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Kundenrezensionen

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HALL OF FAMEam 7. Oktober 2002
Unendliche Weiten ... hier sind sie tatsächlich in Noten gefasst und tragen einen weit weit hinaus, an den Rand der Milchstraße, weiter in kalten leeren Raum zwischen den Galaxien und dann wieder in farbenfrohe Nebel aus Sternenstaub.
Das Debutalbum (?) JMJs - entstanden Mitte der 70er - ist für mich sein bisher ausdrucksstärkstes Werk. Es hat die elektronische Musikwelt nicht minder beeinflusst wie die Musik von Kraftwerk, mit dem Unterschied, dass Jarre das Sphärische betont wo Kraftwerk den Puls der Maschine zelebriert.
Ich für meine Person bin ein Träumer, und wenn ich mir in einer sternenklaren Nacht den Kopfhörer überstülpe, aus dessen Muscheln mir "Oxygene" entgegenklingt, und in den Himmel blicke, vermeine ich den kühlen Staub von Jahrmilliarden auf mir zu spüren, lasse mich einhüllen und davontragen, zeitlos, ewig, all-eins.
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am 3. Januar 2003
"Oxygene" war Jarre's erstes und zugleich auch bestes Album.Es besteht aus 6 Teilstücken,die nahtlos und auf geniale Weise verknüpft werden.Meiner Meinung nach ist Jarre's Meisterwerk auch heute noch ein Meilenstein der elktronischen Musik.Selbst in diesen Tagen klingen diese Töne und Frequenzen immer noch als wären sie von einerm anderen Stern.
Es gibt sogar bekannte "Stücke" auf dieser CD.(Wer kennt schon nicht die ohrwurmartigen Akkordbrechungen in "Part IV"?)
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am 11. Juli 2004
Als ich vor mehr als 20 Jahren mit 14 das erste Mal dieses Meisterwerk auf Anregung meines damaligen Musiklehrers hörte, war ich von Anfang an fasziniert von den völlig neuartigen Klängen, von den breiten Soundteppichen, von der ganzen abenteuerlichen Atmosphäre, die diese Musik verströmt. Bereits damals als Jugendlicher ließ mich Jarres Musik in eine andere Welt eintauchen, nahm mich bei jedem Hören auf eine Gedankenreise mit. Das ist bis heute so geblieben, denn noch immer höre ich "Oxygene" mit höchster Freude.
Als Hörer weiß man ja nie, was sich der Komponist bei der Entstehung seines Werkes dachte, aber mich bringt der Titel „Oxygene" irgendwie auf eine Zeitreise in die Entstehungszeit der Erde! Es ist wie ein Film über die Entstehung unseres Planeten und des Lebens.
„Oxygene Part 1" symbolisiert für mich den Anfang der Welt, als noch das Chaos herrschte. Alles entsteht gerade aus dem Urnebel im Sonnensystem. Dieses wilde Durcheinander der hin- und herstrebenden Fragmente wird perfekt von der Musik dargestellt. Alles fliegt in alle Richtungen umher, und fügt sich doch langsam zusammen. So entsteht im Kopf das Bild eines heißen, im Entstehen begriffenen Planeten. Alles brodelt, dampft, blitzt und zischt! Wie in einem riesigen Kessel wird die Ursuppe gekocht!
„Oxygene Part 2" zeigt dann, wie der Planet allmählich eine feste Form anzunehmen beginnt. Ich beame runter auf die neue Oberfläche. Aber auch hier herrschen noch immer Hitze und Dampf, immer noch kocht alles. Und unablässig sausen Kometenschauer und Meteoritenhagel vom glühenden Himmel herunter, lassen die flüssige Masse auseinanderspritzen, wirbeln alles weiter kräftig durcheinander. Der Moment, als dann die ersten Einzeller in diesem Urschlamm entstehen, ist ab Minute 3:29 in diesem „Part 2", wenn die Musik in dieses harmonische Schweben übergeht. Von jetzt an geht es immer weiter mit der Evolution. Aber noch immer ist es unwirtlich auf der Erde, noch immer spritzen die Sternenhagel umher. Doch die Basis für die Entstehung des wichtigsten Elements, dem Sauerstoff (eben „Oxygene"), ist gelegt.
In „Oxygene Part 3" gibt es dann bereits eine feste Erdoberfläche. Die Erde erkaltet langsam. Die Kontinente und die Ozeane bilden sich. Natürlich geschieht auch das vor meinem geistigen Auge wieder im Zeitraffer. Der Hauptentstehungsprozess ist abgeschlossen. Das Vogelgezwitscher am Ende ist allerdings noch etwas verfrüht...
In „Oxygene Part 4", dem weltberühmte Thema, das fast jeder aus zahllosen Naturfilmen kennt, gibt es dann endlich richtige Luft. Der Himmel ist klar und blau geworden. Wind rauscht umher. Alles ist zwar noch etwas unbelebt, aber wie gesagt, unsere Luft zum Atmen ist nun da! Ich stehe an einer Küste mit schroffen Felsen, sehe auf das Urmeer hinaus, spüre den Wind, der mich umrauscht. Ich atme tiefe Züge dieser total frischen und neuen Luft. Ich möchte fliegen, und diese wunderbare Musik macht es möglich! Sie nimmt den Hörer förmlich mit auf einen Rundflug um die neue junge Erde.
„Oxygene Part 5" zeigt im ersten Teil dann schon so etwas wie eine Idylle, eine Art Garten Eden ist entstanden. Alles ist friedlich und wunderschön. Der Himmel ist blau, das Land grünt und blüht. Es ist irgendwie eine kleine Atempause eingekehrt. Die Natur ist noch unberührt und rein. So könnte es für immer bleiben. Aber dann legt der Schöpfer ab Minute 5:20 noch mal richtig los und bringt den Motor des Lebens erst so richtig auf volle Touren! Dann geht alles noch schneller und schneller. Der Schöpfungsakt wird nun vollendet. Der Hörer wird förmlich mitgerissen von diesem gewaltigen Sog, der alles auf volle Kraft treibt! Ein Weltwirbel ohnegleichen braust los. Ich fliege wie im Sinnesrausch mit um die Erde, wieder und wieder, schneller und schneller. Nichts kann mich halten. Aber es ist eine wunderbare Reise. Trotz dieser gewaltigen Geschwindigkeit, bei der nochmal alle Register gezogen werden, fühle ich mich stets sicher und geborgen! Was sollte denn auch schon passieren?!
In „Oxygene Part 6" geht die Reise zu Ende. Das Werk ist vollbracht! Dieses Rauschen am Ende der Komposition symbolisiert für mich den Atem der Welt! Die Erde selber atmet mit gewaltigen Zügen ein und aus. Ein harmonisches Ende eines perfekten Musikwerks! Kaum verklingen diese tiefen Atemzüge, die unsere Erde haucht, muss ich sofort von vorne anfangen!
Fazit: Selten hat mich eine Komposition so fasziniert wie „Oxygene" von Jarre! Besser kann man atmosphärischen Sound nicht kreieren! Für jeden interessierten Musikliebhaber elektronischer Musik gehört diese Platte zur Pflicht! Ein wahres Meisterwerk, das auch nach fast 30 Jahren nichts von seiner Faszination und Schönheit eingebüßt hat!
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am 13. Mai 2016
Als Jean-Michel Jarre 1976 dieses Album veröffentlichte, war er außerhalb Frankreichs noch vollkommen unbekannt. Das sollte sich mit "Oxygene" radikal ändern, denn dieses Album hat der elektronischen Musik den Weg bereitet. Damals waren Synthesizer eher die Ausnahme in der Musikbranche, von ganz wenigen Bands abgesehen.

"Oxygene" ist auch heute noch DER Meilenstein der elektronischen Musik und das Maß, an dem sich alle messen lassen müssen, die diese Musik produzieren. Wer die CD einmal gehört hat, wird sie garantiert nicht so schnell wieder aus dem Kopf bekommen. Und damit meine ich nicht nur den weltberühmten Part IV, die Weltraum-Hymne schlechthin.....
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am 2. September 2015
dieses album ist ein meilenstein der elektronischen Musik und ein wahrer klassiker aus dem jahr 1976/1977. deshalb den ersten stern, den 2. stern gebe ich wegen dem tollen artwork und dem guten booklet in dieser version von 2014. ABER beim wichtigsten wurde leider geschlampt: nämlich dem SOUND. ich sage nur 2 wörter dazu: LOUDNESS WAR. Ich habe mich ehrlich gesagt ein wenig betrogen gefühlt, als ich die scheibe angehört habe... die anderen alben in dieser New Mastering reihe werden wohl genauso klingen.... Peace.
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am 6. Juni 2014
Zwischen Jean Michell Jarre und seinem Vater, dem Filmkomponisten Michel Jarre, liegen musikalisch Welten. Identisch ist die Leidenschaft, mit der beide in ihrem jeweiligen Genre unterwegs sind. Bei dieser CD kommen Jugenderinnerungen auf.

Das Original gehörte bei Erscheinen im Jahr 1976 für uns zu den wunderbaren Werken aus dem Transistor, die die Möglichkeiten der Elektronik gelungen aufgriffen, ohne gleich dogmatisch-experimentell zu klingen.

Bei einem Titel, der sich nur durch "Part" in sechs einzelne Titel aufteilt, ist die Vermutung des Einheitsbreis schnell zur Hand. Das stimmt insofern, dass die sechs Stücke einen gewissen Wiedererkennungswert besitzen. Gleichzeitig ist jedes doch ein Unikat. Für Mainstream und ein bisschen Tanzfläche und als Teaser ist die Singleauskopplung "Part IV" noch heute in vielen Ohren, und spätestens beim dritten Hören der CD hat jedes Stück einen ganz besonderen Reiz. Für Leute wie uns eine schöne Erinnerung, und für Hörer, die Schallplatten nie gesehen haben, auch heute noch eine interessante CD. Vor fast vierzig Jahren war das Original schon sensationell anzuhören, und auch diese CD wird nicht langweilig!
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am 26. Oktober 2014
Das neue Remaster aus 2014 verleiht den elektronischen Klängen noch mehr Räumlichkeit. Insbesondere für Freunde elektronischer Musik zu empfehlen die hier einen der Pioniere dieser Musikrichtung in adäquater Aufnahmequalität kennenlernen können.
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am 31. Dezember 1999
Jean-Michel Jarre gehoert ohne Zweifel zu den Pionieren synthetischer Musik. Warum, das beweisst der Franzose schon auf seinem Debut-Album.
Sein wohl bekanntester Titel "Oxygene 4" duerfte wohl jedem musikinteressierten Menschen bekannt vorkommen, wenn nicht vom Namen her, dann wenigstens vom Hoeren!
"Oxygene" war der Startschuss zu einer herausragenden Dauerleistung! Auch wenn einige der Titel seiner Folgealben nicht an "Oxygene" oder "Equinoxe" anknuepfen konnten, so bewiess JARRE immer wieder, wie schier unerschoepflich seine kuenstlerische Phantasie ist! Seine Konzerte waren schon zu Zeiten, in denen das Wort "multimedial" fast noch unbekannt war, mehr als multimedial!
Wer sich einen kleinen Einblick in sein Schaffen und Koennen verschaffen will, sollte mit "Oxygene" beginnen und sich immer weiter, immer tiefer in die musikalischen Traumwelten des Jean-Michel Jarre einhoeren!
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am 14. Dezember 2007
Ich bin eigentlich erst letzte Woche auf die 30th anniversary aufmerksam geworden- und das mir, als JMJ Fan..
War ich schon der Überzeugung, besser als die 24 bit Remaster von Oxygene gehtŽs nimmer, die MFSL-CD vielleicht ausgenommen, so wurde ich bereits bei den ersten Takten eines Besseren belehrt.
Tut mir leid, aber das sind WELTEN !!
Der Sound umarmt einen förmlich, 5.1 ist definitiv überflüssig...gerade so wie AERO..
Trotz das Jarre das Werk neu eingespielt hat, ist es sehr nah am "Original"..aber eben nicht ganz.
Kann man angesichts des gewaltigen Klang-Zugewinns aber verschmerzen.
Und seine alten Oxygene-Scheiben recyclen..
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am 13. August 2015
klasse für fans, hab als jugendlicher lange auf diese platte gespart, taschengeld war knapp und dann hat niemand verstanden als ich mit der platte ankam, alle hielten mich für irre, aber wer sie hörte war begeistert, und das ist heut nicht minder, als cd mit rip ....klasse, qualität ist super ...höre kein rauschen oder falsche höhen oder tiefen, das was viele hier schreiben finde ich ehr theoretisch, wer ist schon ein soundtechniker und hat echt ahnung, ...die wenigsten, die platte ist ganz famos ! kaufen !!!!
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