Technik, Verpackung und Film, dürfte es höchstens 4 Sterne geben, aber alleine der großartige Film hat schon 5 Sterne verdient.
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am 4. Dezember 2001
Ich kann mich sehr gut an die Vorpremiere des Films errinern ... kleiner Saal, gespanntes Ambiente (schliesslich ist es ein Kubrick!), Smalltalk bis zum Anfang des Films.
Nachdem der Film begonnen hatte, wurde die Stimmung immer bedrückender. Im ersten Teil des Films stellt Kubrick sein Bild einer militärischen Ausbildung dar. Ich denke nicht, dass er eine genaue Darstellung der Realität zeigen wollte, sondern, wie in einigen andern seiner Filme, ein emotionales Bild zeichnen. Die Ausbildung wird gnadenlos hart dargestellt, die psychologischen Auswirkungen auch: in Form eines Mordes. Erstaunlich ist, dass man die Tat im Moment auch nachvollziehen kann; bevor man realisiert wie weit man selbst getrieben werden könnte.
Im zweiten Teil befinden sich die Personen in Vietnam - jetzt werden sie endlich Helden, nach allem was sie schon durchgestanden haben! In Wirklichkeit ist der Krieg aber nichts heldenhaftes und absolut nicht spektakulär. In einem dreckigen und unnötignen Kleinkrieg werden die Illusionen und Hoffnungen der Soldaten niedergemacht .. die Soldaten auch ... und die Hoffnungen des Betrachters auf einen deftigen Vietnamfilm auch. Spielberg hat mit "Soldat Ryan" geschafft brutale Wirklichkeit mit grossem und spektakulärem Kino zu verbinden. Kubrick's Version ist trocken, brutal - einer Studie näher als einem Kinohit. Grosses Kino eben - auf seine Art
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TOP 100 REZENSENTam 15. November 2011
Wer immer die brutale Ausbildung, die sinnentleerte Sklavenabrichtung zu Tötungsmaschinen sehen will, betrachte sich vor allem den Beginn dieses Films. Marines der USA sind eine besondere Truppe, eingeschworen auf sich selbst, einen lächerlichen Ehrenkodex und das roboterhafte Töten. Man kommt aus dem Staunen nicht mehr raus ob der Methoden des Ausbilders, der diesen Job wohl tatsächlich als echten Beruf ausgeübt hat.

Niemals kann man das Gesicht dieses Mannes wieder vergessen, seine widerlichen Sprüche, den ekelhaften Slang eines brutalen Sadisten. Alleine dieser erste Teil ist in seiner Machart unübertroffenes Kino, voller Aggression, Vernichtungswillen und Unterdrückung, hervorragend gespielt von Lee Ermy und Private Paula, dem typischen, versagenden dicken Rekruten, der niemals in die Armee hätte gehen sollen, und schon gar nicht zu den Marines. Und doch gelingt dem Ausbilder eine unglaubliche Leistung: er macht Private Paula tatsächlich zu einer erbarmungslosen Killermaschine. Dass sich diese Aggression dann gegen ihn selbst richtet, besser könnte man die Fähigkeiten des Ausbilders nicht darstellen.

Dieser Schwachsinn wird wohl immer noch beim Marine-Marschieren vor sich hin gesungen, die Bilder des Ausbilders bzw. des Zuges gehen einem nicht mehr aus dem Sinn:

Left right left right left right left
I love working for uncle Sam - I love working for uncle Sam
Let's me know iust who I am - let's me know just who I am
1 2 3 4 United States Marine Corps -
1 2 3 4 United States Marine Corps
1 2 3 4 I love the Marine Corps -
1 2 3 4 I love the Marine Corps
My Corps - my Corps - your Corps - your Corps
Our Corps - our Corps - Marine Corps - Marine Corps
Mmm good - mmm good - mmm good mmm good
Pick up the step a little bit

we're going a little bit too slow
Left right left right left right left -
left right left right left right left
I don't want no teenage queen - I don't want no teenage queen
I just want my M 14 - I just want my M 14
If I die in the combat zone - if I die in the combat zone
Box me up and ship me home - box me up and ship me home
Pin my medals upon my chest - pin my medals upon my chest
Tell my Mom I done my best - tell my Mom I done my best
Bury my body to six foot down - bury my body to six foot down
'Til you hear it hit the ground
'til you hear it hit the ground
When it hits the bottom you'll hear me say -
When it hits the bottom you'll hear me say.

Ich war vor Urzeiten bei der Armee und habe einen ähnlich verbohrten Ausbilder tatsächlich getroffen. Jeder, der heute nicht zur Bundeswehr gehen muss, sollte sich wenigstens diesen ersten Teil zu Gemüte führen, um zu sehen, was er tatsächlich verpasst hat. So oder so ähnlich waren viele.

Im zweiten Teil des Films wird der Vietnamkrieg live gezeigt: ganz nah dran, das Blut spritzt und die aggressiven Vernichtungsmaschinen sind in einem Augenblick angriffslustig bzw. rot spritzend sterbend im anderen. Hier wird dem Zuschauer nichts geschenkt, die Kamera ist ganz nah am Mann - und auch an der Frau. Eigentlich unbegreiflich, dass wir heute ein solches Morden immer noch zulassen, Menschen lernen wohl wenig. Vielleicht kann die Kraft dieser Bilder aber den Bann brechen, um endlich Kriege zu beenden. Jeder solle diesen Anti-Kriegsfilm mal gesehen haben. Es gibt wenig Bilder, die die Sinnlosigkeit von Krieg stärker dramatisieren.
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am 1. Juni 2005
Im Grunde sind es zwei Filme in einem. Den ersten bildet die Grundausbildung der Marines im Ausbildungslager. Den Ausbilder spielt Lee Ermey, selbst Ausbilder während des Krieges und hochdekorierter Vietnamveteran. Auch aus anderen Quellen weiß ich mittlerweile, dass die Ausbildung genau so ablief. Als ich den Film mit etwa sechzehn zum ersten Mal sah, wurde mir einige Male schlecht, ohne dass ich zimperlich wäre.
Der zweite Teil befasst sich mit dem Vietnamkrieg an sich und ist fast genauso realistisch. Was ihn so realistisch macht, ist seine Banalität, und die Lockerheit mit der die Soldaten ihn hinnehmen. Das gelangweilte, reizüberflutete Publikum von heute erwartet stundenlanges Gemetzel und tränenreiche Szenen, ansonsten ist ein Kriegfilm unrealistisch. Wer die Grundausbildung gesehen hat, dem wird hoffentlich klar, weshalb Menschen den Krieg aushalten können, weshalb sie zum reinen Raubtier werden, weshalb sie Schmerz ertragen und somit überleben lernen. Dieser Film ist kein moralischer Zeigefinger, sondern eine Dokumentation, höchstens zu schlagen von 'Stalingrad'.
Kurzum, diesen Film muss man gesehen haben. Wer sich Machwerke wie Saving Private Ryan bereits angesehen hat, findet hier hoffentlich auf den Boden der Tatsachen zurück. Krieg ist für den einzelnen Soldaten nicht cool, niemals heroisch, nicht tragisch, nicht grausam, sondern einfach nichts Besonderes. Und gerade das ist die erschütterndste, ernüchterndste Einsicht die dieser Film mit sich bringt.
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